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    Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Hallo,


    ich habe letzte Woche eine gute, langjährige Schulfreundin besucht, der es momentan sehr schlecht geht.
    Seitdem denke ich viel darüber nach, wie man ihr helfen könnte, vielleicht hat ja hier jemand eine Idee?

    Sie ist mit 18 zum ersten Mal Mutter geworden, in einer langjährigen Beziehung, in der sich beide sehr auf das Kind gefreut haben.
    Dadurch hat sie ihre Ausbildung abgebrochen und war Hausfrau, eine Rolle, die ihr nach ca. 2 Jahren nicht mehr gefallen hat.
    Sie wollte ihre Ausbildung beenden, gegen den Willen ihres damaligen Freundes, der der Meinung war, er verdiene genug für zwei, ein kleines Kind brauche seine Mutter und es bliebe zu viel Arbeit im Haushalt liegen.
    Sie hat es trotzdem durchgezogen, und natürlich gab es dann viele Streitereien.
    Letzendlich haben sie sich getrennt, aber er kümmert sich heute noch vorbildlich um seine Tochter.

    Zwei Jahre später stand eine neue Liebe vor der Tür, und drei Jahre später eine neue Schwangerschaft.
    Ihr Partner stand ihrer ersten Tochter sehr offen gegenüber und hat sich riesig über das Kind gefreut.
    Leider hat er dann seinen Job verloren und dann mehr und mehr psychische Probleme bekommen.
    Meine Freundin ist in einer Gärtnerei arbeiten gegegangen, und er hat sich zuhause um die Kinder gekümmert.
    Als Kind 3 auf dem Weg war hat es die ersten Probleme gegeben, er hat die Kinder stundenlang vor der Glotze geparkt, damit er mit seinen Kumpels mittags das erste Bier trinken konnte.
    Letzendlich hatte sie dann sozusagen vier Kinder (3 eigene+Freund), er hat sich richtig gehen lassen und nicht mehr viel gemacht, und als sie aus der Arbeit kam durfte sie erstmal kochen und dann noch den Haushalt machen, während er den ganzen Tag Computer gespielt hat (und zwischendrin die Kinder wegen Kleinigkeiten angeschrien hat).

    Die Gärtnerei, in der sie arbeitet, gehört einem älteren Ehepaar, die ihr ein Haus auf dem Grundstück der Gärtnerei angeboten haben.
    Nach langen, sinnlosen Diskussionen mit ihm hat sie ihre Kinder gepackt und ist in das Haus gezogen.
    Er war fassungslos, das sie ihn jetzt echt verlassen hat, hat sich geweigert, Kontakt zu den Kindern zu haben, und hat sehr schnell geheiratet und nun nochmal zwei Kinder.

    Die ersten Jahre als Alleinerziehende war sie nach eigener Aussage glücklich, sie konnte immer im Radius von 100 Metern ums Haus arbeiten, hat die Kinder teilweise in die Arbeit mit einbeziehen können, und die Besitzer der Gärtnerei sind sowas wie Oma und Opa für die Kinder.
    Wenn man sie gefragt hat, ob es ihr nicht zuviel ist, hat sie immer gesagt, klar, es ist nicht leicht, aber sie merkt, wie gut es ihren Kindern jetzt geht, sie ist froh eine Arbeit zu haben und trotzdem viel Zeit für ihre Kinder.
    Ihre Arbeitgeber bezahlen sie so gut es geht, lassen sie in einem sehr grossen eigenen Haus wohnen, stellen ihr immer einen vollgetankten PKW zur Verfügung, und sie hat für sich Anbauflächen, wo sie für sich unmengen eigenes Obst und Gemüse anbauen kann.
    Inzwischen werden die Besitzer älter und meine Freundin übernimmt mehr und mehr Aufgaben, sie macht inzwischen auch die Buchhaltung und sieht, wie schlecht das Geschäft läuft.

    Sie ist im Moment sehr verzweifelt.
    Die älteste geht in die Schule, und die zwei kleinen in den Kindergarten.
    Sie steht jeden morgen um halb sechs auf, und schaut erstmal eine Stunde in der Gärtnerei nach ob alles ok ist.
    Dann macht sie Frühstück, weckt und wäscht die Kinder der Reihe nach, fährt sie in die Schule und den Kindergarten.
    Vormittags arbeitet sie erst und kocht dann, dann sammelt sie die Kinder wieder ein.
    Nachmittags sind dann Hausaufgaben dran, dann will sie noch Zeit mit den Kleinen verbringen, dann gibt es Abendessen, die zwei Kleinen gehen ins Bett und die Älteste macht mit ihr noch eine Stunde Rundgang durch die Gärtnerei, dann geht sie auch ins Bett.
    Meine Freundin putzt dann noch, macht die Wäsche und den Haushalt, und kommt selten vor Mitternacht ins Bett.
    Ihre eigene Familie kann ihr nicht helfen, ihre Mutter ist psychisch krank und alles ist ihr zuviel, ihr Vater hat eine neue Familie....

    Jetzt hat sie mich letzte Woche angerufen, sie kann nicht mehr, ob ich vorbeikommen kann, sie braucht jemanden zum Reden.
    Sie sagt, jahrelang war alles kein Problem, sie hat alles sehr gerne gemacht, aber nun, ganz plötzlich, merkt sie wie die Energie weg ist. Sie kann nicht mehr, ganz plötzlich.
    Sie hat keine Zeit mehr für alles und kommt kaum noch nach mit dem, was sie eigentlich vorhat.
    Sie fängt plötzlich wegen jeder Kleinigkeit zu weinen an, und ist richtig mut- und kraftlos.
    Die zwei ältesten Töchter machen ihr auch keine Sorgen, aber der Jüngste hat seinen Vater nicht richtig kennengelernt, ist nun 4 und fragt ständig nach seinem Papa (die älteste hat einen Papa der sich sehr gut kümmert und die mittlere hat genug von ihrem Papa mitbekommen, damit er sie nicht sonderlich interessiert).
    Der Vater ist leider immer noch total beleidigt, das meine Freundin ihn verlassen hat und weigert sich, Kontakt aufzunehmen, obwohl zumindest der Jüngste ihn so gerne mal kennenlernen würde.
    Es quält sie sehr, das ihr Sohn so leidet.

    Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann, oder welche Hilfe es überhaupt für sie gibt.
    Wenn ich ihr am Wochenende die Kinder abnehme, macht sie die Sachen, die im Haushalt liegengeblieben sind und nichts für sich.
    Zudem klammert sich der Kleine immer sehr an meinen Freund und nimmt ihn richtig in Beschlag, irgendwie tut es auch mir weh, wie sehr der Kleine einen Papa sucht.
    Sie ist zwar dankbar, dass ich ihr helfe, aber sagt auch, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sie muß irgendwas an der Gesamtsituation ändern, sonst geht sie kaputt und reißt ihre Kinder mit rein, nur was?
    Außerhalb der Gärtnerei sieht sie keine richtige Zukunft, da sie entweder einen Vollzeitjob annehmen müßte, und viel Geld in die Kinderbetreuung fließen würde, außerdem sind die Kinder gewöhnt, dass Mama zumindest nachmittags um sie herum ist.
    Oder sie arbeitet Teilzeit, kann sich dann aber auch kein Haus/Garten mehr leisten, und die Kinder sind wirklich das Leben draussen gewöhnt, klettern ständig auf Bäume, bauen irgendwelche Hütten oder angeln kleine Fische in den Teichen der Gärtnerei, die Älteste hat mal vom Vater einen Gameboy geschenkt bekommen, der liegt Monate später immer noch unausgepackt in der Ecke.
    Sie sagt, ihre Kinder würden in einer drei Zimmer Wohnung ohne Garten, die sie sich leisten könnte wenn sie außerhalb der Gärtnerei arbeiten würde, eingehen.
    Harz4 will sie auch nicht, obwohl sie dann mehr Zeit hätte, da sie sich schämt sich von fremden Leuten finanzieren zu lassen, sie ihren Kindern sowas nicht vorleben will, außerdem arbeitet sie seit sie 15 ist und braucht es auch irgendwie, zumal sie mit Harz4 wesentlich schlechter gestellt wäre.
    Leider geht es mit der Gärtnerei auch immer weiter bergab, die Kinder ihrer Arbeitgeber drängen, die Gärtnerei an eine große Kette zu verkaufen, wo dann kein Platz mehr für meine Freundin samt Kinder wäre...

    Hat hier vielleicht jemand eine Idee, wie man ihr helfen könnte oder was sie tun könnte?

  2. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Liebe Mikka!

    ich kann jetzt nur noch ein paar Gedanken dazu reinstreuen, vielleicht fällt mir noch mehr ein:

    die Kinder werden nicht eingehen, wenn alle zusammen in eine Wohnung umziehen. Wahrscheinlich lässt sich dieser Schritt ohnehin nicht vermeiden. Wenn das Umfeld in Ordnung ist, Deine Freundin auf dem Damm, ist dieser Faktor nur zweitrangig.

    ich kann ihre Ablehnung, sich vom Staat unterstützen zu lassen, gut verstehen.Aber: es ist doch eine Unterstützung, und warum sollte sie das in ihrem Fall nicht berechtigt beziehen? Sie wird wahrscheinlich weiterhin Teilzeit arbeiten, wie ich es einschätze, sie trägt ihr mögliches dazu bei, es ist dann einfach nötig.
    Für Fälle wie Deine Freundin ist das doch ganz richtig.

    sie sollte unbedingt (und das sollte an 1. Stelle stehen), nein sie muß, für sich selber etwas tun. Ist sicher schwierig, wenn Du über sie schreibst, wenn sie ohne Kinder ist, kommt erst mal der Haushalt dran...und wenn es ihr selber besser geht, dann...lösen sich Probleme auch ganz anderer Art auf.

    eine kurze Zusammenfassung

    LG Donata

  3. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Hallo Mikka,

    mir fällt jetzt als Soforthilfe nur ein -und ich habe Deinen Text mehrmals gelesen- dass sie sich vielleicht von der gut gemeinten Vorstellung verabschieden könnte, sie dürfe die Hausarbeit erst erledigen, wenn ihre Kinder im Bett sind.

    Vormittags arbeitet sie erst und kocht dann, dann sammelt sie die Kinder wieder ein.
    Nachmittags sind dann Hausaufgaben dran, dann will sie noch Zeit mit den Kleinen verbringen, dann gibt es Abendessen, die zwei Kleinen gehen ins Bett und die Älteste macht mit ihr noch eine Stunde Rundgang durch die Gärtnerei, dann geht sie auch ins Bett.
    Meine Freundin putzt dann noch, macht die Wäsche und den Haushalt, und kommt selten vor Mitternacht ins Bett.
    Ich habe selbst nur ein Kind, aber ich nehme es mir trotzdem heraus, in seiner Gegenwart zu bügeln und -gelegentlich - zu putzen ...

    Sie muss es nicht "doppelt so gut" machen, weil sie alleine ist - sie sind trotzdem eine vollwertige, ganze Familie ... und in der wird manchmal eben gewaschen und geräumt und etc.

    Es wäre sicher leichter für sie, wenn sie mehr Schlaf bekäme.

    Gruß, T.

  4. User Info Menu

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Hallo,


    vielen Dank für eure Vorschläge.
    Entschuldigt bitte die etwas dumme Frage, aber was könnte sie den für sich tun?
    Ich habe ihr auch schon gesagt, sie solle was für sich tun und bekam dann in etwa diese patzige Antwort:
    "Oh ja, wie wäre es mit einem Wellnesstag mit Schaumbad? Erst ne Kurspülung für die Haare, und dann Maniküre und Pediküre, und heute Abend stecke ich wieder bis zum Ellenbogen in der Erde?
    Während hier drei Wäschekörbe ungebügelt herumstehen?
    Oder ein tolles Buch lesen, von dem ich genau weiß, wenn ich mich anstrenge habe ich es in einem Jahr geschafft?"

    Ich denke auch, dass mehr Schlaf sie weniger gereizt sein lassen würde.
    Aber selbst wenn ich bei ihr übernachte und ihr anbiete, die Kinder fertig zu machen und wegzubringen, steht sie trotzdem auf weil sie die Kinder von unten hört, außerdem rennt dann doch eins der Kinder in ihr Schafzimmer rein um ihr eine schöne Blume zu zeigen oder ähnliches....so schnell kann man gar nicht hinterher sein.
    Irgendwie kommen mir die Kinder auch furchtbar klammerig vor.
    Wenn ich sie besuchen komme schlägern die Kids fast darum, wer auf meinem Schoss sitzen darf, wer mit mir Puzzle machen darf etc, in einem Lärmpegel der mich schon nach 15 min aus der Haut fahren lässt (bin allerdings Kinder auch nicht so gewöhnt).
    Und genauso ist es, wenn sie z.B. bügelt, da kommt immer eins der Kinder an und fordert Aufmerksamkeit, im Enddefekt dauert es drei mal länger, als wenn sie es macht wenn die Kinder im Bett sind, sagt sie.
    Sie hat auch so einen Perfektionsdrang.
    Letztens hat die Älteste an einem Freitag ihr Pausenbrot nicht gegessen und im Schulranzen vergessen, und Montags fragt sie, "hast du dein Pausenbrot" und sie schaut in den Ranzen und sagt "ja", war nur leider nicht das Frische.....
    Auf jeden Fall war das dann ein riesen Thema in der Schule, sogar am Elternabend wurde "aus aktuellem Anlass" besprochen, wie wichtig es ist seinen Kindern immer frisches Essen zu geben, und die ganzen Sagrotanmamis haben sie strafend angesehen...
    Seitdem gibt sie sich noch mehr Mühe und meint noch mehr tun zu müssen damit sie nicht als schlechte Mutter dasteht....

  5. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Hallo Mikka,

    das Verhalten der Kinder kommt mir ganz normal vor, das ist nicht extrem klammerig. Auch das "Stören" bei der Hausarbeit.

    Sie sollte es m.E. trotzdem in der Wachzeit der Kinder tun, auch wenn es länger dauert. (und nervt ... ich kenne es ja selbst!)
    Als oberstes Ziel würde ich an ihrer Stelle anpeilen, damit fertig zu sein, wenn die Kinder ins Bett gehen, so dass sie noch wenigstens zwei Stunden für sich hat.

    Überleg' doch mal, sie ist ein Mensch ohne Feierabend!!

    Und diese zwei Stunden - die sind ja bereits "etwas für sich tun"! Ich denke, sie wird nach ihrer Facon etwas finden, womit sie sie füllen möchte ...

    Ich würde auch das vergessene Brot einfach als Schusseligkeit durch große Übermüdung interpretieren - das wird den Sagrotanmamis irgendwann auch mal passieren.
    (Ich bin sogar mit dem Vesperbrot meines Sohnes samt Tasche! schlenkernd vom Kindergarten nach Hause spaziert, und habe es dort immer noch nicht gemerkt - so dass er im KiGa "Notfallmüsli" essen musste...)

    Lg, T.

  6. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Mir ist jetzt noch als konkrete Hilfsidee der Gedanke gekommen, dass Ihr ihr vielleicht für die Zeit des Wocheneinkaufs (und die Planung und das Zettelschreiben davor!) die Kinder abnehmt.

    So ein Einkauf, bei dem nicht "dazwischengequakt" wird, gibt mir jedenfalls -unbewusst- das Gefühl, für die kommende Woche besser gerüstet zu sein, und "es" besser im Griff zu haben - weniger Fehlkäufe, weniger fehlende Dinge...

    Vielleicht hat sie dann ja sogar die Muße, das Schaumbad etc. doch aus dem Regal zu nehmen . T.

  7. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Die will das anscheinend alles so und will alles machen und will jammern.
    So mein Eindruck...

  8. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    wenn ich es lese, könnte man das fast vermuten.
    Aber ich gehe mal von mir aus, ich bin auch allein mit drei Kindern, also ähnliche Vorraussetzungen.
    Sie scheint sich, wie ihr alle bemerkt habt, hohe Ziele zu stecken. Und wenn auch Hilfe angeboten wird, schafft sie es nicht, das auch wirklich zu nutzen.
    Vielleicht auch ihr unbewußter Anspruch an sich selbst, es allein hinzubekommen. Es entlastet ungemein, Hilfe annehmen zu können, und sie geschickt einzusetzen (funktioniert natürlich nicht immer).
    Der Wocheneinkauf ist doch schon mal super, wenn sie den delegieren könnte. Bügelwäsche aufs Minimum reduzieren. Mittagessen vereinfachen, auf Vorrat kochen und einfrieren, nur noch einen Salat frisch dazu, und ab gehts in der gewonnenen Zeit ins Bad oder was immer ihr guttut.
    Das müsste sie schaffen, Hilfe anzunehmen und die ständig wiederkehrenden Aufgaben zu reduzieren, vereinfachen.
    Und ob es nun die tollen Sagrotanmamis oder die Oma im Hintergrund ist, jemand ist immer da, den Kopf zu schütteln.
    Andere sind genervt mit weit weniger Kindern und bestenfalls einem engagiertem Partner im Hintergrund. Warum sollte sie alles alleine, perfekt, entspannt und selbstlos hinbekommen?? Geht doch garnicht, irgendetwas bleibt auf der Strecke. Erledigen kann sie alles, so wie sie es jetzt praktiziert, aber zu welchem Preis?
    Das Schwierigste ist, es sich zu verinnerlichen, dass sie aus diesem Hamsterrad rauskommt. Es muß nicht alles gebügelt werden, der Dreck auf der Treppe kann bis zum nächstenmals saugen liegenbleiben, das Mittagessen und Pausenbrot muß nicht immer nur hoch- und vollwertig sein, die Kinder können auch Aufgaben übernehmen, auch wenn es nicht perfekt wird, man darf etwas vergessen, weil der Kopf selten für vier Personen zum Mitdenken reicht.
    Ihr Umfeld, mit der Gärtnerei, macht ihr das nicht leicht, aber so wie Du schreibst, könnte sich auch das bald ändern.
    Ich wünsche Deiner Freundin viel Kraft

    LG Donata

  9. User Info Menu

    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Hallo,
    für mich hört es sich nach Burnout an...d.h., dass ein Zusammenburch irgendwann kommen wird, wenn sie nicht jetzt gegensteuert! Sie sollte sich mit ihrem Anspruch auseinandersetzen. Was bedroht sie bei dem Gedanken nicht perfekt zu sein? Sie könnte auch ein Kur machen - mit den 2 jüngeren Kindern. Da hätte sie die Ruhe, sich neue Strategien zu überlegen.
    Sie könnte auch mit den Kiddis sprechen und fragen, wie sie ihr helfen könnten im Haushalt. Und Bügelwäsche lässt man liegen! Kids müssen nicht immer gebügelte Sachen anhaben. Ich bügel nur Blusen, alles andere wird ausgeschlagen und gut aufgehängt.

    Deine Freundin befindet sich im Hamsterad, auch 1 Tag Auszeit wird ihr da nicht helfen. Vermutluch auch nicht 1 Woche. Wenn sie keine Kur möchte, könnte sie auch eine Therapie/Coaching machen um zu reflektieren und neue Ideen zu bekommen.
    Alles Gute für sie
    B-S
    Birgit-Sabine
    _______________________

    Achte auf deine Gedanken, denn sie sind der Anfang deiner Taten

    Wer zu allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein!

  10. gesperrt

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    AW: Alleinerziehende Freundin ist fertig

    Deine Freundin leistet unglaublich viel und das obwohl sie so jung Mutter geworden ist. Das finde ich sehr beeindruckend. Du hast hier viele gute Ratschläge für sie bekommen und ich finde auch du hilfst ihr sehr engagiert und kannst stolz auf dich sein. Sie braucht eine dauerhafte Betreunngshilfe, die sie unterstützen kann. Auch die Kinder suchen offenbar nach einer weiteren Bezugsperson. Wendet euch an das familienbüro in eurer Stadt um eine geeignete person zu finden. dort bekommt ihr auch Ratschläge zur Finanzierung.

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