Hallo Lottchen,
ich habe mir alle Antworten zu deinem Beitrag durchgelesen. Es waren gute Ansätze dabei.
Mit meiner Tochter bin ich ca. 1,5 Jahre nach der Trennung von ihrem Vater in eine Stadt 250km von zu Hause entfernt gezogen.
In meiner Heimatstadt habe ich keine Arbeit gefunden, auch hatte ich keine Familie da, die mich in irgendeiner Art und Weise hätten unterstützen können. Der Vater meiner Tochter hat sich nur alle 5 Wochen mal gemeldet.
Für meine Tochter war klar, dass sie den Umzug nicht will. Sie war zu dem Zeitpunkt 6 Jahre. Ich habe mich dennoch durchgesetzt, weil ich langfristig gesehen habe, dass wir in der Heimatstadt keine guten Aussichten hätten. Sicher, es war schwer für die Maus. Keine Frage.
Nun wohnen wir schon ein Jahr hier und uns geht es immer besser, auch wenn uns das Heimweh manchmal plagt.
Die Probleme die du beschreibst, die Lösung hierfür wirst du in dir selber finden. Auch ich habe Jahrelang versucht allen alles recht zu machen. Wusste nicht wer ich selber bin usw. usw. Heute bin ich raus aus der Opferrolle (klingt nicht nett). Mir geht es besser denn je. Du solltest versuchen eine Lebensberatung oder ähnliches in Angriff zu nehmen. Es muss sehr viel aufgearbeitet werden. Wenn wieder so eine Situation mit deiner Mutter ist, nimm dich heraus aus der Problematik, weil du sonst den Schmerz der Vergangenheit und der Gegenwart fühlst und du nicht mehr objektiv genug bist. Handle als Erwachsene nicht mehr als verängstigtes Kind was händeringend nach Liebe sucht.
Schau doch auch mal bitte bei deinen Beziehungen nach. Du sagst, dein Ex wäre gefühlskalt gewesen. Wie deine Mutter, nicht wahr??? Du lebst was du kennst.
Es liegt noch ein ganzes Stück Weg vor dir. Aber du erkennst in den Ansätzen.
Deinem Sohn geht es schlecht, weil er merkt, wie du mit dir selber kämpfst. Die Kinder fühlen es doch auch. Ich wollte das früher nicht wahrhaben. Aber je zufriedener ich bin, desto besser geht es meiner Tochter und dann ist es nicht mehr ganz so tragisch, das Papa sich nicht meldet.(mal übertrieben)
Die Lösung für deine Misere liegt in dir, Lottchen. Der Umzug wird dir nicht helfen, wenn deine Seele immer noch in der Vergangenheit feststeckt. Dennoch, es wäre ein Anfang.
Drücke dir ganz fest die Daumen und alles Gute für euch.
Lb.Gruß
Elfenkind
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12.09.2007, 18:36
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
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12.09.2007, 22:47Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
liebe elfe,
danke für deinen lieben worte.
hast du dich extra wegen mir angemeldet?
ich denke,all deine fragen sind schon beantwortet in meinen bisherigen beiträgen.
ich schaue nach vorn und bin voller mut,das ich das schaffe.
das könnt ich nicht,wenn meine seele immer noch in der vergangenheit feststeckt.
und vo meinem ex,dem vater meines kindes,bin ich schon acht jahre getrennt.
da hast du recht,das war eine flucht von zuhause weg,bei der ich aber nur vom regen in die traufe kam...
meine eltern sehe ich heut als menschen,die sich wahrschenlich auch mehr von ihrem leben versprochen haben.
die gesamtsituation brachte letztendlich das fass zum überlaufen und eine gesunde portion egoismus von mir...
alles gute auch dir!
lg lottchen
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13.09.2007, 11:32
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Liebes Lottchen,
ich hatte schon eine geraume Zeit mitgelesen. Wollte dir aber gern auf deinen Beitrag antworten.
Lottchen, wie dein Leben weiterverläuft, bestimmst du ganz alleine. Wichtig ist nur, dass du erkennst, das da was nicht richtig läuft und du versuchst es zu ändern.
Drücke dir hierfür beide Daumen, ganz fest.
Lb.Gruß
Elfenkind
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13.09.2007, 12:21Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
danke.
Zitat von Elfenkind111
werde mich wieder hier melden.
lg lottchen
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18.09.2007, 18:59Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
wurdest du als kind gefragt wenn ihr umgezogen seid? oder wenn eine änderung stattfand?
Zitat von Inaktiver User
ich nicht und das war auch gut so! ich lernte auch flexibel zu sein!
mit fragen zum umzug kann man einen 11 jährigen auch überfordern!
wichtig ist doch dass du wieder zufrieden bist und das merkt dann auch dein sohn.
lg
lara
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19.08.2013, 13:32
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Hallöchen...
auch ich habe dieses Problem , das ich in einer Fernbeziehung lebe und das seit 5 Jahren , aber auch gerne zu ihm ziehen möchte , doch meine Tochter will von hier nicht weg. Sie ist 16 ( fast 17 ) und hat nach der Trennung von ihrem Vater einiges erlebt. Das nicht mal wenig. Sie war auch schon in einer Klinik wegen Borderline , sie wurde von einem Jungen mit k.o. Tropfen Missbraucht , auch deswegen war sie in Psychologischer Behandlung. Zu ihrem Vater hat sie seit Wochen keinen Kontakt weil dieser ihr nur Druck machte und sie für alles beschuldigt wie es ist. Nun zum Problem . Wie schon erwähnt lebe ich in einer Fernbeziehung und meine Tochter mag ihn auch , wir haben auch schon Urlaub gemacht bei ihm aber sie will lieber hier bleiben was ich nicht für gut befinde. Sie hat zur Zeit keine Schule weil es auch da ärger gab und somit wir noch ein halbes Jahr warten müssen. FSJ hat auch nicht geklappt und für eine Ausbildung hat sie ein sehr schlechtes Zeugnis. Sie will auch hierbleiben weil sie hier Freunde hat die ich nicht für gut heiße da sie Drogen nehmen und meine Tochter leider nun auch. Es würde gut tun und so alles besser verkraften. Kann ich einfach so Umziehen obwohl sie nicht will ?? Sie droht mir mit Wohngruppe...
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21.08.2013, 10:12
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
ja, zieh um...
lass dich nicht ins Boxhorn jagen ... das sind relativ leere Drohungen von ihr.
Sie kommt in keine Wohngruppe, wenn die Situation an Eurem alten Wohnort für sie so belastet ist - ohne Schule, mit Drogenfreunden ...
Da wird jeder sagen, dass es wünschenswert wäre, fängt sie in einem neuen Umfeld unbelastet neu an und hat dort andere Perspektiven und findet neue Freunde.
Deine Tochter hat eine familiäres Umfeld am neune Wohnort ... und nach dem Problemen am alten Wohnort wären für sie neue Kontakte und andere schulische Möglichkeiten doch wirklich nur von Vorteil.
Warum sollte man sie also irgendwo unterbringen wollen ...eine Wohngruppe o.ä suchen und finanzieren ... nur damit sie weiter Drogen nehmen kann und den Absprung von diesen Freunden nicht schafft ?
Da wir ihr jeder nur sagen: Distanz tut Dir nur gut!
Erkläre ihr das ... und dann soll sie abfinden und auf ihr neues Leben einstellen.
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21.08.2013, 10:23
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Tja dazu kann ich nur sagen Yepp gehe in die Wohngruppe wenn Du das möchtest oder komm mit und wage einen neuen Anfang für eine Zukunft wie Du sie gestalten möchtest im Hinblick auf Schulabschluss und Ausbildung....
Also mit 17 ist Dein Grad Deine Tochter zu erreichen relativ gering, aber sie ist in der Lage Dich emotional zu erpressen mit der Drohung Wohngruppe...
Tja im übrigen halte ich es nicht für das Schlechteste wenn sie dahin gehen würde.... Vielleicht eine Chance für Euch beide auch füreinander....Das Leben macht was es will und ich auch!
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21.08.2013, 10:26
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Jeder Mensch nimmt sich mit, auch mit 17 Jahren, die aktuellen Schematas wird sie auch dort an den Tag legen und auch dort wird sie Menschen finden die den jetzigen sehr ähneln können... Also die Hoffnung dass sich dort sehr viele ändern könnte ist da, aber die Gewissheit nicht....
Das Leben macht was es will und ich auch!


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