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  1. Inaktiver User

    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Davon, dass ich eine Vollmacht für den Papierkram und die Gesundheits-Dinge bekomme, sind wir noch einige Einsichten weit weg.
    Kann da nicht vielleicht der Hausarzt mitwirken? Wir hätten es ohne die Hausärztin nicht geschafft. Sie hat gesagt, sie könne im Notfall nur kommen, wenn meine Mutter brav unterschreibt. Oder der nette Herr von der Bank, dem er vertraut? Als Kind allein schafft man das kaum. Da sollte man andere Leute mit ins Boot nehmen, die von den Eltern als Autoritäten anerkannt werden.

  2. Avatar von spatz
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann da nicht vielleicht der Hausarzt mitwirken? Wir hätten es ohne die Hausärztin nicht geschafft. Sie hat gesagt, sie könne im Notfall nur kommen, wenn meine Mutter brav unterschreibt. Oder der nette Herr von der Bank, dem er vertraut? Als Kind allein schafft man das kaum. Da sollte man andere Leute mit ins Boot nehmen, die von den Eltern als Autoritäten anerkannt werden.

    Keine Ahnung. Ich bereite für meinen nächsten Besuch mal einen Entwurf vor und schaue, was er dazu sagt. Er selbst kann sich definitiv nicht mehr darum kümmern, es fängt schon damit an, dass er kaum noch was hört. Meine Tante (seine Lieblingsschwester) setzt ihm in der Beziehung auch noch mal zu, so dass es sich hoffentlich zeitnah regeln lässt ...

    Mit dem Hausarzt muß ich allerdings auf jeden Fall zeitnah telefonieren, leider kenne ich den gar nicht persönlich. Mein Vater schwört aber auf die Praxis, das heißt schon mal was .
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  3. Avatar von Clarag
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    HIer klinke ich mich auch mal ein.

    Das ist auch meine Baustelle. Ich wohne mehr fast 400 km weg, das hat sich ergeben.
    Mein Vater ist vor mehr als 25 Jahren verstorben, meine Mutter blieb (nach ihren Worten gerne) alleine.

    Ich schreibe dazu später mehr.
    Ich ringe gerade mit mir, ob ich meiner Mutter so einfach sagen kann, ich kann nicht mehr leisten, nicht mehr so viel kommen etc.

    Das beschäftigt mich und muss mich hier erst einmal selbst sortieren.

    Danke für das Wiederaufleben eines älteren Strangs.
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

  4. Avatar von spatz
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Ein bisschen kompliziert macht bei uns die Tatsache, dass mein Vater und ich beide Knallköpfe sind () und erst seit kurzer Zeit wieder miteinander reden (nach 3 Jahren Sendepause).

    Allerdings sind wir beide gerade ziemlich froh, dass der andere sozusagen "wieder da" ist, so dass unser Verhältnis recht entspannt ist. Von daher glaube ich, dass sich das alles regeln läßt, zumal ich ein bisschen vom Fach bin (arbeite als Alltagsbegleiterin im Seniorenwohnheim ).

    Die Notwendigkeit von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sieht er nicht ein, das passt mir nicht und habe ich ihm auch deutlich gesagt. Wenn er es schon nicht für sich machen will, soll er es wenigstens wegen meines Bruders machen, damit der dann Handlungssicherheit hat. Die Vordrucke liegen schon auf seinem Eßtisch - da habe ich gar nicht gefackelt . Ausgefüllt werden sie dann bei meinem nächsten Besuch ...
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  5. Registriert seit
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Ach, ihr Lieben: Danke, Danke, Danke für das Wiederbeleben dieses Strangs! Und das auch noch ausgerechnet heute!

    Ich bin zwar kein Einzelkind, aber leider die einzige von drei Kindern, die noch am Leben ist. Und fühle mich fürchterlich alleine und gnadenlos überfordert damit, ohne Hilfe von Geschwistern oder Partner (denn der langjährige Partner ging in genau dem Jahr, in dem mein Bruder starb und mein Vater pflegebedürftig wurde, freundlicherweise stiften ...) mich um einen Pflegebedürftigen bzw. zwei mental deutlich abbauende über-80jährige zu kümmern.

    Glücklicherweise erwarten meine Eltern nicht von mir, dass ich die körperliche Pflege übernehme. Aber das betüddeln, das sie sehr umfangreich erwarten, und der Organisationsaufwand rundrum (Vater im Pflegeheim, Mutter noch im Eigenheim, das zunehmend zerbröselt, dann auch noch PKV und Beihilfe) bringt mich allein schon deutlich an und über meine Grenzen.

    Können wir bitte einen "Klub der mittelalten Töchter" gründen? Denn meist sind es ja die Töchter. Und meist sind sie so um die 50. Und trotzdem rödeln wir alle, scheint mir, so ziemlich vereinzelt vor uns hin ...

    Heute war wieder so ein Tag: Ich habe eigentlich selbst zur Zeit erhebliche medizinische Probleme. Die mich seit Wochen beschäftigen. Und die mich noch mindestens einige Wochen beschäftigen werden. Da reden wir bisher nur von der Diagnostik, mit der Therapie, wenn wir sie denn wissen, wird es deutlich länger dauern ... Was tut man da als pflichtbewußte, aber 500km entfernt lebende Tochter? Man fährt, sobald sich ein Zeitfenster von 6 Tagen zwischen eigenen Arztterminen auftut, sofort zu den Eltern.

    Der Vater soll ja seinen neuen Rollstuhl bekommen. Den Rollstuhl, den er eigentlich schon vor Monaten gebraucht hätte. Den Rollstuhl, anstatt dessen ihm Sanitätshaus Nr. 1 nach Wochen des Wartens ein gefährlich wackelndes Uralt-Gebrauchtteil unterzujubeln versuchte. Ich habe Sanitätshaus Nr. 1 zum Teufel gejagt. Den Rollstuhl, für den Sanitätshaus Nr. 2 gut zwei Monate brauchte, um ihn zu bestellen. Ich habe jede verdammte Woche dort angerufen und entweder den verdammten Sachbearbeiter nicht an die Strippe bekommen. Oder mir fadenscheinige Ausreden anhören dürfen. Nein, keine Maßanfertigung. Nur etwas spezieller als der gewöhnliche Feld-Wald-Wiesen-Rollstuhl. Sanitätshaus Nr. 3 gibt es hier auf dem Land leider nicht. Und das Internet war wegen erforderlicher Anpassung keine Option. Insofern waren wir Nr. 2 dann ausgeliefert ...

    Nun gut, oder vielmehr nicht gut: Erster Test letzten Freitag mit spezieller Rückenschale. Papa macht prima mit und sagt nach ein paar Versuchen, dass durch die Rückenschale die Sitzfläche zu kurz wird. Hatte er recht, taugte so nicht, wird ummontiert. Sanitätshaus hat freundlicherweise noch einen Termin heute frei, denn spätestens Mittwoch muss ich ja wieder Richtung eigene Heimat bzw. Arzttermine.

    Heute also dann zweiter Test mit einem weichen Rücken. Ähm, sagte ich Test? Nee, eben kein Test. Denn Papa wollte heute nicht Rollstuhl testen. Sondern an seinen Artikeln für die Heimzeitschrift schreiben. Dann hat er sich gnädig überreden lassen, sich doch mal in den neuen Rollstuhl setzen zu lassen. Damit wollte er dann aber sofort zum Malen. Geschoben werden. Sanitätshaus-Mitarbeiter und ich mit Engelszungen auf ihn eingeredet: Dass er doch bitte mal selbst ein paar Meter probefahren, die Bremsen ausprobieren etc. soll. Ihn gefragt, ob der Rollstuhl bequem ist. Ob er mit der Lehne zurecht kommt. Und mit den Armlehnen (denn das war ihm vorher gaanz wichtig). Keine Antwort auf Fragen. Kein Meter gefahren. Er will zum Malen. Geschoben werden. Und zwar sofort.

    Und ja: Selbstverständlich war der Termin vorher mit Papa abgesprochen. Ich habe ihn bei Terminabsprache sogar extra darauf hingewiesen, dass Montag eigentlich Malen ist. Und gefragt, ob es ihm etwas ausmachen würde, wenn er das durch den Termin evt. verpasst oder später hinkommt. Nee, nee, das sei kein Problem, er will ja schon längst einen neuen, besseren Rollstuhl.

    Mir blieb heute jedenfalls nix anderes mehr übrig, als den (Nicht-)Test nach einer halben Stunde ohne Ergebnis abzubrechen, Papa ganz schnell in seinen bisherigen, schlecht passenden Rollstuhl umzuverfrachten und in's andere Stockwerk zum Malen zu schieben. Dann schnellstens zurückzurennen, und den Sanitätshaus-Mitarbeiter zu überreden, dass er seinen Chef fragt, ob er uns gnädigerweise eine für uns deutlich kostenpflichtige Wochen-Test-Option einräumt. Für die ich aber jetzt keine Zeit habe, weil ich 500km weg zu meinen nächsten Arztterminen muss. Und wann ich wieder Zeit habe ist unklar. Und ob der Sanitätshaus-Vorgesetzte das überhaupt mitmacht ist natürlich ebenfalls unklar.

    Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich vom Sanitätshaus wieder erstmal gar keine Antwort bekomme. Sondern erneut tage- und wochenlang dort anrufen muss, um überhaupt etwas zu erfahren oder in Bewegung zu bringen ... Der Rollstuhl kostet übrigens im Einkauf ca. 350-550€. Und wird uns, wenn wir uns dafür entscheiden, vom Sanitätshaus mit 1000€ in Rechnung gestellt. Plus Anfahrtskosten etc.pp. ...

    Eins der beiden medizinischen Probleme, die mich momentan beschäftigen, ist übrigens eine Schilddrüsen-Überfunktion. Die wird nachweislich von Stress ausgelöst bzw. verschlimmert. Ich hätte soo gerne die nächsten Wochen den Rücken frei gehabt. Ich hätte das soo gebraucht ...


  6. Registriert seit
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Ach, ihr Lieben: Danke, Danke, Danke für das Wiederbeleben dieses Strangs! Und das auch noch ausgerechnet heute!


    Eins der beiden medizinischen Probleme, die mich momentan beschäftigen, ist übrigens eine Schilddrüsen-Überfunktion. Die wird nachweislich von Stress ausgelöst bzw. verschlimmert. Ich hätte soo gerne die nächsten Wochen den Rücken frei gehabt. Ich hätte das soo gebraucht ...

    Liebe Britwi

    Das liest sich ja sehr aufwendig an Zeit und Geduld.
    Ich kann dich nur bewundern, dass du Beides aufbringst, möchte aber trotzdem etwas fragen:

    Was meinst du, was geschieht mit den Herrschaften, wenn du zusammenklappst, wenn du nicht mehr kannst?
    Papa bleibt in seinem alten Rollstuhl und wird damit auch zurechtkommen müssen ...Mama wird da auch nicht gross helfen können.
    Oder sie müssen sich jemanden vor Ort suchen, der sich mit PKV und Beihilfe auskennt und sie diesbezüglich beraten kann.
    Es gibt auch Pflegeberatungsdienste, die sich darum kümmern, dass passende Hilfsmittel geliefert werden und dann geht es meist sehr schnell.
    Die füllen auch Anträge aus.

    Keiner hat etwas davon, wenn DU ausfällst ...abgesehen von deinen gesundheitlichen Problemen bist du ja auch noch viele Kilometer auf der Autobahn oder Landstrasse ...
    Was für ein (selbstgemachter) Stress!

    Ich verstehe nur zu gut, dass du dich verpflichtet fühlst, alles für deine Eltern zu tun.
    Es wäre aber für alle Seiten wahrscheinlich vorteilhafter, wenn sich das Aufwendige im Rahmen hielte?

    Vergiss bei all den liebevollen Taten nicht dich selbst ...du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben!
    Es ist möglich, bei all der Pflege und den Liebestaten, die irgendwie auch gemacht sein wollen, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
    Dinge abgeben, die auch andere machen können, delegieren, hinfahren und mit Pflegepersonal sprechen und die Besuche auf die Zeit legen, wenn du etwas Luft und Freizeit hast und dich danach fühlst.
    Mit 50 stehst du doch sicher auch noch im Berufsleben? Oder?

    Pass gut auf dich auf, liebe Britwi

    Alles Liebe

    Lyanna

  7. Inaktiver User

    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Können wir bitte einen "Klub der mittelalten Töchter" gründen? Denn meist sind es ja die Töchter. Und meist sind sie so um die 50. Und trotzdem rödeln wir alle, scheint mir, so ziemlich vereinzelt vor uns hin ...
    Gute Idee.
    Sanitätshaus-Mitarbeiter und ich mit Engelszungen auf ihn eingeredet: Dass er doch bitte mal selbst ein paar Meter probefahren, die Bremsen ausprobieren etc. soll. Ihn gefragt, ob der Rollstuhl bequem ist. Ob er mit der Lehne zurecht kommt. Und mit den Armlehnen (denn das war ihm vorher gaanz wichtig). Keine Antwort auf Fragen. Kein Meter gefahren. Er will zum Malen. Geschoben werden. Und zwar sofort.
    Sorry. Das ist wie bei kleinen Kindern. Wenn Vernunft und deren Wünsche im Widerspruch stehen, wird das gemacht, was vernünftig ist. Habe ich auch durch. Wenn sie Sanitätsmittel (oder was anderes) dann nicht ausprobieren möchten, wenn man es mühsam mit vielen Stellen organisiert hat, dann muss man sie darauf hinweisen, dass es keinen neuen Test mehr gibt. Dass sie dann mit dem Ding weiterleben müssen wie es ist.
    Oder einfach autoritärer sein (ist anfänglich sehr schwer, aber m.E. die einzige Lösung). Nicht: Magst du mal den Rollstuhl ausprobieren? Sondern: Wir probieren jetzt diesen Rollstuhl aus. Malen fällt heute aus. Auch, wenn du den Rolli nicht probierst.

    Und ja: Pass auf dich auf. Die Zeit, die du für deine persönliche Erholung brauchst, musst du dir mit Nachdruck verschaffen.

  8. Avatar von spatz
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Die Sache mit dem Rollstuhl erstaunt mich ehrlich gesagt .

    Ich arbeite - wie ich oben kurz schrieb - im Seniorenwohnheim.

    Wenn einer unserer Bewohner einen Rollstuhl benötigt, beantragt unsere Wohnbereichsleiterin das bei der Krankenkasse. Nach Genehmigung durch die Kasse kommt jemand vom Sanitätshaus oder Rehateam, nimmt bei dem betreffenden Bewohner Maß, fragt nach Besonderheiten und nach diesen Maßen und Wünschen wird der Rollstuhl dann ausgewählt und nach einigen Tagen geliefert. Der Bewohner wird sofort in den neuen Stuhl gesetzt, um die Feinabstimmung noch vorzunehmen und damit hat sich die Sache. Wenn dann irgendwelche Probleme auftauchen, rufen wir wieder beim Sanitätshaus/Rehateam an, es kommt jemand, behebt das Problem und gut ...

    Damit haben die Angehörigen gar nichts zu tun.
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  9. Avatar von spatz
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Sehr guter Beitrag @Lyanna .
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  10. Avatar von Clarag
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    AW: Betreuung Eltern - Einzelkind um die 50

    Ich quäle mich derzeit mit meinem schlechten Gewissen, nicht mehr soviel zu meiner Mutter fahren zu können, wie sie es verdient hätte oder ich müßte (wobei ich mich gerade hinterfrage, wer mir vorschreibt, wie oft ich zu ihr fahren muss und was ich machen muss).

    Als meine Mutter so alt war wie ich, hatte sie keine Eltern mehr, SChwiegereltern waren schon vor Heirat verstorben. Meine Mutter hat in diesem Alter nicht mehr gearbeitet-
    Manchmal denke ich, sie kann meine Belastung nicht nachvollziehen.

    Das sind alles meine Gedanken. Wenn ich sie frage, kommt von ihr, mach Dich nicht verrückt und sie hat Verständnis, wenn es erst eine WOche später mit dem Kommen klappt.
    Ich fahre im Schnitt alle 5 Woche über ein verlängertes Wochenende zu meiner Mama.

    Sie ist noch in ihren eigenen 4 Wänden, ist vor Jahren in eine kleiner Wohnung gezogen. Sie ist Herzkrank, hat Diabetes (hier kommen 2 mal am Tag Malteser zum Spritzen). Aufgrund dieser Umstände ist eine an sich dringend notwendige Knieop am 2. Knie (das erst wurde vor mehr als 10 Jahren gemacht, die zweite OP wurde aus meiner Sicht viel zu lange aufgeschoben, meine Bedenken - oft nach Streitigkeiten - einfach vom Tisch gewischt) ist sie nur noch sehr bedingt beweglich.

    Sie hat Bekannte und Freunde, ist eingebunden und wird abgeholt. Sie ist nicht einsam. Sie hat eine Putzfrau, die ihr auch den Lebensmitteleinkauf erledigt.

    Wie gesagt, ich kämpfe gerade mit meinem schlechten Gewissen und frage, wo es herkommt. Ich bin da schon gut dabei es aufzuarbeiten, es hier darzulegen, würde zu weit führen. Nur es ist schwer, was ich vom Verstand her erkenne, auch so umzusetzen.

    Meine Mutter ist Anfang 80. Und ich frage mich manchmal, darf und kann ich etwas über ihren Kopf entscheiden (darüber gab es hier schon mehrere Stränge) oder muss ich ihre Entscheidungen so nehmen, wie sie sind.
    Meine Mutter ist noch orientiert und klar, nur manche Sachen sieht sie jetzt eben nicht ein oder anders.
    Der Vergleich mit Kinder ist gut, auf der anderen Seite ist meine Mutter ein erwachsener Mensch, kein Kind.

    So wie ich mir - insbesondere in der Pupertät und auch später - mein Recht auf meine (manchmal auch dummen) Entscheidungen eingefordert habe, hat sie auch ein Recht darauf.

    Das soll es für das erste gewesen sein.
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

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