........ich bedaure es sehr,diesen weg mit dem hin und her gewählt zu haben...
obwohl es natürlich praktisch sein kann,man kann relativ spontan sein...
wir haben das gemeinsame sorgerecht,teilen uns alles,wobei ich immer unzufriedener werde.
ich stecke immer zurück,sei es bei der urlaubsplanung oder am wochenende.
ich möchte jeden streit vermeiden,meinem sohn zuliebe,weil es ja letztenendes auch ihn belasten würde.
ich bekomme keine unterstützung vom vater bei der erziehung,da bin ich immer die böse und die neue partnerin meines ex behandelt meinen sohn teilweise sehr schroff.
die beiden haben noch eine kleine gemeinsame tochter,die immer bevorzugt wird.
das erzählt mir mein sohn,die eltern meines ex (die einzigen hier,auf die ich mich verlassen kann und die schon zu beziehungszeiten auf ihren sohn eingeredet haben,er solle sein verhalten überdenken),gemeinsame bekannte...
was soll ich nur tun?
auch meine eltern fallen mir erziehungstechnisch in den rücken.
ich achte immer drauf,das keiner zu kurz kommt beim regelmäßigen sehen,aber langsam kann ich nicht mehr...
mittlerweile bin ich soweit,das ich am liebsten meinen sohn schnappen würde und weggehen möchte.
aber er möchte nicht...er fühlt sich schon genauso verantwortlich wie ich.
.....seit ich meinen sohn habe,lebe ich eigentlich mehr oder weniger nur für ihn.
ich blieb bei seinem vater,obwohl schon vor der geburt klar war,das es ein gefühlskalter klotz war,der sich nie in mich reinfühlen kann...
ich blieb,weil ich das meinem kind nicht antun wollte,ohne vater aufzuwachsen,ich wollte eine heile familie damals.
es dauerte jahre,bis ich mich von ihm trennte und trotzdem unterstützte ich das regelmäßige sehen,habe nie schlecht über ihn geredet..mein sollte sollte so wenig wie möglich leiden.
ich bin berufstätig,aber ich habe nicht den job,der mich erfüllt,sondern den,der mich am meisten zeit mit meinem sohn verbringen läßt.
ich kann viel mehr,verkaufe mich unter wert,das haben mir schon viele gesagt.
mein chef ist ein selbstverliebter frauen sind dumm-denkender idiot,aber ich ertrage es,beruflich sieht es hier nicht rosig aus.
und manchmal ertappe ich mich jetzt dabei,mir zu überlegen,wie mein leben gelaufen wäre ohne mein kind..
das ist schlimm und sagt mir,es ist höchste zeit zun handeln!
denn mein sohn kann nichts dafür,das es so ist,ich bin selbst dafür verantwortlich!....
mein sohn hat ständig magenschmerzen,mehrere ärzte haben nichts organisches gefunden,er ist zappelig und knabbert fingernägel.
spricht alles dafür,das das alles für ihn nicht gut ist oder?
lg lottchen
Antworten
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02.09.2007, 19:10Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
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02.09.2007, 19:29
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Es ist schwierig, Dir zu raten.
Zitat von Inaktiver User
Zumal es für Dich keine Option sein kann, das Kind beim Vater zu lassen, wenn es ihm dort so schlecht geht, wie Du inzwischen schreibst.
Grundsätzlich finde ich das aber in Ordnung und würde auf Geläster nichts geben. Die meisten Väter sehen ihre Kind auch nur am Wochenende, da lästert auch keiner.
Auf der andern Seite bin ich aber auch dagegen, dem Kind den Vater zu nehmen - wird schwierig bei mehreren hundert km das Besuchsrecht beizubehalten.
Hast Du mit dem Vater mal darüber gesprochen?
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02.09.2007, 19:40Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Hallo Lottchen,
ich kann Dir aus eigener Erfahrung raten - tu es und zieh um. Ich war selbst in der Situation - meine Tochter ist jetzt 23 es hat ihr nicht geschadet.
Ich habe damals keine Rücksicht genommen - sie musste einfach mit. Dein Sohn wird schnell neue Freunde finden und hat eine glückliche Mutter.
Allerdings würde ich erst umziehen wenn Du einen neuen Job hast und nicht ins Blaue hinein.
Was ist denn z.B.mit Kindern von Offizieren der Bundeswehr? Die müssen bis zu 15 Mal umziehen und müssen auch damit klar kommen.
Also nur Mut -
LG phyllis
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02.09.2007, 19:56
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Ein 11jähriger sollte nicht dafür verantwortlich sein wie es den Erwachsenen geht. Nicht seinen Eltern und schon gar nicht seinen Grosseltern gegenüber. Das ist eine Last die er nicht tragen sollte, vorallem auch weil es ja keine konkreten körperlichen Probleme sind und die Erwachsenen durchaus noch ohne Hilfen durchs Leben gehen können.
Soweit ich das verstehe sitzt dein Sohn zwischen sehr vielen Stühlen. Er zieht natürlich auch Gewinn aus der Situation, wie das übermässige verwöhne aber ihm Grunde kann die Situation nicht gut für ihn sein.
Zieh um und gib dir und deinem Sohn eine Chance euch neu zu orientieren.
CassisEigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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02.09.2007, 20:17Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Lottchen, mal eine ganz andere Frage, ich weiß, die hast Du nicht gestellt, aber was versprichst Du Dir von einem Umzug? Ich nehme an, Du wirst Dich mitumziehen...
?
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02.09.2007, 20:24Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
Morcheeba, ich antworte mal für mich - bei mir war es ganz eindeutig eine Flucht -auch vor mir selbst. Aber es war die richtige Entscheidung
LG phyllis
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02.09.2007, 20:57Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
ich möchte dem kind nicht den vater wegnehmen,das ist das letzte,was ich je wollte.
Zitat von Tante_Karla
am liebsten würd ich weit wegziehen,wobei ich denke,das problem mit der frau von meinem ex ist eher zu lösen,als das mit meinen eltern,also wären meine eltern eher der grund für diese entscheidung.
sie haben mich nicht nur beim rückenstärken,sondern auch schon in anderen lebensbereichen enttäuscht.
ich weiß,alle eltern machen fehler,aber meine vorbilder sind das nicht mehr (zumindest nicht bewußt und hoffentlich auch nicht zu sehr unbewußt).
mit ihm darüber gesprochen habe ich noch nicht.
unser verhältnis ist eher kühl und sachlich,wir sprechen nur termine ab,ansonsten nichts persönliches.
mir gegenüber ist seine frau auch nett,da gabs auch noch nie böses blut von meiner seite aus,deswegen war ich auch sehr überrascht,als ich von ihrem verhalten meinem sohn gegenüber erfahren hab.
das war nicht immer so,im letzten halben jahr hat sich das zugespitzt,das man sich mal aufregt,das passiert auch mir.
sie hat einen neuen job,ich weiß nicht,wies mit meinem ex läuft,vielleicht ha sie jetzt mit ihm die gleichen probleme wie ich damals?
lg lottchen
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02.09.2007, 21:00Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
hallo phyllis,
Zitat von Inaktiver User
das ist natürlich klar,ich habe da meine fühler schon etwas ausgestreckt,nicht konkret,da ich ja immer noch unsicher bin.
aber anders wirds nicht laufen.
lg lottchen
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02.09.2007, 21:03Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
genau so ist es,kurz und knapp auf den punkt gebracht!
Zitat von Cassis
ich hätte schon längst was tun sollen...
lg lottchen
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02.09.2007, 21:09Inaktiver User
AW: umziehen gegen den willen des kindes?
ich verspreche mir klarere linien,rituale im alltag,mehr ausgeglichen- und zufriedenheit,einfach ein glücklicheres leben.
Zitat von Inaktiver User
wenn ich wieder zufrieden bin,dann kann das weder für meinen sohn noch für mein umfeld schlecht sein...
es ist mir klar,einen kompletten "neuanfang" gibt es nicht und irgendwo ist es auch eine flucht,aber ich will endlich mal wieder an mich denken und MICH verwirklichen.
kann man das verstehen?
lg lottchen


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