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  1. User Info Menu

    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich denke die meisten vollzeitarbeitenden Mütter sind eben keine Jammertussis, sondern gewöhnt die Dinge pragmatisch zu sehn. Das Leben bleibt ja wegen uns nicht stehn
    und da wir etwas davon haben wollen, laufen wir mit.
    Du versuchst doch auch aus dem derzeitigen Renovierungschaos das beste zu machen. Und so werden wir immer eine Lösung finden.

    Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, wer jammert blockiert sich selber.
    Nee das ist ja bei mir ganz anders. Ab und zu brauche ich einen absoluten Heultag. Und wenn dann der ganze Frust weggeheult ist, geht es mit neuen Kräften weiter. Immer nur runterschlucken und Powerfrau spielen klappt bei mir nicht. Asche auf mein Haupt.
    MfG

  2. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    wenn du den Heultag brauchst, dann nimm ihn dir. Heultag ist was anderes als Jammerwochen.
    jeder geht anders damit um, wenn ichs recht bedenke, so ab und an gejammert habe ich auch, aber es hat halt nix gebracht.

  3. gesperrt

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    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    jeder geht anders damit um, wenn ichs recht bedenke, so ab und an gejammert habe ich auch, aber es hat halt nix gebracht.
    Als Frau darf man wenigstens mal jammern. Als Mann kriegste immer gesagt, alles was dir fehl wär ne Frau. Na, wenn das keine emanzipierten Zeiten sind.

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    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von sirix
    Als Frau darf man wenigstens mal jammern. Als Mann kriegste immer gesagt, alles was dir fehl wär ne Frau. Na, wenn das keine emanzipierten Zeiten sind.
    Männer brauchen ja auch nicht zu jammern. Gib ihnen einen Kasten Bier und sepp auf Fussball und sie sind glücklich.
    MfG

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    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Hallo Hibbelchen, sitze gerade irritiert und traurig vor meinem PC...und hab auch irgendwie Angst...Habe mir viele Gedanken gemacht...aber es geht nicht anders, mir gehts wie Euch, ich muss Vollzeit arbeiten, da es finanziell sonst hinten und vorne nicht reicht. Mein kleiner Schatz ist jetzt 1 Jahr alt und am 1. September fängt mein Vollzeitjob an. Habe mir vieles durch den Kopf gehen lassen, war hin- und hergerissen unter anderem auch ob ich mir nicht wenigstens meine 3 Jahre Elternzeit nehmen soll und die wichtige Zeit mit meinem Kleinen genießen und Sozialhilfe beantragen soll...aber ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren...wer hat das so gemacht und hat Erfahrung? Was würdet Ihr tun? Im Moment wohne ich noch in München und werde Mitte August zurück in meine Heimat ziehen und dort auch einen neuen Job beginnen...denn dort habe ich die wahrscheinlich bitter notwendige Hilfe meiner Familie...habe jetzt echt so Panik...und habe jetzt schon Schuldgefühle gegenüber meinem Kleinen. Von dem Vater des Kindes kann ich keine Hilfe erwarten er zahlt für den Kleinen aber alles andere negativ...Könnt Ihr mir wichtige Tips gehen...wäre Euch sehr dankbar!!!!

    Danke Yvonne!!!!

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    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Würde ich es nochmal machen können, würde ich nicht vollzeit arbeiten, sondern Hartz IV beantragen und mir einen Schwarzjob zulegen. Steinigt mich

    Sozialhilfe hätte ich aber nicht bekommen, weil der Ehegattenunterhalt zu hoch war. Aber von den paar Eurofuffzig konnte ich gerade mal die teure Miete und Strom und Auto zahlen, da blieb nichts anderes übrig als arbeiten arbeiten arbeiten.
    MfG

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    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von murle
    Ha und wisst ihr, was ich schönes nach den Sommerferien mache? Wenn die Bauarbeiter aus meiner Wohnung verschwunden sind, kaufe ich mir ein Laufband. Dann muss ich abends nicht ins Fitnessstudio und kann mal so zwischendurch ein bisschen walken. Das macht den Kopf frei. z. Zt. sind die Bauarbeiter in meiner Wohnung. Das Badezimmer wird saniert, meine Küche wurde eingelagert und der Raum wird ebenfalls saniert, es werden neue Heizungen gemacht und und und.

    Ich fühle mich momentan wie 'back zu basic', lebe mit meinen Kindern, Kochplatten und Kühlschrank im Wohnzimmer. Wir haben in der Fensterecke eine kleine Küche eingerichtet. Die Kochplatten stehen auf meinem Balkontisch und die Kochutensilien holen wir aus Pappkartons. Hier ist absolutes Chaos, das solll jetzt noch 4 Wochen so gehen, eine Woche haben wir bereits hinter uns.
    gott das hört sich ja furchtbar an wäre ja völlig angepestet in so ner situ. hilft dann zwischendurch wenig sich immer wieder zu sagen: ist ja bald fertig!
    kannst du (mit kindern?) nicht irgendwo für die zeit unterkriechen? oder kinder zum vater etc? das hält man sonst nicht durch

  8. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von sirix
    Als Frau darf man wenigstens mal jammern. Als Mann kriegste immer gesagt, alles was dir fehl wär ne Frau. Na, wenn das keine emanzipierten Zeiten sind.
    Weil du als alleinerziehender Vater eben immer noch ein Exot bist!
    Meinem Bekanntem ging es ähnlich, aber denkste mir hätte mal jemand einen ins Haus geschleppt, der die Retterrolle übernehmen sollte?
    Irgendwie denken die meisten wohl noch Vater kriegt nix allein hin, der braucht Haushalthilfe und Mütter sind mit dem, die schafft das schon-Gen gesegnet.

  9. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Hab 3 kids zwischen 11 und 16, bin seit fast 7 Jahren AE, hab immer gearbeitet, anfangs noch in der Firma meines Ex und dafür parallel ne zweite Ausbildung gemacht. Das ging aber dann nicht länger, so dass ich erfolgreich in meinem ursprünglichen und Traumberuf wieder eingestiegen bin. Anfangs mit 25 Stunden mittlerweile wieder Vollzeit. Ehegattenunterhalt hab ich nie bekommen, KU nicht immer und auch jetzt noch nicht in voller Höhe.

    Ich finds ziemlich anstrengend, hab auch keine Familie in der Nähe, allerdings komme ich mit den meisten Eltern der Freunde meiner Kinder so gut aus, dass sie immer mal eingesprungen sind, wenn Not am Mann war. Mittlerweile sind die kids aber so alt und selbstständig, dass das nicht mehr nötig ist. Dazu hab ich das Glück, dass Wohn-, Schul- und Arbeitsort in einem Radius von 5 km liegen, so dass ich die kids bei Krankheit schnell mal aus der Schule holen und nach Hause bringen und danach wieder arbeiten kann. Außerdem geht mir nicht viel zusätzliche Zeit (und Geld) durch Fahrerei verloren.

    Im Großen und Ganzen läuft es gut, die kids kommen gut klar, haben keine Schwierigkeiten in der Schule. Aber ich selber hab oft ein schlechtes Gewissen, weil ich doch häufig ziemlich kaputt bin wenn ich von der Arbeit komme.

    Der Große meinte letztens, er hätte ein erfülltes Leben und würde aus guten Verhältnissen kommen, die Mittlere übernimmt schon immer viel (zu viel?) Verantwortung und unterstützt mich sehr im Haushalt (freiwillig). Allerdings hab ich bei ihr oft das Gefühl, dass sie auch sehr viel/zu viel mit sich selber ausmacht um mich nicht noch zusätzlich zu belasten.
    Der Kleine freut sich immer wie ein Schneekönig, wenn ich krank bin ... weil ich dann mittags zu Hause bin wenn er aus der Schule kommt und er dann beim gemeinsamen Mittagessen aus der Schule erzählen kann (so wie seine Freunde das auch machen). "Dummerweise" ist das, wenn überhaupt, nur 1-2 Tage im Jahr der Fall.

    Zu allem Überfluss hat sich dann im Laufe des letzten Jahres langsam und allmählich eine Beziehung zu einem sehr lieben Mann entwickelt, der sich durch all das nicht abschrecken lässt, sogar Spaß dran hat, im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten mitzumachen. Die sind zwar durch Schichtarbeit und auch eigene Kinder relativ stark eingeschränkt, aber das passt ja gut. Für einen Mann der immer Zeit hat, hätte ich gar keine Verwendung.

    Perfekt im Haushalt bin ich noch nie gewesen, von daher fällt es mir relativ leicht, da Abstriche zu machen, allerdings sieht man meinem Garten mittlerweile auch nicht mehr wirklich an, dass er mir sehr wichtig ist.

    Den Hund könnte ich manches Mal verfluchen, wenn ich morgens um 6 bei Wind und Wetter im Halbschlaf durch die Felder stolpere, aber wenn ich mir das Ganze in Ruhe und mit etwas Abstand betrachte ist das eigentlich ein sehr schöner Start in den Tag. Das Landleben an sich genieße ich sehr, es hat aber den unangenehmen Nebeneffekt, dass es kaum ÖPNV gibt und Taxi Mama sehr häufig in den Einsatz muss.

    poca

  10. User Info Menu

    AW: Alleinerziehend + Vollzeitarbeitend

    Zitat Zitat von Yvonne75
    Hallo Hibbelchen, sitze gerade irritiert und traurig vor meinem PC...und hab auch irgendwie Angst...Habe mir viele Gedanken gemacht...aber es geht nicht anders, mir gehts wie Euch, ich muss Vollzeit arbeiten, da es finanziell sonst hinten und vorne nicht reicht. Mein kleiner Schatz ist jetzt 1 Jahr alt und am 1. September fängt mein Vollzeitjob an. Habe mir vieles durch den Kopf gehen lassen, war hin- und hergerissen unter anderem auch ob ich mir nicht wenigstens meine 3 Jahre Elternzeit nehmen soll und die wichtige Zeit mit meinem Kleinen genießen und Sozialhilfe beantragen soll...aber ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren...wer hat das so gemacht und hat Erfahrung? Was würdet Ihr tun? Im Moment wohne ich noch in München und werde Mitte August zurück in meine Heimat ziehen und dort auch einen neuen Job beginnen...denn dort habe ich die wahrscheinlich bitter notwendige Hilfe meiner Familie...habe jetzt echt so Panik...und habe jetzt schon Schuldgefühle gegenüber meinem Kleinen. Von dem Vater des Kindes kann ich keine Hilfe erwarten er zahlt für den Kleinen aber alles andere negativ...Könnt Ihr mir wichtige Tips gehen...wäre Euch sehr dankbar!!!!

    Danke Yvonne!!!!
    hallo yvonne,
    mutige entscheidung, mit fast-baby ne vollzeitstelle anzunehmen... habe halbzeit gearbeitet, da war meine tochter 2. war schon ganz schön grenzwertig, hatte auch n schlechtes gewissen. und einfach das gefühl der überforderung. so kleine kinder brauchen doch noch ganz viel pflegerischen einsatz. ich fand es ziemlich anstrengend, aber unterm strich war s genau das richtige. tochter ist heute 4,5 und herrlich selbständig.

    liebe grüsse

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