Hallo Mama S,Zitat von mama-schmusepuh
Nein, ich glaube ich habe deinen Strang schon richtig verstanden, es geht immer NUR um DEINE Wuensche, einen Mittelweg willst du finden, aber nur auf deinem Weg, nciht auf seinem.
DU moechtest nicht, das dein Sohn beim Vater uebernachtet, es ist DIR zu frueh. Du uebermutter,st dein Kind doch total. Das Kind hat auch einen Vater, der sich um seinen Sohn kuemmern moechtest, und du nimmst als ausrede 'ich traue ihm nicht ueber den Weg'.
Das ist doch dein Problem mit dem Kindsvater, nicht das deines Sohnes. Solange er dein Kind gut behandelt und der Kinderarzt keine anzeichen von Kindsmisshandlung feststellt, musst du halt mal in den saueren Apfel beissen und Vertrauen aufbringen.
Dein Sohn wird nicht mehr gestillt, also gibt es auch keinen Grund mehr fuer dich ihn nicht beim Vater uebernachten zu lassen. Ich kann deinen Ex schon verstehen, er hat lange genug gewartet bis sein Sohn endlich groesser wird, jetzt wird er groesser und du findest eine neue Ausrede.
Klar wenn du so weitermachst, hast du bald ein 4 jaehriges Kind an der Hand, das den Vater nur vom sehen kennt und dann erst recht ein drama macht wenn's um's Uebernachten geht.
Das dein Ex jetzt zum Jugendamt geht um sein 'Recht' einzufordern kann ich gut verstehen.
Ich kann den Vater auch verstehen, er moechte seinen Sohn in der eigenen haeuslichen Umgebung haben, nicht in einer fremden Stadt.
Kannst du deinen Ex wirklich so schlecht verstehen?
Wie wuerdest du dich fuehlen, wenn das Sorgerecht auf den Vater uebertragen wuerde und dein Ex sich weigert dein eigenes Kind nur fuer ein paar Stunden, aber ja nicht uebernacht und nur in einer anderen Stadt sehen zu duerfen? Wuerde dir bestimmt auch nicht passen.
Aber nein, fuer Frauen/ Mutter gilt ja immer was anderes?!!!
Mein Rat, versuche dem Vater entgegen zu kommen, lass ihn dort uebernachten und in 3 Monaten hat sich dein Sohn daran gewoehnt.
Dein Ex hat auch ein Recht auf das Kind, zu seinen Konditionen, nicht alles dreht sich um die Kindsmutter.
Zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr faengt die sogenannte 'Trotzphase' an, dann hast du noch mehr zu knappern als jetzt, wirst du das auch als Anlass nehmen den Kontakt zu unterbinden?
Nun gut, ich habe genug gesagt, es ist an dir in dich zu gehen und loszulassen und mehr Vertrauen in den Kindsvater zu haben.
GoLucky
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04.01.2008, 12:16Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
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04.01.2008, 12:46
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Golucky,
Du pickst Dir einen Satz aus allem was ich geschrieben habe und versuchst nicht mal zu verstehen.
Ja, es ist MIR zu früh, ja ICH will es nicht dass er jetzt schon dort übernachtet.
ICH will es nicht weil es mir FÜR meinen Sohn zu früh erscheint. Du hast mein Kind nicht gesehen wie es reagiert hat als es wieder bei mir war, Du warst nicht dortgestanden und völlig hilflos ob einem schreienden, umsich schlagenden Kind und wusstest nicht was los ist. Der Vater auch nicht.
Du hast von 10 Minuten Kampf beim Anziehen und Wickeln gesprochen, ich von über 1 Stunde, mehrmals am Tag an mehreren Tagen.
Soll ich meinen Sohn jetzt in eine Situation zwingen aus der er bereits so verwirrt herauskam? Meinst Du er gewöhnt sich dann kindgerecht daran woanders zu schlafen?
Das es bei Deinem Kind geht ist schön für Dich und sollte auch so sein. Bei meinem gab es ein Problem und ich sehe keinen aber auch gar keinen Grund meinen Sohn jetzt unter Zwang beizubringen dass er sich daran zu gewöhnen hat. Das geht auch über einen Mittelweg den es sicherlich gibt, den wir aber noch nicht gefunden haben.
Du meinst ich übermuttere mein Kind. Gut... möglich, natürlich. Aber wie gesagt, mein Sohn ist jeden Tag über 9 Stunden bei einer Tagesmutter und das auch diese Woche obwohl ich noch frei habe, damit er sich wieder daran gewöhnen kann. Würde ich ihn, wenn ich ihn übermuttere, nicht bei mir lassen?
Ich versuche einen Weg zu finden der für das Kind gut ist, Golucky. Ich will dass er bei seinem Vater übernachten kann, in ein paar Wochen oder Monaten wenn es für meinen Sohn in Ordnung ist. Bis dahin muss er die Möglichkeit bekommen darauf vorbereitet werden zu können. Sry, ich sehe es nunmal so dass man ein Kind nicht von jetzt auf gleich in eine unbekannte Situation schmeissen kann. Wenn man das tut darf man sich nicht über entsprechende Reaktionen wundern. Diese Reaktion ist nun aufgetreten und es muss einen Weg geben das ganze etwas "schonender" zu machen.
Vielleicht versuchst Du Dir den Satz "Ich will dass er bei seinem Vater übernachten kann" jetzt rauszupicken und zu verstehen...?
LG mama-s.
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04.01.2008, 12:57
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Mein Sohn hat sich auch mal so verhalten ..
damals war er auch nicht zu Hause, sondern zu Besuch bei Oma ... die auch sofort gemerkt hat, er wehrt sich beim Wickeln und weint und schreit und macht und tut ...
Und ja, ich bin durchaus absolut sicher, Oma hat ihn nicht geschlagen bzw. irgendwie mißbraucht ...
Oma hatte frischgepressten Natursaft im Haus und mein Sohn hat viel Saft getrunken ...
Oma hat sofort wie wild zu pudern angefangen und mir mit dem Kind größere Mengen an Puder überreicht.
Es hat allerings eine ganze Weile gedauert, bis mein Sohn das vergessen hatte.
Scheinbar muß es echt heftig gebrannt haben, obwohl er gar nicht so besonders rot oder wund war, zu sehen war kaum was ...
Aber so ca. 2,3 Wochen ließ er sich auch ganz ungern windeln und sagte selbst dann schon immer Puder, Puder ... da war er so ca. 1 1/2 Jahre ...
Evtl steckt sowas simples wie ein Liter Apfelsaft dahinter ...
durchaus möglich ...
Gruß, B.
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04.01.2008, 13:14Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Du machst gar nichts falsch, ganz ruhig bleiben. Besser doch Anwältin kontaktieren...
Zitat von mama-schmusepuh
er spielt auf Macht ... bitte bleib ruhig!
P.S. Kann sein, dass er Angst hat, das Kind nicht mehr sehen zu können. Du solltest mit ihm reden und erklären, dass es damit NIX zu tun hat, nur mit der schwierigen Situation (wenig sehen, Familien"überlastung" im fremden Haus...) und dass ihr das verbessern werdet. Nur kann es sein, dass der Kleine dafür etwas älter sein sollte als 20 (!) Monate. Auch wenn das hier einige anders sehen, in der Situation ist das sehr jung. Würde der Vater nebenan wohnen, wäre es gut machbar... Und: JEDES Kind ist anders, entscheiden kannst nur Du (Ihr...)Geändert von Inaktiver User (04.01.2008 um 13:31 Uhr)
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04.01.2008, 13:28Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Hallo Mama S,
Mir steht es fern hier etwas 'rauszupicken' sondern ich sage es so, wie ich dein geschriebenes interpretiere.
Und ich sehe es als Aussenstehende nunmal anders als wie du, aber ich glaube das war auch der Grund warum du hier Meinungen hoeren moechtest.
Einerseits gibst du deinen Sohn 9 Stunden am Tag zur Tagesmutter, aber andererseits darf der Sohn nicht beim Vater uebernachten?
Bei der Tagesmutter faengst du jetzt eine Woche vor deinem
Arbeitsbeginn mit der Routine an, aber beim Vater darf erst gar keine Routine (mit uebernachtungen) bekommen, hm, ehrlich gesagt finde ich das etwas merkwuerdig.
Mein Instinkt als Mutter ist, dem Vater zu vertrauen, vor der Tagesmutter. Aber gut, ich lebe mit meinem Kindsvater zusammen, das Vertrauen ist da und ich weiss, das er ein guter Vater ist.
Vielleicht ist das der Grund warum euch (dir und deinem Ex) fehlt, weil ihr nie sehen konntet wie sich der jeweilige Elternteil im Alltag ums Kind kuemmert?
Ich moechte dir wirklich nicht zu nahe treten, aber Kinder verhalten sich bei Mutter und Vater nunmal anders.
Dein Ex sagt, bei ihm macht der Sohn keine Probleme, bei dir schon.
Ehrllich gesagt finde ich 1 Stunde fuer's Anziehen sehr uebertrieben, ich weiss wie schwer es manchmal ist, Kinder ab einer bestimmten Altersgruppe in eine Windel & Kleidung zu zwaengen, aber ich habe auch schon meine Kinder etwas hart angefasst um sie in die Windel zu bekommen.
Wenn es bei deinem Ex und dir so eskaliert, vielleicht ist es wirklich besser zum Jugentamt zu gehen und evt auch einen Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen.
Du sagst, ich haette deinen Sohn nicht gesehen wie er reagiert wenn er von den Vaterbesuchstagen wieder zurueckkommt, nein habe ich nicht, aber hast du gesehen, wie dein Sohn sich verhaelt wenn er beim Vater ist? Nein, auch nicht oder?
Du denkst als Mutter zaehlt nur deine Wahrheit.
Glaube mir, wenn dein Sohn bei seinem Vater nur rumheult, um sich schlagen wuerde, wuerde bei deinem Ex bestimmt der gesunde Menschenverstand einsetzen und er wuerde sagen, nein, das macht auch mir als Vater keinen Spass.
Aber vielleicht hat das letzte Mal an Weihnachten beim Ex in seiner Umgebung so gut geklappt, das er sich jetzt sagt, das war toll, das moechte ich jetzt oefters so haben?
Denk vielleicht mal darueber nach.
Nur weil dein Sohn sich so auffuehrt, besagt es nicht, das was beim Vater vorgefallen sein muss.
Kleine Kinder sind halt manchmal frustriert weil sie sich nicht ausdruecken koennen. Meine Tochter hat sich in dem Alter immer mit dem Kopf gegen die Wand/ Fussboden geschlagen.
Mein Arzt hat bemeint, rumdrehen, ignorieren, das verwaechst sich wieder, und er hat recht behalten.
Wenn du bei jedem Widerstand sofort sagst, beim Vater ist was vorgefallen er darf da nicht mehr hin, fuer ein paar Wochen, Monate, dann kann gar kein richtige Vater-Sohn Beziehung auftreten.
Dein Sohn kann lernen, das es einen anderen Alltag als Tagesmutter und Mutter gibt.
Warum ihn schonen wenn es ihm evt beim Kindsvater gut gefaellt (denn du weisst ja nicht ob das Gegenteil der Fall ist, du vermutest nur).
Deine Aussage- ihm geht es beim Kindsvater schlecht, deshalb sein Verhalten,
Kindsvaters Aussage- Sohn geht es gut bei mir, keine Wickelkaempfe oder sonstige Probleme, Mutter muss das problem sein
Ihr dreht euch im Kreis, vielleicht waere ein Mentor eine gute Idee, oder wie Claudia sagte das Jugendamt das vermittelt.
Wielange sieht er denn schon seinen Vater, du sagst dein Sohn muss darauf vorbeireitet werden, das verstehe ich nicht so ganz, ich dachte er haette ihn seit seiner Geburt in regelmaessig gesehen?
Wie gesagt, meine intention hier ist nicht, dich aufzuregen oder aehnliches, ich moechte dir nur auch die seite des Kindsvaters zu verstehen geben.
Vaeter erziehen anders als wie Muetter, Kinder verhalten sich anders bei jedem Elternteil. Ich sehe das taeglich, nicht nur an meinen eigenen Kindern sondern auch bei anderen.
Ich hoffe ihr schafft es die momentane Lage zu entschaerfen und eine gemeinsame Loesung zu finden,
LG
GoLucky
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04.01.2008, 14:53
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Ich versteh es jetzt auch nicht mehr so ganz ...also, Du ziehst Dein Kind mehrmals an Tag um.
Klar, raus aus den Schlafanzug rein in die Tagesklamotten und anders rum .., muß sein.
Aber, das dauert mit frisch machen und wickeln jedesmal über 1 Stunde ???
Nicht wirklich, oder ???
Auch wenn Dein Kind im Moment ein Problem damit hat ... und abhaust ...ihr zelebriert das keine Stunde, oder doch .. jeweils???
Sorry, aber wenn der Vater das anders handhabt, das kann ich gut verstehen ... evtl. hat er ja diese Probleme nicht, gerade weil er konsequent voran macht und sich auf manches gar nicht so sehr einläßt ???
Also, mein Kleiner hatte ja auch mal eine schwierige Wickelphase ... aber länger als eine Viertelstunden ...max. 20 Minuten ... aber das war dann schon das volle und große Programm ... mit Aussuchen, welches Bild auf der windel sein darf usw. ...
4mal sooo lang ...
da wundert mich aber nix mehr, daß sich das Kind dann wehrt und nicht mitmacht und dagegen arbeitet ... eben diese Prozedur verweigert
Ich pers. brauche morgens für 3 Kinder wickeln und frisch und fertig machen für den ganzen Tag 30 bis 45 Minuten ...
und dabei hab ich auch allen die Füße und den Bauch geküßt und die Großen gefragt ob sie das blaue oder das rote Shirt möchten ...
Sorry, Du tritschelst .. vermutlich langweilt sich Dein Kind längst tödlich und haust deswegen so ab, nur zu seiner Unterhaltung ...
Ich kann Go Luckys Beiträge gut nachvollziehen ... ich hab ja auch im andeen Strang schon mitgelesen und mitgeschrieben ... mich pers. wundert es gar nicht, daß es nun auch wirklich Probleme nach den Vatertagen gibt !!!
Also, eigentlich nicht beim Vater .. sondern bei Dir ... hab ich irgendwo so erwartet, vorausgesehen: Du bekommst ein größeres Problem, wenn Dein Kind beim Vater ist.
Du wirkst hilflos ... nicht Dein Kind, nicht der Vater ... Du!
Gruß, B.Geändert von Blondine (04.01.2008 um 16:02 Uhr)
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04.01.2008, 17:10
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Hallo Golucky,
die Tagesmutter und ich haben bevor er fest dort war auch eine Eingewöhnungszeit gemacht. Das ist völlig normal. Ja, er kennt seinen Vater von allen 4-6 Wochen Treffen und weggehen und Unternehmungen hier. Er kennt aber nicht das zuhause seines Vater. Dort war er als Baby bis ca. 5 Monaten ab und zu mal.
Warum kann man hier nicht verstehen dass es für Übernachtungen dort auch eine Eingewöhnungszeit geben kann?
Bei meinem Ex hat unser Sohn am letzten Tag auch Probleme mit dem Anziehen gemacht. Das habe ich bereits geschrieben. Aufgrund dessen habe ich ja meinen Ex dann angerufen als es hier so ein Problem wurde, und gefragt wie er reagiert hat als es schwierig war.
Ich habe, nachdem es für meinen Sohn so heftig war, ihn nicht gezwungen sich anzuziehen sondern um die Situation zu entschärfen aufgehört mit Anziehen, ihn in den Arm genommen, abgelenkt usw. damit er sich wieder beruhigen konnte.
Eine Stunde ist wirklich richtig lang, das ist mir klar. Nur kann ich auch nicht ein völlig aufgelöstes Kind in die Klamotten zwingen oder?
Nein, es zählt nicht nur meine Wahrheit. Wenn der Vater zur Abwechslung mal mit mir reden würde, könnte ich auch andere Wahrheiten sehen.
Das letzte mal bei Ex hat eben nicht gut geklappt wie er dann irgendwann mal sagte.
Ich sage ja gar nicht dass was vorgefallen sein muss, ich sage nur dass es verwirrend für ihn ist an zwei Orten zu sein die er nicht wirklich gut kennt und deshalb vermutlcih so reagiert hat.
Natürlich kann er seinen Vater sehen, das ist doch nicht die Frage.
Ich habe nicht die Aussage es geht ihm bei KV schlecht getroffen. Wenn ja, habe ich sie bereits revidiert.
"Wielange sieht er denn schon seinen Vater, du sagst dein Sohn muss darauf vorbeireitet werden, das verstehe ich nicht so ganz, ich dachte er haette ihn seit seiner Geburt in regelmaessig gesehen? "
Er hat in in Abständen von 4-6 Wochen bisher gesehen. Er war noch nie über Nacht da. Die Umgebung bei seinem Vater zuhause wie auch seine Grosseltern sind ungewohnte Menschen für ihn.
Nochmal, ich möchte dass sie sich sehen, ich möchte darauf hinarbeiten dass mein Sohn dort übernachten kann und längere Zeit von/mit seinem Vater hat. Ich möchte das nur nicht überstürzt tun.
LG mama-s.
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04.01.2008, 17:14
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Hallo Blondine,
es hat die letzten Tage sehr lange gedauert, jedesmal ja... Weil ich versucht habe auf mein Kind einzugehen. Normalerweise dauert das wickeln und anziehen inkl. Schmusen und Blödsinn machen auch nicht länger als 15 Minuten morgens.
Ich tritschel somit nicht. Ich gehe auf mein Kind ein, das völlig fertig war!
Sorry, aber wenn der Vater das anders handhabt, das kann ich gut verstehen ... evtl. hat er ja diese Probleme nicht, gerade weil er konsequent voran macht und sich auf manches gar nicht so sehr einläßt ???
Und es ging erst los nachdem!!! er beim Vater war.
Blondine, mein Sohn hat sich sobald er den Wickeltisch sah, gewehrt, mit Händen und Füssen, er hat sich nicht hinlegen oder ausziehen lassen. Wenn sich das Kind am Ärmel festhält um den nicht auszuziehen, den Pulli wieder über den Kopf zieht usw. was soll ich denn machen? Ich zwinge meinen Sohn nicht!
Ja, ich habe NACH den Vatertagen ein Problem, genauso ist es und nicht anders.
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04.01.2008, 20:46Inaktiver User
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Ich kann es mir vorstellen.
Beispiel:
Mein Ex besucht 1x im Jahr seine Familie,für einige Wochen. Auch, als wir noch zusammen waren.
Als der Kleine etwa 3 war, ist er mit ihm "vorgefahren" - für etwa 3 Wochen, ich kam dann nach.
Er erzählte mir dann erst - vorher wollte er es mir nicht sagen und hat am Telefon immer behauptet, alles sei in Ordnung:
Die erste Woche war der Kleine ganz verschreckt (er war älter als Deiner, fast 3 Jahre!) ... wenn der Papa ih allein lassen wollte mit der "fremden" (sehr superlieben, aber egal) Familie, flippte er aus und fing an zu schreien, lief ihm hinterher.
Nach einer Woche war alles in Ordnung. Und bei dieser Sache war der Papa dabei, der eigene, den er jeden Tag gesehen hat zuhause!!!! Und auch, obwohl er vorbereitet war... tja, so einfach ist das nicht mit den Kindern... zumindest nicht mit allen.
Also dürfte es bei den seltenen Besuchen im "fremden" Haus mit dem Ab-und-ZU-Papa nicht ein einfaches Erlebnis für ein Kind sein.
Warum er gleich seinen Anwalt zückt, verstehe ich gar nicht. Wäre er klug (!), würde er Dich bitten, erstmal mit zu kommen und dann das Kind dort mit ihm 2-3 Stunden alleine zu lassen. Mehr nicht.
Er macht Probleme (Anwalt!!!), die total überzogen sind. Von Kindern scheint er wirklich nichts zu wissen.
Versuch mit ihm zu reden... versuch doch ein wenig bei den Treffen (auch in Deinem Ort) dabei zu sein... wie soll das sonst klappen? EIn Kind ist kein Steifftier, das muss er vielleicht noch lernen? Und das mögliche grobe Behandeln schwebt mir weiter ungut im Hinterkopf herum (bitte und hoffentlich zu Unrecht!). Er wollte das mehrere Monate alte Baby schütteln! Nee, ich wäre da vorsichtig und ich bin nicht die Mega-Glucke...
P.S. Der Vergleich mit der Tagesmutter geht eh nicht ... wäre der Vater oft für´s Kind da, wäre das Problem vermutlich nicht so existent. Zumindest nicht in DIESER Art und Weise. Vielleicht in einer anderen ... vielleicht auch gar nicht.
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04.01.2008, 22:52
AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln
Glueckskatze,
Du scheinst eine der wenigen zu sein die verstehen was ich meine und worum es hier geht. Oder ich drücke mich für andere zu unverständlich aus, keine Ahnung.
Er wollte das mehrere Monate alte Baby schütteln!
Nicht er wollte, er hat das wenige Wochen alte Baby geschüttelt.
Er ist auch kein sonderlich geduldiger Mensch und er war am letzten Tag als Sohnemann bei ihm war definitiv überfordert, das hat er mittlerweile sogar selbst so gesagt. Und es ist ja auch verständlich. Er erlebt den Alltag nicht mit, er kennt den kleinen Dickkopf seines Sohnes kaum, und kann dementsprechend auch nicht wirklich wissen wie man damit umgehen kann. Aber das Kind anschreien ist nicht der richtige Weg (was er ja tat als ich am Telefon war).
Nur geht er auch nicht her und sagt "hey, da und da gab´s Schwierigkeiten, kennst Du das? Was machst Du dann?" oder ähnlich. Gleichzeitig lässt er sich aber auch keine Tips von mir geben, weil ich ja eh keine Ahnung hab.
Ich wüsste nicht, dass ich irgendwas getan habe, ausser natürlich ihn zu verlassen, dass er nicht mit mir redet. Ich habs auf jede mögliche Art und Weise versucht, er macht nicht mit. Ich hatte die Hoffnung nochmal mit ihm reden zu können wenn seine Freundin dabei ist, diese Frau hört wenigstens zu, hat selbst zwei Kinder und merklich Einfluss auf ihn. Vielleicht kann er dann mal akzeptieren dass nicht alles was ich sage gegen ihn geht.
Das erste mal als er den Kleinen hier besucht hat bzw. mit ihm unterwegs war mit seiner ersten Freundin, bat ich darum dabeisein zu können. Das war auch kein Problem. Wir hatten alle einen schönen Tag, haben uns gut verstanden und es lief bestens. Es gab sogar mal einen Tag da waren mein Ex, der Kleine und ich gemeinsam im Zoo und es war super. Dann hatte er wohl Ärger mit seinem Chef, woran natürlich ich in seinen Augen schuld war, warum auch immer, und "bums" wars wieder vorbei mit dem vernünftigen miteinander umgehen.
Mensch Leute, ich kann dem Mann doch nicht laufend in den Hintern kriechen nur um seine Laune zu bessern. Das hab ich während der Ehe gemacht, damit ist Schluss. Und jetzt kommt mir nicht damit das das eine die Paar- und das andere die Elternebene ist. Ich weiss das sehr wohl auseinanderzuhalten.
Er erwartet jedoch dass ich weiterhin sein Leben manage, die Termine mit dem Kleinen festlege, ihn daran erinnere usw. Ganz ehrlich NEIN!
Warum kann der Mann nicht mit mir zusammenarbeiten und für unseren Sohn handeln? Warum kann er nicht vernünftig mit mir reden? Das ist das Problem und so wie es aussieht lässt sich das tatsächlich nur noch über Dritte regeln. Ich gebe auch ehrlich zu, ich habe keinen Nerv mehr.
Wenn man mich weiter als Gluckenmutter bezeichnen möchte, die dem Kind den Vater (oder andersrum) nicht gönnt, tut es. Ihr habt mein Kind nicht gesehen und ihr kennt leider (oder auch zum Glück) meinen Ex nicht. Es gibt immer zwei Meinungen bei solchen Themen und es ist immer schwer zu beurteilen.
Ich hatte hier um Meinungen gebeten wie ich mit dem Vater in ein vernünftiges Gespräch kommen kann, welchen Weg es gibt im Sinne unseres Sohnes zu handeln und so dass die Eltern zufrieden sein können oder zumindest beide mit keinem schlechten Gefühl aus der Sache rausgehen. Von einigen habe ich sehr gute Tips erhalten, vielen Dank dafür.
Die Idee mitzukommen und dann unseren Sohn mit ihm eine Zeit lang alleine zu lassen wurde kurz angesprochen aber postwendend wieder verworfen. Zum einen möchte er das nicht, zum anderen dulden mich seine Eltern nicht in ihrem Haus.
Ich denke auch das der Vergleich mit der Tagesmutter hinkt. Mein Sohn hatte viel Zeit sich dort einzugewöhnen. Er kennt seinen Vater als Teilzeit-Daddy der alle paar Wochen mal vorbeischaut und mein Ex wollte das bisher so. Er hatte kein gesteigertes Interesse an dem Kind, dass sollte ich vielleicht nochmal festhalten. Auch als wir knapp 15 km auseinander lebten kam er nur alle 3 Wochen mal an nem Sonntag auf 1-2 Stunden und war wieder weg. Jetzt will er auf einmal deutlich mehr, was er auch bekommen soll, wenn Sohnemann auch hier Zeit hat sich einzugewöhnen und nicht von jetzt auf gleich.
Ich hoffe, es ist langsam verständlich worum es mir geht. Klar, viele haben mit ihren Kindern andere Erfahrungen gemacht, aber wie Glueckskatze schon sagte, jedes Kind ist anders.
Er hat jetzt den Papa-Tag dieses Wochenende gecancelt und wird wohl nächstes kommen. Wir werden sehen wie es dann weitergeht. Bis dahin habe ich vielleicht auch vom JA schon ein paar weitere Tips.
Und nochmal, wenn klar wird dass es meinem Sohn gut täte beim Vater zu übernachten habe ich dagegen keine Einwände. Solange ich das aber nicht weiss, habe ich sie, aufgrund der Reaktionen die mein Sohn zeigte. Glücklicherweise ist jetzt (nach fast einer Woche) wieder alles ok und er hat nur ab und an schlicht keine Lust auf neue Klamotten. Das ist ein Verhalten das ich als völlig normal bezeichnen kann. Das andere eben nicht.
Ich wünsche jetzt allen einen schönen Abend.
LG mama-s.


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