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    AW: Alkoholkranker Partner

    Alkoholsucht kommt selten durch Spaßtrinken. Es muss etwas in seinem Leben passiert sein, was er nicht verarbeiten kann. Wenn das nicht geschieht hilft auch keine Alkohol-Therapie an sich. Ich würde einen Psychologen empfehlen, der erstmal seinen seelischen Problemen auf den Grund geht. Ob etwas in der Kindheit passierte oder auch später. Ob er Druck in seinem Job hat, Anerkennung fehlt oder so in der Richtung.

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    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum willst Du zeigen, dass jemand trocken werden kann?
    Einfach anderen Mut machen...

    Seine Alkoholabhängigkeit handhabt allein Dein Mann.
    Das ist mir durchaus klar, wenn er nix tun will, dann tut er nix.

    Alleine das Du glaubst, irgendetwas in Bezug auf seine Erkrankung handhaben zu müssen klingt sehr symbiotisch. Weißt Du, was ich meine? Was ist mit Dir, wie geht es Dir?
    Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte damit nicht seine Erkrankung, sondern unsere Beziehung. Wie es mir geht kann ich Dir sagen: Ich leide an Depressionen und wenn er trinkt verschlimmern sich meine Depris entsprechend. Leider. Jetzt wo er trocken ist, geht es mir auch wieder besser. Und meine Aggressionen sind weg.

    Du kommst übrigens anders rüber.
    Danke Leider ist mein Mann nicht mein "erster" Alki... der erste wollte nicht aufhören zu trinken, da bin ich nach knapp 2 Jahren gegangen. Und ganz ehrlich: Hätte ich bei meinem Mann vorher gewußt, was auch mich zukommt... nee, hätte ich nicht haben müssen.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  3. Inaktiver User

    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    Einfach anderen Mut machen...

    Das ist mir durchaus klar, wenn er nix tun will, dann tut er nix.

    Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte damit nicht seine Erkrankung, sondern unsere Beziehung. Wie es mir geht kann ich Dir sagen: Ich leide an Depressionen und wenn er trinkt verschlimmern sich meine Depris entsprechend. Leider. Jetzt wo er trocken ist, geht es mir auch wieder besser. Und meine Aggressionen sind weg.
    Wo sind sie denn hin, Aggressionen sind doch auch etwas Gutes, sehr Vitales!

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    Danke Leider ist mein Mann nicht mein "erster" Alki... der erste wollte nicht aufhören zu trinken, da bin ich nach knapp 2 Jahren gegangen. Und ganz ehrlich: Hätte ich bei meinem Mann vorher gewußt, was auch mich zukommt... nee, hätte ich nicht haben müssen.
    Du weißt aber, dass Dein Mann nicht Dein Schicksal ist, mh? Du kannst jederzeit gehen. Was hält Dich?

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    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von MissPigg Beitrag anzeigen
    Alkoholsucht kommt selten durch Spaßtrinken. Es muss etwas in seinem Leben passiert sein, was er nicht verarbeiten kann. Wenn das nicht geschieht hilft auch keine Alkohol-Therapie an sich. Ich würde einen Psychologen empfehlen, der erstmal seinen seelischen Problemen auf den Grund geht. Ob etwas in der Kindheit passierte oder auch später. Ob er Druck in seinem Job hat, Anerkennung fehlt oder so in der Richtung.
    Das ist oft auch ein Faktor, nicht immer... mancheiner rutscht "so" rein, andere haben psychische Probleme. Mein Mann z.B. hat eine Sozialphobie (Angst vor Menschen), in der letzten Entwöhnungstherapie ist man endlich mal darauf eingegangen und siehe da... ich kann auch mal mit ihm weggehen ohne, dass er tagelang vorher blass rumläuft.

    In der Entwöhnung vor ein paar Jahren, da wurden nur die Säufer "verwaltet" und Ängste etc. waren nur "eingebildet". In der Klinik war die Rückfallquote schon während der Therapie sehr hoch. Hätte mir damals schon zu denken geben sollen... aber ich war stolz wie Bolle, dass er es geschafft hatte. Leider nicht langfristig, jetzt sieht es besser aus, da die Entzugsklinik auch voll hinter ihren trocknen Patienten steht. Bei Suchtdruck ist innerhalb von 24 Std. ein Bett frei für eine stationäre Therapie, damit die Ehemaligen eben nicht rückfällig werden. Und das ist auch was, was mich persönlich ungemein beruhigt, weil ich weiß, a) mein Mann will es schaffen und b) er hat im Zweifelsfall qualifizierte Hilfe.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

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    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo sind sie denn hin, Aggressionen sind doch auch etwas Gutes, sehr Vitales!


    Du weißt aber, dass Dein Mann nicht Dein Schicksal ist, mh? Du kannst jederzeit gehen. Was hält Dich?
    Ich habe auf seine Fahne und sein Suffverhalten aggressiv reagiert. Ich habe keine Grund mehr aggressiv zu sein, er ist trocken. Und seine trockene Seite liebe ich. Warum sollte ich also gehen?

    Gehen bzw. ihn rauswerfen wäre nur eine Option, wenn er bei einem Rückfall wieder heimlich säuft und nix tut. Dann wäre der Ofen echt aus, weil nochmal muss ich das nicht haben. Aber das ist im Moment jedenfalls kein Thema.

    Wie es jetzt ist, ist es ok. Über die Zukunft mach ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. Kannst Du das nachvollziehen?
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

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  6. Inaktiver User

    AW: Alkoholkranker Partner

    @chiffon: Was du schreibst,gefällt mir !

    @Magenta40: Komm mal runter von deinem hohen Ross. (Das gleiche gilt für Kamy.) Ich war noch gar nicht in einer Angehörigengruppe,ich war in einem anderen Forum !! Und anstatt sich gegenseitig zu helfen,wurde ich da oft angefeindet,NICHT weil ich "noch nicht so weit war" wie die anderen,sondern sehr wahrscheinlich,weil sie nicht fassen konnten,dass jemand in meiner Situation trotzdem noch Lebensfreude haben kann ! Sie hätten wohl gerne,dass ich total niedergeschlagen irgendwo in einer Ecke sitze,wahrscheinlich ging es den meisten von ihnen so und da das bei mir nicht so war,wurde ich blöd von der Seite angemacht.

    Zum Thema "noch nicht so weit sein",ich will dir mal was sagen,Fräullein,JEDER von uns hat sein eigenes Tempo und wir sind alle verschieden ! Manche brauchen eben länger,bis sie am Punkt "Trennung" angekommen sind. Keine Angst,ich denke da schon drüber nach,so ist das nicht,aber ich bin noch nicht an dem Punkt,an dem ich es tatsächlich mache. Die Dinge müssen nunmal reifen. Die ganze Zeit WOLLTE ich überhaupt noch gar nicht gehen,weil ich nämlich immer noch Hoffnung hatte,dass es besser wird. Mittlerweile dreht sich die ganze Geschichte aber da brauche ich bestimmt keine neunmalklugen Weisheiten wie von euch zwei hier in die Runde geworfen,von wegen was für scheiss schlechte Menschen Alkoholiker denn wären und dass man sich doch "einfach" trennen sollte blablablabla. Erzähls der Parkuhr,vielleicht interessierts die ja.

    Jeder kann hier gerne seine Meinung äussern,kein Thema,aber das was ihr hier macht (Magenta und Kamy) ist schon genauso wie in dem anderen Forum. Das hat schon nicht mehr viel mit Meinungsäusserung zu tun,sondern mehr mit Streit suchen in meinen Augen. So,naja,jetzt habt ihr ja was ihr wolltet. Glücklich??!!!

    NOCHMAL ,nur so zum Verständnis: Zweck dieses threads war NICHT,über den "typischen" Alkoholiker zu diskutieren (oder in eurem Fall:herzuziehen!!!) sondern sich mit Leuten auszutauschen,die in der gleichen Situation sind/waren.

    Ach ja,fast hätt' ich's vergessen: ich will mich hier (oder auch anderswo) nicht in meiner Opferrolle bestätigen lassen,ich will verstanden und unterstützt werden,damit ich das tun kann,was am besten hilft und mir meinen Weg suche kann,der aus dieser Situation rausführt. Viele Beiträge hier waren allerdings alles andere als hilfreich und passten auch so gar nicht hier rein,denn wie gesagt: sie gingen total am Thema vorbei. Ihr könnt ja gerne ein neues Thema eröffnen,in dem ihr dann herzlich über Alkoholkranke und deren Partner ablästern und abziehen könnt,aber HIER war definitiv NICHT der richtige Platz dafür !

    LMAA,
    vanilla

  7. Inaktiver User

    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @chiffon: Was du schreibst,gefällt mir !

    @Magenta40: Komm mal runter von deinem hohen Ross. (Das gleiche gilt für Kamy.) Ich war noch gar nicht in einer Angehörigengruppe,ich war in einem anderen Forum !! Und anstatt sich gegenseitig zu helfen,wurde ich da oft angefeindet,NICHT weil ich "noch nicht so weit war" wie die anderen,sondern sehr wahrscheinlich,weil sie nicht fassen konnten,dass jemand in meiner Situation trotzdem noch Lebensfreude haben kann ! Sie hätten wohl gerne,dass ich total niedergeschlagen irgendwo in einer Ecke sitze,wahrscheinlich ging es den meisten von ihnen so und da das bei mir nicht so war,wurde ich blöd von der Seite angemacht.

    Zum Thema "noch nicht so weit sein",ich will dir mal was sagen,Fräullein,JEDER von uns hat sein eigenes Tempo und wir sind alle verschieden ! Manche brauchen eben länger,bis sie am Punkt "Trennung" angekommen sind. Keine Angst,ich denke da schon drüber nach,so ist das nicht,aber ich bin noch nicht an dem Punkt,an dem ich es tatsächlich mache. Die Dinge müssen nunmal reifen. Die ganze Zeit WOLLTE ich überhaupt noch gar nicht gehen,weil ich nämlich immer noch Hoffnung hatte,dass es besser wird. Mittlerweile dreht sich die ganze Geschichte aber da brauche ich bestimmt keine neunmalklugen Weisheiten wie von euch zwei hier in die Runde geworfen,von wegen was für scheiss schlechte Menschen Alkoholiker denn wären und dass man sich doch "einfach" trennen sollte blablablabla. Erzähls der Parkuhr,vielleicht interessierts die ja.

    Jeder kann hier gerne seine Meinung äussern,kein Thema,aber das was ihr hier macht (Magenta und Kamy) ist schon genauso wie in dem anderen Forum. Das hat schon nicht mehr viel mit Meinungsäusserung zu tun,sondern mehr mit Streit suchen in meinen Augen. So,naja,jetzt habt ihr ja was ihr wolltet. Glücklich??!!!

    NOCHMAL ,nur so zum Verständnis: Zweck dieses threads war NICHT,über den "typischen" Alkoholiker zu diskutieren (oder in eurem Fall:herzuziehen!!!) sondern sich mit Leuten auszutauschen,die in der gleichen Situation sind/waren.

    Ach ja,fast hätt' ich's vergessen: ich will mich hier (oder auch anderswo) nicht in meiner Opferrolle bestätigen lassen,ich will verstanden und unterstützt werden,damit ich das tun kann,was am besten hilft und mir meinen Weg suche kann,der aus dieser Situation rausführt. Viele Beiträge hier waren allerdings alles andere als hilfreich und passten auch so gar nicht hier rein,denn wie gesagt: sie gingen total am Thema vorbei. Ihr könnt ja gerne ein neues Thema eröffnen,in dem ihr dann herzlich über Alkoholkranke und deren Partner ablästern und abziehen könnt,aber HIER war definitiv NICHT der richtige Platz dafür !

    LMAA,
    vanilla
    Wusste ich es doch, auf meine Menschenkenntnis kann ich mich verlassen.
    Frau fühlt sich sehr mächtig neben einem so schwachen Partner, nicht wahr? Nicht auszudenken, wenn er gesund würde.

  8. Inaktiver User

    AW: Alkoholkranker Partner

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    Ich habe auf seine Fahne und sein Suffverhalten aggressiv reagiert. Ich habe keine Grund mehr aggressiv zu sein, er ist trocken. Und seine trockene Seite liebe ich. Warum sollte ich also gehen?

    Gehen bzw. ihn rauswerfen wäre nur eine Option, wenn er bei einem Rückfall wieder heimlich säuft und nix tut. Dann wäre der Ofen echt aus, weil nochmal muss ich das nicht haben. Aber das ist im Moment jedenfalls kein Thema.

    Wie es jetzt ist, ist es ok. Über die Zukunft mach ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. Kannst Du das nachvollziehen?
    Natürlich kann ich das nachvollziehen.

  9. Inaktiver User

    AW: Alkoholkranker Partner

    Magenta,liest du überhaupt,was ich schreibe?? Was du sagst und was ich schreibe steht in keinerlei Relation zueinander. Ich hab echt keine Ahnung,was dein Problem ist,aber chiffon hatte schon vollkommen Recht mit dem,was sie über dich gesagt hat. Du bist so festgefahren in deinen Gedanken,dass du gar nicht merkst,wenn du anderen Unrecht tust. Bei dir ist immer alles entweder schwarz oder weiss,gelle? Alles andere wäre ja auch zu anstrengend. Naja,kann eben nicht jeder einen offenen Geist haben.
    Mit dir in irgendeiner Weise zu kommunizieren,ist echt zwecklos,da - wie schon gesagt - du sowieso gar nicht wirklich zuhörst und es auch gar nicht WILLST. Was du willst,ist anderen deine Sichtweise und Meinung aufzwingen und das wars auch schon. Also,wenn das alles ist,was du kannst... das beeindruckt mich wenig.

    So,ich bin raus aus der Nummer. Muss mich mal wieder chiffon anschliessen: So ein "ignore-button" ist 'ne feine Sache. Herzlichen Glückwunsch,du bist die Erste auf meiner ignore-Liste. Somit kannst du dir wieder mal deine Antwort sparen,sie interessiert mich nicht.

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    AW: Alkoholkranker Partner

    Ein paar Dinge muß ich unbedingt richtigstellen. Ich wäre wahrscheinlich die Allerletzte, die für einen alkoholabhängigen Partner Geduld aufbringen würde. Wenn mein Mann 1-3 mal im Jahr angesäuselt heimkommt, verweigere ich ihm regelmäßig die Kommunikation - er glaubt dann stets, er hätte den Stein des Weisen gefunden, will mich zutexten.

    Meinem Partner würde ich 1-2 Chancen geben, aus einer Abhängigkeit auszusteigen. Ein Gleichgewicht in der Beziehung ist für mich unabdingbar.

    Der Co-Abhängige sollte sich schon die Frage stellen, ob er auch die Kraft für eine Beziehung auf Augenhöhe hat. Meist ist es gar nicht leicht, die Beziehung weiterzuführen, wenn der Süchtige auf einmal clean ist.
    Er hat sich verändert, man selbst kann sich dieser Veränderung oft gar nicht anpassen, weil sie keinem erlernten Verhaltensmuster entspricht.

    Helen

    Gegenüber Magenta habe ich mich im übrigen nicht geäußert, ich kann ihr z.T. auch beipflichten. Betroffenheit haben allein die Äußerungen von K. bei mir ausgelöst.
    Von dir aus gesehen bin ich du

    (Ernst Ferstl)

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