Hallo zusammen!
Nachdem ich hier nun seit ein paar Wochen hier mitlese, wage ich mal den Schritt in dieses Forum.
Ich bin in der 15. Woche schwanger und Single. Ich habe mich von meinem Freund getrennt, kurz bevor ich wusste, dass ich schwanger bin. Das Baby ist ein Wunschkind von uns beiden, die Trennung hatte andere Gründe und war auch richtig so.
Jetzt bin ich wie gesagt in der 15. Woche und mein Ex und ich freuen uns beide sehr auf das Baby, unser Verhältnis ist auf dem Weg zu einem einigermaßen freundschaftlichen, wir haben beide das Ziel, uns dem Kind zuliebe so gut wie möglich zu arrangieren und bisher sieht es auch recht gut aus.
Ich weiß, es ist noch sehr früh, das Baby wird erst im Dezember zur Welt kommen, aber ich mache mr jetzt schon Gedanken wie wir es regeln, wenn das Kleine da ist. Er möchte kein typischer Wochenend-Papa werden, möchte von Anfang an eingebunden werden.
Aber: ich will ihn erhrlich gesagt auch nicht ständig um mich haben und gerade am Anfang werde ich mein Kind doch sicherlich nicht alleine zu ihm geben. Geht auch schon deswegen gar nicht, weil ich vorhabe zu stillen.
Ich habe vor, nach einem halben Jahr wieder drei Tage in der Woche arbeiten zu gehen. Einen Tag davon, wird er das Kleine betreuen.
Also sollte das Baby ihn bis dahin ja auch gut kennen, damit es nicht zu einem Wildfremden kommt.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr das in der Anfangszeit denn geregelt?
Liebe Grüße
Lilian
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Ergebnis 1 bis 10 von 17
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07.06.2008, 11:16
Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
~~~Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt~~~
ET: 5. Dezember 2008 - Noel
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07.06.2008, 14:59
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Wäre es für Dich eine Möglichkeit Milch abzupumpen und ihm dann Baby+Fläschchen mitzugeben?
Ich finds klasse, das Ihr Euch so viele Gedanken macht und im Sinne des Babys handeln wollt.
Das du ihn nicht ständig um Dich haben möchtest ist irgendwo auch verständlich.. ABER.. so hart es klingt, es geht dabei ja nicht unbedingt um Dich.
Viell. wäre ihm weniger Kontakt zu Dir auch lieber, ein Kind verbindet aber nunmal. Ob es gefällt oder nicht.
Und im Sinne des Kindes, welches nicht Dein oder sein Kind ist - sondern EUER Kind - sollte man sich da zurückstellen, meiner Meinung nach. Natürlich nur soweit, das es einen selbst nicht zu stark belastet.
Im Sinne des Kindes wäre aber ein gleichmäßiger Umgang mit beiden Eltern sicher das Beste. Viele andere Mütter würden sich freuen, wenn der Vater mehr als ein Wochenend Daddy wäre. Viele Kinder übrigens auch. Wenn er sich das also wünscht, sollte das auch respektiert werden. Dem Kind schaden wird es sicher nicht, wenn es auch alleine Zeit bei/mit dem Vater verbringt.
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07.06.2008, 15:16
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
wie 'nah' wohnt er denn?
im grunde könnt ihr ganz einfach anfangen, in dem der papa das baby erstmal 'nur' spazieren fährt. du stillst vorher, der papa geht spazieren und kommt wieder. später nimmt das baby zu sich nach hause und du holst es dort vor der nächsten stillmahlzeit ab oder er bringt es zurück. später könnt ihr dann auf abgepumpte milch oder fertigmilch zurückgreifen.
hier würde ich euch empfehlen euch auf bestimmte tage festzulegen, damit ihr euch daran gewöhnen könnt.
diese haltung finde ich schwierig, denn es ist erstens euer kind und zweitens, könnte er das gleiche sagen 'gerade am anfang werde ich ihr mein kind doch nicht alleine überlassen'.gerade am Anfang werde ich mein Kind doch sicherlich nicht alleine zu ihm geben.
würdest du das gleiche sagen, wenn ihr noch ein paar wärt? würdest du ihm dann auch nicht das kind alleine überlassen?
das beste für das kind, bei einer trennung, sind: so wenig konflikte wie möglich und regelmäßiger kontakt zu dem elternteil, bei dem es nicht wohnt.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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07.06.2008, 15:16
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Er kann das Kind ja auch stundenweise abholen, zwischen zwei Stillmahlzeiten. Zugegeben, das erfordert eine gewisse Flexibilität (man könnte grundsätzlich verabreden, an welchem Nachmittag das stattfinden soll und du schickst ihm dann ne sms, wenn das Kind aufwacht und er kann es abholen, wenn du mit dem stillen und so fertig bist)
Man kann sich auch auf neutralem Boden treffen, gerade an Orten wo man sich etwas aus dem Weg gehen kann (er geht mit dem Kind im Park spazieren, du sitzt mit einem Buch in einem nahegelegenen Cafe und bist erreichbar, wenn das Kind Hunger hat)
Abpumpen oder nicht ist eine quasi-religöse Frage, ganz sicher werden da auch Stimmen dazu kommen, die den Vorschlag für unmöglich halten. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich es sehr angenehm fand, wenn auch Papa/Oma mal ne Mahlzeit verabreichen konnten und ich dann mal mehrere Stunden am Stück frei hatte. Es hat vieles organisierbarer gemacht und meine Kinder wirkten eigentlich nicht verwirrt dadurch, dass die MuMi ab und zu mal nicht direkt von Mama sondern aus der Flasche kam.
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07.06.2008, 16:40
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Hallo und danke für die schnellen Antworten.
Satyr, die Möglichkeit abzupumpen und dem Baby die Milch im Fläschchen zu geben, gibt es auf jeden Fall. Da bin ich nicht dagegen eingestellt, ich möche ja nach einigen Monaten auch wieder anfangen zu arbeiten, da müsste das ja auch machbar sein.
ja ich weißDas du ihn nicht ständig um Dich haben möchtest ist irgendwo auch verständlich.. ABER.. so hart es klingt, es geht dabei ja nicht unbedingt um Dich.
Viell. wäre ihm weniger Kontakt zu Dir auch lieber, ein Kind verbindet aber nunmal. Ob es gefällt oder nicht.
Und im Sinne des Kindes, welches nicht Dein oder sein Kind ist - sondern EUER Kind - sollte man sich da zurückstellen, meiner Meinung nach. Natürlich nur soweit, das es einen selbst nicht zu stark belastet.
. Es ist nur leider so, dass er zwar akzeptiert hat, dass wir getrennt sind, aber er leider irgendwie immer noch die Hoffnung hat, dass wir in einigen Monaten wieder zusammenkommen werden und wir dann ne intakte Familie werden. Diese Chance wird er aber nicht bekommen. Daher möchte ich ihn nicht ständig bei mir haben, um es erstens ihm und zweitens auch mir nicht schwerer zu machen.
Ich weiß dass ich es da im Vergleich zu anderen Familien, wo sich der Vater gar nicht kümmert gut habe. Ich möchte das auch keinesfalls unterbinden, hoffe ihr versteht mich nicht falsch. Ich freue mich, dass er sich so auf das Kleine freut (er ist wohl auch die einzige Person die meine Euphorie darüber teilen kann) und ich sehe natürlich auch die Vorteile darin für alle....Die Frage richtete sich wirklich eher nach dem "wie funktioniert es am besten".....Im Sinne des Kindes wäre aber ein gleichmäßiger Umgang mit beiden Eltern sicher das Beste. Viele andere Mütter würden sich freuen, wenn der Vater mehr als ein Wochenend Daddy wäre. Viele Kinder übrigens auch. Wenn er sich das also wünscht, sollte das auch respektiert werden. Dem Kind schaden wird es sicher nicht, wenn es auch alleine Zeit bei/mit dem Vater verbringt.
Die habe ich aber auch bekommen, danke
Xanidae, er wohnt im Nachbarort, mit dem Auto fünf Minuten. Also besser gehts eigentlich nicht.
ich glaube das ist ein bisschen falsch angekommen. Natürlich habe ich keine "Angst" das Baby ihm alleine zu überlassen. Auch wenn wir getrennt sind. Nur höre ich halt immer wieder von Mütter, die ihr Kind in den ersten Wochen kaum aus der Hand geben möchten. Der meiste Alltag am Anfang findet zuhause statt. Der Ablauf richtet sich nach dem Baby, Mama und Papa sind beide da. Einfach irgendwie ein ruhiges und geborgenes Zusammenwachsen als Familie in den ersten Wochen. Einfluss und Einwirkung von außen (Freunde, Verwandschaft) nach Absprache mit den beiden Eltern.diese haltung finde ich schwierig, denn es ist erstens euer kind und zweitens, könnte er das gleiche sagen 'gerade am anfang werde ich ihr mein kind doch nicht alleine überlassen'.
würdest du das gleiche sagen, wenn ihr noch ein paar wärt? würdest du ihm dann auch nicht das kind alleine überlassen?
Und dann sehe ich meine eigene Vision, dass ich mein Baby (ja ich sage hier jetzt mal absichtlich mein Baby) von Anfang an stundenweise abgeben soll, es aus der schönen gemütlichen Atmosphäre rausreißen soll. Natürlich an den Vater, dessen Kind es ja genauso ist. Aber das Zwergchen dann einpacken, durch die Gegend kurven und dort wieder alles neu. Danach wieder zurück und wieder umstellen. Wenn es schreit, werde ich es nicht mitbekommen, ich kanns nicht beruhigen. Es kennt mich ja trotzdem am meisten, kennt meinen Geruch und Stimme seit Monaten. Nicht falsch verstehen, da gehts jetzt nicht um mich und den Stress mit dem rumfahren, aber ich sehe da keine Ruhe für das Baby. Habe jetzt schon Angst, dass sich mein Baby in dieser Zeit von mir alleine gelassen fühlt. Vielleicht übertreibe ich auch einfach, es wird sich ja nicht um jeden Tag handeln....Aber irgendwie erscheint es mir halt als unruhig und hektisch für das Kleine. Oh man ich könnte mich gerade reinsteigern. Sorry, die Hormone spielen da wohl auch mit rein, ich komme mir gerade vor, wie einer Mutter der man das Kind wegnimmt, dass das natürlich grenzenlos übertrieben ist weiß ich rationell denkend aber auch
das und dasEr kann das Kind ja auch stundenweise abholen, zwischen zwei Stillmahlzeiten. Zugegeben, das erfordert eine gewisse Flexibilität (man könnte grundsätzlich verabreden, an welchem Nachmittag das stattfinden soll und du schickst ihm dann ne sms, wenn das Kind aufwacht und er kann es abholen, wenn du mit dem stillen und so fertig bist)
Man kann sich auch auf neutralem Boden treffen, gerade an Orten wo man sich etwas aus dem Weg gehen kann (er geht mit dem Kind im Park spazieren, du sitzt mit einem Buch in einem nahegelegenen Cafe und bist erreichbar, wenn das Kind Hunger hat)
klingt aber schon mal ganz gut, so in der Art würde ich mir das eigentlich auch wünschen.im grunde könnt ihr ganz einfach anfangen, in dem der papa das baby erstmal 'nur' spazieren fährt. du stillst vorher, der papa geht spazieren und kommt wieder. später nimmt das baby zu sich nach hause und du holst es dort vor der nächsten stillmahlzeit ab oder er bringt es zurück. später könnt ihr dann auf abgepumpte milch oder fertigmilch zurückgreifen.
hier würde ich euch empfehlen euch auf bestimmte tage festzulegen, damit ihr euch daran gewöhnen könnt.~~~Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt~~~
ET: 5. Dezember 2008 - Noel
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07.06.2008, 17:31
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
@Shy_Lilian
Den meisten Stress wird das Baby abbekommen, wenn Du dir zu viele Gedanken über Stress machst :)
5 Minuten Autofahrt zum Daddy und noch mal 5 zurück sind kein Stress für das Kind. Wenn es von Anfang an damit aufwächst, gewöhnt es sich schnell dran und es passt. Stress wäre es, das Kind erst später daran gewöhnen zu wollen. DAS ist meist viel schwieriger.
Ein gelassener Umgang damit, das Baby in 2 Wohnungen "aufwachsen" zu lassen, ist der beste Stresshemmer - für das Kind.
Solange Ihr in euren Wohnungen nicht täglich komplett umbaut, ändert sich für das Kind ja nicht viel. Es gewöhnt sich in die Situation ein und dann passt es. Für ein Kind das es nicht anders kennt, ist das dann Normalität. Stress ist Abweichung von der Normalität.
Wenn Du also erst eine andere Normalität eingewöhnst (Kind größtenteils/nur bei Dir) und es dann später an eine andere gewöhnen möchtest, DANN hat es Stress. Eben weil es dann die Abweichung von der bisherigen Norm sieht. Dem würde ich zuvorkommen.
Überleg mal wieviele "Termine" so ein Kind im Babyalter wahrnehmen muss. Ärztliche Untersuchungen, Krabbelkurse teilweise, manche Eltern gehen mit dem Baby ins Schwimmbad, andere spezielle Kurse usw. usw. usw.... da kommt sooo viel zusammen, auch in Familien in denen die Eltern nicht getrennt sind. Und die Kinder haben damit meist deutlich weniger Probleme als die Eltern. Ganz im Gegenteil, so ein wenig Action ist für Kinder meist was tolles.
Ernsthaft.. ich würde mir weniger Gedanken um den Stress machen, dafür mehr wie Du den Vater so nah wie möglich ans Kind lassen kannst. Du hast es selbst geschrieben, Einfluss von Außen der beim Anderen nicht "kontrollierbar" ist, man hört das Kind nicht schreien, kann nicht da sein, hat Angst das Kind könnte einen vermissen... ein Vater der sich so freut wie du es beschreibst, hat doch genau die selben Gedanken. Versetz Dich in ihn hinein.. wie würde es Dir gehen, diese Rolle übernehmen zu müssen? Dein Kind nur auf diese Weise großziehen zu können? Also auf die Weise, wie weit die Kindesmutter es zulässt?
Versteh mich nicht falsch, das ist kein Vorwurf. Nur ein kleiner Denkanstoß. Denn Väter wie er, fühlen nicht viel anders als Mütter wie Du. Und das ist etwas positives, etwas das man ernst nehmen und das man fördern sollte wo es nur geht.
Selbst wenn er die Hoffnung hat, das es mit Euch noch mal etwas wird. Die Realität wird ihm zeigen das dem nicht so ist. Punkt.
Es geht nicht um Euch, nicht darum es Dir oder ihm in der Situation leichter zu machen. Es geht um ein Kind, das beide Elternteile zu GLEICHEN Teilen braucht. Nicht die Mutter mehr und nicht den Vater mehr.
Er wird schon merken das es mit Euch nichts mehr wird und dann ist das gegessen. Aber damit hat das Kind und sein Umgang mit dem Kind nichts zu tun. Paarebene vs. Elternebene :)
Davon mal abgesehen.. er ist erwachsen, mündig.. wenn die Situation für ihn zu schwierig wird, dann wird er eigene Wege finden damit umzugehen. Das ist nicht Deine Aufgabe :)
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07.06.2008, 19:09Inaktiver User
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Mein Patenkind fand es in einer bestimmten Phase nicht besonders lustig, zwischen Vater und Mutter "hin und her geschoben" zu werden.
Wenn es aufwachte, war es beim Vater, Mutter weg.
Das nächste Mal, war dann die Mutter wieder da, Vater weg.
Entsprechend lange ging es dann, bis sich das Kind teilweise wieder beruhigte und meine Schwester hat sich mehr als einmal überlegt, ob sie sich das geben muss.
Aber geniesse doch erst mal deine Schwangerschaft.
Es wird sich dann schon eine gute Lösung ergeben, wenn Dein Kind dann da ist.
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08.06.2008, 08:53
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
interessant. ist dann doch wohl typfrage.
Zitat von Inaktiver User
ich bin zwar nicht geschieden, aber meine kinder hatten diese erlebnisse auch, weil ich früh nach der geburt wieder gearbeitet habe und später mit meinem mann 50/50 gemacht habe. hinzukamen zwei großelternpaare, die mit betreut haben - auch bei sich zu hause.
da gab es kein gezeter, weil den kindern alle vertraut waren von anfang an.
man kann sich bemühen, dass die übergabe im wachzustand stattfindet und kleine ritualsätze zu benutzen.
ich habe meinen kindern, egal wie klein sie waren, immer gesagt, was passieren wird. z. b. 'wenn du aufwachst, ist der papa/opa da, der passt dann auf dich auf' oder 'du gehst jetzt zur oma, die passt auf dich auf, bis ich wieder komme'.
ähnlich kann man es, auch bei umgangsübergaben machen.
ich finde es gut, wenn die eltern ihre taten so mit worten begleiten, dass den kindern deutlich signalisiert wird, dass das übergebende elternteil den umgang mit dem anderen elternteil gut findet.
so könnte man eine atmosphäre schaffen, wo für das kind deutlich wird, dass es beide eltern lieben darf.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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08.06.2008, 11:14
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Es kommt halt immer aufs "wie" an.
Wenn man das Kind tatsächlich nur "hin und her schiebt" und das auch spüren lässt.. ich schätze das wird jedes Kind verstören.
Leider tun das ja viele getrennte Eltern, weil sie ihr Ding (mit Kind) alleine durchziehen wollen. Also 2 Einheiten aus Vater+Kind und Mutter+Kind. Und jeder kocht seine Suppe.
Wenn man die Chance und Fähigkeit hat DAS, trotz Trennung, vernünftiger zu regeln dann ist es sicher ganz gut fürs Kind.
Das mit den begleitenden Worten finde ich klasse. Es hilft sicher auch wenn das Kind beim "Wechsel" wach ist, aber das ist am Anfang ja noch was schwieriger.
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08.06.2008, 11:57
AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit
Danke für eure Meinungen!
Ich denke mein Ex und ich sind auf einem ganz guten Weg, das hinzubekommen. Wir haben uns nicht im totalen Streit getrennt, haben auch immer noch denselben Freundeskreis und er ruft ca jeden zweiten Tag an um zu fragen, wie es uns geht.
Wir sind nicht zerstritten und ich hoffe, dass das auch so bleibt.
Ich denke / hoffe auch, dass wir uns mit allem was das Baby betrifft, auch gut absprechen können und das Kleine sicht nicht zwischen den Fronten von Mama und Papa sehen wird.
Ich denke mein Hauptproblem wird wirklich sein, dass ich ihn nicht so oft um mich herumhaben möchte, wie er das gerne hätte, aber das ist wahrscheinlich wirklich eher mein Problem, mit dem ich klarkommen muss, ein paar Monate habe ich ja auch noch.
Es fängt nur leider bei der Geburt schon an: Er wäre gerne bei der Geburt des Babys dabei....Verständlich, es ist ja auch sein Baby. Klar, dass er von der ersten Sekunde an, dabei sein möchte, den ersten Schrei hören möchte. Aber ich sehe irgendwie auch nicht ein, in so einer Ausnahmesituation für MICH (Geburt) ihn dabei zu haben, wo mir vielleicht jemand andres viel besser "helfen" könnte, in dessen Nähe ich mich in der Situation viel wohler fühlen würde. Schließe ich ihn damit schon aus? Ist es dem Baby in den ersten Minuten nicht piepegal ob Papa im Kreißsaal ist oder draußen vor dem Kreißsaal wartet und erst einige Zeit später dazu kommt?
Ach, mir gehen immer so viele Gedanken durch den Kopf, vielleicht sollte ich das Thema für die nächsten Monate echt noch hintenan stellen.
Liebe Grüße
Lilian
~~~Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt~~~
ET: 5. Dezember 2008 - Noel


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