RebellinOA,
ich habe Dich schon verstanden. Es könnte ein Geschrei sein. Aber eher wäre es so, wie ich es beschrieben hätte, das die Mutter, die sich nicht fürs Kind interessiert als Rabenmutter abgestempelt wird.
Das wird man nämlich schon oft genug, wenn man arbeiten geht...
Aber das ist ja was ganz anderes.
Halt, halt, ich habe ihn nie angelogen, er wusste jederzeit wo wir sind. Ich habe ihm kommuniziert wo wir sind, darauf aber nichts zurück erhalten. Kein "ok", kein "ich bin nicht einverstanden". NICHTS. Es war ihm schlicht egal, es hat ihn nicht interessiert.
Und genau dieses Desinteresse, das hat mich dazu veranlasst davon auszugehen, dass ich gehen kann. Und da lag mein Fehler, ich hätte auf eine schriftliche Einwilligung bestehen sollen, dann könnte er nun nicht sagen, das er dagegen war.
Ich glaube, dass Du irgendwie nur die Teile liest, gegen die Du rebellieren kannst. Wie der Nick ja auch schon sagt.![]()
Klar, ich bin nicht "unschuldig" an dieser Situation. Jedoch bin ich in dem Glauben gegangen es wäre ok und ich bin nicht gegangen, um die beiden zu entfremden.
Gruss,
Melanie
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06.08.2007, 08:35
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
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06.08.2007, 08:51
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Ich glaube das Dir hier niemand wirklich vorwirft, das Du gegangen bist.
Sondern eben eher das "ausweiten" dieses Aufenthaltes. Wenn man mir sagen würde das es für eine begrenzte Zeit ist, wäre ich auch davon ausgegangen, das dies so stimmt.
Vielleicht hat er sich nicht gemeldet, weil er sich schon verarscht gefühlt hat und dabei war das Ganze per Anwalt zu prüfen.. weil er erstmal gucken wollte welche Rechte und Möglichkeiten er überhaupt hat?
Was wäre eigentlich passiert, wenn er sich sofort gemeldet hätte um zu sagen "Ich bin dagegen, so funktioniert das nicht"?
Übrigens.. Männer die sich nicht ums Kind kümmern, stehen meist als Arschlöcher da, die nicht nur das Kind, sondern auch die Familie samt Mutter im Stich lassen, warscheinlich die Mutter betrogen haben und generell Erziehungsunfähig sind.
So viel schöner ist das also auch nicht.
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06.08.2007, 09:01Inaktiver User
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Sorry, aber was hätte er tun sollen? Du hast ihn vor vollendete Tatsachen gestellt und wer weiss, vielleicht ging er sogar bis vor einiger Zeit davon aus, dass er nichts tun kann und nichts zu sagen hat.
Zitat von Melanie77
Es scheint mit dem Desinteresse nicht ganz so weit her zu sein, denn was sollte ihn veranlassen, bei unterstelltem Desinteresse nun zu agieren? Das ergäbe keinen Sinn.Und genau dieses Desinteresse, das hat mich dazu veranlasst davon auszugehen, dass ich gehen kann. Und da lag mein Fehler, ich hätte auf eine schriftliche Einwilligung bestehen sollen, dann könnte er nun nicht sagen, das er dagegen war.
Wer weiss, ob Du diese Einwilligung je bekommen hättest. Er war sich laut Deiner Aussage nicht im Klaren, dass sein Kind dauerhaft ins Ausland verbracht wird. Er ging von einer Zeit aus und das ist doch wohl eine völlig andere Idee mit völlig anderen Konsequenzen.
Wie hast Du Dir denn eine dauerhafte Vater-Sohn-Beziehung vorgestellt? Häufig klappt es schon von einer Ecke Deutschlands zur anderen nur wenn beide viel Energie, Planung und Geld aufwenden. Und dann gehst Du davon aus, dass ein Leben des Kindes im Ausland keine Konsequenzen hat?Klar, ich bin nicht "unschuldig" an dieser Situation. Jedoch bin ich in dem Glauben gegangen es wäre ok und ich bin nicht gegangen, um die beiden zu entfremden.
Ich kann nicht verstehen, wie man mit "Schuld" und "Unschuld" hantiert und gleichzeitig handelt, ohne sich vorher zu informieren, ohne für das Kind zu planen, dass es die Beziehungen zu seinen nächsten Verwandten aufrecht erhalten kann (ob man die nun mag oder ärgerlich auf sie ist) und ohne dass man sich den Gegebenheiten wirklich stellt.
Das alles wirkt auf mich doch sehr naiv.
vita
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06.08.2007, 11:53
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
deine anspielungen auf meinen nick kannst du dir in zukunft sparen.
Zitat von Melanie77
natürlich hat du ihn angelogen du hast ihm vorgemacht du würdest nur für eine begrenzte zeit ins ausland gehen.
selbst wenn es stimmt, dass sich der kindesvater wie du sagt nicht um sein kind gekümmert hat, heißt es noch lange nicht, dass es in ordnung ist unrecht mit unrecht zu vergelten. du hast gegen das gesetz verstoßen und den kindsvater belogen. was mich besonders stört ist: du versucht dich damit zu rechtfertigen, dass sich der kindsvater nicht für sein kind interessiert hat, sorry das kann ich nicht glauben, wäre ihm sein kind egal, würde er nicht offiziell gegen dich vorgehen.Geändert von RebellinOA (06.08.2007 um 12:01 Uhr)
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06.08.2007, 11:57
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
danke, für dieses posting.
Zitat von Inaktiver User
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06.08.2007, 20:11
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Wenn sich jemand 5 Jahre nicht meldet ist er nicht interessiert. 5Jahre nicht wissen wollen wie es dem Kind geht? Ob ihm die Schule gefällt, welche Hobbies es hat, ob es einen Unfall hatte usw., usw....
Sich einfach darauf verlassen dass es der andere Partner schon richtig macht, das dem Kind schon nichts passieren wird?
Ich kann diese Handlungsweise wirklich nur nachvollziehen wenn der andere Partner psychisch krank ist und sich in Behandlung befindet. Und selbst dann wäre gegemüber dem Kind die Ansage angebracht "ich schaffe es zur Zeit nicht - ich bin krank". Auch nicht schön aber für ein Kind zumindest besser zuberstehen als ein Elternteil dass einfach aus seinem Leben verschwindet.
Ansonsten hat man im Rahmen der Möglichkeiten da zu sein und dem Kind das Gefühl zugeben dass es geliebt wird. Bei weiteren Entfernungen geht das auch mit Karten, Briefen, Päckchen, Fotos und Anrufen. Das fordert zwar ein gewisses Engagement aber nicht annähernd soviel wie der Elternteil aufwendet der mit dem Kind lebt.
Und wenn ein Elternteil das über Jahre nicht geleistet hat kann er auch nicht kommen und auf Rechte pochen. In meinen Augen ist das eine Zumutung und eine Anmassung. Der Elternteil kann kommen und versuchen Kontakt aufzunehmen und sehen wie sich das entwickelt. Der Elternteil bei dem das Kind lebt hat die Pflicht dieser Kontaktaufnahme Raum zugeben. Mehr aber auch nicht. Und wenn das Kind ihm nicht gleich um den Hals fällt muss das eben auch akzeptiert werden. Dann muss man sich in Geduld üben wenn man Dinge richtig rücken will - aber nicht mit dem Gericht kommen.
Ein Bekannter von mir ist mit der Richtung die die Erziehung seiner Tochter genommen hat sichtlich unzufrieden. Es belastet ihn auch stark aber seine Antwort ist nicht seine Empfindsamkeiten und Bequemlichkeiten oben anzusetzten und sich darüber zubeschweren dass das Kind in seinem Konsum- und Erwartungshlatung immer mehr seiner Mutter ähnelt. Er nutzt die Treffen und gemeinsame Urlaube um seinem Kind seine Vorstellung einer erfüllten Lebensweise zuzeigen - zwar mit wechselnden Erfolg aber er bleibt am Ball.Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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06.08.2007, 21:09Inaktiver User
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Dann sind aber sehr, sehr viele Väter psychisch krank.
Zitat von Cassis
Hallo Rebellin,
warum pochst du so darauf, dass Melanie gelogen hat?
Wie sie irgendwo oben selbst schreibt, hat es sich so ergeben, dass sie dort wo sie ist, bleiben will.
Wenn sie die Entwicklung vorher gesehen hätte (wer kann das immer?), dann hätte man ihr vorwerfen können den Kindsvater belogen zu haben. Vielleicht sollte ihr Job nur für eine bestimmte Zeit im Ausland sein und nun ist er auf unbegrenzte Zeit geändert worden? In Deutschland müsste sie vielleicht Harz IV beantragen, denn so schnell finden Mütter mit Kind hier keinen Job.
Findest du es nicht auch seltsam, dass der Vater fünf Jahre lang nichts unternimmt, anscheinend nicht mal nachgefragt hat, wie es seinem Kind geht und dann zu Gericht rennt?
Hätte er sich vor viereinhalb Jahren ans Familiengericht gewandt, so hätte ich es gut nachvollziehen können. Nach fünf Jahren verstehe ich es nicht und hoffe für Melanie, dass sie des Kindes wegen nicht zurück nach Deutschland muss.
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06.08.2007, 23:20
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
[QUOTE=Inaktiver User]Dann sind aber sehr, sehr viele Väter psychisch krank.
[/COLOR]
und noch mehr psychisch kranke mütter. die aus aus purer bosheit und rache ihre kinder gegen den vater aufhetzen, ihm das kind entfremden, weil sie alles tun damit er das gemeinsamem kind nicht sieht. ich bin der meinung, nur weil eine frau das kind 10 monate ausgetragen hat macht die das nicht automatisch zum besseren erziehungsberechtigten.
eben, er hat anscheinend nicht nachgefragt. weder du noch ich wissen, ob es wirklich so war wie melanie es darstellt. du verurteilst den vater schon im vorfeld .... doch wie heißt es so schön: im zweifel für den angeklagten.... ich hoffe, dass der richter zum wohle des kindes entscheidet.
Zitat von Inaktiver User
Geändert von RebellinOA (06.08.2007 um 23:37 Uhr)
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07.08.2007, 07:09Inaktiver User
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Ja, ich verurteile den Vater und du verurteilst die Mutter, somit ist es ausgewogen.
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07.08.2007, 07:56
AW: Wann verliert der Vater seine Rechte?
Zitat von Inaktiver User
ich verurteile die mutter nicht, dazu haben wir in deutschland richter
allerdings liegt es klar auf der hand, dass sich die kindesmutter rechtswidrig verhalten hat. irgendwie es macht mich nachdenklich , dass die mutter auf vitas fragen nicht antwortet.....


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