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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Selbst wenn es dem Baby egal ist.. wenn es dem Vater wichtig ist, dann finde ich (persönliche Meinung) schon, das Du ihn damit ausschließt. Die Vater<->Kind Bindung ist ja nicht eingleisig, so das sie nur vom Baby ausgeht. Sie geht auch vom Vater aus.. und da sind solche Dinge, wenn gewünscht, schon wichtig.

    Ich schätze das ich als Mann mich auch komisch fühlen würde, wenn da jemand anderes dabei ist, während "mein" Baby geboren wird.

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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Liebe Shy-Lilian,
    Herzlichen glückwunsch zur Schwangerschaft!
    Meine Kleine ist jetzt ein Jahr alt. Ich kann mich also gut erinnern, wie es letztes Jahr war. Es ist total schön, ein Baby zu haben! Am Anfang hat meine oft geschlafen und wenn sie wach war in die Gegend geschaut. Die Idee, das du dich in ein Cafe`setzt und er spazieren geht ist prima! Oder du schläfst eine Runde. Oder du duscht...

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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Das trägt ungemein zur Entspannung bei, davon profitiert auch deine Kleine.
    Du kannst ihr (oder ihm) auch ein Tuch oder T-Shirt, was nach dir riecht in den Kinderwagen legen, sagt die Hebamme. (Die Hebammensprechstunde).
    Bei der Geburt, bei allem Entgegenkommen, das ist das Stressigste waas du je machen wirst, da mußt du dir deine Kräfte einteilen. Du hast echt keine Kapazität um an andere zu denken, mach es so, wie es für dich richtig ist.
    Liebe Grüße und alles Gute! Walnuss

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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    hi lilian,
    ich sage dir jetzt nicht nochmal das es sinnlos ist, sich gedanken über dinge machen, die erst in ein paar monaten spruchreif sind.

    zur be(un)ruhigung;-)es werden noch viele fragen aufkommen aus dem rein praktischen umgang mit baby.

    du denkst noch viel zu sehr an deinen ex-entscheide DU ALLEINE ob du ihn bei der geburt dabei haben willst. dem baby ist das schnurz, hauptsache es fühlt sich gut aufgehoben. vielleicht lieber deine beste freundin o ä. mitnehmen?

    ausserdem seh ich die gefahr, das er dir auf den klotz gehen könnte, und versuchen wird dich wiederzukriegen.

    andererseits ist es auch mal ganz fein, ihm mal die anstrengende und mitunter nervige arbeit des babybetreuuens (ist nicht immer nur fröhlich und easy)
    zeitweise zu überlassen. wenn er tatsächlich wort hält-greif zu, du kannst jede unterstützung gebrauchen!!!

    ich bin getrennt vom vater meiner tochter seit sie 1 jahr ist. er hat von vornherein gesagt, das er sich kümmern wird und hat sie jedes WE ca 24h geholt. Puh, zwar ungwohnt, aber auch eine entlastung, die in der situ hilfreich für mich war. hab mir mein neues leben geschaffen ,bin rausgegangen, neue freunde kennengelernt-fast alles AE.

    liebe grüsse
    fraueastwood

  5. Moderation

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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Zitat Zitat von Satyr
    Selbst wenn es dem Baby egal ist.. wenn es dem Vater wichtig ist, dann finde ich (persönliche Meinung) schon, das Du ihn damit ausschließt. Die Vater<->Kind Bindung ist ja nicht eingleisig, so das sie nur vom Baby ausgeht. Sie geht auch vom Vater aus.. und da sind solche Dinge, wenn gewünscht, schon wichtig.

    Ich schätze das ich als Mann mich auch komisch fühlen würde, wenn da jemand anderes dabei ist, während "mein" Baby geboren wird.
    Aber eine Geburt ist eine extreme Situation, wenn shylilian ihn, der ja nicht mehr ihr Partner ist, nicht im Kreißsaal dabei haben möchte, muss er das akzeptieren. Er kann ja draußen warten und sein Kind dann gleich sehen.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Liebe Shy-lillian

    Mein Sohn hatte quasi seit seiner Geburt eine Babysitterin - das ging eigentlich problemlos. Als er 8 Tage alt war, hat sie das erste Mal ein paar Stunden auf ihn aufgepasst, während mein Mann und ich in einem Restaurant in der Strasse essen waren.

    Danach hat sie ihn in den Stillpausen erstmal bei mir zuhause betreut, nach kurzer Zeit (vielleicht 4 Wochen?) bei ihr zuhause - da sie unter mir wohnt aber auch sehr einfach machbar.

    So haben die beiden automatisch eine enge Beziehung zueinander aufgebaut, als er grösser war, hat sie ihn auch mal nachts betreut - und ich sage dir, es war GROSSARTIG. Jetzt geht der Mini in die Kita und ich trauere der Zeit mit seiner Babysitterin sogar ein bisschen nach.

    Ich würde dir raten, da ein bisschen über deinen Schatten zu springen - wenn du den Vater von Anfang an in die Betreuung einbindest läuft das alles einfacher und natürlicher. Und mach dir keine Gedanken, du hast trotzdem wirklich SEHR viel Zeit mit dem Mini - im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass du sehr froh sein wirst, mal das eine oder andere Stündchen für dich zu haben. Ich sage nur SCHLAF!!!!

    Zudem halte ich es für sehr gesund, zu üben dein Kind ab und an aus der Hand zu geben. Ich wage zu sagen dass es sonst illusorisch ist anzunehmen, dass du nach 6 Monaten plötzlich drei Tage die Woche von ihm getrennt sein kannst/willst. Ausserdem bekommt die Beziehung Vater/Kind, aber auch Eure Beziehung etwas alltäglicheres, normales - anders als es der Vater-in-spe (und du vielleicht auch?) annehmen mag ist die Versorgung eines Säuglings nichts mythisch Überhöhtes ("Oh, mein Kind!!!!"), sondern eine wunderbar bodenständige, praktische Angelegenheit, bei der viel vom Spass im Tun liegt...

    Anders sehe ich die Lage bei der Frage, ob er bei der Geburt dabei ist. Dies ist tatsächlich eine absolute Ausnahmesituation bei der es entscheidend ist, dass DU dich möglichst gut und stark fühlst. Ist nun mal so, es ist nicht seine Show, der Vater presst in dem Moment einfach keinen mehrkilo Kloss aus sich heraus. Ich würde das Ganze vielleicht mit einem Hochleistungssportler vergleichen - wenn der seine beste Leistung nicht bringen kann, wenn ein Elternteil/Partner/o.ä. anwesend ist... sollte der vielleicht nicht anwesend sein, sofern er an dem besten Ergebnis Interesse hat.
    Dies gilt im Übrigen in meinen Augen immer, egal, ob das Paar getrennt ist oder nicht.
    Vielleicht kannst du ihm vielleicht folgenden Kompromiss vorschlagen: Er wartet vor dem Geburtszimmer, ihr vereinbart mit der Hebamme, dass sie ihm Bescheid gibt, wenn die Geburt wirklich unmittelbar bevorsteht, also wenn der Kopf zu sehen ist, oder ähnliches und dann kommt er dazu? Könntest du damit klar kommen? Allerdings solltet ihr vermeiden, dass es im Geburtsraum zu einem Gerangel um den Neuling kommt, also vielleicht: Kind liegt nach der Geburt erstmal 20-30 Minuten auf deinem Bauch, nach der vollständigen U1 bekommt er es dann auf den Arm. Oder so.

    Viele Grüsse und ganz viel Spass mit Schwangerschaft und Geburt wünscht dir

    annapaulemax
    The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)

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    AW: Umgang: Ex und Baby - die Anfangszeit

    Zitat Zitat von Shy_Lilian
    Nur höre ich halt immer wieder von Mütter, die ihr Kind in den ersten Wochen kaum aus der Hand geben möchten. Der meiste Alltag am Anfang findet zuhause statt. Der Ablauf richtet sich nach dem Baby, Mama und Papa sind beide da. Einfach irgendwie ein ruhiges und geborgenes Zusammenwachsen als Familie in den ersten Wochen. Einfluss und Einwirkung von außen (Freunde, Verwandschaft) nach Absprache mit den beiden Eltern.
    Und dann sehe ich meine eigene Vision, dass ich mein Baby (ja ich sage hier jetzt mal absichtlich mein Baby) von Anfang an stundenweise abgeben soll, es aus der schönen gemütlichen Atmosphäre rausreißen soll. Natürlich an den Vater, dessen Kind es ja genauso ist. Aber das Zwergchen dann einpacken, durch die Gegend kurven und dort wieder alles neu. Danach wieder zurück und wieder umstellen. Wenn es schreit, werde ich es nicht mitbekommen, ich kanns nicht beruhigen. Es kennt mich ja trotzdem am meisten, kennt meinen Geruch und Stimme seit Monaten. Nicht falsch verstehen, da gehts jetzt nicht um mich und den Stress mit dem rumfahren, aber ich sehe da keine Ruhe für das Baby. Habe jetzt schon Angst, dass sich mein Baby in dieser Zeit von mir alleine gelassen fühlt. Vielleicht übertreibe ich auch einfach, es wird sich ja nicht um jeden Tag handeln....Aber irgendwie erscheint es mir halt als unruhig und hektisch für das Kleine. Oh man ich könnte mich gerade reinsteigern. Sorry, die Hormone spielen da wohl auch mit rein, ich komme mir gerade vor, wie einer Mutter der man das Kind wegnimmt, dass das natürlich grenzenlos übertrieben ist weiß ich rationell denkend aber auch
    Nachtrag: hier gehen tatsächlich deine Hormone mit dir durch, würde ich denken... Mach dir keinen solchen Stress - ich denke, die von dir beschriebene Kuschelphase bezieht sich nicht auf den Aufenthaltsort der Eltern oder des Kindes, sondern auf die Konzentration auf das Kind, auf die Familie. Eine Zeit, in der der Aufbau der Familie im Mittelpunkt steht und nicht der Beruf o.ä. ist absolut sinnvoll (wenn auch nicht immer, wie bei mir, machbar). Aber vergiss nicht: auch du, dein Ex und Euer Kind seid jetzt eine Familie und auch ihr könnt die Zeit nutzen, Eure Familienstrukturen zu erforschen und festzulegen.

    Dein Kind fühlt sich nicht verlassen, wenn Du nicht da bist, es wird ja von Anfang an lernen, dass der Typ, dessen Stimme es auch schon gehört hat, dessen Geruch es von Anfang kennt, auch verlässlich für es da ist. Das ist toll! Du wirst wahrscheinlich die wichtigste Bezugsperson für den Mini sein, aber ganz sicherlich nicht die einzige - das wäre, denke ich, ziemlich ungesund. Was, wenn du mal krank wirst? (Ich denke da mit echtem Schaudern an meine drei Brustentzündungen... ) Es ist so entspannend zu wissen, dass jemand anderes auch einspringen könnte - und das geht nur, wenn du die beiden eine möglichst eigenständige Beziehung aufbauen lässt.

    Und dass mit dem Autofahren etc.: die meisten Minis lieben Autofahren. Meiner fand es furchtbar, aber ich kenne genügend Eltern, die ihre Winzlinge jeden Tag freiwillig im Auto rumkutschiert haben, weil die Zwerge da so entspannt waren...

    Noch mal liebe Grüsse

    annapaulemax

    Und allerletzte Anmerkung: ich hätte echt viel Geld gegeben, wenn mein Mann sich so um den Kleinen hätte kümmern können, wie dein Ex es anscheinend will
    The aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)

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