@Satyr
Ich habe jetzt keine Lust mit Dir ellenlang zu Posten, meine Meinung, dass ich Deine Sprüche und Deinen Höhenflug für daneben halte ist gesagt. Wenn Du Gefühle und Meinungen, sowie die Freiheit diese zu ändern gesetzlich regeln lassen willst wünsche ich Dir viel Glück dabei. Ich kann auch ehrlich gesagt Dein Problem nicht verstehen, denn wenn ein Paar vorher plant und alles so hinhaut wie gewünscht, weigert eine Frau sich in der Regel nicht wieder arbeiten zu gehen. Ich glaube die typische Hausfrau gehört der Vergangenheit an. Die heutigen Hausfrauen sind Hausfrauen, weil sie es in Absprache mit ihrem Partner sind. Etwas anderes wäre des lieben Familienfriedens Willen auch gar nicht machbar.
Es geht hier nur darum wie man eine Frau verpflichten kann ein Kind in die Welt zu setzen um sie danach dann wieder frühst möglichst arbeiten zu lassen. Etwas degradierend, denn ich als Frau bin keine Gebärmaschine, die Kinder gebärt um andere glücklich zu machen, sondern eine Frau mit Gefühlen, Meinungen und Rechten als Mutter. Vielleicht etwas deplaziert, aber Kinder gehören meiner Meinung nicht im Alter von 1-2 Jahren in den Hort, vermutlich noch ganztags. Dass das in anderen Länden so schön klappt ist darauf zurück zuführen, dass die Betreuungen einfach ausgereift sind, mehr Fachpersonal zur Verfügung steht und nicht den Eindruck erweckt eine Aufbewahrung zu sein. Sofern die Betreuung als Solches hier nicht ähnlich ausgebaut ist, ist es für mich völlig indiskutabel ein Kind so früh wie möglich in diese 'Aufbewahrung' zu schicken. Das Frauen angekreidet wird, ihr Kind nicht unter diesen Umständen fremdbetreuen zu lassen kann ich nicht nachvollziehen. Und diese Kinder tun mir leid. Ich kenne in meinem Umkreis auch wirklich keine Kinder, die gerne über längere Zeit hinweg dort hingehen. Nach dem Betreuungsjahr des Vaters müsste es in eine solche Einrichtung. Was alles so geplant wird ist sensationell, leider wird nicht gefragt was das Kind möchte und wie es damit überhaupt klar kommt. Zuerst bleibt die Mutter als Hauptbezugsperson zuhause, dann muss wieder umgewöhnt werden auf den Vater und anschliessend muss das arme Ding in den Hort. Hört sich für mich nicht sehr kinderfreundlich an.Was ist das für eine bösartige und uninformierte Wertung? Du entziehst jeder Diskussion die Grundlage.
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Thema: Verfassungswidrig
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03.06.2007, 00:08Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
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03.06.2007, 08:45Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Ach, oolivia,
du scheinst mir unter einer massiven selektiven Wahrnehmung zu leiden. Du kennst keine Frauen, die nicht stillen, du kennst keine Krippen, die keine "Aufbewahrungsanstalten" sind, du kennst keine Kinder, die dort gerne über einen längeren Zeitraum dort hingehen... meines Erachtens und meiner Erfahrung nach geht das meilenweit an der Realität von vielen Frauen und Familien vorbei.
Desweiteren tust du so, als würde bei einer hälftigen Aufteilung der Elternzeit das Kind beim Wechsel einem völlig fremdem Menschen übergeben, als hätte der Vater vorher nie statt gefunden und die Mutter würde auf einmal verschwinden. Wenn Eltern planen, sich die Elternzeit zu teilen (auch das geht gerade in skandinavischen Ländern wunderbar), werden sie wohl beide dafür sorgen, dass sich von Anfang an zwischen beiden Elternteilen und dem Kind eine intensive Bindung aufbaut. Diese Bindung kann dem Kind auch keiner mehr nehmen, auch nicht, wenn es nach einer gewissen Zeit in die Krippe geht und eine zusätzliche Bezugsperson dazu bekommt.
Hier widersprichst du dir übrigens. Einerseits sagst, du das die Krippen im Ausland den Kindern nicht schaden, weil sie einen guten Betreuungsschlüssel und ein gutes pädagogisches Konzept haben, auf der anderen Seite sagst du aber, dass mehrere Bezugspersonen bzw. der Wechsel dem Kindeswohl nicht gerecht werden. Also wie denn jetzt? Schaden Krippen oder nicht? Und wenn ja, wo steht das?
Bei einer Einstellung wie deiner, darf man sich übrigens auch nicht wundern, wenn Männer keine aktiven Väter sind und schon gar nicht nach einer Trennung. Für mich klingt das alles nach einer aktiven Ausgrenzung des Vaters und das auch noch im Namen des Kindeswohls.
Solltest du übrigens Kritik an dem von meinem Mann und mir gewählten Lebensentwurf üben wollen, bitte ich dich, dies künftig mit mir direkt zu diskutieren und nicht in Postings an Satyr zu verstecken und dabei Unterstellungen wie mir sei Familie nicht wichtig aufgrund von absolutem Luxusstreben zu unterlassen.Geändert von Inaktiver User (03.06.2007 um 10:01 Uhr)
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03.06.2007, 09:56
AW: Verfassungswidrig
Okay
Zitat von Yana
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
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03.06.2007, 10:17
AW: Verfassungswidrig
Ich bin der Meinung, dass es jede Mutter selber wissen muss, ob sie ihr Kind in eine Krippe tut oder nicht. Keine/r hat das Recht, sie dafür zu maßregeln oder ihr irgendwelche Argumente dafür oder dagegen an den Kopf zu knallen. Einzig der Vater hat hier mit zu entscheiden.
Es kommt immer auf die Situation an und das Kind natürlich.
Mein erstes Mädchen ist jetzt 19 und ich habe es nach 10 Monaten damals in den Betriebskindergarten gebracht. Wir haben in der DDR fast alle Vollzeit gearbeitet, es gab 1988 keine Wegwerfwindeln und viele andere Sachen nicht. Ich war damals selbst erst 19 und bin mit Vollzeit in diesem Alter gar nicht klargekommen. Der Vater des Kindes hat keinen Schlag im Haushalt getan und getrunken. Ich gebe es auch gerne zu, dass es meine heutige Entscheidung beeinflusst hat, erst mal in den 3 Jahren zu Hause zu bleiben und nach einem Jahr zu schauen, wie es läuft. Allerdings ist es heute sehr viel einfacher mit allem und ich habe schon gemerkt, dass ich sehr viel besser zurecht komme, ist ja auch kein Säufer im Haus und es gibt so viel Neues, dass das Leben mit Baby einfacher macht. Außerdem brauche ich in den ersten 3 Jahren nicht gleich Vollzeit zu arbeiten.Geändert von Lucy68 (03.06.2007 um 10:22 Uhr)
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
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03.06.2007, 19:57Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Das mit der selektiven Wahrnehmung dachte ich auch, als ich mich um Kindergärten und Krippen bemühte. Ich fand leider nicht dass vor, was ich die vielen Jahre vorher annahm und war enttäuscht. Aber vielleicht lag es auch an den Vorstellungen die ich hatte - die sind bei Familien natürlich unterschiedlich, dem einen reicht es dem anderen nicht. Das ich nur stillende Frauen in meinem Umkreis habe, dafür kann ich leider nichts - vielleicht richtest Du deinen Vorwurf direkt an sie, denn ich habe den Eindruck dass sie Dein Bild, welches Du versuchst aufrecht zu erhalten schaden.du scheinst mir unter einer massiven selektiven Wahrnehmung zu leiden. Du kennst keine Frauen, die nicht stillen, du kennst keine Krippen, die keine "Aufbewahrungsanstalten" sind, du kennst keine Kinder, die dort gerne über einen längeren Zeitraum dort hingehen... meines Erachtens und meiner Erfahrung nach geht das meilenweit an der Realität von vielen Frauen und Familien vorbei.
Du verstehst es nicht, weil du dahingehend wahrscheinlich noch keine Erfahrungen gemacht hast. Meine Kinder hatten im Kindergarten zwei 'Bezugspersonen', für 23 Kinder. Dass hierbei nicht von Bezugsperson an sich gesprochen werden kann ist meine Meinung - andere mögen es anders sehen.Hier widersprichst du dir übrigens. Einerseits sagst, du das die Krippen im Ausland den Kindern nicht schaden, weil sie einen guten Betreuungsschlüssel und ein gutes pädagogisches Konzept haben, auf der anderen Seite sagst du aber, dass mehrere Bezugspersonen bzw. der Wechsel dem Kindeswohl nicht gerecht werden. Also wie denn jetzt? Schaden Krippen oder nicht? Und wenn ja, wo steht das?
Ich grenze übrigens niemanden aus. Ganz im Gegenteil. Mein Exmann hatte zeitens ein sehr inniges Verhältnis zu seinen Kindern und ich war erschrocken, wie es sich von einen Tag auf den anderen wendete und die armen Kinder so in den Hintergrund gedrängt werden konnten. Da ich sowas bei anderen geschiedenen Familien öfters erlebt habe und mich auch mit betroffenen Müttern unterhalten habe, denke ich einfach, denken wir einfach, dass Männer anders in diesen Bezug 'ticken'. Anders konnten wir es uns nicht erklären. Es tut mir leid für Dich, dass in einem Posting etwas negatives stand auf dass Du ansprichst. Da ich meine Meinung aber nicht über eine Familie im Speziellen, sondern den Umstand an sich äussere darfst Du getrost sein dass ich Dich damit nicht ansprechen wollte/will.
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03.06.2007, 21:19Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Es gibt keine Vorwürfe meinerseits an stillende Mütter. Ich habe nur etwas anderes erlebt als du, nämlich dass von den Müttern, die ich kennen gelernt habe, kaum eine überhaupt die empfohlenen sechs Monate gestillt hat. Mir ist auch ziemlich egal, wer stillt und wer nicht. Wer sich damit wohl fühlt, soll es tun, solange sie und das Kind mögen. Ich möchte einfach nur darauf aufmerksam machen, dass es eine ganze Menge Frauen gibt, die nicht stillen und daher ein früherer Einstieg in den Beruf auch möglich ist. Das wird jetzt aber ziemlich o.t....
Mit diesem Satz implizierst du doch schon wieder, dass Familien Abstriche zuungunsten ihres Kindes machen, wenn sie eine Krippe wählen. Nur weil du, gut geführte Krippen mit gutem Betreuungsschlüssel nicht kennst, heisst das doch noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Ich habe eigentlich keine Lust, meine persönliche Situation hier weiter darzustellen, aber wir haben einen wirklich guten Schlüssel bei mir an der Krippe.Aber vielleicht lag es auch an den Vorstellungen die ich hatte - die sind bei Familien natürlich unterschiedlich, dem einen reicht es dem anderen nicht.
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03.06.2007, 21:59Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Hallo Mädels,
ich greif ja ungern nach der Glocke, aber Streitereien, die persönlich werden, bringen uns nicht weiter.
Sicher gibt es Mütter, die in der Lage sind ihre Kinder ausreichend zu stillen, denen sei das auch vergönnt und es gibt Mütter, wo der Körper das nicht bringt. Das hat primär herzlich wenig mit der Betreuungssituation zu tun.
Ich war so hoch motiviert zu stillen und dann reichte die Milch nicht, Kind bekam nicht genug. Tja zufüttern.
Könnten wir uns darauf einigen, das wir im Prinzip fürs Stillen sind und ein bezahltes Erziehungsjahr befürworten?
Wenn jemand beruflich nicht so lange aussteigen will/ kann, dann berechtigt das, weder den der wieder im Berufsleben steht, noch den anderen der die komplette Zeit nutzt, den anderen zu beschimpfen. Hat hier keiner getan, aber ich weiß, das in der Gesellschaft die Tendenz dazu besteht.
Bei uns hat neulich der evangelische Kindergarten seinen 85 Geburtstag gefeiert, also kommt mir hier nicht damit, das sei eine sozialistische Erfindung, so lang hat sich der Sozialismus nicht gehalten
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Und eine Amme ist auch keine Erfindung der Neuzeit.
Das natürlich für Krippen und Kindergärten völlig unterschiedliche Konzepte erarbeitet werden müssen ist uns doch allen klar. Während eine Kindergärtnerin durchaus 10 bis 12 Knirpse betreuen kann, geht das in der Krippe nicht.
Was das Problem mit den wechselnden Bezugspersonen soll, das versteh ich nicht, kann mir das einer mal erläutern?
Kinder wissen sehr genau, wer ihre Mami ist.
Meine Kinder sind Krippen und Kindergartenkinder, mit mir haben die nie gfremdelt. Sind auch sehr offen und selbstständig und beide haben das Gymnasium besucht und erfolgreich abgeschlossen.
Hmm, wo käme jetzt ein Problem, das wir auf den Krippenbesuch zurückführen könnten?
Kann mir jemand mal eines nennen?
Was wäre die typische Schädigung, die ein Krippenkind hat?
Hilly
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03.06.2007, 22:05Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Die meisten hören nach wenigen Wochen mit dem Stillen auf. Ich hatte vor Jahren, als ich mich wegen meines Sohnes informierte, eine Statistik, die besagte, dass nicht mal die Hälfte der Kinder die empfohlenen 6 Monate gestillt werden und das obwohl die überwiegende Zahl der Mütter in Deutschland das erste Jahr voll zu Hause ist.
Zitat von Inaktiver User
Diese Zahlen wurden 2006 bestätigt.
Es geht bei diesen Statements immer wieder um eine Abwertung der "anderen" zu gunsten des eigenen Weges. Mal wird die angeblich für die Kinder schädlichen Krippensituation, die man selbst nicht mal erlebt hat, angeführt und mal wird auf das angeblich vorhandene Luxusdenken derer abgezielt, das man selbst nicht lebt.Mit diesem Satz implizierst du doch schon wieder, dass Familien Abstriche zuungunsten ihres Kindes machen, wenn sie eine Krippe wählen. Nur weil du, gut geführte Krippen mit gutem Betreuungsschlüssel nicht kennst, heisst das doch noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Ich habe eigentlich keine Lust, meine persönliche Situation hier weiter darzustellen, aber wir haben einen wirklich guten Schlüssel bei mir an der Krippe.
Vielleicht wäre es aber sinnvoller, sich mit Krippen oder Tagesmüttern tatsächlich auseinander zu setzen, den Einschätzungen derer, die die Krippenaufenthalte wissenschaftlich begleichten und dann wäre noch zum Wunsch nach Luxus das von heute im Spiegel zu lesen.
Dann könnte vielleicht auch eine Einschätzung abgegeben werden, die nicht abwertet.
Aber es hat wohl andere Gründe, andere immer wieder in dieser Weise angehen zu müssen. Das Muster ist immer das gleiche.
Gruss und einen schönen Abend
vita
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03.06.2007, 22:11
AW: Verfassungswidrig
Meiner Meinung nach kein Wunder, eher verständlich.
Zitat von Inaktiver User
Sie hatten die Chance sehr früh eine eigene und im Rahmen selbstbestimmte soziale Kompetenz zu entwickeln.
Das haben Kinder mit deutlich weniger aushäusigen Kontakten eher weniger.
Von daher halte ich es für logisch, das sie offener und vor allem selbstständiger werden, auch mehr Ehrgeiz entwickeln.
Glückwunsch an deine Kinder :)
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03.06.2007, 22:12Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Das ist auch gar nicht erlaubt. Der Betreuungsschlüssel für Krippen ist ein anderer als für Kindergärten oder Horte. Das gilt auch für die Ausstattung, die eine andere sein muss, wenn eine solche Einrichtung betrieben werden soll. Ansonsten gibt es keine Genehmigung.
Zitat von Inaktiver User
Eine Frau sagte mal zu mir, dass sie ihr Kind keinem anderen anvertrauen könnte, weil sie fürchten würde, dass das Kind sie dann nicht mehr als Mutter akzeptiert und die Nähe zu dieser Betreuungsperson zu stark würde. Das sind irrationale Ängste, die nur von einer grossen Unsicherheit sprechen, aber nichts mit der Realität von Kleinkindern zu tun haben.Was das Problem mit den wechselnden Bezugspersonen soll, das versteh ich nicht, kann mir das einer mal erläutern?
Kinder wissen sehr genau, wer ihre Mami ist.
Meine Kinder sind Krippen und Kindergartenkinder, mit mir haben die nie gfremdelt. Sind auch sehr offen und selbstständig und beide haben das Gymnasium besucht und erfolgreich abgeschlossen.
Hmm, wo käme jetzt ein Problem, das wir auf den Krippenbesuch zurückführen könnten?
Kann mir jemand mal eines nennen?
Was wäre die typische Schädigung, die ein Krippenkind hat?
Hilly
vita


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