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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Hillary: gartenzwergin ist ja nicht neu, ich kenne ein wenig ihre Geschichte und kann mich noch an die Klimmzüge erinnern, die sie gemacht hat, um nach dem Umzug überhaupt einen Job zu kriegen.
    Klar regts eine(n) schon auf, wenn man bedenkt, was Alleinerziehende nebenbei noch schaukeln, während der ohne die Kinder etwas ruhiger zu leben scheint. Und auch klar, das es weh tut, wenn man sieht, das der eine sich scheinbar alles leisten kann und der andere gerade mal so über die Runden kommt.
    Deswegen betone ich ja immer wieder, das der Sichtwinkel geändert werden muss.
    Es geht nicht um die u.U. lebenslange Alimentierung des Exehepartners, sondern um die größtmögliche Unterstützung für die Kinder und die muss nicht immer rein finanziell sein. Ein Vater, der sich viel Zeit für seine getrennten Kinder nimmt ist m.E.n. Gold wert.
    Nur leider...
    Liebe Hilly, danke für deine Antworten, die neutral und auf den Punkt sind.

    Ich hoffe, es geht dir gut. Mir geht es prima
    Liebe Grüße von der Gartenzwergin. (BriCom since 2001 *jetzt mit Punkt*)

  2. gesperrt

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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Zitat Zitat von Gartenzwergin.
    Warum bitteschön dürfen die Männer danach nicht mehr Wer soll sie hindern, wenn Frau ganztags arbeitet und für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird ???
    Wenn sie eine Frau hätten, die das leisten kann und WILL hindert den Mann gar nichts. In der Realität hindert ihn die Frau, die es für selbstverständlich hält erstes Zugriffsrecht auf die Rolle des Haupterziehers zu haben.

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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Zitat Zitat von Gartenzwergin.
    Ich beschäftige mich auch beruflich mit den Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gerade diese Altersklasse (10 bis 16 Jahre) wird beim Betreuungsangebot komplett ausgeklammert.

    Und da soll man noch ruhig arbeiten gehen. Am besten rund um die Uhr
    Dann müsste man doch eher das Betreuungsangebot durch Ganztagsschulen verbessern.
    Ich habe das Glück, dass mein Ältester täglich bis 16 Uhr Schule hat, weshalb für mich volle Berufstätigkeit kein Problem ist.

    Aber selbst wenn es diese Ganztagsschule nicht geben würde, würde ich seine Nachmittage wahrscheinlich mit Sportverein oder dergleichen auffüllen. Auch dann ist volle Berufstätigkeit möglich.

    Ich denke schon es liegt an einem selbst, die Freizeitgestaltung der Kinder zu planen.

    Meine Eltern hatten zwar kein Geld, um für mich einen Sportverein zu finanzeiren, aber dafür gab es täglich eine lange Liste an Hausarbeit, die ich bis zum Eintreffen meiner Mutter zu erledigen hatte. Also kam ich auch nicht auf dumme Gedanken mit falschen Freunden und fürs Leben hat es allemal gut geschult.

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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Zitat Zitat von Gartenzwergin.
    Warum bitteschön dürfen die Männer danach nicht mehr Wer soll sie hindern, wenn Frau ganztags arbeitet und für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird ???
    Eben. WENN Frau das tut. Tut sie es nicht, hat man keine Wahl. Gut, man könnte sich trennen.. aber das ändert nichts an der fehlenden Wahlfreiheit.

    Man liest es selbst hier bei Brigitte oft genug, das Frauen sich nicht von "ihrem Baby" trennen wollen und es teils als Beleidigung ansehen, wenn man diesen Vorschlag macht.

  5. Inaktiver User

    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Zitat Zitat von Gartenzwergin.
    Es lebe die MITNAHMEMENTALITÄT Yeah!

    Ich stehe dazu

    Euch, die ihr so selbstlos seid, noch eine gute Zeit
    Was wäre daran selbstlos? Meines Wissens ist es selbstverständlich, dass erwachsene Menschen für sich selbst sorgen. Dazu haben wir Schulen, Ausbildungsstätten, Universitäten und den freien Zugang zu all dem. Das tun wir doch nicht, um hinterher zu verhindern, für uns selbst aufzukommen und von jemand anderem Mehrarbeit zu fordern?

    Würde mich wundern, wenn das so sein sollte.

  6. Inaktiver User

    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Die Diskussion läuft ab wie immer.
    Da ist eine Mutter die hier im Forum nach Gleichgesinnten sucht.
    Diese Frau möchte keine Ratschläge sondern sie ist nur verunsichert aufgrund einer neunen Gesetzeslage.

    Kurz formuliert, sie bekommt Unterhalt, das Einkommen des Mannes ist stabil, aus dem Mann wäre noch mehr herauszuholen da er sich eine neue Freundin leisten kann mit Urlaub und allen drum und dran.
    Dann folgen die Argumente, einerseits mehr zu arbeiten damit aber die Höhe der Unterhaltszahlungen zu riskieren. Da werden dann Argumente nachgeschoben, wie von Vita sehr treffend formuliert, die an die arbeitverweigernden HarzIV Empfänger erinnern. Und das Allmachtsargument, das jede Diskussion im Keim erstickende Argument, sinngemäß, „ich möchte mehr für mein Kind da sein, deshalb kann ich nicht so viel arbeiten“.

    Dann die Fraktion, „es geht NUR um die Unterstützung der Kinder“, da wird schnell mal kurz abgebogen, „dabei geht es nicht nur um Geld“, ja worum dann bitte schön?
    Niemand beschwert sich darüber, dass der Vater keine Zeit für die Kinder hat. Das ist nämlich auch nicht erwünscht, da das Kind dann den besseren Lebensstil mit neuer Freundin sehen würde und das ist für die Entwicklung schädlich, es sei denn, der Vater lässt Mutteer und Kind am „besseren Leben“ teilhaben indem er Geld zahlt, dann wäre der Teufelskreis durchbrochen.

    Beiträge im Strang, die das „Kind“ beim Namen nennen werden abgewürgt oder diffamiert, wenn das nicht die erwünschte „Ruhe“ bringt wird in die Opferrolle der total überforderten Mutter geschlüpft.

    Es ist ein gesellschaftliches Problem, wenn jemand abgeben soll oder in die Solidargemeinschaft einzahlen soll wird sofort gefragt, was bekomme ich wann wieder zurück.
    Jeder versucht mehr aus dem System herauszuholen wie er Reingeben soll und der Staat selbst schafft ausreichend Möglichkeiten indem er das System bewusst anfällig gestaltet.
    Bei den Sozialkassen in ihrer Gesamtheit können wir derzeit sehr eindrucksvoll beobachten wie diese Trauerspiel im ganz großen Stil abläuft.
    Wie so etwas in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, nämlich der Familie abläuft, das kann man hier im Strang nachlesen.
    Anstatt seinen Allerwertesten zu bewegen wird lieber stundenlang darüber sinniert, wie man mit akribisch ausgefeilten Argumentationen und die letzte Gesetzeslücke nutzende Begrünung dem Anderen ein paar Euros aus der Tasche ziehen kann.
    V.G.

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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Bei den Sozialkassen in ihrer Gesamtheit können wir derzeit sehr eindrucksvoll beobachten wie diese Trauerspiel im ganz großen Stil abläuft.
    Wie so etwas in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, nämlich der Familie abläuft, das kann man hier im Strang nachlesen.
    Anstatt seinen Allerwertesten zu bewegen wird lieber stundenlang darüber sinniert, wie man mit akribisch ausgefeilten Argumentationen und die letzte Gesetzeslücke nutzende Begrünung dem Anderen ein paar Euros aus der Tasche ziehen kann.
    Was mich am meisten in diesem Strang stört, ist die Verallgemeinerung.

    Beginnend beim ALGII-Empfänger (Schmarotzer, Faulsack, lebt auf Kosten der anderen... zumindest lese ich das überall raus) und mündend bei der Alleinerziehenden, die sich ein feines Leben auf Kosten des Verflossenen machen will.

    Hallo?

    Das neue Unterhaltsgesetz ist sch...
    Ich habe mir gestern noch überlegt, was z.B. eine Frau macht, die mehr als zwei Kinder hat (die trennen sich ja auch) und die alle über 3 Jahre sind... muss die Arme mit ihrem halben Kindergarten zu Hause auch ganztags arbeiten gehen? Wie soll das ein Mensch leisten?

    Nicht jede Frau hat eine tolle Ausbildung und damit eventuell die Garantie einen Job zu bekommen. Selbst ich, mit Hochschulabschluss und Ausbildung, habe nach dem Umzug und der darauffolgenden Trennung Monate gebraucht, bis man mich - als Alleinerziehende - eingestellt hat.

    Warum werden hier ALLE über einen Kamm gezogen? Wann kommt hier noch die Migrantenproblematik auf den Tisch? Kann sich nur noch um wenige Zeilen handeln...

    Der Strang spiegelt die Allgemeinsituation in unserer Gesellschaft wieder. Das ist beängstigend...

    ... und ich kümmere mich jetzt um meinen kranken Sohn. Danach geht es auf die Arbeit... Termine bis 21 Uhr
    Liebe Grüße von der Gartenzwergin. (BriCom since 2001 *jetzt mit Punkt*)

  8. Inaktiver User

    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Ich finde es ärgerlich, dass sich hier so ein mißgünstiger, bissiger Tonfall eingeschlichen hat!

    Man schreibt von seiner Situation, die ja in der Regel sehr komplex ist und jemand pickt einen einzelnen Satz heraus und seziert das hämisch. In meinem Falle meine Überlegung in meinem Eingangsposting, wo ich überlege, ob sich Ganztagtätigkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt finanziell lohnt, wenn ich alle anderen Aspekte berücksichtige, die da mit reinspielen. Das wird mir als Geldgier und Faulheit ausgelegt, ich werde als Schmarotzer hingestellt.
    Das ist lächerlich. Mir wird sogar unterstellt, dass ich überlege, ob ich da „nicht noch mehr herausholen kann“. So ein Schwachsinn, ich habe nichts dergleichen angedeutet, im Gegenteil.
    Den Schuh ziehe ich mir nicht an, zumal wenn man das aus dem Gesamtzusammenhang reißt und 95 Prozent von dem,was ich sonst noch schreibe und argumentiere, völlig ignoriert wird. Oder wahrscheinlich gar nicht erst gelesen wird.

    Von Leuten, die mich überhaupt nicht kennen, die ich nicht nach ihrer Meinung gefragt habe. Von denen ich nicht mal weiß, ob ich es mit einem Mann oder einer Frau zu tun habe, ob die Leute auch Kinder haben ect.
    Aber ich denke, bei diesen Themen wird man nie auf einen Nenner kommen, zumal Männer und Frauen das auch schon unterschiedlich sehen.

    Zu Zeiten des alten Unterhaltsrechts wurden mit Sicherheit viele Männer ausgenutzt und übervorteilt. Ich kenne Fälle, wo Frauen dem Mann die Kinder vorenthalten oder gegen ihn aufgehetzt haben, ihm das Leben schwer gemacht haben, weil sie ihre Kränkungen nicht überwunden hat. Weil sie nicht trennen konnte zwischen dem Vater ihrer Kinder und dem „Arschloch“, das fremdgegangen ist. Trotzdem hat sie munter von seinem Geld gelebt.

    Ich kenne auch Fälle, wo Frauen im Stich gelassen wurden, alles allein am Hals hatten, der Mann sich vor jeglicher Unterhaltszahlung gedrückt hat. Oder Fälle, wo die Frau ständig bedroht wird, dass er dafür sorgt, dass sie die Kinder verliert…

    Es gibt auch Väter, die nach einer Scheidung rasch das Interesse an ihren Kindern verlieren und sich kaum melden, Verabredungen nicht einhalten. Rachegefühle unverarbeitete Verletzungen auf beiden Seiten ect. Es gibt zahllose Varianten, und alle sind furchtbar und gehen meist zu Lasten der Kinder. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

    Ich versuche es besser zu machen, aber da gehören eben auch nach der Trennung immer zwei dazu. Jeder, der hier schreibt, hat sicher auch seine eigene Geschichte zum Thema, und mit dem neuen Unterhaltsrecht weiß offenbar bislang keiner so richtig Bescheid.
    Geändert von Inaktiver User (10.06.2008 um 11:01 Uhr)

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    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Yana: Dann müsste man doch eher das Betreuungsangebot durch Ganztagsschulen verbessern.
    Ich habe das Glück, dass mein Ältester täglich bis 16 Uhr Schule hat, weshalb für mich volle Berufstätigkeit kein Problem ist.

    Aber selbst wenn es diese Ganztagsschule nicht geben würde, würde ich seine Nachmittage wahrscheinlich mit Sportverein oder dergleichen auffüllen. Auch dann ist volle Berufstätigkeit möglich.

    Ich denke schon es liegt an einem selbst, die Freizeitgestaltung der Kinder zu planen.

    Meine Eltern hatten zwar kein Geld, um für mich einen Sportverein zu finanzeiren, aber dafür gab es täglich eine lange Liste an Hausarbeit, die ich bis zum Eintreffen meiner Mutter zu erledigen hatte. Also kam ich auch nicht auf dumme Gedanken mit falschen Freunden und fürs Leben hat es allemal gut geschult.
    Guter Ansatz. Gäbe es Ganztagsschulen, wäre das Problem ein kleineres. Aber bis dahin, scheint es noch ein weiter Weg.

    Fakt ist, dass nicht alle Kinder sportbegeistert sind und ihre Freizeit in Vereinen verbringen. Bei meinen stoße ich da zumindest nicht auf offene Ohren. Die Idee mit der Hausarbeit ist gut. Kann das aber 4 - 5 Stunden überbrücken? Täglich?
    Liebe Grüße von der Gartenzwergin. (BriCom since 2001 *jetzt mit Punkt*)

  10. Inaktiver User

    AW: Neues Unterhaltsrecht/Prozesskostenhilfe - Erfahrungen??

    Zitat Zitat von Gartenzwergin.
    Guter Ansatz. Gäbe es Ganztagsschulen, wäre das Problem ein kleineres. Aber bis dahin, scheint es noch ein weiter Weg.

    Fakt ist, dass nicht alle Kinder sportbegeistert sind und ihre Freizeit in Vereinen verbringen. Bei meinen stoße ich da zumindest nicht auf offene Ohren. Die Idee mit der Hausarbeit ist gut. Kann das aber 4 - 5 Stunden überbrücken? Täglich?
    Bei uns sind seit diesem Jahr die meisten Grundschulen mit Ganztagsangeboten ausgestattet und sämtliche Gymnasien und Gesamtschulen. Zu den wenigen Real- und Hauptschulen kann ich nichts sagen. Vereine und ähnliches haben ebenfalls gute Angebote.

    Und trotzdem sind die Argumente nicht vom Tisch. Es wird genauso wie hier im Strang argumentiert und sich weiter mit weinerlichem Seufzer auf die Schultern geklopft.

    Ich werde viele Frauen nie verstehen, glaube ich und je länger ich das lese oder höre, je mehr sich die Infrastruktur verbessert, was sie in den letzten Jahren merklich tat, je weniger kann ich es verstehen, denn so langsam müßten doch die Argumente mal ausgehen.

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