schon wieder nur "ICH"...diesmal habe ich dich doch aber gar nicht direkt angesprochen...Zitat von Satyr
aber mal davon abgesehen...meinst du die haben nicht auch mal klein angefangen...
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Thema: Verfassungswidrig
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05.06.2007, 14:46Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
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05.06.2007, 15:02
AW: Verfassungswidrig
Ok.. andere Unternehmen der gleichen Größenordnung wie bei mir, werden trotzdem die gleichen Probleme haben. Und das sind nicht wenige.. das sind viele tausend.
Zitat von Inaktiver User
Japp, die Frage ist nur wie.aber mal davon abgesehen...meinst du die haben nicht auch mal klein angefangen...
Solche Firmen entwickeln sich manchmal über 10-20 Jahre, profilieren sich dann aber mit dem "aktuellen Erscheinungsbild". Was ja auch ok ist, ich glaube im Artikel auch gelesen zu haben das sie eher aktuellere Studien umsetzen.
Wie sie dahin gekommen sind das sie das können, steht da leider nicht drin.
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05.06.2007, 15:12Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
na ja...jedenfalls wohl kaum durch Gesetze die es (noch) nicht gibt.
Zitat von Satyr
Vielleicht sehe ich das ja ein wenig zu naiv...ich bin ja kein Experte...aber ich kann mir nicht vorstellen, das diese Firma jahrelang freiwillig draufgezahlt hat um "ihre Frauen" zu beschäftigen...und....ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen das für flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten eine wahnsinnig hohe Investition notwendig ist....flexibel heißt doch nicht automatisch "Reduzierung der Arbeitszeit"
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05.06.2007, 15:19Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
is nicht neu,
2000 bekam dieses Unternehmen den Familienaward.
Satyr, nicht jedes Unternehmen kann alles in großem Stil umsetzen, aber ich sehe einen entscheidenden Hilfsfaktor in der Zeitarbeit, im Jobsharing, im Homeoffice, in flexiblen Arbeitszeiten und in der verbesserten Betreuungssituation.
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05.06.2007, 15:28
AW: Verfassungswidrig
Nö.. aber wer sagt das die Firma IMMER so frauenfreundlich war? Vielleicht ist sie es erst, seid sie es sich leisten kann? Worum ich die Firma übrigens SEHR beneide.
Zitat von Inaktiver User
Ich schätze auch nicht das sie jahrelang draufgezahlt haben. Wie gesagt, es steht eben nirgendwo wie lang sie das alles schon so handhaben.Vielleicht sehe ich das ja ein wenig zu naiv...ich bin ja kein Experte...aber ich kann mir nicht vorstellen, das diese Firma jahrelang freiwillig draufgezahlt hat um "ihre Frauen" zu beschäftigen...und....ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen das für flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten eine wahnsinnig hohe Investition notwendig ist....flexibel heißt doch nicht automatisch "Reduzierung der Arbeitszeit"
Und doch, die Investitionen SIND hoch. Die können bis in den 6stelligen Bereich gehen.
Wobei dann gilt: Desto größer die Firma, desto mehr Mitarbeiter, desto geringeres Riskio, also weniger Kosten.
@hillary
Da hast Du vollkommen Recht.. aber es kommt aufs Unternehmen an, ob sich das umsetzen lässt.
Ich habe auch Kunden in den USA, in Irland, in London, in der Schweiz und sogar in, jetzt kommts, Lichtenstein *g*
Und da müssen Mitarbeiter auch mal spontan vor ort sein können.
Das ist bei Teilzeitkräften nur bedingt möglich. Und da ich eben nicht ganz so viele Mitarbeiter habe, kann ich auch nicht sagen "Ok, es fährt derjenige, der hier grade rumsitzt und aussieht als würde er nicht arbeiten".. das funktioniert so nicht.. *g*
Wenn mein Unternehmen weiter wachsen sollte wie geplant, könnte ich das alles auch ohne Gesetzesänderung in 3-4 Jahren sicherlich abfedern und stelle dann auch Frauen ein.
So funktioniert es aber leider nicht, ganz einfach weil jeder Job hier individuell im Aufgabenbereich gestaltet ist, es aber zu wenige gibt die "nur" aus Office Arbeit bestehen, ohne direkten Kundenkontakt, Fortbildungen, Wochenendschichten usw. usw.
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05.06.2007, 15:44Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
nimm es mir nicht übel...aber ich glaube nicht das du jemals Frauen einstellen wirst...
Zitat von Satyr
irgendein Grund warum das nun gerade nicht geht wird immer auftauchen...
zum Glück denken nicht alle Unternehmer so...
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05.06.2007, 15:50
AW: Verfassungswidrig
Das ist Unsinn Max.
Wie ich schon öfter schrieb, gibt es wirklich viele die mir sehr tolle Bewerbungen schicken und die ich auch wirklich gern einstellen würde.
Ich hab auch schonmal, nur interessehalber, eine Frau gefragt ob sie für genug Geld darauf verzichten würde irgendwann schwanger zu werden.
Natürlich hat sie es verneint.
Max.. wenn ich durch einen Projektausfall wegen fehlendem Ansprechpartner um die 200.000€ verliere (die nicht gewinn sind!).. kannst Du wirklich nicht verstehen das ich es mir dann SEHR gründlich überlege ob ich Frauen einstellen sollte, wenn es auch genug Männer gibt die den Job übernehmen?
Ich hätte gern mehr Frauen hier, das hätte ich wirklich. Aber ich wäre am Anfang genau deshalb schonmal fast deshalb pleite gegangen.
Ist das wirklich die Alternative die ich eingehen sollte?
Und warum sollte ich, wenn ich das Risiko nicht haben muss?
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05.06.2007, 15:51Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
In der Anwaltskanzlei, in der ich gearbeitet habe, wird das auch ähnlich gehandhabt. Es werden flexible Wiedereinstiegsmodelle angeboten und flexible Arbeitszeiten. Natürlich müssen auch die Anwältinnen, die Teilzeit arbeiten, ein Stück weit flexibel sein, wenn es um Meetings mit Mandanten o.ä. geht. Ich glaube aber, dass die Motivation, auch so zu arbeiten, viel höher ist, wenn Flexibilität etwas ist, dass nicht nur einseitig vom Arbeitgeber eingefordert wird.
In der Kanzlei läuft auch viel über Home Office, denn Akten lassen sich zu Hause genauso gut studieren wie im Büro. Die Kommunikation mit den Kollegen lässt sich ja dank der modernen Technik auch von zu Hause aus gestalten. Viele Arbeitgeber - dazu gehört z.B. auch leider der meines Mannes - nehmen Arbeit nur dann als Arbeit wahr, wenn der AG an seinem Schreibtisch sitzt, egal, ob der da wirklich arbeitet oder nicht.
Meine ehemalige Firma hat jedenfalls erkannt, dass sie sich ins eigene Fleisch schneidet, wenn sie das Potential der gut ausgebildeten Juristinnen nicht wahr nehmen würde. Dadurch bleibt dann auch kaum eine über einen längeren Zeitraum komplett zu Hause, auch wenn der Einstieg stufenweise erfolgt.
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05.06.2007, 16:41Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
@satyr,
kommt immer auf den Job und die Bezahlung an
.
Ich habe schon immer Vollzeit gearbeitet, aus als AE mit Kita-kindern und der Job war mit Reisetätigkeit verbunden. Allerdings nicht mit spontaner, das muss ich zugeben. Einsätze, die über mehrere Tage gingen, bekam ich 4 Wochen vorher mitgeteilt, also genügend Zeit zu organisieren. Es fuhr auch nicht immer ich, es ging im Wechsel mit anderne Kolleginnen, obwohl ich für eine bestimmte Aufgabe des Corporaite Identity der Häuser den Hut auf hatte.
Lag mir ein Projekt sehr am Herzen, habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um es bis zum Ende begleiten, also auch einbauen zu können.
Als ich aus der Firma ausstieg gründete ich mit meinem Vater ein miniBüro, das mit 3 Mann knapp besetzt war. Aber dadurch überschaubar. reich sind wir nicht geworden und wenig später bekam ich die Chance, bei der es gar keine festen Arbeitszeiten gibt. Ständig auf dem Sprung, aber da waren meine Kinder bereits Grundschüler.
Nicht jeder hat die Möglichkeiten, die ich hatte, aber nichts ist unmöglich und manches verdammt unbequem.
Hilly
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05.06.2007, 17:58
AW: Verfassungswidrig
@hillary
4 Wochen???
Wow. Ich wär froh wenn meine Kunden mir selbst immer derart früh bescheid geben würden..
Das maximale ist bei mir eher das ich es 4-5 Tage vorher weiss, 1-2 Tage brauche um zu organisieren und zu gucken wer fährt.. und dann gehts eben los.
Natürlich bezahle ich das meinen Leuten auch dementsprechend.. aber anders geht es leider nicht.
Du sagst es selbst, es ist nicht immer alles bequem. Aber.. wenn ich ehrlich bin.. ich sehe auch nicht das ich für die organisation von Familien zuständig bin.
Wenn der Staat mir da hilft, bitteschön.. dann beteilige ich mich an allem was notwendig ist, damit Frauen auf Augenhöhe bei mir beschäfftigt werden können.
Aber alleine.. nein, das schaffe ich einfach nicht.
Überleg mal, bei dem 3 Mann Büro.. wenn da jetzt 1-2 Leute angekündigt hätten "Du, ich bin schwanger.. ich fall bald aus".. was hättest Du gemacht?
Klar hab ich mehr als 3 Mitarbeiter.. aber eben auch massig Kunden, die alle ihren persönlichen Ansprechpartner haben wollen. Und da kann ich noch so viel drehen, wenden und organisieren.. am Ende trage ich das Risiko, auch mit meinem Privatvermögen.
Und das ist mir einfach zu hoch.
Wie das gewertet wird.. ist mir ehrlichgesagt langsam egal. Ich hab keine Lust ständig hier als Zielscheibe zu dienen.
Ich sehe nur, das ich genau wegen DEN Problemen schonmal fast pleite war. Und dann würden um die 20 Leute arbeitslos werden.
Auf gesamtdeutschland ist das eine kleine Zahl.. für mich aber nicht.


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