Also das find ich ziemlich zynisch.Zitat von Satyr
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine deutsche Frau auswandert (womöglich noch in ein isalmisches Land, was??) und damit dem Vater das Kind entzieht ist wohl xfach geringer als dass ein Vater mit ausländischer Staatsangehörigkeit das Kind in seine Heimat verfrachtet.![]()
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Thema: hier richtig?
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19.06.2007, 15:45Inaktiver User
AW: hier richtig?
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19.06.2007, 15:59
AW: hier richtig?
Sehe ich anders.
Zitat von Inaktiver User
Es muss ja kein islamisches Land sein. Es kann auch einfach nur von Berlin nach Bayern oder dergleichen sein.
Er als arbeitsloser mit wackeligem Aufenthaltsstatus wird da Schwierigkeiten haben dann noch sein Kind sehen zu können.
Von mirraus soll auch jeder umziehen wie er möchte, solange das abgesprochen ist und es zu aller Zufriedenheit irgendwie geklärt ist.
Aber zu sagen das es nur ausländische Männer machen, halte ich für eine miese Unterstellung.
Klar gibt es genug die es gemacht haben.. und ich find das nicht ok. Genauso gibt es aber auch genug Mütter die mit dem Kind so umgezogen sind, das der Vater keine Chance mehr hatte.
Wo ist der Unterschied?
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19.06.2007, 16:08
AW: hier richtig?
Den findest Du darin, dass in Deinem Beispiel eine räumliche Trennung entsteht, der Kontakt jedoch weiter gehalten werden kann, wenn auch auf andere Art bzw. dem Vater grössere Ausgaben entstehen, wenn er das Kind sehen will. Ich kenne einige Fälle, wo Kinder reisen oder der Vater reist und während der Besuchszeit in der Wohnung der Mutter bleibt.
Zitat von Satyr
In dem anderen Fall handelt es sich um eine rechtswidrige Entziehung des Kindes von jeglichem Kontakt zur Mutter in einen anderen Kulturkreis ohne Möglichkeit für die Mutter, auf legalem Wege jemals wieder ihr Kind wiedersehen zu können, mit ihm zu sprechen, etwas von ihm zu erfahren.
Ich sehe da einen ziemlich grossen Unterschied.Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.
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19.06.2007, 16:51
AW: hier richtig?
Dies sind drei Fälle aus Vita's Link:
Der Franzose Olivier hat seinen Sohn Julian schon seit sieben Jahren nicht mehr gesehen, seit seine Ex-Frau das Kind nach Deutschland mitgenommen hat. Die Trennung hat sein Leben völlig verändert.
Mit Unterstützung seiner Anwältin bemüht sich Gilles, seinen Sohn Raphaël wieder zu finden, der mit seiner Mutter in Brasilien lebt und von dem er seit 32 Monaten nichts mehr gehört hat.
Brigitte hatte ihren Sohn Matthew aus den USA in ihre Heimat Frankreich entführt, wurde dort aber von der französischen Polizei ausfindig gemacht. Nun ist sie von ihrem Kind getrennt. Sie fliegt nach Florida, um ihre Interessen vor den amerikanischen Gerichten zu vertreten.Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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19.06.2007, 21:18
AW: hier richtig?
Zitat von Satyr
Einfach dadurch, dass er die Familie zerstört. Er hatte ja an allem teilhaben können, wollte es aber nicht. Nicht mehr und nicht weniger. Er hat damit eine Entscheidung gegen das kind getroffen, eine Entscheidung, dass ihm eben sein Kind nicht so wichtig ist, als ander Dinge.
Überall da wo Du beschreibst das Du ihn anrufst und er innerhalb weniger Stunden stande pede vor Dir steht?
Wie gesagt.. ich würde an seiner Stelle auch eher sagen "Klar schaffe ich es".. selbst wenn ich wüsste das es knapp und schwierig wird. Wenn ich dafür die Chance habe mein Kind zu sehen, ist mir das lieber als ein "Ich kann aber erst später. Ach Du dann nicht mehr? Schade..."
Nun, wie ich auch schrieb, er kommt nicht immer innerhalb weniger Stunden, sondern eben dann, wenn es auch ihm in den Kram passt.
Und, wie auch schon gesagt wurde, kann man einen Umzug innerhalb des Landes eben nicht mit einem Entzug vergleichen. Ich habe einen guten Freund, der als dreijähriger entführt wurde und dann mit 19 ganz zufällig mitbekommen hatte, dass er in Deutschland eine Mutter hat. Auch nicht schön.
Die Sicherheit, dass ich mit dem Kind nicht weg gehen hat er dadurch, dass ich hier zu Hause bin, meine Wurzeln hier habe und hier her gehöre. Und das weiß er auch.
Ach ja, er hat keinen unsicheren Aufenthaltsstatus, er hat einen ganz sicheren.
Diese Sendung auf ARTE habe ich übrigens auch gesehen.
Nur, und das lässt sich wohl auch statistisch belegen, ist die Gefahr größer, dass ein Vater sein Kind in sein islamisches Heimtland bringt, als dass eine Mutter alle Brücken abbricht.
Und dass ich das eher beurteilen kann, liegt einfach daran, dass ich schon seit mehr als der Hlfte meines Lebens in islamischen Ländern mit islamischen Menschen verbracht habe.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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20.06.2007, 09:15
AW: hier richtig?
Das kommt auf den Fall an.
Zitat von .gerrimee.
Wenn er das Geld nicht hat diesen Kontakt zu halten, dann wird er es nicht können.. so sehr er auch will.
Wenn ein Vater sein Kind in ein anderes Land mitnimmt, dann ist es eine Entführung die dem Kind schadet, für die Mutter seelisch grausam ist und es ist einfach das letzte.
Wenn eine Mutter mit dem Kind auswandert.. dann wird der Kontakt eben teurer.. aber er kann ihn ja halten?
Also bitte. Das ist exakt das Gleiche und es ist nicht so als würde es selten vorkommen.
Beide ziehen ins Ausland.
Warum ist es bei Vätern eine Entführung, bei Müttern aber einfach nur ein "Auswandern mit Kind"?
Und welche Sicherheiten hat ER das dies nicht passieren wird?
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20.06.2007, 09:21
AW: hier richtig?
meta1, wenn der Vater des Kindes es wirklich drauf anlegen würde, das Kind ausser Landes zu bringen, gäbe es bestimmt (sicher nicht ganz legale) Methoden, um das Kind aus D raus zu bringen.
Zitat von meta1
Von daher halte ich nach wie vor überhaupt nichts von der Wegnahme des Passes und würde es an Stelle Deines Ex-Partners auch als absolute Frechheit empfinden. Allein die Unterstellung ist schon unter aller Kanone.Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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20.06.2007, 09:30
AW: hier richtig?
Und das ist der Punkt. Er hat die Beziehung zu DIR zerstört. Was hat das mit dem Kind zu tun?
Zitat von meta1
Bist DU das Kind? Es ist nicht DEIN (Besitz) Kind. Es ist ein Kind von dem ihr BEIDE die Eltern seid. Wenn Du ihn betrogen hättest, würdest Du auch nicht einsehen das er deshalb bestimmen darf wie es mit dem Kind und seiner Beziehung zu Dir weiter geht, oder?
Er hat mit dem Fremdgehen DIR was vor dem Bug geknallt, nicht dem Kind.
Natürlich gibts dann auch die Familie in der 3er Kombination nicht mehr. Das sagt aber rein GARNICHTS darüber aus wie sehr er sein Kind liebt.
Das er es jetzt regelmäßig sieht sagt für mich viel eher aus das ihm das Kind sehr wohl wichtig ist.
Nimm es mir bitte nicht übel das ich manchmal zu direkt formuliere.. aber.. wenn er Dich betrügt, dann warst DU ihm nicht wichtig genug um treu zu bleiben.
Mit dem Kind hat das rein garnichts zu tun.
Und ich bin sicher nicht der Einzige der denkt, das man diese Ebenen trennen sollte.. oder?
Seine Entscheidung ging ganz allein gegen die Beziehung zu Dir..
Warum sollte ein Betrug an Dir eine Entscheidung gegen sein Kind darstellen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Es geht Dir nicht um gekränkte Eitelkeiten, oder?
Und das ist doch normal? Oder findest Du das er springen sollte, wenn Du mit den Fingern schnippst?Nun, wie ich auch schrieb, er kommt nicht immer innerhalb weniger Stunden, sondern eben dann, wenn es auch ihm in den Kram passt.
Du hast hier schon einige Beispiele geschrieben in denen er SEHR schnell auf der Matte stand. Das schaffen nur sehr wenige.. und ich finde es klasse.
Warum nicht? Wenn Du beispielsweise 500km weg ziehst, wird er nicht mehr so spontan wie jetzt vorbei kommen können und sein Kind sehen. Er wird Dir nicht den Pass überlassen können.Und, wie auch schon gesagt wurde, kann man einen Umzug innerhalb des Landes eben nicht mit einem Entzug vergleichen.
Würdest Du dann das Kind am Wochenende in den Zug setzen und zu ihm fahren lassen?
Natürlich ist das nicht schön.Ich habe einen guten Freund, der als dreijähriger entführt wurde und dann mit 19 ganz zufällig mitbekommen hatte, dass er in Deutschland eine Mutter hat. Auch nicht schön.
Ich habe einen Freund, der sein eigenes Kind nicht mehr sehen darf. Er hat sich jahrelang rührend gekümmert. Jetzt kann er es nicht mehr sehen, weil er es sich einfach nicht leisten kann diese weite Strecke zu fahren. Die Mutter ist nämlich mit dem Kind weg gezogen. Das Kind ruft ihn manchmal heimlich an und fragt, warum er nicht mehr kommt. Und er muss dem Kind dann sagen das er das Geld nicht hat.
Ist das etwa schön?
Äh.. er hat also Dein Wort. Mehr nicht, oder? Und da Frauen nie lügen, ist das... genau wieviel wert?Die Sicherheit, dass ich mit dem Kind nicht weg gehen hat er dadurch, dass ich hier zu Hause bin, meine Wurzeln hier habe und hier her gehöre. Und das weiß er auch.
Versteh mich nicht falsch, momentan meinst Du das vielleicht wirklich so.
Was aber, wenn Du eine neue Liebe findest und diese weiter weg wohnt? Welche Sicherheit hat er, das Du dann nicht dort hin ziehst mit dem Kind?
Welche Sicherheit hat er, das Du nicht doch irgendwann auswandern möchtest?
Sag es mir. Du willst von ihm den Pass als Sicherheit, weil Dir sein Wort nicht reicht.. weil Du Vorurteile gegen eine Gruppe von Menschen hast - nur aufgrund ihrer Abstammung.
Welche Sicherheit hat er, ausser Deinem Wort?
Hattest Du in anderen Beiträgen nicht geschrieben das er das Sorgerecht für Euer Kind haben möchte, als Sicherheit um nicht abgeschoben zu werden?Ach ja, er hat keinen unsicheren Aufenthaltsstatus, er hat einen ganz sicheren.
Das halte ich für Haltlos.Nur, und das lässt sich wohl auch statistisch belegen, ist die Gefahr größer, dass ein Vater sein Kind in sein islamisches Heimtland bringt, als dass eine Mutter alle Brücken abbricht.
Ich habe noch keine Zahlen gesehen die beides miteinander vergleichen.
"Eine Mutter" ist auch nur ein Mensch. Und dementsprechend kann "eine Mutter" genauso ein "Unmsch" sein und einfach verdammt viel Mist bauen wie ein (islamischer) Vater.
Oder siehst Du das anders?
Aha. Und es sind ja alle gleich.Und dass ich das eher beurteilen kann, liegt einfach daran, dass ich schon seit mehr als der Hlfte meines Lebens in islamischen Ländern mit islamischen Menschen verbracht habe.
Genauso wie alle Schweizer auf Käse stehen. Und es in England ständig am regnen ist. Und alle Amerikaner übergewichtig sind.
Und vor allem.. kannst Du natürlich beurteilen welcher der hier lesenden und schreibenden Forenuser sich genauso damit beschäfftigt hat wie Du.
Und deshalb wirst Du sicher auch wissen das die islamischen Vorstellungen die Du hier propagierst in den islamischen Großstädten größtenteils schon länger nicht mehr modern sind sondern WENN meist nur noch in abgelegenen und ländlichen Gegenden vorkommen.
Zugegeben, Väter werden in den Ländern anders behandelt als hier.
Aber hier ist ein Vater auch nichts wert.. im Gegensatz zu Müttern in vielen türkischen Großstädten zum Beispiel.
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20.06.2007, 22:23Inaktiver User
AW: hier richtig?
das verwechselst du...das war Lucy...
Zitat von Satyr
Und zu dem übrigen...
ich kann meta irgendwie verstehen...sicher kann man die Sache mit dem Pass auch als Schikane betrachten...ich denke aber meta braucht das um sich selber ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Sie hat ganz einfach Angst...kannst du das nicht verstehen?
@meta
mach es so wie du es für dich, dein Kind und vielleicht auch den Kindsvater im Moment am besten erscheint...vielleicht bist du ja irgendwann in der Lage deinem Ex wieder Vertrauen entgegenzubringen...dann wird es einfacher für euch alle!
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21.06.2007, 08:39
AW: hier richtig?
Meta, ich kann Dich sehr gut verstehen. Es ärgert mich immer wieder, wenn einer Frau per se unterstellt wird, sie möchte dem Mann das Kind entfremden oder gar entziehen. Papa darf monatelang in der Versenkung (sprich in fremden Betten, in Kneipen, Aussteigerurlaub etc.) verschwinden und wenn er sich dann doch dazu herablässt wieder Kontakt zu seinem Kind aufzunehmen, bekommt er den Heiligenschein verpaßt.
Er darf kommen, wann er möchte (sei es nachts um 3Uhr
) oder Stunden nach dem vereinbarten Termin. Frau muß sich freuen, daß er sich überhaupt kümmert und dem Kind irgendwelchen netten Geschichten über Papa erzählen, damit er ja nicht im schlechten Licht dasteht.
Ich kenne ganz tolle Väter, die sich nach der Trennung wirklich rührend kümmern. In der Regel sind es auch Männer, die sich ihren Frauen gegenüber bei der Trennung fair verhalten haben. Da würde auch niemand sich darüber aufregen, wenn die etwas später kommen, da sie zum einen anrufen und zum anderen auch ein wirklicher Grund vorliegt (Stau, nicht rechtzeitig aus dem Büro gekommen).
Aber es gibt leider auch Väter, die kein Problem damit haben Termine nicht einzuhalten, weil eben der Kumpel noch kurz vorbeikam, das Fußballspiel noch schnell zu Ende geschaut werden muß, etc.
So wie ich Metas Geschichte mitgelesen habe, würde ich den Pass auch einfordern. Tut sie es nicht und das Kind wird in Papas Heimatland verbracht, hat sie keine Chance und zu hören kriegen, daß sie selbst Schuld sei, wenn sie so leichtsinnig gewesen war.


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