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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mein Sohn wäre auch der Typ der gerne zurück zu seinem Heimatort gehen würde, wären wir fortgezogen. Er sagte heute morgen sogar, wenn wir unsere jetzige Wohnung nicht hätten, würde er gerne wieder in unsere alte Wohnung ziehen (das wäre theoretisch sogar möglich, da dort im Moment Freunde von uns wohnen, die auch irgendwann in naher Zukunft ausziehen werden und sie wäre sogar bezahlbar!)

    LG
    Sonni
    er weiß mehr,als du denkst...

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    @ Evemie,

    das ist ja schon super, wenn Ihr beiden so gut miteinander noch umgehen konntet und noch dazu so freundschaftlich, das war dann natürlich für Euch drei wirklich ein Glücksfall!

    Bei mir ist es allerdings leider anders: mein Partner ist 1. nicht der Typ, der sich eine Freundschaft nach der Beziehung vorstellen kann und 2. hat er sich noch nie verantwortlich für meinen Sohn gefühlt, von daher, würde er den Kontakt im Falle einer Trennung wahrscheinlich extrem reduzieren bzw. im Falle einer räumlichen Trennung komplett abrechen, zumal er noch nicht einmal dem Kontakt seiner leiblichen Kinder gerecht wird, aus lauter anderweitiger Überforderung und mangelndem Verantwortungsgefühl!

    So gesehen habe ich auch keine Angst, wenn mein Sohn in die Pubertät kommt, ihn nicht an meiner Seite zu haben, da mein Partner mir bei diesen erzieherischen Auseinandersetzungen GANZ SICHER keine Stütze sein würde, eher noch würde er mir in den Rücken fallen, so als guter Kumpel meines Sohnes und das könnte ich ganz sicher dann nicht gebrauchen! Von daher....ist es noch die Frage, ob man als Alleinerziehende nicht doch manchmal besser dran ist. Davon abgesehen gäbe es ja auch immer noch seinen richtigen Vater, der sich kümmern müßte!

    LG
    Sonni
    Geändert von Inaktiver User (04.09.2007 um 14:39 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    Hallo Sonni,

    ich hab grad überlegt, vielleicht wäre es ja auch eine Möglichkeit, sich mit einer andern Frau in einer ähnlichen Sitatution gemeinsam was zu suchen?

    Oder dein Partner zieht aus und du nimmst jemanden mit in die Wohnung?

    Ich bin übrigens nicht dafür, "Opfer" für Kinder zu bringen und lieber zu leiden als zu handeln!
    Tragbare Kompromisse zu finden ist eine andere Sache.

    Im übrigen finde ich es wichtig, in solchen Umbruchsituationen ruhig mal zu Beratungsstellen/Jugendämtern o.ä. zu gehen und mit den Profis zu reden. Keiner muss solche Krisen ohne Hilfe bewältigen!

    Ich wünsch dir Kraft, liebe Menschen, die dir die Hand halten und die richtigen Worte zur richtigen Zeit!

    Alles Liebe

  4. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    Hallo Lottchen,

    was Deine Mutter Euch da damals gesagt hat, hätte genau so auch von meiner kommen können! Schrecklich so etwas vor Kindern zu sagen! Wie unwissend und dumm manche Eltern damals waren!! Da kommt mir jetzt noch die Wut hoch...

    Meine Mutter hatte zum Beispiel eine Phase, nach der Trennung von meinem Vater, in der sie sich zwar einerseits befreit aber andererseits auch nicht glücklich fühlte, in der Sie immerbeiläufig zu ihrer Mutter oder sonstwem sagte: "wenn das und das ist...bla blabla...dann bring ich mich eben um!" Ich war damals 10 oder 11 und schnappte es natürlich auf, machte mir fürchterliche Gedanken und nahm mir vortan stillschweigend vor meine Mutter glücklich zu machen! ICH, die gar keine Chance hatte, denn wie ich es seit langem weiß, hätte das nur meine Mutter selbst schaffen können aber bestimmt nicht ICH!! geschweige denn, das es meine Aufgabe gewesen wäre!

    Nur ich hatte es mir zu meiner Aufgabe gemacht und dieses Muster erkenne ich bis heute in meinen Beziehungen wieder.

    Mein Sohn und ich waren gestern per Zufall in unserer alten Wohnung, wiel da Freunde von uns wohnen. Als wir rauskamen, meinte er spontan: "Mein altes Zimmer war so schön groß, das hätte ich gerne wieder, wenn die ausziehen, mieten wir die Wohnung einfach wieder!"

    Wer weiß, am Ende kommt es noch so!

    Du hast recht, Kinder fühlen sich so unglaublich schlecht schuldig aber ich denke mein Sohn ist da nicht so sehr in Gefahr, eher könnte er sich zu sehr vernachlässigt fühlen...

    LG
    Sonni

  5. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ....ICH, die gar keine Chance hatte, denn wie ich es seit langem weiß, hätte das nur meine Mutter selbst schaffen können aber bestimmt nicht ICH!! geschweige denn, das es meine Aufgabe gewesen wäre!

    Nur ich hatte es mir zu meiner Aufgabe gemacht und dieses Muster erkenne ich bis heute in meinen Beziehungen wieder.


    LG
    Sonni
    wem sagst du das?
    man ist sicher für sein eigenes leben verantwortlich,wie wir jetzt auch,aber das prägt schon ungemein...

    lg lottchen

  6. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mir das Wichtigste, was tun?

    Hallo Evemie,

    vielen Dank für Deinen Zuspruch! Ja, ich hatte auch schon daran gedacht, die beiden Zimmer über uns dann zu vermieten, das wäre dann wenigstens eine kleine Mietersparnis und klangfristig könnten wir dann immer noch eine kleinere, günstiggere Wohnung finden. Leider ist unsere jetzige aber wiederum nicht groß genug für eine gleichberechtigte WG, da wir unten nur 2 Zimmer haben und ein ganz kleines (von meinem Sohn).

    Mit einer Frau in ähnlicher Situation wäre schon auch eine Idee aber ich finde sie birgt auch immer ziemlich viel Konfliktpotential, wäre mir glaub ich zu riskant.

    Du hast recht so ein Beratungsgespräch kann manchmal sehr ermutigend sein, das werde ich vielleicht auch in Anspruch nehmen, mal sehen.

    LG
    Sonni

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