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    das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Hallo zusammen,

    mein Exmann und ich haben ein Modell mit unserer Erziehung, die zwar nicht alltäglich ist, dennoch seit 6 Jahren klappt :

    Mein Exmann und ich haben uns getrennt, als unsere Tochter 2 Jahre alt war. Bei der Frage : Wer kann mehr auf das Kind verzichten, er oder ich, war ich die jenige. Also beschlossen wir folgendes : Das Kind hat seinen Hauptsitz dort. Da ich allerdings mich im freundschaftlichen von meinem Partner getrennt habe. händeln wir es so, daß ich mein Kind dennoch 4 mal die Woche sehe. Ich gehe dann "rüber" in meinem alten Haushalt. Wir essen miteinander, spielen, ich bringe sie ins Bett und gehe dann nach Hause. Dieses Model haben wir deswegen so vereinbart, weil mein Exmann und ich der Meinung sind, daß dieses typische Modell "alle zwei Wochen" am Wochenende keinen gut tun würde. Mir nicht, weil ich sie dann doch sehr vermisse. Meinen Ex nicht, da er an den Tagen, wenn ich drüben in der Wohnung bin, doch Dinge machen kann, die er unter der Woche nicht machen kann, wenn ich nicht da wäre ( zum Sport gehen, sich mit Freunden treffen.......). Unsere Tochter ist in ihrem gewohnten Umfeld und hat mich dennoch um sich herum.
    Beruflich bin ich manchmal unvorhergesehen so eingespannt, daß ich es nicht auf die Reihe bringen würde, mit ihr morgens aufzustehen, sie in die Schule zu bringen usw. usw....
    Wie ich erwähnte. Es funktioniert. Und das sogar sehr gut. Natürlich haben mein Ex Mann und ich ab und an Diskussionen, was die Kindererziehung geht, aber das haben, glaube ich "normale erziehende" auch....

    Um zum Kern nun wieder zurück zu kommen. Ich habe zwei Dinge, die mich im Moment sehr bedrücken :

    1) meine Tochter ist seit knapp 2 Monaten sehr anhänglich. An meinen "kindfreien Tagen" muss ich sie immer anrufen, oder sie ruft an und wir reden über unseren Tag. natürlich gibt es auch Tage, an denen ich etwas vor habe, wie z.B Sport, oder mit meinem jetzigen Ehemann etwas unternehmen oder dergleichen. Wenn ich ihr das sage, dann ist sie immer hoch traurig. Mein schlechtes Gewissen drückt und ich melde mich dennoch bei ihr.....und wenn ich auch in dem Moment in der Sauna sitze oder beim Spinning auf dem Spinning Rad....es gibt Tage, da muss ich ein paar Minuten später am Abend kommen oder sie Samstags später holen...auch da ist sie seit neuestem hoch deprimiert...mittlerweile zählt sie die Stunden, bis wir uns wieder sehen...
    Wie soll ich mit dieser Situation umgehen ? Ich weiß es beim besten Willen nicht!

    2) mein Exmann ist sehr streng mit ihr und ich habe Schwierigkeiten, das Ganze zu beobachten. Er "vergisst" häufig, daß sein Kind ein Mädchen ist und das Mädels sensibler sind als seine Geschlechtsgenossen. Er schimpft relativ schnell mit ihr oder wird ungeduldig....nicht, daß er unsensibel wäre, nein...nur manchmal wünschte ich mir, daß er nicht vergisst, das es ein Mädchen ist und zudem ein Sensibelchen...natürlich müssen Kinder beides kennen lernen...den weichen Teil eines Elternteiles ( mich ) und auch mal den harten teil ( ihn )

    Diese beiden Punkten in Kombination stimmen mich traurig. Ich habe ein schlechtes Gewissen und wünscht mir ab und zu, sie bei mir zu haben...das sind die Momente, wo ich verzweifelt bin.
    Wie soll ich damit umgehen ?

    Dennoch ist es so, daß ich keine Rabenmutter bin, aber meinen Freiraum brauche, um auch wieder offen für mein Kind zu sein. Auf meine kindfreien Tage würde ich nicht verzichten wollen, da ich diese sinnvoll nutze. Ich habe auch großen respekt vor meinem Ex Mann, wie er einige Dinge bewältigt.

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Äh.. erstmal vorweg, Euer Modell finde ich klasse! Gratulation, das es so lange geklappt hat. Viele schaffen es ja nicht, freundschaftlich genug miteinander umzugehen um sowas hinzubekommen.

    Aber das hier bereitet mir Bauchschmerzen:

    2) mein Exmann ist sehr streng mit ihr und ich habe Schwierigkeiten, das Ganze zu beobachten. Er "vergisst" häufig, daß sein Kind ein Mädchen ist und das Mädels sensibler sind als seine Geschlechtsgenossen.
    Das stimmt so nämlich nicht. Jungs können und sind oft genauso sensiebel, manche sogar mehr als manche Mädels.
    Das klingt so als wäre es völlig ok für Dich, wenn er mit einem Jungen so streng wäre. Nur mit einem Mädchen darf er das nicht.

    Das fände ich schon ein wenig merkwürdig. Jungs werden leider oft dazu erzogen, eine größere Strenge "ertragen" zu müssen. Sie sehen schnell das sie eh keine andere Wahl haben und lassen es deshalb irgendwann über sich ergehen.
    Das heisst aber noch lang nicht, das es bei Jungs ok ist und es diesen weniger ausmacht, ganz im Gegenteil.

    Ansonsten: Habt ihr mal darüber geredet? Weiss er von Deinen Bauchschmerzen?
    Wenn es bisher funktioniert hat, versucht zu ergründen was ihr tun könnt, ob Ihr viell. etwas falsch versteht usw... völlig ohne Vorwürfe.

    Gruß,
    Andreas

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Und wenn du die Kleine jetzt zu dir nimmst?
    Es ist doch nicht in Stein gehauen, dass sie bei ihrem Vater bleiben muss, wenn sie offensichtlich lieber bei dir ist, nur weil das mal so beschlossen wurde!
    Deine Freiräume hättest du eben dann, wenn sich der Vater um sie kümmert!
    Sie ist ja auch schon 8 Jahre alt und braucht nicht mehr zur Schule gebracht zu werden und kann viel allein.
    Oder hätte dein jetziger Mann etwas dagegen?
    Es kommt mir nämlich etwas seltsam vor, dass du deine Tochter scheinbar immer nur beim Vater siehst. Ist sie denn nie bei euch?
    Oder habe ich da was missverstanden?
    Hier sollte nur das Wohl des Kindes entscheiden, und wenn du das Gefühl hast, ihr Vater sei zu "streng" - wie äußert sich das ? dann muss die Gesamtsituation mal flexibel überdacht werden!
    Die Kleine scheint jedenfalls nicht mehr glücklich mit eurem Arrangement zu sein!

    Alles Gute für euch!
    Lalique
    Do what makes your heart sing

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Schwierige Situation. Zum einen finde ich es natürlich klasse, daß es bei Euch so gut geklappt hat, zum anderen muß man eben neu entscheiden, wenn es nicht mehr gut klappt. Was natürlich nicht heißt, daß die Kleine jetzt aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen werden soll. Dies wäre m.E. nur gerechtfertigt, wenn sie es selbst über einen längeren Zeitraum hinweg möchte.
    Was ich nicht ganz verstehen kann ist, daß Du dem Wunsch Deiner Tochter nach täglichem Kontakt nicht nachkommst, bzw. es als Belastung empfindest.
    Was spricht denn gegen ein Telefonat an Deinen freien Tagen?

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Zitat Zitat von dieandere.1976
    1) meine Tochter ist seit knapp 2 Monaten sehr anhänglich. An meinen "kindfreien Tagen" muss ich sie immer anrufen, oder sie ruft an und wir reden über unseren Tag. natürlich gibt es auch Tage, an denen ich etwas vor habe, wie z.B Sport, oder mit meinem jetzigen Ehemann etwas unternehmen oder dergleichen. Wenn ich ihr das sage, dann ist sie immer hoch traurig. Mein schlechtes Gewissen drückt und ich melde mich dennoch bei ihr.....und wenn ich auch in dem Moment in der Sauna sitze oder beim Spinning auf dem Spinning Rad....es gibt Tage, da muss ich ein paar Minuten später am Abend kommen oder sie Samstags später holen...auch da ist sie seit neuestem hoch deprimiert...mittlerweile zählt sie die Stunden, bis wir uns wieder sehen...
    Wie soll ich mit dieser Situation umgehen ? Ich weiß es beim besten Willen nicht!
    Ich schon ...
    Dennoch ist es so, daß ich keine Rabenmutter bin, aber meinen Freiraum brauche, um auch wieder offen für mein Kind zu sein. Auf meine kindfreien Tage würde ich nicht verzichten wollen, da ich diese sinnvoll nutze. Ich habe auch großen respekt vor meinem Ex Mann, wie er einige Dinge bewältigt.
    Ja, er scheint derjenige zu sein, der alles mit dem Kind wuppt und du nimmst dir die Freiheiten, zu kommen und zu gehen, wann du willst.
    Wobei du so großzügig bist und "trotz deiner freien Tage" mit der Tochter telefonierst, "sogar" in der Sauna!
    Sorry, nach erneutem Durchlesen deines postings kommt es mir so vor, als sähest du dieses für dich äußerst vorteilhafte Arrangement und damit deine eigene Bequemlichkeit bedroht durch die plötzliche "Anhänglichkeit" deines Kindes.
    Oder steckt der neue Ehemann dahinter, dem die Kleine lästig ist?
    Der bleibt nämlich schemenhaft bei alledem.
    Bei allem Wunsch nach Freiheit müssen Eltern sich aber zunächst mal den Verpflichtungen stellen, die sie auf sich nehmen, wenn sie ein Kind zeugen. Das nimmt ihnen keiner ab!
    Überleg doch mal... die Kleine ist 8 Jahre alt. In 10 Jahren geht sie wahrscheinlich aus dem Haus und wenn du sie jetzt im Regen stehen lässt, wird sie dir das unter Umständen nie verzeihen.
    Und entschuldige bitte, "offen" für sein Kind MUSS man immer sein, daran führt kein Weg vorbei!
    Der Grund, das Kind nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen zu wollen, ist kein wirklicher.
    Ihr scheint erstens nah beieinander zu wohnen, und zweitens gewöhnen sich Kinder im Nullkommanichts an Neues, wenn sie die Liebe der Eltern verlässlich im Hintergrund wissen.
    Ich weiß, das ist jetzt ein unnetteres posting als mein erstes, aber es geht nicht immer nur um die eigene Bequemlichkeit und Freiheit.

    meint
    Lalique
    Do what makes your heart sing

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Hallo zusammen,
    erstmal danke für Eure ersten Reaktionen. Ich versuche, auf Eure Fragen und / oder Anregungen einzugehen, damit Ihr ein besseres Bild bekommen könnt.

    Andrea : Du hast Recht. Das mit den Jungs und Mädels habe ich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, das unsere Tochter ein Sensibelchen ist und ich mir wünschen würde, daß mein Exmann mehr darauf eingeht. Natürlich sollte man (n) sie nicht verhätscheln und noch mehr bemuttern, dennoch ein bisschen auf ihre individuelle Persönlichkeit eingehen.
    Ich rede mit meinem Exmann über meine Bauchschmerzen. Und ich merke häufig, daß er sich Gedanken macht und gewisse Verhaltensmuster ans sich ändert. Nur, wir wissen alle. Als Erwachsene gewisse Dinge an sich zu ändern, ist häufig schwierig und bedarf mehr Bewusstsein und Konsequenz an sich selber. Und das fehlt ihm meiner Meinung nach.
    Hallo Lilique : Die Kleine zu mir zu nehmen, gestaltet sich als äusserst schwierig. Zum EInen habe ich einen Job, der gerade in der früh von mir Flexibilität erfordert. Das heißt, daß ich häufig schon um 6 Uhr ausser Haus muss, um meiner Arbeit nachzugehen.
    Von meiner Wohnung aus in die Schule zu kommen, gestaltet sich schwierig. Die Wohnung von ihr und ihrem Vater ist mit dem Auto in 5 Minuten zu erreichen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln allerdings müsste sie 10 Minuten zum Bahnhof laufen und lange Zeit mit dem Bus fahren. Wäre somit knapp 30 Minuten unterwegs. Und DAS ist meiner Meinung nach einer 8 jährigen noch nicht zumutbar. Mein jetziger Mann hätte nichts dagegen. Nein. Er kennt mich nur mit Kind und akzeptiert alles, was mit ihr zu tun hat. Die zwei verstehen sich gut und er ist sich auch seiner Verantwortung bewusst, daß es irgendwann so weit sein könnte, daß sie bei uns lebt.An ihm selber und alleine würde es nicht scheitern. Am Wochenende ist sie bei uns, unter der Woche allerdings wegen den schon genannten organisatorischen Problemen bei ihrem Vater.
    Was verstehe ich unter "streng" ? Ich habe oft das Gefühl, daß er vergisst, daß sie ein Kind ist. Hat sie mal etwas verloren, oder vergessen, gibt es Großes Geschrei. Macht sie einen Fehler aus Unkonzentriertheit ( nicht aus Unwissen, denn da sagt er nichts ) gibt es ebenfalls ein Machtwort. Und das kein leises. ICH bin der Meinung, daß ein Kind schon immer wieder etwas verlieren kann, oder Fehler aus "Dummheit" machen kann. Es kommt dann nur darauf an, wie wir als Erwachsene damit umgehen und welche Konsequenzen wir für unsere Kinder suchen.

    Oh nein, ich mache es mir nicht einfach, ganz gewiss nicht. Bequemlichkeit ? Nein. 10 STunden in der Arbeit sein, zur Exfamilie fahren, irgendwann am Abend nach Hause. Zudem ist es so, daß ich sehr häufig den Haushalt meines Exmannes schmeiße, weil er zum Thema "ordnung und Hygiene" ein ganz anderes Verhältnis hat, wie ich. Dazu gehört staub saugen, wischen, Müll weg bringen, Wäsche waschen.......ich mache das...und meinen eigenen Haushalt habe ich "Nebenbei" auch noch zu schmeißen. Aber DAS ist hier nicht das Thema. Die meisten Menschen verstehen es nicht, warum ich es mache...vielleicht ist es mein schlechtes Gewissen, beiden gegenüber, ich weiß es nicht. Aber wie ich schon sagte. NEIN, einfach habe ich es nicht...

    Zudem Lalique ist wirklich alles organisatorisch schwer zu bewältigen. Als mein Exmann und ich zu diesem Modell uns entschlossen haben, haben wir auch beschlossen, daß ER der jenige ist, der Teilzeit arbeitet. Das heißt, er geht erst ausser Haus, wenn unser Kind in der Schule ist und macht am frühen Nachmittag Feierabend, um sie von der Betreuung zu holen. Das geht in meiner Berufssparte nicht.

    Oft denke ich mir : Mein Kind ist nicht das einzige Scheidungskind, daß etwas zu leiden hat. Und mit Sicherheit leidet sie viel weniger, als es andere Kinder tun, denn sie hat uns beide. Den Einen mehr, den anderen weniger...im Vergleich zu anderen geht es ihr sehr gut. Mein Ex mann und ich streiten uns nicht, haben ein sehr lockeres Verhältnis. Mein Mann versteht sich sehr gut mit meinem Ex und der Tochter....dennoch stimmt mich ihre Sehnsucht nach mir nachdenklich und traurig. Ich weiß aber auch, daß sie im umgekehrten Fall genauso fühlen würde. Ich merke das, wenn sie bei mir übernachtet...dann drückt ihr Gewissen, ihren Papa nun alleine gelassen haben ( ich sage ja, sie ist sehr sensibel ) ....
    Und mit seiner Strenge ist es so, daß er einfach viele Dinge aus seiner eigenen Kindheit übernommen hat und diese einfach nicht ablegen kann. Es ist schon vorgekkommen, daß er eine Partnerin hatte. In solchen Zeiten ist er auch seltsamerweise um einiges sensibler als sonst. Aber für Frauen ist auch seine Situation nicht immer zu verstehen und deswegen halten seine Partnerschaften auch nicht dauerhaft. Es liegt nicht an ihm, es liegt an der Akzeptanz der Mädels.

    Hallo Schussel : Generell versuche ich ja immer, es einzurichten, für sie erreichbar zu sein. Dennoch gibt es Tage, da bin ich mit meinem Mann unterwegs, oder ich habe noch einen geschäftlichen Termin oder sonst irgend etwas...und an solchen Tagen ist es schwierig, sie anzurufen. Aber wenn ich es nicht tue, dann ist sie furchtbar enttäuscht...wie sieht das denn aus, in einem Geschäftsgespräch aufzustehen, mit der Erklärung um eine kurze Pause, da ich meine Tochter anrufen muss...No....das funktioniert leider nicht immer. Ich fühle mich teilweise schon unter Druck gesetzt : schnell das Gespräch mit dem Kunden beenden, schnell mal dies oder jenes unterbrechen...das funktioniert nicht immer.
    Geändert von dieandere.1976 (26.02.2008 um 21:27 Uhr)

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    mhm.. irgendwie fällt es mir schwer, etwas konstruktives zu sagen.
    Väter und Mütter sind nunmal unterschiedlich, in vielen Dingen. Manch einer ist Strenger, manch einer zu weich. Und oft empfindet jeder die Art des anderen als die falsche und will wie die Feuerwehr eingreifen.
    Damit erhöht man aber seine eigene Art, die man als genauso unreflektiert wahrnimmt, wie es der andere bei seiner tut.
    Soll heissen: Er macht sicher Fehler. ABER.. das Du Dinge "anders" machen würdest, heisst nicht das dies nicht auch Fehler sein können. Du kannst das nur selbst genausowenig sehen wie er es das bei sich kann.

    Ich habe als Kind auch immer wieder irgendwelche Dinge vergessen. Bei mir war es die Mutter, die da Strenger war. Mein Daddy war eher amüsiert *G*
    Meine Mutter hat geschimpft, teils geschrien, wollte mir immer wieder klar machen das die Dinge Geld kosten und ich endlich draus lernen soll.
    Hab ich damals nicht. Ich habs nicht kapiert.
    Geschadet hat es mir trotzdem nicht. Keine Nachwirkungen, keine Schäden dadurch.. nada.

    Sie war halt anders als mein Daddy. Ihm konnte ich dafür manchmal gut auf der Nase rumtanzen. Hat mir genausowenig geschadet *g*

    Gruß,
    Andreas

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Hallo, Andere!
    Gut, dass du die Situation näher erklärt hast und ich bin erleichtert, weil ich schon dachte, hier ist schon wieder ein Kind, das nur einen Störfaktor darstellt und hin und hergeschoben wird.
    So, wie du es schilderst, scheint eure Aufteilung wirklich gut zu sein und ich würde auf die Schnelle auch nichts daran ändern.
    Sprich einfach immer wieder mit der Kleinen und beruhige sie, erklär ihr alles ganz geduldig, zeig ihr Verständnis und sprich auch mit dem Vater.
    Satyr hat Recht, Kinder müssen ab und zu auch mal etwas aushalten können, es gehört zum Leben dazu.
    Außerdem wird sie älter, jeden Tag, und selbständiger.
    Das ist jetzt eine Krise, die unter Umständen schnell vorbeigeht, zumal es ja all die Jahre gut geklappt zu haben scheint.

    Ich wünsche euch allen alles Gute!
    Lalique
    Do what makes your heart sing

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    AW: das "andere" Modell funktioniert nicht mehr

    Hallo,
    vielleicht stellt sich deine Tochter vor, dass es bei dir schöner wäre? Oder will sich einfach rückversichern, dass du für sie da bist?
    Ich würde empfehlen, dass ihr feste Tage einführt, an denen du die Tochter besuchst oder sie vielleicht in der Woche an festen Tagen bei dir schläft und der Vater sie morgens bei dir betreut oder abholt und zur Schule bringt? Oder dein Mann sie zur Schule bringt?
    Das schlechte Gewissen wird sie spüren. Verhalte dich so klar wie möglich und denk daran, dass es ihr beim Vater bestimmt nicht schlecht geht. Klare Regeln machen es für euch alle leichter!
    Gutes Gelingen!
    Birgit-Sabine

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