hallo liebe alleinerziehende!![]()
ich möchte jetzt erstmal nicht so ins detail gehen,ich stelle euch einfach mal die frage,die mich momentan sehr beschäftigt.
ich bin mit meiner aktuellen lebenssituation sehr unzufrieden,beginnend beim job bis hin zur aktuallen familiären lage.
ich brauche eine veränderung,dazu wird es höchste zeit,ich merke,das mein sohn (11) immer öfter unter meinen launen zu leiden hat.
ich möchte wegziehen und woanders neu anfangen (mir ist klar,das man nicht komplett neu anfangen kann,aber ich denke,ihr versteht,was ich meine).
ich möchte endlich mal wieder an mich denken und mich auch verwirklichen.
nun mein problem.
mein sohn möchte hier nicht weg.
ich bin mir sicher,ihm würde es genau so gut tun,das ganze hin und her hier und die fehlende klare richtung (bei der erziehung)bekommt ihm nicht.
dafür gibts genug anzeichen.
aber er will nicht weg,sicher zum einen,weil er ja hier schön verwöhnt wird (am wenigsten von mir,deswegen bin ich oft die böse),teilweise,weil er sich schon verantwortlich fühlt für seine angehörigen.
jeder will ihn sehen und er will nicht,das jemand traurig ist....
was würdet ihr tun?
würdet ihr euch einfach durchsetzen oder zurückstecken oder gar allein weggehen?
gebe euch gern noch weitere details.
lg lottchen
ps:gespräche zu dem thema gab es schon genug,das geht dann kurz und dann muß ich mich wieder aufregen usw. usw...das bezieht sich hauptsächlich auf meine eltern.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 89
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01.09.2007, 12:29Inaktiver User
umziehen gegen den willen des kindes?
Geändert von Inaktiver User (01.09.2007 um 13:53 Uhr)
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01.09.2007, 17:03Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Wenn Du auch eine Antwort von einem nicht direkt Angesprochenen magst. Ich wollte nach meiner Trennung das Pendeln aufgeben und habe meinen Wohnort gewechselt. Ich lebe nun in der Stadt, in der ich auch arbeite. Geichzeitig bin ich von einer Kleinstadt in der Ballungsrandzone in die Großsatdt gezogen.
Ich denke, dass hier nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder/Jugendliche ab 14 Jahren bessere Bedingungen herrschen. Sie haben einfach ein größeres Freizeit- und Schulangebot, sind mobiler ... .
Kinder wollen immer das Bekannte bewahren und sind meist konservativ. Die Chancen und Vorteile eines solchen Wechsels können sie nicht kennen. So würde ich mein Kind nicht fragen. Ich würde mich fragen, wie und ob ich ihm dabei angemessen helfen kann und wie die Bedingungen vor Ort objektiv sind.
VG Mark
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01.09.2007, 17:12Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Lottchen,
ich bin mit meinen Eltern bis zu meinem 19. Lebensjahr 14 mal umgezogen und ich wurde nie gefragt, was ich will.
Was hat Dein Sohn von einer unzufriedenen, unglücklichen Mama?
Was hast Du von einem unbefriedigenden Leben?
Klar, dass ein Elfjähriger Angst hat, Mark hat das ja schon gut beschrieben.
Aber in dem Alter ist er noch viel flexibler als wir Erwachsenen und wird sich bestimmt schnell einleben und die alte Heimat nicht lange vermissen.
Ich würde Dir auf jeden Fall zu einem Umzug raten.
Nimm Dein Leben in die Hand und tu was dafür, dass Du wieder glücklich wirst. Ich kann Dich gut verstehen.
Alles Gute!
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02.09.2007, 15:18Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
hallo und danke ihr zwei...
also ihr würdet es durchziehen?
ich möchte irgendwie meinen sohn nicht seiner vertrauten umgebung entreißen,ich habe angst,das er mir dafür mal vorwürfe macht oder mich sogar ablehnt.
er ist ja jetzt schon entsetzt,das ich über sowas nachdenke...
wobei ich auch schon oft gehört habe,kinder gewöhnen,sich schneller an eine neue umgebung als wir selbst.
ich habe mit dem vater zusammen das gemeinsame sorgerecht und ich sagte immer,mein sohn kann selbst entscheiden,bei wem er leben möchte.
ihm soll es gutgehen.
er sagt ja selbst,er bleibt dann hier.
würdet ihr auch allein weggehen und dann praktisch die role übernehmen,die der vater jetzt hat,also am wochenende sehen usw.?
damit wäre mein problem aber nicht erledigt,vielleicht meine berufliche unzufriedenheit,aber der rest...
wünsch euch einen schönen sonntag.
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02.09.2007, 16:57
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Um welche Entfernung geht es denn überhaupt?
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02.09.2007, 17:03
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Das Leben ist kein Wunschkonzert für Kinder. Wenn es Dir in anderer Umgebung besser geht, wird dies auf Dein Kind einen positiven Einfluß haben. Für Dich ist niemand unglücklich, auch nicht Dein Sohn.
Und Kinder sind flexibler als man denkt. Die Entwicklung Deines Sohnes ist sicherlich im Hinblick auf Lebensabläufe, die auch mal unbequem sind, ganz förderlich.
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02.09.2007, 17:18
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Ich kenne eine Frau, die genau das getan hat. Sie wohnt jetzt ca. 30 km weiter weg und sieht ihre Kinder jedes zweite Wochenende. Den Kindern geht es beim Vater gut. Sie blieben in ihrer gewohnten Umgebung.
Zitat von Inaktiver User
Die Frau aber leidet und fühlt sich als Verräterin, weil sie ihre Kinder "verlassen" hat. Sie hat nur jetzt schlechte Karten, die Kinder noch nachzuholen, da der Vater das nicht will.
Ist echt ne schwierige Situation...
Könntest Du Deinem Sohn gewährleisten, dass er seine Angehörigen regelmäßig sehen kann? Vielleicht entschärft eine solche Zusicherung sein "Nein"?
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02.09.2007, 18:28Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
crocus,wie meinst du das bitte?
Zitat von crocus53
ansonsten stimm ich dir zu,wenn die mutter nicht glücklich ist,ist es das kind auch nicht.
aber in dem fall ist ja mein kind nicht unglücklich oder traurig,ihm gehts ja hier gut...
ich bin sogar manchmal der störfaktor,weil ich eben nicht alles durchgehen lasse und einschreite,wenn ihm mal wieder meine mutter von vorn bis hinten bedient.
lg lottchen
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02.09.2007, 18:33Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
es gibt noch keine konkrete zahl,weil ich bis jetzt eben noch überlege,was den nun richtig wäre.
Zitat von Tante_Karla
würden wir zu zweit weggehen,könnte ich mir mehrere hundert kilometer vorstellen,das wäre mir das liebste.
aber allein?
lg lottchen
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02.09.2007, 18:45Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
hallo heureka,
Zitat von Heureka
30 km wären für mich indiskutabel,da brauch ich nicht umzuziehen,finde ich.
und sie sieht die kinder trotzdem nur jedes zweite wochenende?
da würd ich kaputtgehen,man spürt praktisch,das sie in unmittelbarer nähe sind,ne halbe stunde mit dem auto...nein,das wär nichts für mich.
ich kenne eine frau,die sich für ihre karriere entschieden hat und das kind ist beim vater geblieben...das geläster ist groß.
da muß man stark sein,um da drüber zu stehen.
ich möchte ihn gern mitnehmen.
zumal er mir dann noch mehr entgleiten würde.
ich kopiere hier nochmal rein,was ich bereits in einem anderen strang zu dem thema erwähnt hab.
lg lottchen


),teilweise,weil er sich schon verantwortlich fühlt für seine angehörigen.
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