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    Frage Mutter bezogene Kinder

    Ich möchte euch gerne mal fragen wie ihr zu einer bestimmten Sache steht?! Ich mußte mir von der Freundin meines NochMannes sagen lassen das sie noch nie so EXTREM Mutter bezogene Kinder gesehen hätte wie meine. Ich finde natürlich nicht das sie es sind. Sie sind natürlich für mich die Nr.1 in meinem Leben,aber das ist doch normal oder nicht? Die Freundin von meinem NochMann stellt ihren Partner auf Nr.1,ihre Kinder auf 2. Ich sage mir jeder so wie er kann und will. Aber warum sollten meine Kinder EXTREM Mutter bezogen sein? Klar sie klammern etwas mehr an mir als früher,aber das liegt daran das der Vater kein Interesse mehr an ihnen hat,sich nicht meldet,sie ihn seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen haben,ihnen in der ganzen Trennungzeit nicht zur Seite stand,ihnen keinerlei einfühlsamen Worte gab,sie nicht auffing als sie am Boden waren und es ihnen sehr schlecht ging.Ich finde sogar das sie jetzt viel mehr zur Selbständigkeit erzogen werden MÜßEN als früher,da ich nach der Trennung wieder anfangen mußte zu arbeiten,alles alleine managen muß (Haus,Garten u.v.m),vorher war ich *nur* Hausfrau und hatte VIEL mehr Zeit für sie.Jetzt ist es so das sie mehr mit anpacken müßen,viel mehr alleine sein müßen. Also da frage ich mich ob es nicht NORMAL ist das die Kinder an der Mutter mehr klammern als früher wenn der Vater sich aus allem ausklinkt? Wie seht ihr das? Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen.

  2. gesperrt

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    AW: Mutter bezogene Kinder

    Ich finde die Reaktion der Kinder normal. Ist bei mir auch so.
    Ich finde Frauen, die ihren Partner vor die Kinder stellen sind extrem Mannbezogen. Schade für ihre Kinder.

  3. Inaktiver User

    AW: Mutter bezogene Kinder

    Hallo Lotti,
    wie alt sind Deine Kinder denn?

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    AW: Mutter bezogene Kinder

    Liebe Lotti,

    kann man Dir als Mutter ein schöneres Geschenk machen als diese Aussage? Deine Kinder lieben Dich, brauchen Dich, vertrauen Dir. SELBSTVERSTÄNDLICH sind sie extrem Mutter-bezogen - Du hast sie schließlich geboren und ziehst sie groß.

    Wenn sie Dich nicht mehr so intensiv brauchen werden wie jetzt, nabeln sie sich mit ein wenig Unterstützung von Deiner Seite schon ganz von allein ab. Alles zu seiner Zeit.

    Eine Arbeitkollegin antwortete mal zu ihrem Verhältnis zu Partner und Kinder befragt: Wenn ich mich entscheiden müßte zwischen Partner und Kind würde ich mich immer für das Kind entscheiden. Mein Kind ist schließlich ein Teil von mir, der Partner nur ein anderer Mensch, der für eine gewisse Zeit in mein Leben getreten ist.

    So sehe ich es auch.

    Viele Grüße
    hurra

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    AW: Mutter bezogene Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Lotti,
    wie alt sind Deine Kinder denn?

    9 und 15 Jahre

  6. Inaktiver User

    AW: Mutter bezogene Kinder

    Zitat Zitat von lotti66
    Ich möchte euch gerne mal fragen wie ihr zu einer bestimmten Sache steht?! Ich mußte mir von der Freundin meines NochMannes sagen lassen das sie noch nie so EXTREM Mutter bezogene Kinder gesehen hätte wie meine. Ich finde natürlich nicht das sie es sind. Sie sind natürlich für mich die Nr.1 in meinem Leben,aber das ist doch normal oder nicht? Die Freundin von meinem NochMann stellt ihren Partner auf Nr.1,ihre Kinder auf 2. Ich sage mir jeder so wie er kann und will. Aber warum sollten meine Kinder EXTREM Mutter bezogen sein? Klar sie klammern etwas mehr an mir als früher,aber das liegt daran das der Vater kein Interesse mehr an ihnen hat,sich nicht meldet,sie ihn seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen haben,ihnen in der ganzen Trennungzeit nicht zur Seite stand,ihnen keinerlei einfühlsamen Worte gab,sie nicht auffing als sie am Boden waren und es ihnen sehr schlecht ging.Ich finde sogar das sie jetzt viel mehr zur Selbständigkeit erzogen werden MÜßEN als früher,da ich nach der Trennung wieder anfangen mußte zu arbeiten,alles alleine managen muß (Haus,Garten u.v.m),vorher war ich *nur* Hausfrau und hatte VIEL mehr Zeit für sie.Jetzt ist es so das sie mehr mit anpacken müßen,viel mehr alleine sein müßen. Also da frage ich mich ob es nicht NORMAL ist das die Kinder an der Mutter mehr klammern als früher wenn der Vater sich aus allem ausklinkt? Wie seht ihr das? Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen.
    ...wenn dein Leben bisher ohne diese eine Meinung gut geklappt hat und sich nach deinen Bedürfnissen und denen deiner Kinder richtet, dann spricht doch auch nichts dagegen, dass du dein Leben weiter unabhängig von Meinungen anderer Leute ausrichtest?...

  7. Inaktiver User

    AW: Mutter bezogene Kinder

    Hallo Lotti,
    so ungefähr erging es mir auch. Meine Kinder waren ähnlich alt bei der Trennung, und die Neue von meinem Ex extrem kritisch, was meine Kinder anging. Klar ist doch, dass Kinder total aus der Bahn geworfen werden, wenn die Eltern sich trennen. Das ist für sie der Super-Gau. Auch sie müssen sich neu orientieren und suchen Halt in einer Zeit, wo NICHTS mehr sicher scheint. Meine Kinder klammerten sich in dieser Zeit auch sehr an mich und teilweise wurde mir auch vorgeworfen, dies sei doch nicht normal. Ich hatte das große Glück, einen wundervollen Therapeuten zu haben, der mir riet, den Kindern bedingungslos Rückzugsmöglichkeit bei mir zu bieten, was sie auch ausgiebig genutzt haben. Es hatte eine ganze Weile gedauert, aber irgendwann hatten sie genug Kraft gesammelt und gingen von sich aus wieder "in die Welt hinaus". Das Klammern hat sich von selbst gegeben. Ich habe Mütter erlebt, die in der Trennungszeit von ihren Kindern genervt waren, die Abstand von ihnen wollten und sie zurück stießen. Diese Kinder waren die ärmsten Schweine, die ich mir vorstellen kann. Ich denke, das werden dann die Erwachsenen, die ihr ganzes Leben lang Leuten hinterher rennen, die nix von ihnen wissen wollen.

  8. Inaktiver User

    AW: Mutter bezogene Kinder

    Ich finde, der Freundin des Nochmannes steht es einfach nicht zu, sich da einzumischen. Sie täte besser daran, ihn an seine Vaterpflichten zu erinnern.

    Trotzdem kenn ich auch Fälle (bin selber alleinerziehend und kenne viele ae Mütter), wo ich aber eher sagen würde, es sind kinderbezogene Mütter, die sich so verhalten.

    Meine Kinder stehen nicht auf Position 1, das seh ich auch nicht so. In erster Linie muss ich nämlich für mich selbst sorgen, ich opfere mich nicht für meine Kinder auf, weil ich denke, damit tue ich ihnen keinen Gefallen, und auch nicht mit der übermäßigen Fixierung auf mich, die manche Mütter tatsächlich verstärken. Ob das bei dir so ist, kannst du nur selbst beurteilen. Die Freundin deines Kindsvaters geht das überhaupt nichts an. Aber ich würd trotzdem mal hinschauen, in deinem Interesse und dem deiner Kinder, ob da was dran ist. Weil ich glaube, dass das niemand guttut auf Dauer, du hast ja auch ein Eigenleben und kannst und brauchst nicht nur für die Kinder da sein, Trennung hin oder her.


  9. User Info Menu

    AW: Mutter bezogene Kinder

    Im Gegensatz zu einewiekeine sehe ich überhaupt keinen Widerspruch darin, die Kinder im Leben in Sachen Wichtigkeit an erster Stelle stehen zu lassen und trotzdem noch ein "eigenes" Leben zu haben.

    Lotti hatte ja bereits geschrieben, dass sie gar nicht mehr die Möglichkeit hat, ganz allein nur für die Kinder dazusein. Die Aussage, die Kinder seien "mutterbezogen" von der Next sagt doch überhaupt nichts konkretes aus. Was meint die Frau damit? Warum sagt sie sowas?

    Liebe Lotti, wie "klammern" sie denn? Hast Du denn selbst das Gefühl? Selbst wenn - halte ich das nach einer Trennung für das normalste! Sie haben immerhin eine wichtige Bezugsperson bereits aus dem Alltag verloren.
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

  10. Inaktiver User

    AW: Mutter bezogene Kinder

    lotti,
    aus dem spruch mach dir mal nix, höchstens ein kompliment.
    der vater meiner kinder hat sich von uns getrennt, da waren sie noch kleinkinder. meine kinder sind mutterbezogen und standen bei mir bis zu ihrem abitur an erster stelle in meinem leben, obwohl ich ab dem 1. lebensjahr des jüngsten vollzeit gearbeitet habe und die kinder immer ganztags fremdbetreut wurden.
    wenn die kinder in der hauptsache bei der mutter aufwachsen, da ihren lebensmittelpunkt haben und sich wohlfühlen, sind sie nun mal muttibezogen und wenn die trennung grad mal ein jahr zurückliegt und der vater der "nestflüchter" ist, dann ist das ganz normal.

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