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Thema: hier richtig?

  1. Inaktiver User

    AW: hier richtig?

    Ist es plötzlich ein Frauen-Männer-Drama, wenn man darauf hinweist, dass sehr mit zweierlei Maß gemessen wird?

    Und warum werd ich in die Ecke der mit-persönlichem-Problem-Behafteten hineininterpretiert, weil ich lediglich auf Gleichberechtigung hinweise?

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    AW: hier richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist es plötzlich ein Frauen-Männer-Drama, wenn man darauf hinweist, dass sehr mit zweierlei Maß gemessen wird?

    Und warum werd ich in die Ecke der mit-persönlichem-Problem-Behafteten hineininterpretiert, weil ich lediglich auf Gleichberechtigung hinweise?
    Es gibt auch Mütter, die schrecklich egoistisch sind. Und das finde ich genauso schlimm, wie Väter dieses Kalibers (die Mutter meines Ex war so eine). Ich kenne eben deutlich mehr Väter, die diesen Namen nicht verdienen, als Mütter, bei denen es so ist. Wenn ein Mann psychische Probleme hat, hätte ich durchaus Verständnis, wenn er sich monatelang nicht blicken läßt, weil er sein Leben in den Griff bekommen muß. Weniger Verständnis habe ich, wenn Mama sich aus dem Staub gemacht hat, um mit dem jugendlichen Lover die Jugend zu erleben und dann nach Monaten sporadisch auftaucht und Papa auch noch froh sein muß, wenn sie die Kleine zum vereinbarten Termin abholt.

  3. Inaktiver User

    AW: hier richtig?

    Ich stimme dir absolut und vollinhaltlich zu !!! Das ist völlig geschlechtsunabhängig.

    Wundersam war nur für mich, dass für eine Frau sofort eine "Entschuldigung" gefunden wird, während bei einem Mann (zumeist) erst mal vom Schlechteren ausgegangen wird.

    Liegt natürlich auch in der Natur unseres Forums.

    Da ich mittlerweile etliche Väter kenne, die wirklich verzweifelt um ihre Kinder kämpfen, die monatelange Streitereien und Umgangsverweigerung ertragen müssen, kenne ich also auch "die andere Seite".
    Oder auch: Kinder leben beim Vater, Mutter kümmert sich nicht die Bohne, zahlt 0 Unterhalt, überzieht den Vater mit Klagen wegen EU, ....
    Ich reagier da schon etwas angefressen auf Vorverurteilungen aufgrund des Geschlechtes.

    Deswegen empfehle ich ja auch, sich satyrs Beiträge genau und unvoreingenommen durchzulesen.
    Der Mann hat öfter Recht als man denkt!

  4. Inaktiver User

    AW: hier richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wundersam war nur für mich, dass für eine Frau sofort eine "Entschuldigung" gefunden wird, während bei einem Mann (zumeist) erst mal vom Schlechteren ausgegangen wird.
    Nein, es waren zwei versch. Verhaltensweisen.

    Meta sagte, dass er sich seit langem von der Familie abgewandt und ein eigenes Leben vorgezogen hat. Nun nach einer längeren Auszeit sucht er wieder Kontakt zu seiner Tochter und ist dabei nicht der zuverlässigste, was er scheinbar grundsätzlich nicht ist.

    kywalda sprach von einem pubertären Verhalten, der Ablehnung der Tochter, die bis vor einiger Zeit sehr nah war, da diese sie zu sehr an die Mutter erinnerte und einen Kontaktabbruch aus diesen Gründen.

    Da sehe ich völlig unterschiedliche Motivationen und würde dem Vater sagen, dass er zuverlässiger sein sollte und der Mutter, dass sie sich schnellstens im Hinblick auf die Tochter Hilfe für ihre eigene Situation holen soll, da sie auf diese Weise ihrem Kind nichts gutes tut.

    Was das nun mit Satyr zu tun hat, erschliesst sich mir nicht, denn das hat nichts mit Mann vs. Frau zu tun, sondern mit völlig unterschiedlicher Problemlage.

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    AW: hier richtig?

    Vita,

    ich nehme mal an das Du da einen Schreibfehler in deinem letzen Beitrag hast.

  6. User Info Menu

    AW: hier richtig?

    Meta,

    ich bin schon länger stille Mitleserin Deiner Beiträge und obwohl ich nicht immer mit allem 100% einverstanden bin, was Du schreibst, kann ich doch 100% nachvollziehen, wie Du fühlst. Die Wut, die sich in Dir ansammelt, wenn der Papa "schon wieder" unzuverlässig ist, oder der Kleinen Süsses gibt, oder, oder. Das kann ich alles so gut verstehen, denn meine Tochter (knapp 4 Jahre) hat auch so einen "à-la-carte Papa" (übrigens witzigerweise aus dem gleichen Kulturkreis), der sie zwar über alles liebt, wie er immer sagt, was ihn aber nicht dazu veranlasst, mal einen kleinen "Umweg" für sie unter der Woche zu machen, wenn er sie z.B. mal nicht am WE sehen kann.

    Wir haben uns schon vor der Geburt von KleinFrannie getrennt, was sicher das Beste war, was ich machen konnte. So können wir wenigstens weitgehend stressfrei und selbstbestimmt leben.

    Papa hat seine Tochter nie anerkannt, damit er nicht löhnen muss. Mir war das gar nicht so ganz unrecht, denn ich glaubte, dann hat er auch keinerlei legales Anrecht auf sie (und die Gefahr z.B. einer Verbringung ausser Landes sei geringer). Den Kontakt zu ihm habe ich trotzdem immer gefördert, er kann sie sehen wann und wie lange er will.

    Das Problem ist nur: man kann mit ihm keine Absprachen machen. D.h. ich weiss wohl, dass er sie am WE *wahrscheinlich* sehen will, weiss aber nicht genau wann und für wie lange. Ich kann also nie etwas planen, bzw. ich plane unser WE und dann wird entweder alles auf den Kopf gestellt oder Vater und Tochter können sich halt nicht sehen. Solange KleinFrannie nicht nach ihm fragt, geht das ja. Aber es gibt WE, da fragt sie sehr wohl nach ihm und was soll ich ihr da sagen? Dein Vater hat dieses WE keine Zeit?

    Wenn es mir rundum gut geht, ist das ein eher kleines Problem, aber wenn ich gerade Stress habe oder es wirklich wichtig für mich wäre, mal eine Entlastung zu haben, weil ich meine Steuer machen muss, und er mich bzw. sie hängen lässt, dann kocht in mir auch so langsam der ganze Frust hoch. Dass man immer mit allen Problemen allein ist, ich auch noch für sie ganz alleine aufkomme, bei Krankheit immer ich es bin die Urlaub nehmen muss. Und sein Anteil: er geniesst sozusagen die Früchte (sprich nette Nachmittage mit einem einigermassen guterzogenen, passabel gekleideten, gut aufgelegten Kind) meiner Rackerei. Und dann kommt das Kind von ihm zurück, zeigt mir freudestrahlend eine kleine Flasche Mineralwasser und sagt "das hat mir der Papa gekauft!" Ja, toll.

    Die Treffen mit Papa verlaufen auch ähnlich wie bei Meta: bei Papa darf den ganzen Nachmittag Trickfilm geguckt werden (weil Papa braucht seinen Mittagsschlaf von ca. 3 Stunden auch wenn draussen das schönste Wetter ist: nein, er arbeitet nicht nachts und hat keine so sehr anstrengende Arbeit) und sie bekommt sehr viel Süsses (was es zu Hause höchstens mal als Nachspeise gibt). Und ganz wichtig: der Tagesablauf richtet sich völlig nach Papa, egal was Töchterchen machen will oder ob sie müde ist oder nicht.

    Wenn man sich das vor Augen führt, kann man schon mal biestig werden, oder nicht? Da kann ich Meta bestens verstehen.

    Deswegen hat Meta doch diesen Strang eröffnet: sie hatte einen Riesenfrust, wollte diesen loswerden und vielleicht noch von einigen hören, dass sie verstanden wird.

    Da müssen wir doch jetzt nicht Grundsatzdiskussionen führen, oder?

    Frannie

  7. User Info Menu

    AW: hier richtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Deswegen empfehle ich ja auch, sich satyrs Beiträge genau und unvoreingenommen durchzulesen.
    Der Mann hat öfter Recht als man denkt!
    Da kann ich Dir leider nicht zustimmen. Satyr verhält sich mE so, wie Du es den Frauen in diesem Strang vorwirfst: einseitig argumentierend. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

  8. Inaktiver User

    AW: hier richtig?

    Zitat Zitat von kywalda
    Vita,

    ich nehme mal an das Du da einen Schreibfehler in deinem letzen Beitrag hast.
    Wenn Du genauer hinschaust, kannst Du sogar mehrere finden.

  9. User Info Menu

    AW: hier richtig?

    Vita,

    es geht mir um diese Passage,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der Ablehnung der Tochter, die bis vor einiger Zeit sehr nah war, da diese sie zu sehr an die Mutter erinnerte und einen Kontaktabbruch aus diesen Gründen.
    sie ist misverständlich.

    Die Mutter lehnt den Kontakt zur Tochter ab, da die Tochter in Verhalten und Äußerem dem Vater sehr ähnlich ist.

    Zusätzlich kommt hinzu das die Tochter seit ca. einem halben Jahr mitten in der Pubertät steckt. Kinder fangen in dieser Phase an gegen die Eltern zu rebellieren, was bedingt das sie die Werte und Normen der Eltern in Frage stellen.
    Die Mutter duldet keinerlei Widerspruch. Sie ist übrigens fest davon überzeugt richtig zu handeln.

    Die Geschichte hatte also jede Menge an Potential heftiger zu werden.

    Aber wie gesagt, was mich am meisten bei den Diskussionen um Kindesumgang stört sind Sätze wie: Ich als Mutter weiss am besten was gut für mein Kind ist, ich weiss was und wer ihm fehlt.

  10. Inaktiver User

    AW: hier richtig?

    Zitat Zitat von kywalda
    Aber wie gesagt, was mich am meisten bei den Diskussionen um Kindesumgang stört sind Sätze wie: Ich als Mutter weiss am besten was gut für mein Kind ist, ich weiss was und wer ihm fehlt.
    Das würden alle Eltern sagen, die mit ihren Kindern leben. So auch ein Vater, wenn ich mich richtig erinnere, der mit seinem kleinen Kind alleine lebte und hier postete.

    Ich kenne es von Eltern, die die Kinder in der intakten Ehe gemeinsam erziehen, von allein erziehenden Vätern und Müttern, denn wer mit seinem Kind lebt und den Alltag teilt, geht natürlich davon aus, zu wissen, was am besten ist und ihm fehlt.

    Was ist daran ungewöhnlich?

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