Ääähm, das habe ich doch gerade oben an meinem Beispiel angeführt. Ausserdem ist das nicht richtig was du schreibst, dass es erst Mitte der 80 Jahre aufkam.Magst Du mir denn dann mal erzählen, wer uns das vorlebte, was wir leben? Ich kenne diesen Umgang mit Partnerschaften erst frühesten seit Mitte der 80er in weiteren Kreisen der Gesellschaft und da dürften wir zum großen Teil schon aus der Kinderzeit gewesen sein.
Ich habe eine Menge Freundinnen die mit ihrer Mutter alleine aufwuchsen udn auch da waren oft genug Partnerwechsel.
Ich rede ja nicht davon, dass man das Kind von allem fern halten sollte. Aber ein gewissen Vorsicht ist schon geboten udn für mich eben auch selbstverständlich. Solange ich nicht für mich sicher bin, dass e mit dem jeweiligen Partner hinhauen KÖNNTE und auch der gemeinsame Wunsch auf eine zumindest längerfristige Zukunft da ist, werde ich meine Tochter in meine Bekanntschaften nicht herein ziehen.
Und nur weil wir eine Wegwerfgesellschaft geworden sind, heißt das ja noch lange nicht, dass ich das gut heiße und einfach so hinnehme. Ich zähle mich in diesem Punkt eben nicht zu dieser Gesellschaft und genau DAS will ich eben auch meinem Kind vermitteln.
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10.02.2008, 12:00
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
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10.02.2008, 12:04
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
Noch was: Das was ich lebe, lebten meine Eltern mir vor. Natürlich lebe ich angepaßt an die Zeit und natürlich habe auch ich eben hin und wider Bekanntschaften, wäre ja auch traurig wenn nicht. Aber ich halte die KLeine da soweit es geht raus. Mit ihr lebe ich Familie. So wie meine Eltern es mir vorgelebt haben, nur das bei uns einer weniger istMagst Du mir denn dann mal erzählen, wer uns das vorlebte, was wir leben?
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10.02.2008, 12:35Inaktiver User
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
@ fraueastwood
Ich denke, wenn man als Mutter Kontinuität in das Leben des Kindes bringt, es also weiß, wo es hingehört und wer Mutter und Vater sind und eine stabile und positive Beziehung zu beiden hat, dann sind die neuen Partnerinnen des Vaters tatsächlich eher als Bekannte, Freunde eben als etwas Oberflächliches zu betrachten... anders sähe es aus wenn das Kind bei ihm leben würde und dauernd eine neue "Mutter" hätte. Aber du bist da und das ist auch gut so!
Ich habe tatsächlich eher den Eindruck, dass Du fraueastwood, aktuell mit deinen eigenen negativen und verletzten Gefühlen wegen der wechselnden Partnerschaften und vielleicht auch wegen der Trennung zu kämpfen hast, was ja auch mehr als verständlich ist. Solche Gefühle sind eben menschlich, oft begleiten sie Liebeskummer. Aber es ist auch gut sie sich einzugestehen, damit sie sich nicht verselbstständigen!
Die Trennung ist noch nicht so lange her, oder? Und so richtig losgelassen hast du noch nicht? Kümmere dich um dich und deine Tochter in der Zeit, die ihr miteinander verbringt. Vielleicht ist es auch Zeit sich selbst nach einem neuen Partner umzusehen?
Erkenne, dass deine Einflussmöglichkeiten auf deinen Expartner begrenzt sind und versuche das Beste für Dich und das Kind aus der Situation zu machen... ihm das Kind vorzuenthalten, wäre das aber bestimmt nicht, und das weißt du eigentlich auch!
Alles Gute!
R*Geändert von Inaktiver User (10.02.2008 um 13:19 Uhr)
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10.02.2008, 13:07
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
@ Robin Hut
Nee sorry da bist du jetzt aber mächtig auf dem Holzweg !!!
Ich habe meine Trennung mehr als gut verarbeitet und wenn du mein anderes, eigens aufgemachtes Posting "sie will nicht mehr" mit Genauigkeit liest, dann wirst du das sicher selber feststellen.
ICH habe mich getrennt, ichhabe mich zwar nicht getrennt, weil es unebdingt mein Wunsch war, ich habe mich getrennt (überigens vor mehr als 3 Jahren) weil ich es nicht mehr ausghealten habe mit einem Mann, der jede Kleinigkeit zum Anlass nahm unsere Ehe in Frage zu stellen, sich dann in Affären stürtze und noch meinte mir sagen zu müssen, dass seien Affären ganz allein mein Schuld waren
Nein, ich habe wohl mehr emotionale Distanz zu ihm als umgekehrt. Denn er allein scheint es nicht verwunden zu haben, dass man ihn verlassen hat. Von Anfang an habe ich um den Umgang meiner Tochter mit ihrem Vater gekämpft, denn ihm waren seine neuen Partnerinnen wichtiger damals.
Und auch heute setzt er da ziemlich absurde Prioritäten, Meine Tochter liebt ihn, nimmt ihn aber auch schon nicht mehr für voll was seine Leibschaften angeht - und das ist nicht von mir beeinflußt, denn ob man es glaubt oder nicht, MIR persönlich ist es schnurz, er kann von mir aus bis an sein Lebensende so weiter machen. Mein Verhältnis zu ihm wird sich dadurch nicht ändern (und ja, wir haben eigentlich ein recht Gutes-was auch meiner Arbeit zu verdanken ist) lediglich meine Meinung über ihn, dass er einfach nicht bindungsfähig ist, hat sich manifestiert!
Und natürlich berichtet man bei einer solchen Frage der TE von eigenen Erfahrungen, woher sonst?
Ja und ich kann eben nur sagen, dass es meiner Tochter geschadet hat, nicht nur dass sie jetzt den Kontakt zu jeder Partnerin von ihm verweigert, sondern äusserte es sich auch durch Schwierigkeiten im Kindergarten. Mein erneuter Besuch in einer Beratungsstelle, analysierte genau das und kaum gingen wir darauf ein damals, besserte sich wieder alles bei ihr.
Und natürlich hast du recht, dass sie bei mir lebt und ich den größten Teil zu tragen habe, gerade was das Vorleben,die Sicherheit und den Halt anbelangt, aber mittlerweile ist es so, dass es sich nur noch auf meinen Schultern austrägt.
Als ich neulich mit ihr darüber sprach (eine Freundin von mir hat auch einen neuen Partner nun) da sagte sie : "Mama, ich will aber nicht, dass du auch einen neuen Mann hast, dann ist das so wie bei Papa, die XY kommt und spielt mit mir und dann ist sie weider weg und dann kommt wieder eien andere. Ich mag das nicht!"
So, was heißt das jetzt für mich? Ich muss NOCH vorsichter sein !
Und ich weigere mich dagegen, dass man behauptet Kindern macht das nichts aus und es wird ihnen auf Dauer nicht schaden.
Und nochmals : Mir persönlich ist das völlig schnuppe wieviel, wieoft und mit wem er .....
Dann aber in Zukunft eben ohne das Kind, solange sie nicht will und sich unwohl fühlt.
Nicht alles was man tut um das Kind zu schützen liegt daran dass man über die Trennung noch nicht weg ist, dieses pauschalisieren ist mir eh ein Greul.
Ich kann mit Recht und auch mit Stolz behaupten, dass ich vom ersten Tag der Trennung an in der Lage war, Partnerschaft und Elterndasein strikte zu trennen. Und weißt du warum? Ich liebe mein Kind über alles und ich wußte immer sie liebt ihren Papa sehr und sie braucht ihren Papa, darum wäre ich nie in der Lage ihr das auf irgendeine Art zu verwehren!
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10.02.2008, 13:12Inaktiver User
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
@ an_nalyse
Oh, das war wohl ein Mißverständnis. Eigentlich habe ich versucht explizit fraueastwood anzusprechen...
bei dir liegen die Dinge ja anders. Deine Tochter was doch durch die häufig wechselnden Partnerinnen genervt!
R*
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10.02.2008, 13:15
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
Ja
Robin Hut
ich habe tatscählich einen Satz anders gelesen als er da steht : " dass du fraueastwood ...."
da dachte ich du redest mit mir, dass ichfraueastwood meine erfahrungen "aufdränge"
Scusa
Meine Schuld !
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10.02.2008, 13:19Inaktiver User
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
Ich bin heut auch nicht so klar im Schreiben... ich setz jetzt noch ein @ fraueastwood drüber. Schönen Sonntag! R*
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10.02.2008, 22:43
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
Hey an_nalyse,
Ich denke auch, das wir durch das was uns vorgelebt wurde, geprägt ist. Und wenn's es 20 Jahre später ist.
Der Anspruch, es besser/anders als die Elterngeneration zu machen, ist weit verbreitet. Meist kommt dann nur eine etwas abweichende Wiederholung heraus, weil die eigentlichen Ursachen nicht erkannt werden. Und ich würde das auch schon früh in den siebzigern ansiedeln. Heute gibt' nur neue Begriffe für die selben Phänomene.
So, damit verabschiede ich mich mal in den Urlaub. Dir alles Gute.
GLG Axel"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
Für mehr
anstelle von
.
Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
(by carene)
Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
(by kazzayyee)
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11.02.2008, 06:44
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
Danke, dir auch alles Gute Axel_k70
Und einen wunderschönen Urlaub
(*NEID*)
Anna
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11.02.2008, 15:28
AW: häufiger Partnerwechsel beim ex- folgen fürs kind?
hi robinhut,
Zitat von Inaktiver User
von mir wird meine tochter auch andere werte vermittelt kriegen-ob s fruchtet weiss man trotzdem vorher nicht. aber das ewig vorgemacht zu kriegen, wenn ein partner nicht mehr so funtioniert, wie man das will ( so hält es der ex ) dann wird er eben ausgetauscht.
ich bin kein freund davon an alten zöpfen ewig festzuhalten, aber wenn etwas nicht klappt, bin ich aber der meinung, sollte man erst nach lösungen suchen.
seine sieht dann jeweils so aus- gestern helga, morgen merle. hätt ich kein stress bei, weil ich ihn gar nicht sehen würde, wenn eben meine tochter nicht mit im spiel wäre.
und die ist so gestrickt, das sie klaglos alles akzeptiert, was mit ihr geschieht. und grad da setzen meine bedenken an.
wenn man -wie er- einfach sagt:die ist so pflegeleicht, das stört sie alles nicht- macht man sich trotzdem keine gedanken, was sich in der seele abspielt.und ich möchte meine maus nicht in watte packen, aber sie schützen, so gut es geht.
liebe grüsse


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