ich finde das mutig und sehr gut. das kind kann in den ferien zum papa fliegen. oder der pap besucht ihn auch mal. amerika ist nicht um die ecke aber auch nicht unerreichbar. toll. für dich gut und dein sohn wirds dir bestimmt mal danken.
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23.07.2007, 20:18
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
NORI
**Gott schuf die Katze,
damit der Mensch einen Tiger zum streicheln hat**
Und Du tust mir nichts und das tust du gut**
**Schwester von den lieben Schwestern
püppi,hibi,air,nuubi,zora u. littl. starseeker**
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23.07.2007, 20:24
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hallo Studentin,
habe gerade Deinen Strang gelesen und bin doch einigermaßen erleichtert, dass es auch Mütter mit solchen Ambitionen gibt!
Ich selbst bin mit dem Vater eines kleinen Jungen zusammen, der allerdings bei der Mutter lebt, und es zeichnet sich bei uns beiden beruflich ebenfalls gerade die Möglichkeit ab, ins Ausland zu gehen.
Wir plagen uns mit den gleichen Gedanken wie Du. Ich habe hierzu bereits einen Strang im "Gebrauchter Mann"-Forum eröffnet. Die Meinungen zum Thema waren doch sehr geteilt...
Ich finde, Du solltest es tun und gleichzeitig eine Möglichkeit finden, den Kontakt zum Vater den Umständen entsprechend bestmöglich aufrecht zu erhalten. Die Idee mit der Aufteilung der Zeit finde ich super! Diese Möglichkeit würde ich "unserem" Kleinen auch gerne geben, fürchte aber, das scheitert zum einen am Wollen des Kindes und zum anderen auch an der Mutter, die ihr Kind wohl nicht aus den Händen geben wird, was ich auch verstehen kann. Wir haben mit ihr noch nicht darüber gesprochen, da es sich momentan eher um eine 50/50 - Chance handelt und wir unnötige Aufregung vermeiden wollen. Wir selbst beschäftigen uns aber schon sehr oft mit dem Für und Wider...
Ich wünsche Dir, dass Du eine Entscheidung triffst, mit der alle gut leben können. Ich weiß, es ist schwer...
Liebe Grüße,
GrenouilleGeändert von Grenouille (23.07.2007 um 22:13 Uhr)
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30.07.2007, 11:41Inaktiver User
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Erstmal vielen Dank für Eure aufmunternden Worte. Wir werden sicher alle zusammen einen Kompromiss finden, denn keiner will dem anderen etwas Böses.
Grüsse, Studentin
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01.08.2007, 22:34
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hallo Studentin
Die Tochter meiner besten Freundin ist jetzt 8 Jahre alt. Ihr Vater (also der Tochter, nicht der Freundin) ist Amerikaner, die Eltern (ditto) sind seid 3 Jahren getrennt und der Vater lebt seitdem wieder in den USA.
Es ist teuer und es ist nicht leicht - aber es geht. In dem Fall meiner Freundin ruft der Vater jeden Tag sein Kind an. Er fliegt alle zwei Monate für ein Wochenende nach Deutschland. Die Kleine fliegt seitdem sie sechs ist in den Ferien nach Amerika - am Anfang von meiner Freundin begleitet, inzwischen alleine.
Sie vermisst ihren Vater, findet es aber cool, dass sie nach Amerika fahren darf.
Die Hauptsache für das Gelingen dieses Arrangements war in meinen Augen: dem Kind wurde NIE vermittelt, dass der Vater es verlassen wollte. Der Rhythmus der Besuche war TOTAL verlässlich. (Eh meine Erfahrung mit Trennungskindern: wichtig, um stabile Beziehungen aufbauen zu können ist nicht notwendigerweise nur die Häufigkeit der Besuche - es ist die Regelmässigkeit.)
Hoffentlich hilft dir das etwas weiter?
Viele Grüsse
annapaulemax
PS: Ich gebe ber zu bedenken, dass aus zwei Jahren leicht mal forever werden kann... und ob das den Vater freut, wage ich zu bezweifeln.
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02.08.2007, 12:18Inaktiver User
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hallo Studentin,
hältst du uns auf dem laufenden? Ich finds immer spannend zu hören, wie solche Probleme dann letztendlich gelöst werden!
Danke!
Liebe Grüsse aus Berlin
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08.08.2007, 07:51Inaktiver User
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hallo Evemie,
das mache ich gern, aber liest du in drei Jahren noch?
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08.08.2007, 11:51
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hallo Studentin,
ich finde Deine Träume auch nicht egoistisch...denn in einer ähnlichen Situation (wenn auch umgekehrt :-)) stecke ich auch im Moment. Der KV meiner beiden Kinder wird im Januar nach USA gehen erstmal für 3 Jahre aber er tendiert eher zu der forever Möglichkeit. Wir haben bereits 2 Anläufe hinter uns um zu schauen ob wir nicht noch eine Chance haben zusammen zu kommen und auch zu bleiben.Jetzt stellt sich halt die Frage zusammen kommen und heiraten und gemeinsam in die USA gehen oder nicht.... nun ja. Aber ansonsten werden wir wohl auch den Kontakt so halten das er entweder zwischen durch nach Deutschland kommt um die Kinder zu sehen (die zwei sind 1 1/2 Jahre und 3 Monate alt) bzw. werden wir dann wohl mal Ferien in Tenesse machen..., wenn wir nicht doch noch die Kurve kriegen und uns zusammen raufen können... nur dann steht ja da noch die Frage nach der Heirat denn anders würden wir drei kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht bekommen... nun ja alles garnicht so einfach...
Aber die andere Frage wäre ja dann auch was machst Du in USA beim STudium mit Deinem Kind ? Wer betreut es denn dann ? Denn mitnehmnen ins college ist ja leider nur seltens möglich... Wenn Du magst kannst Du Auswanderer-Forum auch noch Infos holen....
hier ist mal der Link : http://www.auswanderer-forum.com
viel spaß und viel Glück :-)
borderliese
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09.08.2007, 10:21
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Bei meiner Nachbarin ist die Tochter mit Familie für 3 Jahre in die USA gegangen. Meine Nachbarin hat ihre Enkel täglich gehütet und vermisst sie nun sehr. Die Kinder haben ihr eine webcam installiert und einen Chat eingerichtet. So kann sie zu festen Zeiten mit ihren Enkeln im Kontakt treten.
Bei einer Freundin meiner Mutter handhaben sie es ebenso.Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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10.08.2007, 22:50
AW: Kann ich meinem Kind das antun?
Hm, also ich finde es zu hart, dem Vater den Sohn für zwei volle Jahre zu entziehen. Ein Treffen der Beiden kann nur durch große Aufwand und eventuell hohe Kosten arrangiert werden und eine Web-Cam ist zwar nett, aber doch überhaupt kein Vergleich dazu, das Kind aus Fleisch und Blut bei sich zu haben, ihn in den Arm nehmen zu können und sein Aufwachsen in Natura mitzuerleben. Gemeinsam mit ihm Fahrradtouren zu machen oder ins Kino zu gehen.
Stell dir doch einmal vor, dein Mann hätte euren Sohn bei sich und würde jetzt planen, für die nächsten beiden Jahre mit ihm ans andere Ende der Welt zu reisen und du könntest alle deine Muttergefühle, deine Liebe nur noch per Telefon oder Computer zu kurz bemessenen Zeiten mit ihm ausleben. Wäre das nicht schrecklich?
Ich kann deine Ambitionen gut nachvollziehen, weil ich auch mit drei Kindern in einem Studium stecke, das mich unheimlich begeistert. Demnächst schreibe ich meine Diplomarbeit und habe die Chance, mein Studium eventuell mit eins abzuschließen. Bin also gerne und voll engagiert. Auch war ich schon zweimal für längere Zeit in den USA und kann gut nachvollziehen, dass du gerne wieder einmal dorthin willst, aber vielleicht kannst du doch noch ein paar Jahre mit deinem Aufbaustudium warten, bis dein Sohn vielleicht mit 16 Jahren alt genug ist, dass er sich sowieso langsam von seinen Eltern löst und ihr alle drei gemeinsam absprechen könnt, wie es dann gehen kann. Vielleicht will er dann für ein Jahr mit dir dorthin und im nächsten bei seinem Vater wohnen.
Jetzt denke ich, dass er dringender seinen Vater braucht, als eine umfassendere Weltsicht und sein Vater hat ein Recht darauf, seinen Sohn auch zu fühlen, anstatt nur mit ihm zu kommunizieren.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw


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