Mir hat mal ein trockener Alkoholiker erzählt, dass er sich sogar in einem Raum mit einer Schale vollreifer Äpfel unwohl fühlt, weil ihn der Geruch so stark triggert (in reifem Obst ist Alkohol enthalten). Deswegen würde ich - sofern ein entsprechendes Vertrauensverhältnis besteht - die Person darauf ansprechen. Vielleicht ist dein mäßiger Alkoholkonsum für ihn nicht der Rede wert, oder vielleicht machen ihm ganz andere Dinge zu schaffen.
Antworten
Ergebnis 251 bis 257 von 257
Thema: Alkoholkranker Partner
-
21.06.2014, 13:31
AW: Alkoholkranker Partner
-
12.07.2014, 22:12
AW: Alkoholkranker Partner
Ich denke ihr seid auf ' nen guten Weg und lasst euch nicht abbringen.
LG ChicatinaGeändert von chicatina (14.07.2014 um 11:53 Uhr)
-
12.07.2014, 22:13
AW: Alkoholkranker Partner
Ich bin leider noch nicht so weit
-
12.07.2014, 22:50
AW: Alkoholkranker Partner
Sorry, ich meinte es nicht böse
Geändert von chicatina (14.07.2014 um 11:56 Uhr)
-
13.07.2014, 14:59
AW: Alkoholkranker Partner
Liebe Chicatina, mir ist nicht so ganz klar, was Du mit Deinen Postings sagen willst
Bei uns gibt es keinen Alkohol und wer damit nicht leben kann, muss halt zuhause bleiben. Da geh ich auch keine Kompromisse ein. Klar muss mein Mann damit leben, dass es woanders Alkohol gibt und andere ihn trinken und er "darf" nicht mehr, aber ich persönlich muss ihm ja nix vortrinken und ihm den Hals lang machen, gell? Wobei ich durchaus auch ab und an mal was trinke. Aber höchst selten, ich vertrage einfach nichts mehr.
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
-
23.03.2016, 22:13
AW: Alkoholkranker Partner
Ich habe mich entschlossen mich hier im Forum anzumelden mit der Hoffnung paar nette Menschen kennen zu lernen den es genauso geht wie mir und wir uns dann ein wenig aus tauschen können, Nun zu meiner Person.Ich bin 43 Jahre alt und Mutter von 4 Kindern Bin seid 30 Jahren mit mein Mann zusammen aber erst seid 11 Jahren verheiratet.Mein Mann trinkt eigentlich schon so lange ich ihm kenne aber am Anfang der Beziehung war es mal nur 1 bis 3 Bier und Schnaps nur bei Feierlichkeiten.Nun seid ca 10 Jahren wird es aber immer mehr .Zum heutigen Zeitpunkt ist es Täglich 1 Flasche Klarer die er sich in der Zeit von 18 bis 0 Uhr reinzieht.Ich kann Mittlerweile nicht mehr bin vom Gedanken her in der Meinung da hilft nur noch Kinder nehmen und weg aber irgendwie bekomme ich es nicht hin Hab auch Angst alleine da zustehen weil Hilfe von der Verwandschaft habe ich nicht im gegenteil die sind in der Meinung das man ja beim ja Wort gesagt hat in guten wie in schweren Zeiten Und meine Freundin die mir sehr bei gestanden hat und immer eine Hilfe war habe ich leider vor 2 Jahen an Krebs verloren .Das was mir so zu schaffen macht ist das mein Sohn Körperbehindert ist und mein Mann ihn so schlecht behandelt teilweise auch am Kopf haut. Was würdet ihr machen an meiner Stelle und wie erlebt ihr es mit eurem Partner, Mit lieben Gruß Konny
-
18.04.2016, 23:04
AW: Alkoholkranker Partner
Hallo Konny,
wie du sicher gesehen hast, ist dieser Strang schon lange nicht mehr aktiv. Ich habe immer wieder mal hier rein geschaut, weil ich hier auch mal geschrieben habe.
Eigentlich tut mir das aber auch nicht gut. Manchmal ist es besser nur nach vorne zu schauen und nicht mehr zurück, da man die Vergangenheit nicht mehr verändern kann.
Da aber bislang hier noch keiner geantwortet hat und du offensichtlich Hilfe brauchst, habe ich mich entschlossen dir zu antworten.
Ich kann deine Situation verstehen. Der Verstand sagt einem eigentlich, so kann es nicht weiter gehen und du musst hier weg. Und dann fällt einem plötzlich nur alles ein, was dagegen spricht. Darum möchte ich dir hier ein paar Denkanstöße geben. Was du daraus machst entscheidest allein du. Diese Entscheidung kann auch niemand für dich treffen.
Ich weiß nicht wie alt deine Kinder sind und ob du arbeitest. Also kannst du das eine oder andere vielleicht gar nicht umsetzen.
Es geht dir nicht gut mit deinem Mann. Hast du mal mit ihm über seinen Alkoholkonsum und sein Verhalten gesprochen?
Du machst dir Sorgen um deine Kinder, insbesondere um den behinderten Sohn.
Dass dein Mann ihn schlägt, ist schon Grund genug ihn zu verlassen. Aber ich denke das weißt du selbst.
Es ist sicher nicht einfach mit 4 Kindern zu gehen, aber es geht.
Es gibt immer einen Weg.
Es gibt finanzielle Unterstützung, Wohnungsgeld, Aufstockungsgeld vom Arbeitsamt, ggf. Unterhaltsvorschuss für deine Kinder, falls dein Mann keinen Unterhalt zahlen würde oder könnte.
Stell dir einfach mal vor wie schön es wäre, eine Wohnung nur für dich und deine Kinder zu haben in der ihr ohne Angst leben könnt.
Mach dir einen Plan, zunächst nur im Kopf.
Bei mir hat es auch lange gedauert bis ich gegangen bin. Aber ich wusste dass ich es für meinen Sohn tun muss.
Ich habe angefangen zu überlegen welche Alternativen ich habe. Entweder bleiben und zusehen wie das Kind leidet und weiteren psychischen Schaden nimmt oder gehen und versuchen ihm ein Leben ohne ständigem Streit und ohne den Launen des Vaters ausgesetzt zu sein zu ermöglichen.
Du könntest dir zunächst vielleicht mal Hilfe bei einer Familienberatungsstelle suchen. Vielleicht ist auch eine Angehörigengruppe alkoholkranker Menschen was für dich. Dort findest du sicher nicht nur Menschen die dich verstehen, sondern vielleicht findest du dort auch Menschen die dir Hilfestellung geben können und vielleicht entstehen auch Freundschaften.
Lass dich nicht von der Einstellung der Eltern irritieren. In guten und in schlechten Zeiten, ja ich weiß dass hat man in der Ehe mal versprochen. Aber auch dass man sich ehren und lieben soll. Liebt und ehrt dein Mann dich und deine Kinder?
Die heutige Zeit ist eine andere. Heute muss keine Frau mehr bei einem Mann bleiben der die Kinder schlägt und das Familienleben mit seiner Alkoholsucht belastet.
Das werden deine Eltern schon irgendwann begreifen. Und wenn nicht, dann eben nicht.
Manchmal findet man Hilfe eher bei fremden Menschen als bei den eigenen Verwandten.
Ich merke dass es mir sehr schwer fällt dir gute Tipps zu geben. Ich weiß ja selbst wie ich reagiert habe wenn andere versucht haben mir zu sagen dass ich gehen sollte.
Ich habe immer gedacht, ja redet ihr mal, ihr seid nicht in meiner Situation. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr anders und ich habe es einfach durchgezogen.
Geholfen hat mir dabei sicherlich aber auch, dass ich mich immer wieder mit diesem Gedanken beschäftigt habe und irgendwann einfach einen Plan im Kopf hatte.
Schreib einfach mal ob du schon mal mit deinem Mann gesprochen hast. Gibt es vielleicht zunächst auch mal die Option eines Entzugs für ihn? Wie steht er dazu? Vielleicht hätte ich dich das doch eher fragen sollen bevor ich dir Vorschlage zu gehen.
Tut mir leid wenn ich vielleicht etwas unsortiert bin. Es ist schon spät und ich sollte jetzt schlafen gehen.
Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe du antwortest.
Lieben Gruß
Chaosonly


Zitieren