Dem moechte ich mich anschliessen, sehr gut geschrieben BlondineZitat von Inaktiver User
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07.01.2008, 22:56Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
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07.01.2008, 22:56Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Dem moechte ich mich anschliessen, sehr gut geschrieben Blondine
Zitat von Inaktiver User
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07.01.2008, 23:09Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Manchmal ist es das Problem... und nicht jeder, weiß, was sich hinter welchem Tellerrand verbirgt...
Zitat von Blondine
Ich wünsche Dir, dass Du es nie erleben musst, was ich erleben "darf".
Vielleicht bist Du klüger... vielleicht auch nicht.
Müssen wir uns streiten?
Ich bin eher froh, dass ich hier auf Probleme treffe, die mich selbst sehr schwer, sehr ernsthaft belasten und wenn ich hier einen Austausch lesen darf.
In meinem Umkreis konnte man mir leider keinen Rat geben, es sind "andere" Väter, Väter, die ich zum Teil für "besser" als die Mütter halte.
Nur - was nutzt es mir? Ich bin , wie gesagt , froh, Erfahrungsberichte zu sehen, mich auszutauschen, was man in diesem Falle tun muss oder kann. Mein Freundeskreis kann mir in dem Fall nicht weiterhelfen.
Da hauen die Väter nicht zu oder betreuen 6 Stunden nonstop vor dem Fernseher.
Und ja, es gibt nicht nur perfekte Väter und perfekte, handelbare Kinder.
Mein Ex sieht selbst gar kein Fernsehen, geht ins Museum, Ausstellungen, er hat sich als Kind nie geprügelt und in seiner Familie ist er ohne Schläge oder Klapse aufgewachsen.
War/ist sein Verhalten "vorhersehbar"?
Für mich nicht. Für mich war er ein toller, spezieller Mann, auf der viel beschworenen Augenhöhe.
Freu Dich doch einfach, dass Du diese Probleme nicht hast und hoffentlich auch und niemals erleben musst. Ich wünsche es Dir und allen anderen...Geändert von Inaktiver User (15.01.2008 um 20:51 Uhr)
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07.01.2008, 23:16
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Hallo Lilalaunemama,
ich kenne schon Mütter die ihre Kinder auch weit unter 2 Jahren ausser Haus übernachten lassen, und ich denke dass dagegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist, wenn das für alle Beteiligten in Ordnung ist, sprich wenn das Kind damit klarkommt und die Eltern bzw. derjenige bei dem es übernachtet. Eine Freundin von mir, ebenfalls alleinerziehend der Sohn ist 14 Monate, handhabt es so, dass das Kind alle 14 Tage von Freitag abend bis Sonntag abend beim Vater (bzw. Großeltern da der Vater lieber weggehen mag) ist. Für sie und alle Beteiligten ist das so ok und ihr Sohn kennt es auch nicht anders. Er schlief von Babyalter an immer wieder auswärts und hat damit keine größeren Probleme.
Wäre unsere Situation ähnlich hätte ich damit sicherlich auch kein Problem.
Ich denke Du hast mitgelesen und weißt warum ich etwas dagegen habe.
Ich möchte den Gang vors Gericht vermeiden, das ist klar. Es ist für alle Stress und verschärft die Situation unnötig. Ich bin im Kontakt mit Jugendamt und Beratungsstelle und hoffe es lässt sich, vor dem Gang zu Gericht, alles klären. Am Donnerstag haben wir einen KiA-Termin (war auch für Impfung fällig und verbindet sich somit ganz gut), da möchte ich körperliches nochmal abchecken lassen. Vielleicht ist es ja auch so wie gesagt wurde, dass irgendeine körperliche Ursache vorliegt. Allerdings ist mein Sohn seit wenigen Tagen wieder soweit in Ordnung dass er sich maximal in "ich mag jetzt nicht angezogen werden"-Laune wehrt.
Schläft denn Dein Kind jetzt beim Vater? Bzw. warum hast Du etwas dagegen?
Nein wir sind keine Maschinen, aber das sagte ja auch niemand. Ich habe mich auch nicht über GoLucky und ihre Ansichten geärgert oder mich gar abfällig über sie geäussert. Ich lasse mich allerdings doch sehr ungern in Bereichen angreifen bei denen anscheinend nicht klar wurde worum es geht.
Natürlich kann sie, wie jeder andere auch, bei "Allein-erziehenden-Dingen" mitreden. Und wenn sie es geschafft hat "über den Tellerrand" (wenn das denn dafür notwendig ist) zu gucken und einen Mann hat mit dem sie glücklich ist und ihre Kinder Seite an Seite erziehen kann ist das toll für die ganze Familie.
Das würde ich mir für meinen Sohn auch wünschen.
"Leider" bin ich alleinerziehend. "Leider" - weil die Situation jetzt deutlich besser ist als vorher (ich konnte nicht ahnen wie stark sich das Verhalten meines baldigen Exmannes ändert) und
leider - weil ich für meinen Sohn und auch für mich doch sehr gerne Familie hätte, eine funktionierende Familie. Das geht mir sehr ab und zeitweise bin ich auch sehr traurig darüber, aber ich bereue den Schritt mich getrennt zu haben nicht, denn ich weiss erst jetzt wirklich wie schlimm es noch geworden wäre.
Und ja, ich habe mich aus erstrangig egoistischen Gründen getrennt, weil ich mit diesem Mann nicht mehr leben konnte. Als die Probleme dann auch zum Teil aufs Kind übergriffen war es entschieden.
Aber jetzt geh ich schlafen, morgen ist ein langer Tag.
Ich wünsche einen schönen Abend und eine gute Nacht
mama-s.
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07.01.2008, 23:19
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Dem möchte ich mich anschliessen
Zitat von Inaktiver User
Und für Streit bin ich auch nicht. Vielleicht könnten wir die Kabbelei ad acta legen Golucky?
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07.01.2008, 23:52Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Manchmal wäre ich verdammt froh, wenn ich mit GUTEM Gewissen den Kleinen beim Vater lassen könnte, wenn ich zu einer Reise usw. muss... ohne das Gefühl "Oh Gott, was passiert nun schon wieder?"
Aber ich denke dennoch, dass das auf gutem Wege ist... dafür braucht man Zeit, viel Zeit, viel Verhandeln ... und das ist nicht so einfach.
Und jeder Fall ist sehr unterschiedlich, Mama-S. hat eine ganz andere Ausgangsposition als ich, Linalaunemama die nächste ...
Übrigens in ein paar Jahren beginnen bestimmt die Reportagen über diese Art Väter. Noch, jedoch, werden sie sehr rosa eingefärbt.
Dazu @ Blondine nochmal: Die Mehrheit mag eben NICHT diese Art Väter haben - zum Glück - aber das bedeutet eben nicht, dass wir hier sie nicht doch haben...
Vielleicht werden die Probleme für alle hier wiederum sich auflösen (oder schlimmer werden) ... es gibt viele Entwicklungen. Eines gibt es nicht: Statik.
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08.01.2008, 10:16Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
wir haben alle unsere eigenen erfahrungen, aber oft sind die der alleinerziehenden mütter, was das verhalten der Väter betrifft ähnlich.
und ich sag mal ganz vorsichtig, nicht für umsonst hat man sich getrennt. Aber gerade deswegen finde ich, das alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern anders umgehen.
ich habe jede hilfe von außen dankbar angenommen und im nachhinein weiß ich, das meine Kinder sehr früh selbstständig geworden sind, da sie viele bezugspersonen außerhalb der familie hatten. Familie war eine zeitlang ja bloß ich, da wir weit weg von oma und opa wohnten und papa mit seiner neuen beziehung auch eine autobahnstunde weiter weg.
Man gibt so kleine wurschtel nicht gern weg, das ist wahr, aber keine der mütter hat das hier als dauerlösung.
ich denke wenn man das behutsam und doch regelmäßig macht, funktioniert so etwas.
trotzdem bleibt für mama schmusepuh die frage, was war los.
ich denk schon, vater und sohn waren ein wenig überfordert und da der kleine ja noch nichts richtig sagen kann, war die körperliche reaktion seine aussage.
jemand der ständigen umgang mit Kindern nicht gewöhnt ist, kann schon mal genervt reagieren. egal wie, denn ich will niemandem etwas unterstellen.
ich kann mich noch an die reaktionen meines Bruders, der meine Kinder sehr liebt, auf bochattacken meines sohnes erinnern.
und es war in etwa dieses alter als er anfing theater zu machen.
also abwarten.
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08.01.2008, 12:49
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Oh je, eigentlich wollte ich niemanden angreifen. Aber so kam es sicherlich rüber, weil ich mich sehr angegriffen und unverstanden fühle. Seit der Trennung werde ich vom KV angegriffen, vom JA und später jetzt auch vor Gericht wie eine Lügnerin behandelt. Ich wurde von einem liebevollen, herzlichen Mann schwanger, der dann so langsam aber sicher zum Fießling wurde. Das hätte ich doch nie und nimmer ahnen können.
Für mama-s: Du kannst ja versuchen, sehr sehr vorsichtig herauszufinden, ob wirklich mehr als die Trotzphase hinter dem Verhalten Deines Sohnes steckt. Aber vor dem JA oder Gericht darfst Du keine Mutmaßungen aussprechen. Dann hast Du verloren. Alles, was Du nicht beweisen kannst, aber erwähnt hast, wird hinterher gegen Dich verwandt. Das artet dann in Stress aus, den weder Du gebrauchen kannst, noch Dein Kind. Ich sitze hier seit Monaten und verbringe meinen Erziehungsurlaub mit Zuarbeiten für den Anwalt. Vor dem Gesetzgeber sind alle, wirklich alle Väter erst mal gute Väter.
In unserem Falle ging es um Stalking, das ich im Nachhinein natürlich nicht beweisen kann. Ein ganz anderer Fall. Wenn nichts Schlimmes vorgefallen ist (und davon wird der Gesetzgeber ausgehen, wenn niemand SICHTBARE Schäden vorweist), dann gib dem KV was er will. Ob die Übernachtung beim KV eine Überforderung fürs Kind darstellt, wird dem Gesetzgeber sowieso sehr egal sein.
Ich glaube auch, dass wir hoffentlich bald aus den Medien darüber erfahren. Nicht jeder zeugungsfähige Mann ist automatisch ein guter Vater (Mütter natürlich dasselbe). Mein Kind und ich haben schlimmes durch, deswegen würde ich mich sehr gerne an die Medien wenden - ist aber im Gerichtsverfahren sehr gefährlich ...
Vertraute herzliche Menschen und vertraute Umgebung (im Zusammenhang mit Mama kennengelernt) sind für das Kind dann zum Übernachten vielleicht doch okay. Meine erste Abwehrhaltung hat sicher damit zu tun, dass ich meinen Sohn ja beschützen will. Die Kinder meiner Freundinnen haben bis zum ca. 5. Lebensjahr zumindest nur im Beisein der Eltern woanders übernachtet.
Liebe Grüße LilaLauneMama
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08.01.2008, 16:16
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Ich möchte mal einen kleinen Einwurf bringen und vorweg schieben, das ich damit keine Rabenväter in Schutz nehmen möchte:
Sind Mütter beim ersten Kind von der ersten Minute an perfekt? Wissen zu jeder Zeit was richtig, was falsch ist, was man wie handhaben muss?
Ich bin weder Frau noch Mutter und kann es deshalb nicht beurteilen. Ich tippe aber mal auf ein Nein.
Das ist ja auch nichts schlimmes, es ist eine neue Situation in die man hineinwächst. DAS schafft der eine schneller, der andere langsamer - und manche leider auch gar nicht, keine Frage.
Nun denke ich aber, das es eine elementare Sache gibt, die dieses hineinwachsen leichter macht: Praxiserfahrung.
Etwas das alleinerziehende Mütter fast rund um die Uhr haben. Sie richten ihr Leben daran aus, wachsen von einem Problem zum nächsten und lernen alle schwierigen Situationen kennen, lernen sie zu meistern.
Wie ist das nun mit den Vätern, dieser alleinerzogenen Kinder? Sie sehen ihr Kind oft nur alle 2 Wochen, wenn überhaupt. Keine Ahnung wer diese Standardregelung mal erfunden hat, um die gehts mir aber im Grunde nicht.
Fakt ist, das diese Väter bei WEITEM nicht so viel Zeit mit dem Kind verbringen wie die Mutter, schon gar nicht alleine. Jetzt gibt es Musterväter die trotzdem problemlos mit dem Kind umgehen können. Aber was ist mit den anderen die, menschlich wie sie sind, AUCH erst diese Lernphasen brauchen? Sie bekommen viele Probleme nicht mit, somit auch nicht die Lösungen. Sie haben nur begrenzte Zeiträume um "am Kind zu lernen".
Ist es da verwunderlich, wenn sie länger brauchen um das Kind auf gleiche Weise zu betreuen wie die Mutter? Wohl kaum.
Was nicht heisst, das ich es toll finde wenn Väter Fehler "am Kind" begehen, versteht mich da bitte nicht falsch. Ich finde nur das man das manchmal bedenken sollte, wenn von oben herab auf "den Ex" geguckt wird um dann zu meckern das er Dinge anders handhabt, wie die Mutter selbst. Manche Dinge vielleicht auch nicht so effektiv usw..
Er hat eben weniger Erfahrungen. Nicht aus eigenem Verschulden, das ist halt so. Ich glaube das man das manchmal deutlicher im Hinterkopf haben sollte, als manche das tun. Vielleicht wird manchen Müttern dann auch bewusst WARUM einige Dinge beim Vater so unbeholfen wirken. Und das er GRADE dann seine eigenen Erfahrungen braucht, die Zeit mit dem Kind.. und das diese Unbeholfenheit NICHT Grund sein sollte Kontakt weiter einzuschränken.
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08.01.2008, 16:30Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
junior,
dir auch ein gesundes neues und vielen dank für das plädoyer.


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