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  1. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Ich denke manchmal, wenn sich die Mütter und Töchter zu viel reiben, geht vieles den Bach dabei herunter. Überhaupt, wenn sich Eltern und Kinder zu viel reiben.

    Beide Teile können sich dabei überhitzen und möglicherweise ins Schleudern geraten. Die Jüngeren noch mehr. Sind nur so Gedanken von mir. Frau/man kann ja über vieles sprechen oder Einiges durch Handeln auswägen.

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke manchmal, wenn sich die Mütter und Töchter zu viel reiben, geht vieles den Bach dabei herunter. Überhaupt, wenn sich Eltern und Kinder zu viel reiben.

    Beide Teile können sich dabei überhitzen und möglicherweise ins Schleudern geraten. Die Jüngeren noch mehr. Sind nur so Gedanken von mir. Frau/man kann ja über vieles sprechen oder Einiges durch Handeln auswägen.
    Liebes Herbstblatt

    Zuviel ist nie richtig, egal um was es geht.
    Ich wäre auch froh wenn meine Mutter und ich uns weniger "gerieben" hätten und mehr schöne Berührungspunkte gehabt hätten...war leider nicht so.
    Ich erkläre mich hiermit mitschuldig insofern das ich ihre Auffassung von Frömmigkeit nicht teilen konnte und auch heute nicht teile.
    Sie weiss das und kann erst jetzt mit fast 80 Jahren ansatzweise damit umgehen.
    Wir sind immer noch sehr oft verschiedener MEinung.

    Aber trotzdem lieben wir uns...und wir haben zumindest etwas gemeinsam die Liebe zum Tanz (bei ihr ist es Standarttanz) und die Liebe zur Natur.
    So gesehen hoffe ich das meine Tochter und ich auch wieder in guten Kontakt kommen, trotz unserer "Reibungspunkte".

    Aber zuviele sind definitiv ungesund für die Beziehung da muss ich dir zustimmen.

    Lieben Gruss

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  3. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke manchmal, wenn sich die Mütter und Töchter zu viel reiben, geht vieles den Bach dabei herunter. Überhaupt, wenn sich Eltern und Kinder zu viel reiben.

    Beide Teile können sich dabei überhitzen und möglicherweise ins Schleudern geraten. Die Jüngeren noch mehr. Sind nur so Gedanken von mir. Frau/man kann ja über vieles sprechen oder Einiges durch Handeln auswägen.
    @herbstblatt,

    ich glaube das aneinanderreiben lässt sich nicht immer vermeiden.
    Aber es liegt doch in der Hand des Erwachsenen, wo er nachgibt, als Kind weißt du das doch eher nicht oder?
    Ich habe so gut wie keine schmerzlichen Berührungen mit meiner Tochter gehabt, bisher . Sie findet nicht alles gut, was ich im Leben verzapft habe, aber ich merke doch, wie sie den Weg läuft, den ich mir insgeheim für sie gewünscht habe.
    Seit sie von hause weg ist, wird die Verbindung immer enger, merke ich, wie ähnlich sie mir doch ist. Hätten wir beide früher abgestritten, sie ist nämlich manchmal ziemlich verschlossen, ich ja eher nicht .
    Vielleicht habe ich ja großes Glück gehabt und genau diese Balance zwischen Nähe und Distanz mit ihr hinbekommen. Wir sind nicht beste Freundinnen, davon hat sie in ihrer Altersklasse genug. Ich bin ihre Mom, ihr zuhause...

  4. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Vielleicht habe ich ja großes Glück gehabt und genau diese Balance zwischen Nähe und Distanz mit ihr hinbekommen. Wir sind nicht beste Freundinnen, davon hat sie in ihrer Altersklasse genug. Ich bin ihre Mom,
    so ist es bei meiner Großen auch, bin ich froh drüber.

    Aber es kann auch ganz anders schief laufen. Die älteste Tochter meines Mannes, jetzt bald 20, war bis vor ca. 1 1/4 Jahr regelmäßig bei uns. Sie wohnt bei der Mutter, 10 Fußminuten entfernt, kam öfters mal eben so rein, den Papa besuchen. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Nur dann kippte das Ganze. Wir haben es so zwischen den Zeilen mitbekommen, dass die Mutter zunehmend Stimmung gemacht hat. Warum, keine Ahnung. Der Hausverkauf läuft, lässt sich nicht vermeiden, war auch schon früher mal so in aller Friedlichkeit abgesprochen. Irgendwann änderte sich dann die Stimmung. Wir können es uns nur zusammen reimen. Offenbar hat diese Tochter sich jetzt innerlich aus allem (?) rausgezogen. Sie wohnt wohl noch da, ist aber seit Weihnachten nicht mehr bei uns gewesen. Keine Antwort auf Mails, keine Antwort auf sms, nichts. Auch die Oma hört nichts mehr von ihr. Mein Mann leidet furchtbar, er liebt seine Tochter über alles. Aber was soll er machen? Sie will nicht, punkt. Sein Sohn kommt noch, wenn das nicht wäre, keine Ahnung.
    Ich will damit nur sagen, dass nicht nur in der Pubertät Kinder sich von einem Elternteil "trennen", das kann auch später sein. Vielleicht die verspätete Pubertät? Diese Tochter war immer ein strebsames braves fleißiges Musterkind. Kommen die Macken jetzt raus? Keine Ahnung, aber ich hoffe sehr für meinen Mann, dass sie sich irgendwann wieder nähert...

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    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    so ist es bei meiner Großen auch, bin ich froh drüber.

    Aber es kann auch ganz anders schief laufen. Die älteste Tochter meines Mannes, jetzt bald 20, war bis vor ca. 1 1/4 Jahr regelmäßig bei uns. Sie wohnt bei der Mutter, 10 Fußminuten entfernt, kam öfters mal eben so rein, den Papa besuchen. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Nur dann kippte das Ganze. Wir haben es so zwischen den Zeilen mitbekommen, dass die Mutter zunehmend Stimmung gemacht hat. Warum, keine Ahnung. Der Hausverkauf läuft, lässt sich nicht vermeiden, war auch schon früher mal so in aller Friedlichkeit abgesprochen. Irgendwann änderte sich dann die Stimmung. Wir können es uns nur zusammen reimen. Offenbar hat diese Tochter sich jetzt innerlich aus allem (?) rausgezogen. Sie wohnt wohl noch da, ist aber seit Weihnachten nicht mehr bei uns gewesen. Keine Antwort auf Mails, keine Antwort auf sms, nichts. Auch die Oma hört nichts mehr von ihr. Mein Mann leidet furchtbar, er liebt seine Tochter über alles. Aber was soll er machen? Sie will nicht, punkt. Sein Sohn kommt noch, wenn das nicht wäre, keine Ahnung.
    Ich will damit nur sagen, dass nicht nur in der Pubertät Kinder sich von einem Elternteil "trennen", das kann auch später sein. Vielleicht die verspätete Pubertät? Diese Tochter war immer ein strebsames braves fleißiges Musterkind. Kommen die Macken jetzt raus? Keine Ahnung, aber ich hoffe sehr für meinen Mann, dass sie sich irgendwann wieder nähert...
    Hallo liebe Anemone

    Genau sowas meinte ich, sozusagen verspätetes Aufbegehren, verspätetes Abnabeln.
    Kann manchmal schwieriger sein für die Eltern als wenn ein Kind früh versucht eigene Wege zu gehen.
    Ich selbst war ja auch viel später dran als meine Tochter (mit fast 18 Jahren und Nahe der offiziellen Volljährigkeit).
    Eine Freundin von mir rebellierte schon mit knapp 15 Jahren, und verschwand erstmal mit ihrem Freund für fast ein Jahr nach Indien.
    So gesehen war ich "harmlos" in meiner Zeit und der Clique in der ich mich "rumtrieb" damals.

    Denke möglich ist es das es verspätete Pubertät ist bei der Tochter deines Liebsten.
    Aber da besteht trotzdem noch viel Spielraum um wieder zueinander zu finden, es muss sich nur eine gute Gelegenheit ergeben.

    Ich wünsch es euch

    und ansonsten eine schönen Tag und den wünsch ich mir auch fahre in die Berge zu meinem Lieblingssee und hoffe das Wetter hält

    Schönen Tag

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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    Stirnrunzeln AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich glaube das aneinanderreiben lässt sich nicht immer vermeiden.
    Aber es liegt doch in der Hand des Erwachsenen, wo er nachgibt, als Kind weißt du das doch eher nicht oder?
    Du meinst jetzt mit dieser Aussage schon "große" Kinder, Teenies oder?

    Dann komme ich mit Deiner unteren Aussage gar nicht klar! Es kann doch nicht sein, dem/der Jugendlichen zugute zuhalten, er/sie wisse "doch eher nicht", was Nachgeben (bzw. mal(!) ein Stückchen auf den Erwachsenen zukommen) bedeutet! Eine 15-jährige weiß das meiner Ansicht nach sehr wohl!
    Ich kann doch nicht einfach nachgeben, wenn von der anderen Seite knallhart die Reibung auf die Spitze getrieben wird und Null Gesprächsbereitschaft zu erkennen ist (da sprech ich aus leidvoller Erfahrung).
    Mir scheint, der Jugendlichen wäre mit der "Komplett-Übenahme" der Verantwortung auf Dauer nicht geholfen - hab ich mir halt so als Erklärung für mein Verhalten zusammengebastelt!

  7. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Ich hab erfahren, dass in den Phasen, als meine jüngere Tochter mich nur noch angefaucht, als oberpeinlich erklärt und angezickt hat, ich damit nie weiterkam, wenn ich nur zurückgeschimpft habe, ihr Vorwürfe gemacht, kurz, zurückgezickt habe. Es gab einige Situationen, da hätte ich sie am liebsten auf den Mond geschossen.

    Und da hat etwas ganz verblüffend funktioniert: ich habe bewusst in der Ich-Botschaft gesprochen. Will sagen: ich habe nicht ihr vorgehalten, wie ungehörig und schlimm ihr Verhalten war, sondern NUR von mir gesprochen. Wie wütend, traurig und zornig ICH war. Nur in dieser Form habe ich Dampf abgelassen. Und ich habe auch sehr deutlich gemacht, dass ICH (muss ich jetzt mal so betonen) momentan einfach nicht mehr die Nerven hätte, mich mir ihr zu beschäftigen und einfach nur fertig wäre. Danach habe ich geschwiegen und mich zurückgezogen. Es ist ein paarmal passiert, dass sie dann plötzlich kleine Fühler ausgestreckt hat und sich angenähert.

    Wahrscheinlich neigen wir Mütter (Väter sind hier ja wohl keine?) dazu, immer in Form von Vorwürfen, Sorgen, und Ermahnungen zu reagieren. Es könnte hin und wieder ganz heilsam sein, unsere eigenen persönlichen Empfindungen einfach mal so wiederzugeben. Ganz ohne Vorwürfe. Und dann keine sofortige Reaktion erwarten sondern schweigen. Denn dass dann die zickigste 15jährige mal nachdenkt, davon ist auszugehen!

  8. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Expet
    Du meinst jetzt mit dieser Aussage schon "große" Kinder, Teenies oder?

    Dann komme ich mit Deiner unteren Aussage gar nicht klar! Es kann doch nicht sein, dem/der Jugendlichen zugute zuhalten, er/sie wisse "doch eher nicht", was Nachgeben (bzw. mal(!) ein Stückchen auf den Erwachsenen zukommen) bedeutet! Eine 15-jährige weiß das meiner Ansicht nach sehr wohl!
    Ich kann doch nicht einfach nachgeben, wenn von der anderen Seite knallhart die Reibung auf die Spitze getrieben wird und Null Gesprächsbereitschaft zu erkennen ist (da sprech ich aus leidvoller Erfahrung).
    Mir scheint, der Jugendlichen wäre mit der "Komplett-Übenahme" der Verantwortung auf Dauer nicht geholfen - hab ich mir halt so als Erklärung für mein Verhalten zusammengebastelt!

    Ja, ich meine Teenies. Und ich gehe nicht davon aus, das ein 15jähriger genau weiß, was er da eigentlich abzieht. In dem Alter wissen die wenigsten, wie das Leben ohne Eltern wirklich läuft. Null Gesprächsbereitschaft hat ihre Ursachen, die können durchaus im Elternhaus liegen, aber auch an der Clique.
    Man muss sich von Teenies nicht auf der Nase herumtanzen lassen, aber man sollte auch bedenken, wo sie gerade in ihrer Entwicklung stehen.
    eine recht annehmbare Erklärung findet ich das
    Beziehung zu den Eltern

    Während der Pubertät berichten sowohl Eltern als auch Jugendliche, dass sie sich einander nicht mehr so nahe fühlen. Ein Grund für die auftretenden Probleme zwischen Kind und Eltern kann die verbesserte Urteilsfähigkeit des Kindes sein, wodurch das Handeln der Eltern eher in Frage gestellt und kritisiert wird. Zusätzlich verändern sich mit der körperlichen Reife auch die Rollen der Jugendlichen in ihrem Leben und sie wollen dementsprechend als Erwachsene behandelt werden. Die Heranwachsenden wollen auch für ihren Freizeitbereich mehr Verantwortung übernehmen. Die Eltern wollen ihre Kinder jedoch vor Schaden bewahren und nehmen so eine Gegenposition ein. Die meisten dieser Streitereien sind nur von oberflächlicher Natur und gefährden nicht die schützenden Familienbande. Die Jugendlichen streiten sich auch öfter mit ihren Geschwistern. Häufig wird die Pubertät wegen der Streitereien auch "zweite Trotzphase" genannt. Quelle
    Was bei Chaoshexe den Fall so verdammt kompliziert macht, ist die Angst, das sich die Tochter komplett von ihr löst und zum, na ja nicht besonders verlässlichen, Papa zieht, weil das Kind diese Unterschlupfmöglichkeit hat. Kinder aus nichtgetrennten Elternhäusern haben diese Möglichkeit eher nicht.

    Bei uns gab es in dieser Zeit die lange Leine, Regeln die schon seit Jahren galten, wurden dennoch nie außer Kraft gesetzt.

    Ein Patentrezept habe ich nicht.

  9. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Hallo,
    also ich bin auch der Meinung dass zu viel Reibung nicht gut ist.
    Ich war so müde des Diskutierens dass ich mir nach Auszug der Kinder eine Auszeit genommen habe.

    Als Sparring-Partner eigne ich mich einfach nicht.
    Jetzt wollen meine Kinder wieder auf mich zukommen.

    Durch die Distanz, die Ruhe hab ich wieder das Gefühl meine Identität gefunden zu haben - und oh Wunder, meine Gefühle zu meinen Kindern sind wieder erwacht und viel positiver und stärker als sie es je waren.

    Kinder sind auch oft schlichtweg feige.
    Bei Mama trauen sie sich alles und bei Freunden oder in der Clique sind sie klein mit Hut.

    Das muss man auch mal sehen.
    Pubertät ist kein Freibrief.
    Wobei ich sowieso nie zu den Frauen gehört haben, die sich Schimpfwörter an den Kopf werfen lassen, mach ich ja schließlich auch nicht.
    LG die Virusgrippe

  10. Inaktiver User

    AW: Tochter ruft an und Schock...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Kinder sind auch oft schlichtweg feige.
    Bei Mama trauen sie sich alles und bei Freunden oder in der Clique sind sie klein mit Hut.

    Das muss man auch mal sehen.
    Pubertät ist kein Freibrief.
    Wobei ich sowieso nie zu den Frauen gehört haben, die sich Schimpfwörter an den Kopf werfen lassen, mach ich ja schließlich auch nicht.
    LG die Virusgrippe
    Yepp, so etwas in der Art meinte ich auch.
    Aber mal ernsthaft, wenn Jugendliche ihrer Mutter Schimpfwörter an den Kopf knallen, aber Hallo, da ist doch wohl einiges im Argen.
    Respektlosigkeit kommt aber nicht erst mit der Pubertät, die baut sich m.E. schon über Jahre auf.

    Ich seh schon, ich hatte verdammtes Glück und das obwohl meine Kinder vom 1. Geburtstag an ganztagsbetreut worden sind.

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