Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 17 von 17
  1. User Info Menu

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    Hallo Glückskatze,

    danke für deine Antwort!

    Hallo Vita,

    was soll das bringen...? Tja, da ist was dran - aber es ist eben so, dass unser Sohn unbedingt wieder in der alten Heimat leben will, ihm ist schon länger klar, dass er dort nicht so 100%ig willkommen ist (jetzt in den Herbstferien wurde wieder von seiten des Vaters über einzelne Tage verhandelt, die der Junge bei ihm sein konnte - entsetzlich!)
    Trotzdem, er will es auch unter diesen Umständen, mir zerreißt es ja auch das Herz, wenn ich solche Sachen höre:
    Er rief vor kurzem bei seinem Vater an :"Vermisst du mich denn gar nicht?" Darauf mein Ex: "Nee, ich vermisse meine Frau!" (er ist wieder verheiratet)
    Da könnte ich k.......
    Aber sagt doch mal, was soll ich machen, wenn der Junge es eben so will? Ich hab ihn ja vor einem halben Jahr praktisch gegen seinen Willen mit in diesen Ort genommen, hatte auch gedacht, er lebt sich ein, sah am Anfang auch so aus, aber inzwischen findet er es nur noch öde hier, findet keinen Anschluss, will seine alten Freunde wieder sehen usw.
    Außerdem ist er ja mit 16 kein kleines Kind mehr, d.h. er ist auf seinen Vater nicht mehr sehr angewiesen, und wird ja wohl auch nicht mehr allzu lange dort wohnen...

    Viele Grüße,
    Cherimoyya

  2. User Info Menu

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    Hallo Löwenzahn,

    hmmm, da muss ich dir recht geben, das ist ein Schwachpunkt von mir. Ich lasse mich dann in solche Diskussionen reinziehen, wohl auch in der Hoffnung, ihn besser überzeugen zu können als mein Sohn...

    @ Teehausgeisha

    Ja.

    Hallo hexchen,

    ohjeh, dann kennst du das ja gut. Und genauso ist es (schon jetzt) - ich kriege den ganzen Frust ab. Egal, was wir hier machen, was ihm geboten wird (einiges mehr als bei seinem Vater, das ist mal sicher) - er ist unzufrieden.
    Machtlos - genau! Und warum bleiben die kids nach der Trennung automatisch und selbstverständlich bei der Mutter, während mit dem Vater jeder einzelne Besuchstag verhandelt werden muss?!?!?

    LG,
    Cherimoyya

  3. Moderation

    User Info Menu

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    Gibt es denn keine andere Möglichkeit für deinen Sohn, wieder in der alten Heimatstadt zu wohnen als beim Vater? Bei Verwandten, Freunden, Internat?
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
    3 .. 2 .. 1 .. Ebay-Forum
    ------------------Hochzeit --------------------------Reisen

  4. User Info Menu

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    Zitat Zitat von Cherimoyya
    Außerdem ist er ja mit 16 kein kleines Kind mehr, d.h. er ist auf seinen Vater nicht mehr sehr angewiesen, und wird ja wohl auch nicht mehr allzu lange dort wohnen...

    Viele Grüße,
    Cherimoyya
    Genau das ist der "Knackpunkt".
    Denke das es deinem Sohn ÜBERHAUPT NICHT darum geht zum Vater zu ziehen.
    Der merkt wohl selbst ganz genau das er dort eigentlich garnicht erwünscht ist, Jugendliche haben schon genug Empathie um sowas zu spüren, Kinder übrigens auch.

    Denke deinem Sohn geht es schlicht drum das er wieder in "seiner Stadt" in "seiner Scene" in "seiner Clique" ist, und dafür nimmt er in Kauf das er halt beim Vater wohnen muss, hat ja dort anscheinend keine andere Möglichkeit.

    Und das er falls der zum Vater ziehen sollte dort nicht wirklich glücklich sein wird wenn er nicht erwünscht ist, ist wohl auch klar.
    Über kurz oder lang zieht er dann wahrscheinlich eh zu einem Freund oder sie gründen eine WG (ist ja auch normal so).

    Am besten kannst du deinem Sohn beistehen und vielleicht auch bei ihm punkten wenn du ihm hilfst selbstständig zu werden.
    Klar braucht er ein Dach überm Kopf und auch hier und da noch Hilfe (oder kann der Junge schon kochen und seinen Haushalt führen?).

    Wenn du ihn selbstständig erzogen hast (und da geh ich einfach mal von aus) wie wäre es wenn du mal suchen würdest wo es in der "Traumstadt" deines Sohnes die Möglichkeit gibt das Jugendliche BETREUT zusammenleben, oder vielleicht kannst du mit den Eltern eines seiner "Kollegen" was ausmachen.
    Du beteiligst dich an den laufenden Kosten (der Vater natürlich auch ) und Sohnemann wohnt dann mit einem Kollegen zuhause.

    Wäre zumindest eine Möglichkeit wenn er unbedingt wieder in die Ecke ziehen möchte, und der Vater ist aussen vor wenn er ihn sowieso nicht bei sich haben möchte.

    Oder du setzte dich mal mit der Schule dort in Verbindung, vielleicht gibts ja dort vor Ort schon eine Möglichkeit wo Schüler von auswärts wohnen können (war an meiner Schule damals möglich, ich selbst musste allerdings zuhause bei Eltern bleiben weil die in der Stadt ansässig waren, wäre so gerne dort "internatsmäßig" gewesen um dem Stress mit meinen Oldies zu entgehen...aber nee die wohnten ja nur 15 Minuten Weg von der Mädchenschule weg

    Also mach dich schlau und gib nicht auf.

    Und ärgere dich nicht zu sehr über das Verhalten vom Sohnemann, die grenzen sich gnadenlos ab in dem Alter, überhaupt wenn die Kollegen an erster Stelle stehen (was in dem Alter auch normal ist).
    Er liebt dich immer noch denke ich, nur bist du eben im Augenblick einfach "die Mum die nix versteht" vor allem nicht wie wichtig die Kollegen und die City ist
    Das kann sich aber auch wieder ändern, meine Tochter kommt auch gerade wieder aus der Versenkung die brauchen ihre Eltern immer noch, die strampeln nur rum um ihre Selbstständigkeit zu beweisen.

    Lass ihm die Möglichkeit, aber eben nicht ohne "Netz und doppelten Boden", also andere Erwachsene die sich im Fall des Falles kümmern können, und lass den Kontakt NIE abreisen.

    Du machst das schon

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  5. User Info Menu

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    Hallo,

    tja, warum bleiben die Kids bei den Müttern?
    Meine Söhne hatten offiziell die Wahl. Der Große (damals 12) wollte bei Papa bleiben (großes 1-Fam.-Haus) und der Kleine (damals 10) mit mir von zuhause ausziehen. Wir Eltern haben dem zugestimmt.

    Keine zwei Wochen später kam von Papa der Anruf, dass er mit dem Jungen nichts anfangen könnte, es sei anstrengend und er hätte keine Lust, jeden Abend zuhause zu bleiben. Da ich mir nur eine zwei Zimmer Wohnung genommen hatte, schien es mir unmöglich beide Kids unterzubringen.

    Die Rechnung hatte ich aber ohne Papa gemacht. Innerhalb von zwei Wochen hatte er dem Kind erklärt, er müsse jetzt soviel arbeiten (von wegen Unterhalt für mich und seinen Bruder), da wäre es besser er zieht zu mir. Platzmangel??? Ach Quatsch, ist alles eine Frage der Organisation. Er hat das Kind soweit aufgehetzt, dass mein Sohn nachts bei mir anrief und fragte, ob ich einen neuen Freund hätte und mit dem ins Bett gehe!!!! (der Witz ist: ich hatte einen guten Freund, aber da lief -noch- gar nichts!!! Mein Ex wollte die Trennung, um endlich "zu leben"!!!) Innerhalb von zwei Tagen habe ich den Jungen zu mir geholt.

    Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass es Elternteile gibt (meiner Meinung nach meistens die Väter), die die Psyche der eigenen Kinder quasi vergewaltigen um ihr eigenes Ego zu retten.

    Ende letzten Jahres wußte ich nicht mehr weiter. Wir hatten nur noch Streit, es wurde geschrien, gelogen und geklaut. Da habe ich vor lauter Wut und Verzweiflung die Koffer meines Sohnes gepackt und ihn (für geplante zwei Wochen) meinem Ex - ohne Voranmeldung - gebracht. Und siehe da: die Mutter war endlich auch offiziell die Böse und seitdem wohnt mein Sohn beim Vater. Einen 17jährigen kann man ja einfach laufen lassen, Unterhalt sparen und noch zusätzlich Unterhalt kassieren. Und mit dem schlechten Gewissen der Mutter kann man auch noch emotionale Erpressung durchführen.

    Oft fühle ich mich ganz schlecht. Ich hatte mir das alles anders gedacht. Das ein Kind für Diebstahl und Betrug noch gepuckert wird, war in meiner Erziehung nicht vorgesehen. Sicherlich Verständnis, wenn wenigestens etwas Reue gezeigt wird. Aber ihn einfach als armer Tropf darzustellen ohne jegliche Konsequenten ist meiner Meinung nach ein bisserl wenig.

    Noch immer bemühe ich mich außerordentlich um meinen Sohn - was vielleicht nicht immer sinnvoll ist. Aber: meine Mutter-Gefühle machen mir durch das angebrachte rationale Verhalten oft einen Strich. Beide Kinder habe heute eine Sohn-Vater-Pflicht-Beziehung - obwohl ich glaube, sie lieben ihn und er sie auch - irgendwie!

    Falls dein Sohn also zu den Kindern gehört, mit denen man ein vernünftiges Gespräch führen kann - vielleicht sogar mit Beistand von außen (Kinderschutzbund o.ä.) findet eine gemeinsame Lösung.

    Lass ihn auch wissen, dass du ihm gerne helfen möchtest und es dir wehtut, ihn unglücklich zu sehen - aber dass dir eben die Hände gebunden sind. Vielleicht ist ja auch imstande zu formulieren, was er von dir als Unterstützung und Hilfe zur Lösung des Problems erwartet.

    Ich wünsch euch alles Gute.

    hexchen07

  6. Inaktiver User

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    oweh, ich sehe durchaus das dilemma.

    aber mir ist auch aufgefallen, dass das wohl schon früher begonnen hat: du schreibst mehrfach, dass du euren sohn sozusagen gegen seinen willen (den willen des sohnes)mitgenommen hast...

    ich denke genau da fing das problem an - was ihr JETZT ausbaden müsst.
    also klartext: ihr hättet damals das alles schon besprechen müssen und möglichkeiten durchspielen.

    nun ist es wie es ist und nun muss aufgrund der neuen situation neu diskutiert werden...

    vielleicht solltet ihr euch mal zu dritt (oder viert?) hinsetzen und das gemeinsam besprechen, alle möglichkeiten durchspielen.

    und zwar alle drei (oder vier?) als gleichwertige ernstzunehmende partner.

    ich höre leider auch raus, dass die sache mit den weiteren 700 km eigentlich schon beschlossene sache ist.

    ich persönlich finde das ziemlich ungut.

    wenn man entscheidungen trifft, sollte man vorher schon die möglichen folgen durchspielen. finde ich.
    irgendwie hört es sich für mich so an, als wärt ihr gar nicht auf die idee gekommen, das zu tun...
    das rächt sich wohl jetzt.

    wenn du nach der verpflichtung des vaters fragst, schiebst du ja in gewissedr weise ne verantwortung auf ihn ab. da würd ich mich an seiner stelle schon auch (zumindest erst mal) sträuben.

    die verantwortung für das wegziehen und die verantwortung dafür, wie es deinem sohn damit geht hast m.E. ja schon du.

    dann musst auch du nach lösungswegen suchen, die möglicherweise dann halt doch ein bsisschen komplizierter sind als: "abedr der vater ist doch verpflichtet, oder etwa nicht..."

  7. Inaktiver User

    AW: Gibt es eine Verpflichtung für den Vater, sein Kind bei sich wohnen zu lassen?

    zitat Und warum hörst du dir den Unfug an statt den Vater bei der Nummer einfach mal abzuwürgen mit dem Hinweis, daß er seine komischen Argumente seinem Sohn gefälligst selber sagen kann ? Dazu isser wohl zu feige, aber genau DAS machst du doch mit. Merkst du das denn nicht?[/QUOTE]

    was sie macht ist doch mE was anderes:
    nämlich nicht alle betroffenen an einen tisch zu kriegen.
    oder seh ich das falsch? jeder redet über jeden aber nie alle miteinander.

    auch wenns nach ner trennung noch so schwer ist, aber wenns um die kinder geht, die schon ein bestimmtes alter erreicht haben und wenn es um ein problem geht, das alle drei angeht, dann sollten auch alle drei MITEINANDER sprechen.
    mho
    tc
    Geändert von Inaktiver User (06.11.2008 um 23:53 Uhr)

Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •