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  1. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Schulpsychologe fällt mir noch dazu ein - nur wenn er gut ist natürlich.

  2. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Habs mal kurz bei meiner Freundin angesprochen (Kinderpsychologin mit Leitungsfunktion in einer Klinik), die rät, nicht zu sehr aufs Jugendamt zu bauen. Und ebenso wie ich sofort nur das Wort Anwalt nannte. Weil: wenn die nicht mehr wüssten als wir Normalsterbliche, dann bräuchten die nicht zu studieren, die kennen aber auch Tricks UND können ebenfalls dem Jugendamt Beine machen.
    So, jetzt hab ich aber genug genervt.
    Ich möchte das aus eigener Erfahrung unterstreichen! Es kommt aber auch bei Anwalt/Richter auf die Person drauf an.

    Meine Kinder lieben ihren Vater. Das ist völlig in Ordnung für mich.
    Dass ihre Mutter bereit ist in schwierigen Situationen zu kämpfen und auch den Gang zu Anwalt und vor Gericht nicht scheut, hat ihnen gezeigt, dass ich meine Verantwortung für sie wahrnehme.

    Vielleicht haben wir aber auch nur Glück gehabt - mit Anwalt und zwei Richtern.

    Es ist schon einige Jahre her und der Vater hat sich seitdem viel mehr mit seinen Kindern befasst als vorher.
    Geändert von Inaktiver User (10.07.2008 um 15:35 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich möchte das aus eigener Erfahrung unterstreichen! Es kommt aber auch bei Anwalt/Richter auf die Person drauf an.

    Ehrlich gesagt, ist mir nicht ganz klar, was ein Anwalt bewirken soll ?

    Soll die Tochter zwangsweise wieder bei der Mutter einquartiert werden oder geht es um Geld ?


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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von trambahn100
    Sorry, ich finde, dieser Strang wird einseitig diskutiert.

    Man müsste erstmal die Tochter anhören

    Ein Familien-Mediator wäre auch eine interessante Perspektive für alle Beteiligten.
    das finde ich auch.
    chaoshexe, ich finde schon, dass du einen etwas chaotischen eindruck machst.
    hol dir selbst hilfe, und zwar nicht bei deinen frauen, die sowieso auf deiner seite sind, sondern eben z.b. bei einem solchen mediator, der beide seiten sieht.

    selbst wenn deine tochter den schulabschluss nicht schafft, ist ihr leben nicht notwendigerweise in den binsen.

    aber dafür braucht es einen ruhenden pol, jemanden, der vertrauen in ihre selbstheilungskräfte hat, jemanden, zu dem sie zurückflüchten kann, wenn es hart auf hart kommt. und den eindruck - dass du irgendwie vertrauen in sie setzt oder ihr helfen würdest - machst du mir im moment nicht. auf mich machst du ein zur zeit wenig den eindruck, als wolltest du vor allem ihr gegenüber recht behalten.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Coco-Lores
    das finde ich auch.
    chaoshexe, ich finde schon, dass du einen etwas chaotischen eindruck machst.
    hol dir selbst hilfe, und zwar nicht bei deinen frauen, die sowieso auf deiner seite sind, sondern eben z.b. bei einem solchen mediator, der beide seiten sieht.

    selbst wenn deine tochter den schulabschluss nicht schafft, ist ihr leben nicht notwendigerweise in den binsen.

    aber dafür braucht es einen ruhenden pol, jemanden, der vertrauen in ihre selbstheilungskräfte hat, jemanden, zu dem sie zurückflüchten kann, wenn es hart auf hart kommt. und den eindruck - dass du irgendwie vertrauen in sie setzt oder ihr helfen würdest - machst du mir im moment nicht. auf mich machst du ein zur zeit wenig den eindruck, als wolltest du vor allem ihr gegenüber recht behalten.
    klar
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von trambahn100
    Ehrlich gesagt, ist mir nicht ganz klar, was ein Anwalt bewirken soll ?

    Soll die Tochter zwangsweise wieder bei der Mutter einquartiert werden oder geht es um Geld ?


    Weder das eine noch das andere, es geht um mutterliebe und um die TATSACHE das sie dort verreckt.. es ist ein polizeibekanntes haus und es ist stadtbekannt
    sag mal du bist keine mutter hast nie geboren und verantwortung übernommen hast wohl kein einfühlungsvermögen in eine mutter die vor schmerzen fast krepiert und aus angst um ihr kind...
    mit reichts.
    aber ich unternehme gerade alle schritte um ihr den weg zu ebnen


    @Anemone dir noch mal herzlichen dank für ALLES und vielen Anderen hier auch, ich bin weniger on jetzt habe viele Rennerei wegen der Sache, aber ich bin froh drüber wenn ich was tun kann um meinem Kind zu helfen.

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  7. gesperrt

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Chaoshexe
    Weder das eine noch das andere, es geht um mutterliebe und um die TATSACHE das sie dort verreckt.. es ist ein polizeibekanntes haus und es ist stadtbekannt
    sag mal du bist keine mutter hast nie geboren und verantwortung übernommen hast wohl kein einfühlungsvermögen in eine mutter die vor schmerzen fast krepiert und aus angst um ihr kind...
    mit reichts.
    aber ich unternehme gerade alle schritte um ihr den weg zu ebnen



  8. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Danke für die Blumen, aaaaber: ich finde, du solltest auch Kritik, wenn sie von Userinnen kommt, nicht so pauschal abtun. Was @coco-lores schreibt, ist doch nicht bösartig oder polemisch! Ich kenn das ja auch, dass ich erst mal angefressen bin, wenn ich Kritik zu hören bekomme, aber dann mal ganz ruhig in mich gehe und oft auch aus dieser Kritik für mich etwas heraushole, das nützlich sein kann! Alles Gute weiterhin!

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    @Anemone ich bin offen für Kritik, habe genug Selbstkritik geübt und Einiges reflektiert was zwischen meiner Tochter und mir gelaufen ist, das kannst mir glauben, ich sehe mich nicht als allwissend und als fehlerlos an und habe auch stundenlang mit Therapeuten und anderen Fachleuten (ok. aus dem Freundeskreis, aber die kennen dafür Tochter und meinen Exmann plus ihr momentanes Umfeld gut) gesprochen.

    Und diese Menschen hier die meine Tochter und mich, bzw. auch meinen Exmann und das Haus das er untervermietet kennen haben mich darin bestärkt das ich im Augenblick das richtige mache.
    Dort ist nicht der richtige Ort für einen WEIBLICHEN Teenager in der Pubertät.
    Wenn sie jetzt älter wär würde ich ihr ja erlauben dort "gepflegt abzustürzen" ect. einfach um der Erfahrung willen.

    Aber sie ist definitiv noch zu jung um ihr handeln abzusehen und den Vater kümmerts nicht die Bohne was aus IHR wird, der hat pure Rachegelüste die er auf Schultern des Kindes austobt.
    (ich habe noch nie etwas so bereut wie die Ehe mit diesem Mann).

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  10. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Ich fürchte, ich selbst wäre in dieser Situation unruhig und würde mich dazu noch sehr verletzt fühlen, von meinem eigenen Kind zuallererst und dann mit den von Dir, Chaoshexe, weiter Geschilderten.

    Wenn ich 15 Jahre lang die alleinige Verantwortung für ein Kind übernehme, gehe ich natürlich davon aus, dass ich diese große Verantwortung in aller Würde und allseitig respektiert und unterstützt trage, bis ich mein Kind schrittweise in die eigene Erwachsenenverantwortung entlasse, ich dabei in allen Ehren seiend und das bin ich nicht mit solch einer Aktion, wie Du sie gerade erlebst. Es ist einfach ein Stück meiner Lebensarbeit.

    Dass dies respektiert wird, von allen Menschen der Welt, ist mir selbstverständlich. Fände es nicht statt, würde ich in dieser Situation an mein Kind und auf der gleichen Ebene an mich denken. Ja, an mich genauso.

    Denn ein Stück Lebenswerk von Dir, Chaoshexe, wird gerade mit Füßen getreten. In meinen Augen nach dem, was Du schreibst.

    Ich schreibe jetzt mal etwas aus meiner eigenen Erfahrung, nur dieses eine Mal, es ist nicht mein Strang:

    Meine Kinder sind jetzt erwachsen (20 und 18). Vor vielen Jahren hat der Vater sein Vatersein aus den Augen verloren. Wofür ich ein Stück Verständnis habe. Er hatte eine neue Partnerin und ein neues Privatleben damit und ich denke, umgekehrt hätte es auch so sein können, wenn ich aus der Familie eben draußen gewesen wäre. Ich denke, es ist auch eine Kraftsache gewesen.

    Dann kam er also manchmal an den vereinbarten Wochenenden oder kam nicht oder ließ Monate lang nichts von sich hören.

    Ich habe es gerichtlich erstritten. Der zuständige Betreuer vom Jugendamt ist vorher gegen mich vorgegangen - und hat mir eine Therapie empfohlen, die er mir gerne versorgen würde.

    Als ich vor dem Famileinrichter stand, habe ich gesagt, jedes meiner Worte wäre wahr und meine Kinder könnten es bestätigen, wenn er sie befragte. Der Richter lud sie ohne uns Eltern vor - und mein Älterer (damals 14) schwieg. Der Jüngere (damals 12) bestätigte, was ich gesagt hatte. Da der Richter meine Kinder gut geraten fand, glaubte er letztlich mir und empfahl dem Vater sich zu kümmern. Gesetzlich zwingen könne er ihn nicht, da es nicht strafbar sei, wenn sich das außerhäusige Elternteil nicht kümmere. Geholfen hat es, denn seitdem ist der Vater wirklich für die Kinder da.

    So, jetzt kommt das Wesentliche, was ich schreiben will:

    Es ist nicht so leicht zu verzeihen, auch dem eigenen Kind nicht. Ich bin jahrelang in Gram gegen meinen älteren Sohn herumgelaufen. Ich hatte Verständnis dafür, dass er geschwiegen hatte, da meine Kinder ihren Vater sehr mögen, was ich gut finde. Aber in mir war der Gram trotzdem und es gab einige Situationen, in denen es in mir aufbrach, auch wenn ich dieses Gefühl in mir zu bekämpfen suchte. Es ist ein unheimliches Gefühl etwas seinem eigenen Kind nachzutragen, gerade auch, wenn es dann tief in einem selbst herumlungert. Ein Stück ist da noch in mir. Das weiß ich.

    Ich denke und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass durch solche Ereignisse Vertrauen und Liebe verloren gehen können oder zumindest unwiderrruflich überschattet werden und in schwierigen Familiensituatinen wieder aus der Gruft emporsteigen können.

    Ein Vertrauensbruch ist ein Vertrauensbruch. Ein erziehendes Elter ist dem genauso ausgesetzt wie ein Partner, dem es geschieht, dass sein Partner fremdgeht. Es ist ein Anlass eigene Anteile zu suchen, aber erstmal ist es ein Vertrauensbruch.

    Jetzt kommt wieder meine Erfahrung: Dass ich die rechtlichen Schritte ausgelotet und nachgegangen bin, hat mein Selbstbewusstsein erhalten oder gestärkt, mir das Gefühl erhalten, als mündiger und verantwortungsbewusster und rechtlich schützenswerter!! Bürger zu handeln.

    Im Nachhinein denke ich: Es war gut so - und auch meine Söhne haben gesehen, dass ich erwachsen handelte.

    Mein Verhältnis zu ihnen überprüfe ich sowieso immer wieder und ich höre ihnen auch zu, wenn sie Wünsche oder Forderungen haben. Klar kommt es zu Diskussionen und Streit. Bis vor kurzem war es jedoch klar, dass ich das Leittier bin und ich habe die Vorgaben zwecks Disziplin ... Einhaltung von Regeln ... gesetzt. Jetzt wo sie erwachsen sind, nivelliert es sich und kann es auch, eben weil ich die Verantwortung über viele Jahre konsequent getragen habe.


    Und deswegen finde ich es aus eigener Erfahrung gut zu wissen, dass ich in solch einer Situation alle Möglichkeiten genutzt habe - auch die rechtlichen. Es ist gut für mein Gewissen als Verantwortung tragendes Elter.
    Liebe Chaoshexe,

    ich wünsche euch sehr, dass es wieder zurechtkommt. Weiter mitfühlende Grüße herbstblatt2
    Geändert von Inaktiver User (11.07.2008 um 12:18 Uhr)

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