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  1. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Zitat Zitat von mama-schmusepuh
    Hallo Glückskatze,

    "Dann frag Deinen Freund um Unterstützung, vielleicht solltet ihr euch nicht mehr dort treffen, bis der Kleine größer ist und Du ihn nicht mehr als so komplett hilfloses Wesen abgeben musst."

    Ja, es wird vermutlich eh erstmal so laufen. Ich bin bis Mai jetzt erstmal wieder voll eingespannt und mein Freund ebenfalls so dass er eher zu uns kommt weil er ein Auto hat als dass wir uns 3 Stunden in den Zug setzen um dann einen Tag dort zu sein.
    Das klingt doch ganz gut. Wenn Dein Sohn 3-4 Jahre alt ist, werden einige Dinge auch leichter... ich würde vielleicht versuchen, diesen Tageskontakt beim väterlichen Wohnort zu umgehen, bis der Kleine älter ist. Hmpf, wird wohl kaum möglich sein... Termine einfallen lassen?

    "... ich kenne das Pänomen leider, mein Ex hat (das weiß ich vom Zusammenleben noch...) bei strapazierten Nerven nämlich Klapse verteilt. Ob er es jetzt noch tut? Ich weiß es nicht, er lügt mich ganz gerne und gerne regelmäßig an... ."

    Hmhm, das klingt als wären sie verwandt. Anlügen war das einzige was mein Ex mit absoluter Zuverlässigkeit ständig getan hat. Ich habe / hatte manchmal den Eindruck dass er selbst teilweise nicht weiss was wahr ist und was gelogen. Sein Leben besteht daraus. Ich finde das furchtbar.
    Tja, das haben wohl schon so einige erlebt. Ich habe auch immer viel geglaubt, bis ich dann handfeste Beweise atte. Und jetzt sehe ich es ihm bereits direkt an, wenn er flunkert

    Aber er ist ehrlich, er hat das Kind immer nur die Zeiträume, die er "aushält". Es wird aber immer besser, muss ich offen sagen. Habe auch viel dafür getan *seufz*. (Wohnen aber ganz nah, das ist durchaus leichter!)

    "Bei 20 Monaten ist das aber sehr kritisch... vielleicht ist es "nur" Trennngsangst... gibt es noch Großeltern oder so... durch die man das auflockern kann? Und Kontrolle herstellen kann? Was sagt denn die Freundin des Ex? Oder ist er wirklich alleine mit dem Kind?"

    Wie meinst Du das mit der Trennungsangst? Trennung von seinem Vater oder mir?
    Von Dir! Er sieht ihn doch nicht oft - oder? Und vor allem dann Trennungsangst, wenn er in anderer Umgebung ist, eben 3 x im Jahr beim Vater. Das kann einfach ein Schock sein.

    Glaubst Du wirklich dass sich das in dieser krassen Form zeigen würde? Wie gesagt, ich halte meinen Sohn für ein doch recht gefestigtes Kind, er ist seit Anfang November jeden Tag für leider recht lange Zeit bei einer Tagesmutter (ich muss beruflich eine Umschulung machen) und hatte bisher nie Schwierigkeiten. Er freut sich dorthin zu kommen, er freut sich wenn ich ihn abhole. Mal mag er gehen, mal nicht, mal mag er nicht von mir weg, mal schmeisst er sich in die Arme der Tagesmutter. Das halte ich aber für absolut normal. Und er macht einen völlig ausgeglichenene Eindruck. Muss aber auch dazu sagen dass ich mit dieser Tagesfamilie die beste gefunden habe. Sie lieben ihn total, er liebt alle Familienmitglieder, besser konnten wir es gar nicht treffen.
    Klar, das ist eben auch Familie. Mein Sohn baut zu enger Betreuung auch ein wunderbares Verhältnis auf
    Bez. Grosseltern: Er wohnt wieder bei seinen Eltern, also sind dort Grosseltern vorhanden, wobei die Hand des Vaters sehr locker sitzt, bei Mensch wie auch bei Tier und er extrem leicht zu reizen ist. Diese Menschen hassen mich ausserdem abgrundtief weil ich ihren Sohn verlassen habe. Sie stehen grundsätzlich und immer hinter dem was ihr Sohn tut. Ich darf mich dort nicht blicken lassen, demzufolge sprechen sie auch nicht mit mir.
    Ganz miese Situation... auch wenn es nicht so aussieht, kann man das irgendwie entschärfen? Dein Sohn wird ja noch Jahrzehnte mit ihnen zu tun haben (und Du auch). UNd zur "lockeren Hand", das finde ich gruselig. Genau beobachten, ob das beim Vater auch so ist (bei uns war es anders, der Großvater hat nie die Kinder geklapst... wieso dann mein Ex? Seine eigene Familie findet das bescheuert!)
    Was die Freundin sagt war vorhin per SMS, dass Kinder Phasen haben in denen sie sich nicht anziehen lassen wollen. Stimmt ja auch, ich halte dieses krasse Verhalten allerdings nicht mehr für eine Phase.
    Dann vertrau Deinem Bauchgefühl ... sollte man ja sowieso, finde ich. Gerade wenn es um Kinder geht!
    Wenn Du sagst, der Kleine ist eigentlich gefestigt, dann ist er es auch!

    Ansonsten kann ich Dir zu der Frau nicht viel sagen, ich hab sie dreimal kurz gesehen beim abholen und bringen meines Sohnes, wenn mein Ex hier mit ihm unterwegs ist und mehr weiss ich nicht. Sie scheint vom ersten Eindruck eine nette Person zu sein, die wohl auch Einfluss auf meinen Ex haben kann. Ob sie allerdings dabei war als mein Ex mit dem Kleinen bei seinen Eltern zuhause war kann ich nicht sagen


    Bei Gericht ging es eigentlich nur um die Scheidung und den Kindsunterhalt. Er fing dann davon an dass er den Kleinen den ganzen Tag haben will. Ich wollte das bisher nicht und es war immer nur ein halber Tag, eben weil ich befürchtet habe dass er nicht klarkommen wird.
    Ich musste mich dann aber fügen und es wurde eben ein ganzer Tag. Ist ja prinzipiell auch nicht ewig... aber wohl doch zuviel.
    Nunja, die Treffen hier liefen meines Erachtens ganz gut, zumindest war mein Sohn abends meist recht entspannt und bez. dem An- und ausziehen waren es ganz normale Dinge (er wollt halt mal net den sondern den Schlafanzug z. B.).

    LG
    mama-s.
    Dann versuch die Treffen bei Dir im Ort zu machen..., wenn der Kleine größer ist, wird es dann auch bei den Großeltern leichter, dann kannst Du ihn auch vorbereiten.

    Schade, schade, dass Du mit denen nicht gut stehst, dann könntest Du sie auch mal treffen, das würde viel entspannen...
    Klingt alles so nach Kampf um Rechte *würg*

    Alles Gute, erstmal... vielleicht verrätst Du uns ja noch, wie die Psychologin oder wer auch immer von einer Beratungsstelle das einschätzt?

    LG
    GK

  2. User Info Menu

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo nochmal,

    Das klingt doch ganz gut. Wenn Dein Sohn 3-4 Jahre alt ist, werden einige Dinge auch leichter... ich würde vielleicht versuchen, diesen Tageskontakt beim väterlichen Wohnort zu umgehen, bis der Kleine älter ist. Hmpf, wird wohl kaum möglich sein... Termine einfallen lassen?

    Ne, ich denke fast das das grundsätzlich möglich wäre, da wir nicht so oft dort sein werden und ich bin ja meines Wissens nicht verpflichtet ihm Bescheid zu sagen oder? Es wurde aufgrund meines Vorschlages so ausgemacht dass ich mich melde wenn wir bei meinem Freund sind, damit der Kleine seinen Vater öfter als alle 4-6 Woche hat, wenn wir schon da sind.

    Tja, das haben wohl schon so einige erlebt. Ich habe auch immer viel geglaubt, bis ich dann handfeste Beweise atte. Und jetzt sehe ich es ihm bereits direkt an, wenn er flunkert
    Aber er ist ehrlich, er hat das Kind immer nur die Zeiträume, die er "aushält". Es wird aber immer besser, muss ich offen sagen. Habe auch viel dafür getan *seufz*. (Wohnen aber ganz nah, das ist durchaus leichter!)

    Ich wäre sehr froh wenn er so ehrlich wäre und sagen würde er kommt nicht klar. Am letzten Tag als er ihn hatte, als der Kleine dann so mies drauf war, hat er mich um vier angerufen dass er krank geworden sei, ihn nicht anstecken will und daher früher bringt. Tatsache war dass er ihn auch während dem Telefonat laufend angebrüllt hat, weil mein Sohn wohl irgenwas tat was er nicht sollte. Es war recht offensichtlcih dass mein Ex schlicht keinen Bock mehr hatte und überfordert war, aber zugeben konnte er das nicht. Als ich dann sagte wir holen ihn damit er nciht fahren muss wenn es ihm schlecht geht klang er auf einmal ganz normal und meinte nein er bringe ihn er wolle ja dann noch zu seiner Freundin... Klar war er krank.

    Von Dir! Er sieht ihn doch nicht oft - oder? Und vor allem dann Trennungsangst, wenn er in anderer Umgebung ist, eben 3 x im Jahr beim Vater. Das kann einfach ein Schock sein.

    Hmmm könnte natürlich sein, er war halt letztes Jahr dreimal bei ihm zuhause sonst immer hier in der Gegend. Das seltsame ist ja auch das dieses heftige Verhalten nur aufgetreten ist wenn er bei ihm zuhause war.

    Klar, das ist eben auch Familie. Mein Sohn baut zu enger Betreuung auch ein wunderbares Verhältnis auf

    Ich finde diese Bindung absolut super, er fühlt sich wohl und geborgen und ich kann ihn völlig ohne Gewissensbisse hingeben.

    Ganz miese Situation... auch wenn es nicht so aussieht, kann man das irgendwie entschärfen? Dein Sohn wird ja noch Jahrzehnte mit ihnen zu tun haben (und Du auch). UNd zur "lockeren Hand", das finde ich gruselig. Genau beobachten, ob das beim Vater auch so ist (bei uns war es anders, der Großvater hat nie die Kinder geklapst... wieso dann mein Ex? Seine eigene Familie findet das bescheuert!)

    Sie schimpfen immer schon regelmässig gegen mich ich fürchte das wird mein Kleiner aushalten müssen. So leid mir das für ihn tut , aber den Grosseltern kann ich ja den Mund nicht verbieten und ich fürchte mein Junior wird sich anhören müssen wie böse seine Mutter ist....
    Ich habe den Vater noch nie gesehen wie er meinen Sohn geschlagen hätte. Allerdings hat er ihn vor der Trennung als mein Sohn noch richtig jung war, erst ein paar Wochen, beim Wickeln geschüttelt weil er nciht klarkam. Bin dann natürlich dazwischen. Ob er ihn schlagen würde...? Ich weiss es nicht, das ist es ja. Ich weiss, dass seine Hand bei unserer Hündin die jetzt bei ihm lebt, recht locker sass und ich weiss dass er ncihts gegen den "Klaps auf den Po" einzuwenden hat.

    Schade, schade, dass Du mit denen nicht gut stehst, dann könntest Du sie auch mal treffen, das würde viel entspannen...
    Klingt alles so nach Kampf um Rechte *würg*


    Es ist ein reiner Machtkampf leider ja...

    Alles Gute, erstmal... vielleicht verrätst Du uns ja noch, wie die Psychologin oder wer auch immer von einer Beratungsstelle das einschätzt?

    Jep, wenn ich von offizieller Stelle Infos hab melde ich mich.

    Bis dahin versuche ich meinem Sohn die Angst zu nehmen. Ich hoffe es klappt.

    Ich danke Euch herzlich für Eure Antworten und wünsche einen schönen Abend.

    LG mama-s.

  3. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Zitat Zitat von mama-schmusepuh

    Sie schimpfen immer schon regelmässig gegen mich ich fürchte das wird mein Kleiner aushalten müssen. So leid mir das für ihn tut , aber den Grosseltern kann ich ja den Mund nicht verbieten und ich fürchte mein Junior wird sich anhören müssen wie böse seine Mutter ist....
    Ich habe den Vater noch nie gesehen wie er meinen Sohn geschlagen hätte. Allerdings hat er ihn vor der Trennung als mein Sohn noch richtig jung war, erst ein paar Wochen, beim Wickeln geschüttelt weil er nciht klarkam. Bin dann natürlich dazwischen. Ob er ihn schlagen würde...? Ich weiss es nicht, das ist es ja. Ich weiss, dass seine Hand bei unserer Hündin die jetzt bei ihm lebt, recht locker sass und ich weiss dass er ncihts gegen den "Klaps auf den Po" einzuwenden hat.
    Dann sehe ich (als Nicht Profi in diesen Sachen (nur als ebenfalls Betroffene!), bin auch nicht Erzieherin usw. !) zwei Baustellen:

    1. Der Mann könnte Klapse (an mehr wage ich nicht zu denken) verteilen, was ein Mann sagt (so habe ich Dein "Er hat nichts gegen Klapse auf den Po" zumindest verstanden), führt er gerne durch. Und Babys schüttlen, das ist *krass*!

    (mit meinem Ex hatte ich da auch ganz böse Diskussionen, er hielt es für sein RECHT, seinem Sohn "wenn er mich reizt" Klapse auf die Hand (!) zu geben, das war auch mal recht "doll" (!). Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich notfalls zur Polizei gehe. Das hat nicht wirklich geholfen, aber er hat (schon weil er immer Recht hat ) das etwas abgebaut... jetz, wie gesagt, dürfte es kaum vorkommen, da er das Kind zwar regelmäßig hat, aber bevorzugt über Nacht, sprich, er muss sich damit keine GANZEN Tage beschäftigen (es ist immer so, dass er ihn morgens in den Kindergarten bringt, am WE will er ihn gar nicht haben - höchstens für 2-3 Stunden).

    Das Langzeitbeschäftigen lehnt er ab. Mittlerweile legt er ihn dann quasi vor den Fernseher, wenn er keinen Bock mehr hat. Das ging auch reht früh los, übrigens. Nur: Wenn kleine Kinder zuviel fernsehen,werden sie aggressiv. Dann geht es erst recht los. Aber: Erklär das mal nem Mann, der ja alles weiß und Recht hat... )

    Das war jetzt von mir.

    2. Dein Sohn wird vermutlich im HAus Deines Ex auf die versammelte Verwandschaft /Eltern/ treffen. Wenn alle sich mit ihm beschäftigen und *wasweißich* los ist, kann er dabei schon schnell überfordert werden ... dann wäre Papa alleine besser... das hängt aber vom Umgang der ganzen Verwandschaft im Haus mit dem Kind ab... das weiß Du ja auch nicht recht, was dort passiert, oder?

    Und wenn 1. und 2. (wegen Überforderung und "Papa hat Autorität" zusammenkommen), dann wäre das ganz übel.

    Wie gesagt, reine Spekulation, vielleicht kannst Du Dir ja ein paar Punkte rauspicken, oder ablehnen.

    Lieben Gruß und viel Ruhe für Deinen Kleinen

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    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo Glueckskatze,

    wieviel Verwandschaft usw. im Haus der Eltern meines Ex so ist wenn mein Sohn da ist weiss ich nicht, nein. Auch nicht was dort gemacht wird. Ich bin da völlig ausgeschlossen.

    Allerdings habe ich heute mit einem Herrn der Caritas-Erziehungsberatungsstelle hier im Ort telefoniert. Der Ansatz dieses Mannes klang recht vernünftig.
    Zum einen ist er sehr erleichtert dass mein Sohn mit viel Liebe und Zuwendung dieses ängstliche Verhalten nach und nach ablegen kann. Zum anderen könnte er sich vorstellen dass es meinem Junior einfach zuviel war. Er war als Baby bis 5 Monate regelmässig mit mir in dem Haus der Ex-Schwiegereltern. Nach der Trennung dann ca. ein 3/4 Jahr nicht mehr. Dann einmal und jetzt Weihnachten eben am 27. und 29.12.
    Der Berater meinte, dass mein Sohn die Umgebung nicht kennt, er ist erst knapp über 1,5 Jahre alt und kann sich nicht wie ein 5- oder 6-jähriger an soetwas erinnern und Verbindungen ziehen (z. B. ah ja hier war ich schon hier wohnen Opa und Oma).

    Es kämen quasi mehrere Faktoren zusammen:
    1. ungewohnte Umgebung und ungewohnte Menschen bei Vater
    2. relativ ungewohnte Umgebung bei Freund (Freund kennt er aber gut, sehen sich regelmässig, öfter als Vater)
    3. 2 Tage fast hintereinander Vollzeit-Vater
    4. Weihnachten, Geschenke usw.

    So, Berater meint es wäre ihm vielleicht zuviel gewesen. Wie soll ein so kleines Kind das ausdrücken? Machtkämpfchen beim Wickeln sind häufig da das Kind sich ja eigentlich hauptsächlich da wirklich weigern kann indem es sich wieder anzieht z. B.
    Auch besteht die Möglichkeit dass der Vater beim Wickeln nicht klarkam wenn Sohn Machtkampf wollte und dann wohl etwas grober wurde. Der Vater kennt ihn fast nicht, kennt ihn im Alltag nicht und die Tatsache 2 mal hintereinander ein Kind bei sich zu haben dass in einem Alter ist indem es auch mal "schwierig" werden kann könnten dazu geführt haben dass Vater überfordert war und Sohn das gemerkt hat.

    Am Sonntag ist Treffen zwischen Vater und Sohn geplant. Berater meinte dass solle auch stattfinden. Gleichzeitig solle ich morgens wenn Vater und Freundin Sohn abholen kommen mit beiden kurz sprechen und nochmal darauf hinweisen dass ich mit ihnen zusammen arbeiten und Kind wieder auf "normale Bahn" bringen möchte. Der Vater wird hier zuhören denn die Freundin ist dabei.

    Der Berater bat mich ihn auf dem Laufenden zu halten. Sollte jetzt keine Besserung eintreten oder es nach dem Sonntag wieder schlimmer werden werde ich mit ihm nochmal sprechen.

    Gleichzeitig ist mein Sohn ab heute wieder bei seiner Tagesfamilie die ebenfalls gucken wie er sich verhält und kräftig mitarbeiten dass wieder alles gut wird.

    Ich fühle mich jetzt abgesicherter, ich habe bissl Hintergrund sozusagen (weiss nciht ob Du nachvollziehen kannst was ich meine) und wir kriegen das wieder hin. Vielleicht braucht Vater einfach nochmal Erklärungen oder Hilfe oder kommt soweit klar dass er sich meldet wenns nicht mehr geht. Da würde ihm ja auch keiner an den Karren fahren.

    LG und vielen Dank für Deine Hilfe

    mama-s.

  5. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Das klingt doch alles sehr, sehr vernünftig.

    Viel Glück !

    GK

  6. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo Mama S.,

    super, dass es so zügig mit der Beratung geklappt hat :-).
    Was der Berater gesagt hat, klingt für mich auch gut nachvollziehbar.
    Alles Gute Euch :-)!

  7. User Info Menu

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo nochmal,

    ich sag Euch was ich könnt heulen...
    Habe heute mit meinem Ex telefoniert und ihm ebenfalls gesagt was der Berater meinte, mit ihm auch jetzt den weiteren Weg geklärt (dass er z. B. mit mir redet wenn es irgendwo Probleme gab und man gemeinsam versucht das zu klären usw.). Er meinte das klinge soweit schlüssig, er verstehe das. Er bat mich dann mit dem Berater zu sprechen und nachzufragen ob dieser es als sinnvoll erachtet wenn unser Sohn über Nacht beim Vater bliebe um sich so eher an die Umgebung zu gewöhnen. Ich habe mit dem Berater gesprochen und dieser hat das aus verschiedenen Gründen vorerst verneint, meinte man solle das als Ziel haben aber derzeit noch nicht.
    Ich rief dann meinen Ex wieder an um ihm das zu sagen und was hat er in der Zwischenzeit getan?
    Er hat beim Jugendamt angerufen damit er jemanden hat der vor Gericht eine Meinung dazu abgeben kann, gleichzeitig hat er mit seiner Anwältin gesprochen und will jetzt wohl per Gericht die Besuche regeln so dass sie über Nacht bei ihm sind. Gleichzeitig hat er mich wohl beim Jugendamt gemeldet und dort fallenlassen ich würde unserm Sohn irgendwas tun...

    Als ich das hörte stand ich da wie, ich weiss gar nicht wie. Ich war so völlig perplex weil das Telefonat vorher ja super lief und ich echt dachte wir hätten vielleicht einen Weg gefunden im Interesse des Kleinen zu reden. Und jetzt das!

    Er meint ich würde überhaupt nicht im Interesse des Kindes handeln usw. Ich dachte bisher doch das ich das tue. Ich bin immer auf meinen Ex zugegangen, hab ihn an die Termine erinnert, hab neue ausgemacht, hab ihn angerufen wenn wir in der Nähe waren, hab ihm sogar Geld für die Fahrkosten geboten.

    Ja Himmel nochmal, was mach ich denn falsch?

    Ich will den gerichtlichen Weg vermeiden, ich will nicht dass mein Kind es ausbaden muss dass wir Eltern nicht miteinander können.

    Ich weiss nicht mehr weiter. Mir bleibt wohl nichts mehr anderes als meiner Anwältin Bescheid zu geben und mich für die kommenden Dinge zu rüsten.
    Mich k... das so an, ich kanns Euch gar nicht sagen.

    Und das alles jetzt, weil ich mir professionellen Rat geholt habe was mit meinem Sohn sein könnte und wie ich am besten damit umgehe....

    Hier weiss nicht zufällig jemand wie die Möglichkeiten für ihn sind dass er den Kleinen über Nacht haben kann? Ich bin davon nämlich, aufgrund des Verhaltens nach Weihnachten und der Tatsache dass ich meinen Sohn noch für ein wenig zu jung halte, nicht begeistert von der Vorstellung. Vielleicht ist da auch bissl "doofes Mama-Gehabe " dabei, wir waren noch nie über Nacht getrennt, allerdings kommt mein Sohn fast jede Nacht zu mir ins Bett rüber, er braucht sein Einschlafritual abends und auch morgens. Die Frage die sich da stellt ist auch, was macht mein Ex denn wenn mein Sohn nachts wach wird und Mama und sonst nichts will, bei 200 km Entfernung.
    Ich habe grundsätzlcih nichts dagegen, wenn er etwas älter ist.

    Sry, es musste raus. Ich wünsche allen einen schönen Abend und vielen Dank fürs Lesen.

    mama-s.
    Geändert von mama-schmusepuh (03.01.2008 um 22:20 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo,
    Meine ehrliche Meinung, ich denke dein Sohn wird es verkraften dich 2 Tage/ Naechte nicht zu sehen.
    Sein Vater ist ihm nicht fremd und fuer die Vater-Kind Bindung finde ich es sehr wichtig.
    Fuer mich hoert es sich an, als ob du an deinem Kind klammerst.
    Schon allein deine Frage, was macht der Vater wenn dein Sohn nachts weinen sollte. Also hoer mal, wenn dein Ex so ein 'looser' ist, der noch nciht mal nachts seinen Sohn beruhigen kann, warum hast du dann mit ihm ein Kind gezeugt? (Um es jetzt mal ganz provokant zu sagen).

    Es ist doch gut fuer's Kind das es mehrere Bezugspersonen hat (Vater, Mutter, Oma's, Opa's) und dort auch uebernachtet.
    Meine Tochter hat seitdem sie 6 Monate alt ist ausserhaussliche Uebernachtungen getaetigt, ich kenne einige Eltern, die ihre jungen Kinder bei den Oma's gelassen haben und ueber's Wochenende (oder laenger) weggefahren/flogen sind. Und die Kinder waren alle zwischen 6 Monate und 2 Jahren.

    Wieso traust du deinem Ex nicht einfach zu, sich um euer gemeinsames Kind gut kuemmern zu koennen, zumal seine Eltern ja mit im Haus wohnen (habe ich doch richtig gelesen oder?).

    Du hast dem Kindsvater zugetraut ein Kind zu zeugen aber jetzt bei der Erziehung muss er sich raushalten? Sorry verstehe ich nicht so ganz.

    Vielleicht geht es deinem Kind bei dem Vater gut aber kaum kommt es zurueck spuert es deine angespannte Haltung und stellt sich deshalb quer? Ausserdem ist es fuer ein 1.5 jaehriges kind doch ganz normal zu kaempfen wenn die Windel angezogen wird. Ich hatte auch immer kaempfe auszustehen, manchmal hat es sich zu 10 Minuten hingezogen.

    Vielleicht ueberdenkst du auch mal deine Haltung, und anstatt dem Vater zu sagen was er tun darf und was nicht, halte dich raus, beschliesse feste Bezugszeiten mit ihm, mit Wochenenden, und geniese die Zeit mal alleine ohne Kind.

    Evt. klappt dann auch die Kommunikation mit deinem Exmann besser wenn du aufhoerst im staendig Steine in den Weg zu werfen

    Golucky

  9. User Info Menu

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Mal ein Einwurf von mir der hier auch schon genannt wurde: Geh mit dem Kind zum Arzt!

    Ich kenne so ein Verhalten des Kindes von dem Kind einer Ex-Freundin. Es hatte dieses Verhalten nur Phasenweise aber dann immer sehr heftig. Der Ex von besagter Freundin, ging soweit das er mich anschwärzte, ich würde das Kind misshandeln.

    Wir sind dann mit dem Kind zum arzt gegangen und es hat sich herausgestellt, das an der Hüfte irgendwas nicht stimmte. Frag mich bitte nicht wie das genau war, ist schon was her und ich bin kein Arzt. Hatte irgendwas mit Bändern zu tun und da hat sich wohl ab und an was ausgerenkt.
    Das hat er im "normalen Alltag" nicht gemerkt, wohl aber bei den "verrenkungen" die man so beim an-/ausziehen macht.

    Der Arzt sagte uns, das sowas bei Kleinkindern recht oft auftritt und keine Langzeitschädigungen nach sich zieht, sofern alles zeitnah wieder eingerenkt wird. Meist renkt es sich beim Spielen oder dergleichen aus - die Kinder merken es nicht. Erst Abends beim Umziehen.

    Um jetzt mal darauf zurück zu kommen das Dein Ex DIR vorwirft Du würdest das Kind schlagen: Innerlich wirfst Du IHM das auch vor, oder? Nicht falsch verstehen, bei den Anzeichen ist das verständlich. Nur, falls es auch hier andere Ursachen hat, dann sieht er die gleiche Situation wie Du. Er sieht das sich das Kind wehrt, Angst hat und das er nichts gemacht hat was das begründen kann. Also sieht er Dich in der Täterrolle. So wie Du ihn umgekehrt. Das ist, sofern wirklich niemand von Euch dafür verantwortlich ist, auf beiden Seiten verständlich.

    Von daher.. lass es von einem Arzt abklären. Danach kann man sich noch immer gegenseitig die Schuld geben falls nötig.

    Gruß,
    Satyr

  10. Inaktiver User

    AW: Nach "Vatertag" panisch und aggressiv beim Wickeln

    Hallo Mama S.,

    ich finde es schon mal optimal, dass Du mit dem Berater in so einem guten Kontakt bist (behalt' den auf jeden Fall bei!) - was das weitere Umgangsrecht betrifft, da würde ich mich an Deiner Stelle bei Deinem zuständigen JA schlau machen.
    Ich habe relativ "viel" mit unserem JA zu tun (hatte auch schon mit anderen JA's zu tun) und habe wirklich gute Erfahrungen gemacht.
    Oft wird ein abschreckendes Bild über Jugendämter verbreitet, das ich so nicht bestätigen kann (ich habe insgesamt seit 11 Jahren guten Kontakt in meiner Eigenschaft als Ado- und Pflegemama, die auch Umgangskontakte mit den Eltern des Pflegekindes durchführt).
    Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass Ihr Euch alle mal zusammensetzt, im optimalsten Fall:
    Du, der Vater, der Berater und jemand vom JA, der für Umgangsfragen zuständig ist.
    Alles Gute!

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