chaoshexe, ich verstehe das nicht so ganz.Zitat von Chaoshexe
mir wäre um ehrlich zu sein recht egal ob mein ex klagen würde / will / oder nicht. es geht doch um deine tochter!
wovon lebt sie denn jetzt?
weißt du das, oder vermutest / hoffst du nur, dass der ex sie finanziert?
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04.09.2008, 19:10Inaktiver User
AW: Tochter ruft an und Schock...
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04.09.2008, 19:17
AW: Tochter ruft an und Schock...
ich finde Honzinas Posting gut. Sogar wirklich sehr gut !!!
Gruß, B.
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04.09.2008, 19:21Inaktiver User
AW: Tochter ruft an und Schock...
Blondine, ein Lob von Dir?
Zitat von Blondine
Das ist ja noch ueberraschender als das meines Lateinlehrers in der 11. Klasse!
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04.09.2008, 19:27
AW: Tochter ruft an und Schock...
Hallo Honzina
Zitat von Inaktiver User
Es ist schwierig, stimmt.
Ich bin ein "überbehütetes" Einzelkind, Mutter las meine Tagebücher heimlich (ich habe sie im Fluss versenkt und mir das Tagebuchschreiben abgewöhnt)
Mutter kontrolliert jede Woche mein Zimmer auf Dinge die ihr zuwiederlaufen könnten (in meiner Abwesenheit), wie etwas Zigaretten ect., Dinge die eine Heranwachsende eben probiert in einem gewissen Alter.
Meine Eltern erlaubten mir nie so viel wie meine Freunde durften, aber ich war halbwegs zufrieden bis sie die Grenzen total überschritten und sich in meine Liebesangelegenheiten einmischten:
Ich selbst bin kurz vor Erreichen der Volljährigkeit zuhause ausgezogen (erstmal zu dem Freund den meine Eltern ablehnten weil er ihrem Statusdenken zuwiederlief, war "nur" Azubi und ausserdem Italiener) und dann nach einiger Zeit in eine WG (volljährig und mit eigenem Einkommen, Schule abgeschlossen und meine erste Ausbildung fertig).
Sie haben mich "terrorisiert" und meine Freunde und WG-Kollegen gleich mit, einfach aus Angst um mich, aus Angst vor dem Verlust des einzigen Kindes.
Und weil sie eine WG in der Menschen einfach so zusammenleben, Männlein und Weiblein, mit einer gemeinsamen Küche und gemeinsamen Badezimmer, mitten in der Studentenstadt über einer Discothek als "unterste Schiene" und als verheerend für mein Wohl ansahen.
Sie haben damals sehr sehr viel zerstört in mir.
Ich selbst will es anders und besser machen, schon immer
wie wohl jede Mutter bei ihrem Kind.
MEine Tochter ist in 3 Wochen 16 Jahre alt und darf laut Gesetz ihren Wohnsitz selbst wählen.
Meine Tochter ist leider in ein Umfeld gezogen das ich (ebenso wie meine Eltern bei mir damals, aber eben aus anderen Gründen) nicht gut erachte.
Liegt wohl in der Natur der Dinge das Frau alles "heimgezahlt" bekommt, ich selbst weiss nun wie sich MEINE Mutter damals fühlte.
Tochter wohnt dort und es halt leider so das ich den Wunsch verspüre, das sie "Mehr aus sich macht" als die Menschen die dort so vor sich "hinchillen"...
Sie sind leider wirklich nicht die Art Umgang die sich eine Mutter für ihre Tochter wünscht, wobei ich inzwischen sogar manchmal denke (hoffe das da nicht nur der Wunsch der Vater des Gedankens ist) das sie trotzdem ihren Weg gehen wird.
Sie ist stärker als ich damals in dem Alter war, das weiss ich, ich habe ihr Stärke mitgegeben.
Wurde auch die letzte Zeit dahingehend bestärkt von Freunden vor Ort die meine Tochter auch sehr gut kennen und mich plus meinen Erziehungsstil der schon sehr "frei" war(gegen dern Meiner Eltern betrachtet extrem liberal, aber mit Grenzen), aber ihr eben im Augenblick nicht frei genug.
Ich versuche eben nicht die Situation auf die Spitze zu treiben (inzwischen, anfangs begann ich gravierende Fehler
aus meiner Angst und Verzweiflung heraus).
Ich hoffe einfach das es zur Zeit wirklich das Beste ist ihr ein STück zu vertrauen und ihr damit den Weg zurück im Fall des Falles zu ebnen.
Durch die Schule die bald wieder beginnt ist hoffentlich ein bissel "Kontrolle" über sie und ihr Handeln möglich.
Dort kommt ja dann wieder die STruktur zum tragen und es fällt auch auf wenn etwas bei ihr im Argen liegt.
Zumindest hier bei uns in der noch irgendwie überschaubaren Kleinstadt.
Sobald ich allerdings feststelle, sei es durch die Lehrer oder wie auch immer, werde ich sofort eingreifen.
Schöner wäre es halt, wenn sie wirklich von alleine einen Schritt in meine Richtung machen könnte und würde.
Ich versuche eben genau darauf hinzuarbeiten durch Vertrauensaufbau und Vergebung.
Klingt jetzt vieleicht komisch, aber ich habe Hoffnung bei dem Gedanken.
Deswegen auch die SMS´n und Nachrichten an sie.
Deswegen auch die Planung mit ihr am Geburtstag (oder auch gerne schon früher wenn sie mitmacht) zusammen was zu unternehmen und wenns nur ein gemeinsamer Bistrobesuch ist
Meine Eltern waren dazu damals erst in der Lage nachdem viel zu viele Jahre des Schmerzes vergangen waren.
Und ich brauchte auch ewig um mich von ihnen endlich ernst genommen zu fühlen, das möchte ich meiner Tochter und mir ersparen.
Verantwortung übernehme ich gerne für sie, das steht ausser Frage, aber ich kenne sie auch zu gut, mit Druck
treibe ich sie genau dorthin wo ich sie nie und nimmer haben will.....sie ist mindestens ein so harter Dickschädel wie ich auch (vom Vater ganz zu schweigen
).
Aber sie ist auch stark und da drauf hoffe ich....
Merci
für deine Überlegungen, es ist wahr, mein Verhalten liegt in meinen Tochtererfahrung begründet.
ChaoshexeDer Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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04.09.2008, 19:38Inaktiver User
AW: Tochter ruft an und Schock...
ich traue mich mal, was dazu zu sagen. kann es sein, dass du in deiner tochterzeit damals, auch furchtbar wütend warst auf deine eltern? weil die schimpften, meckerten sich einmischten, aber nie ein 'wir lieben dich' kam? dass du heute zwar weißt, dass dieses 'wir lieben dich' der grund hinter all dem war, aber es eben nie so formuliert wurde?
Zitat von Chaoshexe
und kann es dann weiter sein, dass du immer noch wütend bist auf deine eltern und immer noch auf dieses 'wir lieben dich' wartest undganz verstockt da stehst?
was jetzt dazu führt, dass du eben hier bei deiner tochter auch dastehst und wartest, dass sie zu dir kommt, freiwillig und wiel sie dich liebt.
vielleicht hast du bei deinen eltern ja auch nur darauf gewartet, dass sie dich abholen, zu dir kommen, mit einem 'chaoshexe, wir möchten, dass du wieder beiuns lebst, weil wir dich lieben. weil du uns fehlst.'
und vielleicht reime ich mir einfach nur quark zusammen.
grundsätzlich übrigens denke ich, ist die idee, deine tochter möge freiwillig zu dir kommen, ja schön. aber vielleicht solltest du ihr das sagen? in die WG fahren und sie da unter lautem geschimpfe rauszerren ist natürlich quatsch. aber zu ihr hinfahren, si ein den arm nehmen und ihr sagen, dass sie fehlt und dass du möchtest, dass sie zurück kommt - das empfinde ich nich tals 'druck machen'.
manchmal muss man eben sagen, dass türen offen stehen.
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04.09.2008, 19:41
AW: Tochter ruft an und Schock...
Und was ihr finanzielles Auskommen angeht:
Der Vater ermöglicht ihr da so zu leben wie es ihr beliebt.
Miete muss sie keine zahlen.
Essen sowieso nicht.
Urlaub und Bespassung ist auch garantiert.
Roller plus Versicherung (sofern nicht von ihm vergessen) wird auch gezahlt ebenso wie Handykosten, Kleidung usw. usw. usw. er hat ihr schon zu dem Zeiten in denen sie bei mir lebte immer Geld für Kino und neuestes Hightechhandy ect. gegeben.
NUR MIR halt nie den Unterhalt für die Dinge des Täglichen Lebens wie Kleidung für sie ect.
DAS wiederum geschah um MIR zu zeigen das er noch "MAcht über mich hat" und im mich sozusagen "am Boden zu sehen" was ihm aber nicht gelungen ist
Nun denn hat er halt seine Trumpfkarte über die Freiheit der Tochter ausgespielt.
Ich gönne sie ihm sogar(will nur meine Ruhe vor ihm) nur soll das Kind nicht leiden
ChaoshexeDer Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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04.09.2008, 20:00
AW: Tochter ruft an und Schock...
Hallo Bibi
Zitat von Inaktiver User
So stimmts nicht ganz, meine Eltern haben mir wohl gesagt das sie mich lieben, immer mal wieder.
Sie wollten das es mit besser geht als ihnen, wie wohl fast alle Eltern der Generation die den Krieg erleben musste plus das Elend das damit zusammenhing.
Sie waren nur nicht in der Lage anderen Lebensstil gelten zu lassen.
Sie machten sich vermutlich wirktlich Sorgen, und ok. Alles was ich tat war nie gut genug...meine Mutter ist immer noch der Meinung sie könnte ALLES besser als ich und bedrängt mich darin so zu handeln wie sie es täte:
Polizei ins Haus, Tochter heimholen, einsperren bis sie "zu Verstand kommt" und als Therapie für ihr Wohl zweimal die Woche in Kirche gehen, tägliches ausdauerndes Beten plus einmal die Woche zur Beichte plus viel lernen und "der Mensch ist hier nicht auf der Welt um Spass zu haben" sondern um zu arbeiten und gotttesfürchtig zu sein. (leicht übersteigert in meinen eignen Worten gesagt jetzt, aber so ticken sie, sie können nicht anders.
Aber nix desto trotz liebe ich sie und sie mich auch.
So denke ich eben nicht, ich hoffe das meine Tochter es so versteht das ich sie nach wie vor liebe
Ich kanns ihr nur immer mal wieder mitteilen und hoffen das sie es mir glaubt...und dies auch ohne das ich soviel finanzielle Möglichkeiten habe es ihr zu zeigen wie der Vater
Und genau das mach ich jetzt noch vorm Abendessen
ChaoshexeDer Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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04.09.2008, 20:15Inaktiver User
AW: Tochter ruft an und Schock...
Hm, also, ich möchte jetzt auch mal was dazu schreiben...
Chaoshexe, lies bitte noch mal Dein vorvorletztes und letztes Posting, in dem Du Deine Beziehung zu Deinen Eltern beschreibst...
Wie Du Dich kontrolliert und unterdrückt gefühlt hast, so dass Du ausgezogen bist und ganz mit Deinen Eltern gebrochen hast...
Dein Eltern wollten, dass es Dir besser geht als ihnen und das gleiche möchtest Du für Deine Tochter... Und damit übt man manchmal unbewusst zu viel Druck aus...
Du erlebst das gleiche was Deine Eltern mit Dir erlebt haben nun mit Deiner Tochter... Du wolltest sie nicht kontrollieren und unterdrücken - aber die Zeiten haben sich geändert und vielleicht fühlte Deine Tochter sich jetzt doch von Dir kontrolliert... Und schau bitte mal, wie oft Du in Deinem Posting geschrieben hast, dass Du hoffst, wieder mehr Kontrolle über sie zu bekommen...
Und deshalb tut Dir das auch alles so dermaßen weh - Du erlebst die Geschichte wieder, nur in der anderen Rolle...
Und besonders weh tut es, weil Du alles anders machen wolltest und auch davon überzeugt bist, dass Du alles freier und liberaler gemacht hast... Hast Du sicher auch - aber entscheidend ist immer auch, wie es Deine Tochter empfindet... Und bei ihr kam es möglicherweise anders an...
Vielleicht schreibst Du Deiner Tochter einen offenen Brief und schilderst ihr Deine Erlebnisse und Gefühle aus Deiner Jugendzeit und dass Du ihr Zeit und Raum geben willst, dass sie sich entfalten kann... Aber dann lass sie auch wirklich... Und versuch dann auch nicht, über die Schule Kontakt zu ihr zu bekommen... Das wird sie spüren bzw. die Lehrer sie drauf ansprechen und das wird sie wieder verschrecken...
Wenn sie so ist wie Du, wird ihr die freie Zeit auch sehr gut tun und sie diese unbeschadet überstehen...
Und wenn sie ein neues Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufgebaut hat, wird sie auch in der Lage sein, auf Dich zuzukommen... Vertrau ihr...
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05.09.2008, 13:00
AW: Tochter ruft an und Schock...
Hallo Sonnenschein
Zitat von Inaktiver User
(hier sind die Strahlen gerade da)
Stimmt so ist es, ich wollte genau das verhindern, das es ihr so ergeht wie mir damals, bzw. das es mir so ergeht wie meiner Mutter.
Und trotzdem mach ich jetzt ähnliches durch.
Was den Brief an sie schreiben angeht.
Wäre eine Option es zu tun, mache ich auch, allerdings habe ich mit den Erfahrungen in meiner Jugend mit meinen Eltern nie hinterm Berg gehalten bei ihr.
Sie weiss wie es mir erging damals, und auch das ich ihr dies nie antun würde/will.
Sie kennt ihre Großeltern von klein auf, durfte sobald wir bei denen waren nichtmal Dreirad fahren ohne das meine Mutter sie dabei festhielt, mit 4 Jahren
Durfte nichtmal (mit 8 Jahren) alleine vors Haus über die Strasse zum Spielplatz (direkt bei meinen Eltern gegenüber).
Ich erlaubte es ihr, meine Eltern waren entsetzt vor ihrem Enkelkind und ich bekam eine Standpauke weil ich es erlaubte.
"du passt nicht genug aufs Kind auf, was ist wenn sie dort missbraucht wird, oder von der Wippe fällt"....
Dabei konnte ich direkt vom Fenster auf den Platz ( 15 Meter entfernt ) schauen und es ist eine extrem gute Wohngegend , nur Villen ect. kaum Verkehr auf den Strassen dort.
Ich wollte ihr die Freiheiten von Anfang an gönnen, meine Eltern immer gegengepowert...sie hats mitbekommen...und als sie älter war verstanden wie es mir als junges Mädel und Frau erging.
Sie weiss über meine Jugend Bescheid und auch über die Tatsache das ich ihr DAS nie und nimmer antun will und es auch nie getan habe.
Aber ich kanns nochmal in einen Brief erklären, Teens haben manchmal ALLES mögliche im Kopf...kann sein sie hats verdrängt oder vergessen.
Apropos : Auf meine SMS gestern bekam ich vorhin Antwort, ihr gehts soweit gut, sie freut sich zwar nicht wirklich auf die Schule, aber das ist normal
und sie drückt mir für meine ZahnOp am Dienstag die Daumen (kennt meine Angst vorm Zahnarzt sehr gut, wobei sie selbst in der Hinsicht immer "cool" ist, geht sogar alleine hin
schon lange.).
So gesehen haben wir bissel Kontakt wenn auch nur schriftlich zur Zeit, und ich werde nicht aufhören damit.
Und jetzt geh ich erstmal in die City bissel "schaffen" Werbung ect. nächste Woche geht auch mein Job wieder voll los, eigentlich schon morgen....
Wär weiss, ich kann ihr überall begegnen und ich bin dabei ihr die Angst vor dem Treffen zu nehmen.
denn die hat sie aus schlechtem Gewissen raus.
Sonnigen Tag
und MErci
ChaoshexeDer Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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05.09.2008, 13:03
AW: Tochter ruft an und Schock...
hi chaoshexe,
wenn ihr per sms kontakt habt, wie wäre es, wenn du bei ankunft der nächsten die gelegenheit nutzt, und zurückrufst - um mit ihr zu sprechen? bzw., hast du schon versucht, sie telefonisch zu erreichen - unabhängig von sms?
vg
die muenchnerin
das gegenteil von gut ist gut gemeint....
***der vorwand derer, die andere unglücklich machen, lautet gewöhnlich nur das beste im sinn zu haben***
***vertrauen in die freundschaft besteht darin, dass einem die freundschaft wichtiger ist als das, was man erlangen könnte, wenn man sie verrät. ***


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