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  1. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Naja, ob "Giftpfeil" oder nicht ... und vor allem, von wem zu wem .... bei dir verfehlt ALLES, was ich sage, sein Ziel!

    Deshalb: lassen wir es gut sein!? Wir verstehen uns einfach nicht - und das muss es ja auch geben im Leben!

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    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Konflikt DORT - zuhause beim Vater - war m.E. der "übliche Vater-Sohn-Konflikt" ..... die "Tragödie" ist, dass der Sohn seinen Vater jetzt nicht mehr besuchen darf.

    Verstehst du? Oder wie oft muss ich einfache Zusammenhänge extra für dich noch mal und wieder und wieder erklären??????

    du selbst hast geschrieben Wenn Treffen, dann außerhalb in einem Lokal das heißt für mich, dein exmann möchte den kontakt mit dem gemeisamen sohn beibehalten. der vater ist konsequent - wer seinen familienfrieden stört, kommt nicht mehr ins haus.... dein sohn trägt nun die konsequenz für sein verhalten, was ist für dich so schlimm daran? dein sohn will seinen vater momentan eh nicht sehen.... damit muss der vater zurechtkommen - nicht du

  3. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    @rebellinOA,
    dies ist ein Forum in dem sich Alleinerziehende zu Fragen und Problemen austauschen können. Bei manchen Konflikten sind Familie und Freunde nicht ganz unparteiisch. Manchmal sind sie noch nie in solch einer Situation gewesen, also kann man in einem Forum für Alleinerziehende schon mal nachfragen, wem geht's ähnlich, wer hat so etwas auch schon mal durch?

    Dann muss man damit rechnen, das die verschiedensten Antworten kommen, aber sich persönlich anzugreifen, das ist hier nicht erwünscht. Auch nicht in Form von smilys.

    Der Umgang mit Heranwachsenden ist nicht leicht und gerade der nicht anwesende Elternteil hat die wenigste Ahnung und glaubt's ewig nicht, das die Kinder einen eigenen Kopf entwickeln und jetzt nicht nur Grenzen testen, sondern sie überschreiten. Das gehört zum Abnabeln dazu!
    Ein nicht mehr im Haushalt lebender Vater kann leicht ein Besuchsverbot aussprechen, eine Mutter bei der das Kind lebt, kann nicht einfach sagen, du regst mich mit deiner Liederlichkeit, deiner Musik, deinen Kumpels, deinem Drang zur Clique auf, bleib wo der Pfeffer wächst.
    Das können Eltern in intakten Familien auch nicht, sie müssen die Pubertätskonflikte aushalten!
    Nicht austragen, davon halte ich persönlich nichts.
    Ich denke einfach an die Zeit als ich in dem Alter war und das ist gut 25 Jahre her, aber so viel anders war ich auch nicht.
    Und Vaterns Spruch:
    "solange du deine Beine unter meinen Tisch steckst..."den kenne ich auch noch und halte ihn für bescheuert.
    LG Hilly

  4. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Hallo Marie,

    was ich an der Sache schade finde ist, dass der Vater in der Phase, in der der Junge steckt, mit Rausschmiss reagiert anstatt den väterlichen Part zu übernehmen, den der Junge eigentlich bräuchte.
    Ich hätte fast gesagt, dass er ihn auch nicht hätte rausschmeissen können, wenn ihr noch alle zusammen wohnen würdet, weil das ja nicht ganz korrekt ist. Aber das wäre nicht so leicht zu bewerkstelligen gewesen, da wären dann Gespräche beim Jugendamt über eine Kurzinfo hinaus fällig gewesen.
    Ich kann zwar verstehen, dass du grad den Kanal voll hast und nicht mit deinem Ex reden willst. Aber es nützt ja nichts, was man selber will, wenn es um die Kids geht.
    Anstatt dir den Schuh anzuziehen, dass deine falsche Erziehung der Grund ist, könntest du ja mit ihm drüber reden, wie es bei euch läuft und wie du damit umgehst. Vielleicht "dolmetschen", weil du den Jungen wohl besser kennst und die "Gebrauchsanleitung" abgeben, was man am besten tut, wenn er xy treibt.
    Ihm auch klarmachen, dass der Junge seinen Vater braucht, und auch seine erziehende Hand. Dass es nicht damit getan ist, sich gelegentlich wo auf einen Kaffee zu treffen, sondern dass die beiden Familie sind und kein Wunschkonzert.
    Du selbst kannst ja mit dem Jungen nur klären, wie er selbst die Lage sieht, und ob er meint, dass er in seinem Verhalten Alternativen für möglich hält, wenn er doch weiß, dass manche Sachen "drüben" nicht gut ankommen. Man muss sich auch mal anpassen können, auch eine Lernerfahrung, die nützlich im Leben ist.

    LG, donnaclara

  5. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Es geht mich was an, weil es mein Sohn ist - und ich ihn liebe - und es mir wichtig ist, wie es ihm geht.

    falls du es vergessen haben solltest, es ist nicht dein sohn es ist euer sohn nämlich auch der sohn deines exmannes....
    Ich überlege gerade, wie Marie den Satz hätte formulieren sollen, um dieser Belehrung zu "mein und unser" zu entgehen
    Wenn sie im Dialog mit dir von "unserem" Sohn gesprochen hätte, könnte man ja meinen, du wärst ihr Ex

    Und was soll das überhaupt heissen
    ich habe 2 söhne, 8 nichten und neffen
    Wenn schon, dann habt ihr und deine, ähh eure Verwandtschaft...oder nicht?

    Wieso bist du eigentlich so krawallig? Ist mir schon mehrfach unangenehm aufgefallen.
    Falls ich mal eine Frage habe, bitte antworte mir nicht. Ich hab's dann sicher schon so schwer genug

  6. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Hallo donnaclara!

    Ja, natürlich hast du recht, dass das Gespräch zwischen mir und dem Ex weiterhin stattfinden muss. Schon allein deshalb, weil wir ja noch einen jüngeren Sohn haben. Und - ja, natürlich geht es nicht darum was ICH WILL - natürlich geht es immer zuerst ums Wohl der Kinder.

    Trotzdem. "Kanal voll" trifft es gut

    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich sagen soll - und das soll bei mir schon was heißen. Für mich ist es eigentlich so offensichtlich, dass man darüber gar keine Worte verlieren muss - dass es eben nicht geht, dass der Vater seinen Sohn vor die Tür setzt! Dass er ihn in so verletzt! Dass er nicht sieht, wie wichtig diese Phase jetzt ist, da es die letzte vor dem endgültigen Abschied ins Erwachsenwerden ist! Dass er solche wichtigen, endgültigen Entscheidungen trifft, ohne mit mir darüber zu sprechen (obwohl ich ihn immer über alles in Kenntnis gesetzt habe, was die Kinder so tun!). Dass man auch zu den Kindern stehen muss, die sich nun mal gerade nicht wohlgefällig verhalten ... usw.

    Weißt du, wem man das ERKLÄREN muss, der hat es doch sowieso nicht verstanden und wird es auch nicht verstehen .... so etwas geht einfach nicht und ein Vater sollte das wissen!

    Was kann ich da noch reden!? Wie kann ich da sachlich bleiben, ohne ihm - zurecht - zu sagen, dass er es sich verdammt einfach macht!? Von wegen "Familienfrieden"!!!! Dass ich das egoistisch und armselig finde .... und dass mich seine selbstgefällige Art sowieso ankotzt ... usw. ... o je, ich befürchte, er würde das sogar richtig verstehen und dann ist der Bruch erst recht da .....

    Ich glaube, ich warte erst mal ein Weilchen - oder ich formuliere ihm eine unverfängliche Mail .... oder so.

    Wird schon werden. Danke jedenfalls

  7. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Hallo Marie,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für mich ist es eigentlich so offensichtlich, dass man darüber gar keine Worte verlieren muss - dass es eben nicht geht, dass der Vater seinen Sohn vor die Tür setzt!
    Doch, das geht, wie du siehst. Es gehen noch ganz andere Dinge, die ich persönlich total daneben finde, aber trotzdem eben vorkommen.

    Weißt du, wem man das ERKLÄREN muss, der hat es doch sowieso nicht verstanden und wird es auch nicht verstehen .... so etwas geht einfach nicht und ein Vater sollte das wissen!
    Ich würde wahrscheinlich genauso aufgebracht sein wie du und dasselbe sagen in deiner Situation. Oder als deine Freundin, die alles live mitmacht. Bin ich aber alles nicht und deswegen kann ich mir den Luxus erlauben und dir raten, erstmal wieder ein bißchen runterzukommen, denn das ist die Rage.
    Ich denke, dass er hilflos und überfordert war (was wir Eltern von pubertierenden Kindern ja alle irgendwie kennen) und einen Weg gewählt hat, der in der B-Note massive Abzüge verdient hat. Er ist ja in diesem Sinne auch der leichteste, er hat das Problem scheinbar an der Wurzel beseitigt und wenn der Sohn jetzt den Kontakt abbricht, dann verläuft es sich ungeklärt im Sande.
    Ich wiederhole daher meinen Vorschlag, dass du deinem Ex Einblick gibst, wie du mit dem Sohn umgehst, wenn er sich bei dir schwierig verhält (oder als schwierig empfunden wird...), was funktioniert und was nicht. Das fehlt ihm ja, diese Alltagserfahrung.

    Ich glaube, ich warte erst mal ein Weilchen - oder ich formuliere ihm eine unverfängliche Mail .... oder so.
    Beides eine gute Idee, erst warten/abregen, dann Mail schreiben. Kannst den Entwurf sonst ja auch hier einstellen und checken lassen, ob sie tatsächlich unverfänglich-sachlich gehalten ist, oder ob doch die eine oder andere provozierende Spitze versteckt ist

    Grüße, donnaclara

  8. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Ich wiederhole daher meinen Vorschlag, dass du deinem Ex Einblick gibst, wie du mit dem Sohn umgehst, wenn er sich bei dir schwierig verhält (oder als schwierig empfunden wird...), was funktioniert und was nicht. Das fehlt ihm ja, diese Alltagserfahrung
    Naja, vielleicht wäre es eine gute Idee - vielleicht aber auch nicht. Er würde ja nicht einsehen, dass ihm "Alltagserfahrung" fehlt - er meint ja, er hätte den Durchblick schlechthin. Und sowieso - alte Leier: Mutter ist zu mild, lässt alles durchgehen, hat sowieso keine Ahnung, wie man hart und gerecht durchgreift .... würde Vater so viel Zeit mit Erziehung verbringen wie die Mutter, dann gäbe es viele Probleme nicht ... so denken doch immer noch viele Männer, vor allem, wenn es Probleme gibt!?

    Müßig, darüber zu reden. Und vor allem: müßig, mit dem EX darüber zu reden!! Ist jetzt natürlich schwer, hier ein reelles Bild zu zeichnen - ich will ja auch gar nicht "lästern" - aber besser kann ich es eben nicht erklären. Wenn ich ihm sage, dass es bei uns einfach offensichtlich ruhiger und freundlicher abläuft als bei ihm, dann glaubt es entweder nicht oder schiebt es darauf, dass wir den Söhnen alles erlauben und sowieso zu inkonsequent sind. Was aber nicht stimmt - und was er ja auch gar nicht beurteilen kann. Wie gesagt: müßig. überflüssig. unerfreulich

  9. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    ... an der Mail muss ich noch pfeilen .... .... oh, und du meinst wirklich, nicht mal EINE KLEINE FEINE Spitze .... schaaaaaade !!!

  10. Inaktiver User

    AW: Vater erteilt seinem Sohn Hausverbot!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Er würde ja nicht einsehen, dass ihm "Alltagserfahrung" fehlt - er meint ja, er hätte den Durchblick schlechthin. Und sowieso - alte Leier: Mutter ist zu mild, lässt alles durchgehen, hat sowieso keine Ahnung, wie man hart und gerecht durchgreift ....
    Alle Theorie ist ja grau. Ich habe hier auch zahlreiche Patentrezepte zur Rettung der Welt in der Schublade, voll den Plan also. Ob sie tragen, läßt man mich ja nicht testen

    würde Vater so viel Zeit mit Erziehung verbringen wie die Mutter, dann gäbe es viele Probleme nicht ...
    Naja, mit einem Hausverbot beschränkt er da ja seine Möglichkeiten selbst, soviel Zeit mit der Erziehung zu verbringen wie die Mutter.

    so denken doch immer noch viele Männer, vor allem, wenn es Probleme gibt!?
    Momentan ist ja eher interessant, ob er so denkt. Denkt er so?

    Ist jetzt natürlich schwer, hier ein reelles Bild zu zeichnen - ich will ja auch gar nicht "lästern"
    Du bist jetzt grad verständlicherweise sauer und aufgebracht. Besser, dass du es hier rausläßt und wieder runterkommst, als an der Front.

    Wenn ich ihm sage, dass es bei uns einfach offensichtlich ruhiger und freundlicher abläuft als bei ihm, dann glaubt es entweder nicht oder schiebt es darauf, dass wir den Söhnen alles erlauben und sowieso zu inkonsequent sind.
    Ich habe es immer gehaßt, wenn mein Ex auf meine fehlgeschlagenen Erziehungsversuche erwidert hat: bei mir macht er das aber nicht. Dafür hätte ich ihn anspringen und würgen können. Weil ich mir dafür nichts kaufen konnte und das Problem trotzdem noch existent war. Schön für ihn, dass es bei ihm besser läuft *würg*. Ich hab dann auch gedacht, nee klar, bei dem darf er ja auch alles, während die sch* Erzieherei an mir hängen bleibt. Mittlerweile haben wir uns da eingekriegt und nehmen uns gegenseitig ernst(er).
    Besser ist es doch, wenn der, bei dem es besser läuft, den verdammten Trick verrät, anstatt dass man noch einen draufkriegt, dass man irgendwas undefinierbares verkehrt macht.

    Deswegen noch mal mein Vorschlag, dass du ihm die Tricks verrätst, wie der Junge tickt, wenn du den Bogen raushast.

    Und nein, keine Spitzen in der Mail, weil es geht ja eigentlich darum, die verfahrene Situation im Sinne des Jungen wieder hinzubiegen.
    Ich habe die betrübliche Erfahrung gemacht, dass es gelegentlich unberechtigt war, total bösartige und unheilbar verantwortungslose Motive zu unterstellen, musste erkennen, dass Ex sein Kind genauso liebt wie ich und auch genauso scheiße baut wie ich. Hilflosigkeit, Ahnungslosigkeit ->Dämlichkeit.
    Es ist ja alles auch nicht soooo einfach....

    Grüße, donnaclara

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