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    Vater soll ausziehen

    Mein 84jähriger Vater lebt seit 21 Jahren in 3.Ehe. Seine 3. Frau hat 2 Kinder mit in die Ehe gebracht, die mein Vater groß gezogen hat. Vor einem Jahr haben seine Ehefrau und er ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind ins Haus einer der beiden Töchter und deren Familie gezogen. Mein Vater hat dort ein eigenes Zimmer, da sein Verhältnis zu seiner Frau nicht wirklich gut ist. Nun scheinen sich dort aber auch mit den Kindern Differenzen ergeben zu haben und man hat meinem Vater "gekündigt". Er hat einen Brief bekommen, worin man ihn auffordert bis spätestens Ende Januar auszuziehen.
    Da er nicht mehr ganz alleine leben kann (auch wenn er das anders sieht), wäre ein "Betreutes Wohnen" wahrscheinlich die beste Lösung. In seiner jetzigen Familie scheint man davon auszugehen, das nur seine beiden leiblichen Töchter aus den beiden vorhergehenden Ehen für die Kosten aufkommen würden. Mein Vater bekommt nur 800€ Rente. Seine berufstätige Ehefrau ist aber doch auch unterhaltspflichtig, oder sehe ich das falsch? Und wie würden denn solche Kosten aufgeteilt werden?
    Kennt sich jemand mit solchen Fällen aus, oder hat ähnliches erlebt?

    eine ratlose grendel
    Der Zufall ist die Form, die Gott wählt, um inkognito zu bleiben.



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    AW: Vater soll ausziehen

    Warum kann er nicht allein in einer eigenen Wohnung leben?

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    AW: Vater soll ausziehen

    Wieso gekündigt? gibt es einen Mietvertrag?

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    AW: Vater soll ausziehen

    nein, es gibt keinen Mietvertrag. Ich denke auch, dass dies rechtlich nicht vertretbar ist. Allerdings scheint das Verhältnis ja erschüttert, so das eine Lösung auf jeden Fall gesucht werden muss.
    Der Zufall ist die Form, die Gott wählt, um inkognito zu bleiben.



  5. Inaktiver User

    AW: Vater soll ausziehen

    wenn es um kostenübernahme bei pflegeeinrichtungen geht- ist das sozialamt der richtige ansprechpartner.

    und was die "töchter" betrifft- sollte dein vater die beiden stieftöchter nicht adoptiert haben- hat er tatsächlich nur die leiblichen kinder die da zur mitfinanzierung herangezogen werden können.

    was moralisch ist -steht auf einem ganz andern blatt.

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    AW: Vater soll ausziehen

    Er ist nicht gesund. Neben einem Altersdiabetes hat er diverse andere Krankheiten, wo es angebracht ist, dass auch mal jemand nach ihm schauen kann. Wenn man der Familie glauben schenken darf, vergisst er immer häufiger Dinge (Herd ausschalten, Kühlschrank schließen, Hochzeit der Kinder etc.) Ich weiß nicht, ob dies der Anfang einer Demenz ist. Es würde mich nicht beruhigen, eine Wohnung für ihn zu suchen, wo er alleine lebt, wenn ich das Gefühl habe, dass er dort ganz alleine auf sich gestellt ist. Mal davon abgesehen, dass er nicht alleine leben möchte. Was er allerdings genau möchte, müsste ich erstmal von ihm erfahren. Am Wochenende werde ich ihn besuchen und mir die Situation vor Ort mal anschauen und anhören.
    Der Zufall ist die Form, die Gott wählt, um inkognito zu bleiben.



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    AW: Vater soll ausziehen

    brighid, es geht mir auch nicht um die Stieftöchter, sondern um seine Ehefrau, die 25 Jahre jünger ist als er und voll berufstätig. Normalerweise sind doch Ehegatten untereinander unterhaltspflichtig.
    Der Zufall ist die Form, die Gott wählt, um inkognito zu bleiben.



  8. Inaktiver User

    AW: Vater soll ausziehen

    Zitat Zitat von grendel Beitrag anzeigen
    brighid, es geht mir auch nicht um die Stieftöchter, sondern um seine Ehefrau, die 25 Jahre jünger ist als er und voll berufstätig. Normalerweise sind doch Ehegatten untereinander unterhaltspflichtig.
    Ja klar!! Erst wenn die das nicht leisten kann müssen die Kinder einspringen!!

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    AW: Vater soll ausziehen

    Besteht ein Ehevertrag, der Unterhaltsleistungen ausschließt?

  10. Inaktiver User

    AW: Vater soll ausziehen

    Zitat Zitat von grendel Beitrag anzeigen
    brighid, es geht mir auch nicht um die Stieftöchter, sondern um seine Ehefrau, die 25 Jahre jünger ist als er und voll berufstätig. Normalerweise sind doch Ehegatten untereinander unterhaltspflichtig.
    da stimme ich dir zu------------ aber: ihr müssen auch x betrag bleiben für eigene vorsorge, ihr grundbedarf, etc.


    wir haben es vor ein paar jahren erlebt. mein grossvater sollte/musste ins heim. er wollte auch. von 4 söhnen, davon damals 3 noch voll berufstätig war nur ein einziger finanziell in der lage sein viertel komplett zu zahlen- bei den andern 3 bzw. 2 (da der schon in rente war)- waren die eigenaufwendungen so hoch- dass sie unter den eigenbedarf gerutscht sind.

    beraten lassen. deine stiefmutter wird das auch tun. sich beraten lassen. tut sie auch gut dran.

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