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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    das ist das was ich meine Lucy. Bissel blöd ausgedrückt mit meinem Beispiel, aber bei Kleinkram fängts ja an.

    LG Hilly
    Männer haben eindeutig ein "Vergesslichkeitsgen".
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Yana
    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Was hat das Arbeiten können mit den Raumverhältnissen zu tun?
    Ich weiss zwar, dass man am nächsten Tag aufgrund des Schlafmangels ganz schön gerädert ist (beim ersten Kind haben wir auch zusammen in einem Raum geschlafen, oder besser nicht geschlafen ), aber arbeiten ging trotzdem.
    Mir geht es nicht darum, dass ich schlafen kann. Mir geht es darum, dass das Kind schlafen kann. Theoretisch müsste ich immer um 8 mit ihr ins Bett, damit sie schlafen kann, wenn ich arbeite und sie nicht totmüde in den Kindergarten gehen soll.
    Du kannst mir aber gerne einen Tip geben, wie ich das vermeiden kann. Außer, dass ich auch um 8 Uhr ins Bett muss.

    Unbestritten, man muss natürlich seine Hilfebedürftigkeit dem Amt nachweisen, aber denkst du wirklich, dass jemand, der gerade mal soviel verdient, dass er keinen Anspruch auf Hilfe hat, wirklich um so viel "freier" ist?
    Damit habe ich kein Problem. Mir geht es nur um die Umzugsgenehmigung. Es ist doch wohl logisch, dass eine 2-Zimmer-Wohnung immer mehr kostet, als 1 Zimmer. Nach der Logik könnte ich nie umziehen.
    Ich habe auch schon so wenig verdient und weiß, was du meinst. Es ist das erste Mal, dass ich vom Staat Hilfe bekomme. Übrigens, auch erst ab 01. Juni 2007. Der Grund ist, weil das Elterngeld nicht ausreicht, aber das wäre mit Erziehungsgeld auch nicht anders gewesen.
    Geändert von Lucy68 (29.05.2007 um 18:56 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    das sich plötzlich keiner mehr an Absprachen erinnert, bzw. das Männer mit ihren Frauen nicht diskutieren, wenn sie Probleme sehen.
    Wenn sie sagt, sie bleibt mit dem Kind zuhaus, nickt er, sie verlässt scih drauf, weil sie weiß, er wird für sie und das/ die Kinder sorgen. Bis dahin alles klar. Sogar gesetzlich abgesichert. Und dann kommt der Gau. Alles ist anders und es ist nie über diesen Fall gesprochen worden. Aus Angst, aus Bequemlichkeit oder weil's eben so ist?
    es ist das was Yana sagt, die vermeintliche Sicherheit, dieses *ich delegier jetzt mal die verantwortung, weil laut Gesetz steht mir das zu*
    Oh jeh, ich glaub ich bin heut bissschen zu verworren und leider auch etwas wütend. Ich bin jetzt lieber still.
    hilly
    Naja die Frage ist.. was soll er anderes tun als zu nicken?
    Ernsthaft.. in der Praxis.. was bleibt ihm anderes übrig?
    Wenn Frau das so beschließt und er nickt nich, sie aber denkt sich "eine gute Mutter MUSS zu Hause bleiben, da is nicht dran zu rütteln".. was soll er machen?
    Sich trennen, wo er sie doch liebt? Dann verliert er sie und das Kind. Zwingen kann er sie natürlich nicht. Solange auf sie einreden bis sie genervt ist?
    Selbst zu Hause bleiben ohne das die Frau das möchte, wird im Zweifelsfall wohl nicht wirklich als "toll" angerechnet, sondern als Familienschädlich.

    Also, wie sollte das in der Praxis aussehen? Gibt es vielleicht einen Grund das Männer nur "nicken"?
    Und jetzt bitte nicht sagen "in einer normalen Ehe kann man doch diskutieren" - was ist wenn die Mutter zu sehr überzeugt davon ist, das es schädlich fürs Kind sei, wenn sie arbeiten geht?
    Was macht man da?

  4. Inaktiver User

    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Lucy68
    Wenn jemand in der Ehe nicht arbeitet, sollte das und ist es auch meist die Entscheidung beider. Warum wird so was später "vergessen" und wenn es nur einer entschied, dann war es doch wohl eine schlechte Ehe. Für mich ist eine Ehe dazu da, dass beide entscheiden. Wenn nicht, bleibe ich lieber Single.
    Na ja, und schlechte Ehen beendet man irgendwann.

    Das Problem ist jetzt aber, dass so eine geschiedene Ehe rechtlich behandelt wird, als wäre der Verzicht des einen auf Berufstätigkeit die Entscheidung beider gewesen.

    Du musst also Unterhalt zahlen, obwohl Du diesem Abhängigkeitsverhältnis nie zugestimmt hast.

    Und nein, das kommt nicht selten vor, sehr viele Frauen kündigen an, nach drei Jahren wieder arbeiten zu wollen, weigern sich dann aber. Das wird durch die künftige Unterhaltsrechtsreform zum Glück erschwert.

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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Satyr
    Und jetzt bitte nicht sagen "in einer normalen Ehe kann man doch diskutieren" - was ist wenn die Mutter zu sehr überzeugt davon ist, das es schädlich fürs Kind sei, wenn sie arbeiten geht?
    Was macht man da?
    Der Mutter sagen, dass es schädlich fürs Kind ist, wenn der Papa arbeiten geht und dann Elternzeit beantragen.
    Ich würde es als Mann drauf ankommen lassen, wenn ich unbedingt zu hause bleiben wollte und es auch so geplant ist, dass einer zu hause bleibt.

    Was soll sie schon dagegen machen können? Sich scheiden lassen? Dann könntest du zum Richter sagen, dass du ja beim Kind zu hause warst. Schließlich müsstet ihr erst das Trennungsjahr hinter euch bringen, in dem das Kind natürlich bei dir war und du zu hause warst.

    Ich finde die Ausreden fürs "Nicken" ein wenig zu lasch. Du hast als verheirateter Vater das gemeinsame Sorgerecht, du hast auch dieselben Rechte auf Elternzeit.

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    AW: Verfassungswidrig

    Ja, sie würde sich scheiden lassen.
    Und eventuell sogar eine Härtefallscheidung durch bekommen, wenn sie klar machen kann das ein Trennungsjahr nicht "zumutbar" wäre.

    Als Mann klar zu machen das man sich (mehr) ums Kind gekümmert hat, ist verdammt schwierig.
    Das ist ja das Problem. Als Mann muss man beweisen das man MEHR als die Mutter getan hat, das man "besseres" bieten kann. Mann muss sie "übertrumpfen", sozusagen.
    Frau muss das nicht. Und das ist enorm schwierig.

    Davon mal abgesehen.. es ist ja nicht irgendeine Frau. Man liebt sie ja, möchte im Grunde auch keine Trennung, versucht also Konflikte zu vermeiden - wenn möglich, möchte ja nicht nur das Kind nicht verlieren, sondern auch nicht die Frau die man liebt.
    Das kommt noch dazu.

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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Satyr
    Das ist ja das Problem. Als Mann muss man beweisen das man MEHR als die Mutter getan hat, das man "besseres" bieten kann. Mann muss sie "übertrumpfen", sozusagen.
    Frau muss das nicht. Und das ist enorm schwierig.
    Das kenne ich doch irgendwoher. Warum soll es euch besser gehen, als uns Frauen jahrelang im Beruf und teilweise noch.
    Bin ich nicht gemein?
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  8. Inaktiver User

    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Satyr
    Ja, sie würde sich scheiden lassen.
    Und eventuell sogar eine Härtefallscheidung durch bekommen, wenn sie klar machen kann das ein Trennungsjahr nicht "zumutbar" wäre.
    Wie sollte sie das denn durch bekommen? Das ist nicht mal in Fällen körperlicher Gewalt immer machbar.

    Ich glaube, Du hast nicht allzu viel mit solchen Verfahren zu tun.

    Als Mann klar zu machen das man sich (mehr) ums Kind gekümmert hat, ist verdammt schwierig.
    Das ist ja das Problem. Als Mann muss man beweisen das man MEHR als die Mutter getan hat, das man "besseres" bieten kann. Mann muss sie "übertrumpfen", sozusagen.
    Frau muss das nicht. Und das ist enorm schwierig.
    Das müssen mittlerweile beide, soweit ich vorgestern von einer Bekannten erfuhr, die derzeit im Trennungsjahr ist und bei denen das Jugendamt sagte, dass beide gleich erziehungsfähig seien, ähnliche räumliche Voraussetzungen hätten und es nun um die Kinder ginge.

    Da ist viel mehr im Alltag der Jugendämter in Gange, als Du Glauben machen willst.

    Davon mal abgesehen.. es ist ja nicht irgendeine Frau. Man liebt sie ja, möchte im Grunde auch keine Trennung, versucht also Konflikte zu vermeiden - wenn möglich, möchte ja nicht nur das Kind nicht verlieren, sondern auch nicht die Frau die man liebt.
    Das kommt noch dazu.
    Also: Mann liebt Frau und will keine Trennung, Frau verlässt Mann und macht ihn fertig, während er von Anfang an nur Konflikte vermeiden wollte?

    Wo hast Du den Plot denn abgeschrieben?

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    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Lucy68
    Das kenne ich doch irgendwoher. Warum soll es euch besser gehen, als uns Frauen jahrelang im Beruf und teilweise noch.
    Bin ich nicht gemein?
    Äh.. ich sage nicht das es Männern besser gehen soll als Frauen (oder umgekehrt).
    Nur da 2 Dinge zu vermischen halte ich für unsinnig.
    Zumal es da nicht mehr nur um Mann und Frau geht, sondern um ein Kind. Spätestens ab da kann man solche Dinge doch mal sein lassen, oder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie sollte sie das denn durch bekommen? Das ist nicht mal in Fällen körperlicher Gewalt immer machbar.

    Ich glaube, Du hast nicht allzu viel mit solchen Verfahren zu tun.
    Indem sie dem Richter klar macht, welche Konsequenzen das für ihr Leben hat, wenn sie noch die Pflichten einer Ehefrau (nein, nicht der Sex *fg*) erfüllen muss. Das kann auf dem Arbeitsmarkt manchmal recht kritisch sein, was dann im Endeffekt schlecht fürs Kind sein könnte.

    Und Du solltest nicht so viel Glauben, wo Du nichts weisst :)

    Da ist viel mehr im Alltag der Jugendämter in Gange, als Du Glauben machen willst.
    Das sind (tolle) Einzelfälle, leider. Klar kommt so LANGSAM etwas in Gang. Aber solange es noch nicht die Regel ist, werde ich weiter argumentieren.
    Ganz einfach weil die Familiengerichtsbarkeit zum Großteil trotzdem noch einseitig ist. Da ändern auch Einzelfälle nichts dran.

    Also: Mann liebt Frau und will keine Trennung, Frau verlässt Mann und macht ihn fertig, während er von Anfang an nur Konflikte vermeiden wollte?

    Wo hast Du den Plot denn abgeschrieben?
    ARG!
    Muss man mir immer alles im Mund rumdrehen?
    Mann liebt Frau.
    Frau möchte, entgegen der Absprache, zu Hause bleiben.
    Mann ist enttäuscht, liebt Frau aber trotzdem.
    Mann möchte weder Kind, noch Frau verlieren.
    Mann fügt sich, aus Angst das sie ihn verlassen könnte, obwohl er sie doch liebt...sie leben viele Jahre glücklich weiter, kein Streit.
    Dann trennen sie sich, aus völlig anderen Gründen.. jetzt wird Mann sein Kind nurnoch alle 14 Tage sehen.

    ODER:
    Mann liebt Frau.
    Frau möchte, entgegen der Absprache, zu Hause bleiben.
    Mann ist enttäuscht, sagt Frau das es anders abgemacht war.
    Frau ist enttäuscht, das er ihre mütterlichen Wünsche nicht respektiert und fühlt sich als Mutter nicht wahrgenommen.
    Frau verlässt Mann mit Kind.
    Mann hat Frau und Kind verloren.

    Ja, eventuell kann er in einigen Jahren (oder beim richtigen Richter auch heute) das Kind zu sich zurück holen. Trotzdem hat ihn die Frau, die er liebt, verlassen und seine Ehe ist im Eimer.

    Was hätte er anders machen sollen?

  10. Inaktiver User

    AW: Verfassungswidrig

    Zitat Zitat von Satyr
    Indem sie dem Richter klar macht, welche Konsequenzen das für ihr Leben hat, wenn sie noch die Pflichten einer Ehefrau (nein, nicht der Sex *fg*) erfüllen muss. Das kann auf dem Arbeitsmarkt manchmal recht kritisch sein, was dann im Endeffekt schlecht fürs Kind sein könnte.
    Na, dann mal los vor Gericht und dann so einen Fall gesucht. Ich habe in diesem Bereich viel zu tun und gerade die Abkürzung des Trennungsjahres ist nichts für Leichtgewichte. Da braucht es mehr als Überredungskunst.

    Und Du solltest nicht so viel Glauben, wo Du nichts weisst :)
    So freuen wir uns beide, dass wir mit dem Thema zu tun haben, beide zu wissen meinen und nicht glauben.


    Das sind (tolle) Einzelfälle, leider. Klar kommt so LANGSAM etwas in Gang. Aber solange es noch nicht die Regel ist, werde ich weiter argumentieren.
    Ganz einfach weil die Familiengerichtsbarkeit zum Großteil trotzdem noch einseitig ist. Da ändern auch Einzelfälle nichts dran.
    Es kann nicht die Regel sein, so lange der Alltag mit den Kindern in den meisten Fällen an der Frau hängt.

    ARG!
    Muss man mir immer alles im Mund rumdrehen?
    Mann liebt Frau.
    Frau möchte, entgegen der Absprache, zu Hause bleiben.
    Mann ist enttäuscht, liebt Frau aber trotzdem.
    Mann möchte weder Kind, noch Frau verlieren.
    Mann fügt sich, aus Angst das sie ihn verlassen könnte, obwohl er sie doch liebt...sie leben viele Jahre glücklich weiter, kein Streit.
    Dann trennen sie sich, aus völlig anderen Gründen.. jetzt wird Mann sein Kind nurnoch alle 14 Tage sehen.

    ODER:
    Mann liebt Frau.
    Frau möchte, entgegen der Absprache, zu Hause bleiben.
    Mann ist enttäuscht, sagt Frau das es anders abgemacht war.
    Frau ist enttäuscht, das er ihre mütterlichen Wünsche nicht respektiert und fühlt sich als Mutter nicht wahrgenommen.
    Frau verlässt Mann mit Kind.
    Mann hat Frau und Kind verloren.

    Ja, eventuell kann er in einigen Jahren (oder beim richtigen Richter auch heute) das Kind zu sich zurück holen. Trotzdem hat ihn die Frau, die er liebt, verlassen und seine Ehe ist im Eimer.

    Was hätte er anders machen sollen?
    Er hätte sich dem Konflikt früh stellen müssen und nicht erst in dem Moment, als beide verschiedene Lebensentwürfe hatten.

    Ist doch ganz einfach, denn nur so überleben Ehen langfristig. Augen zu und durch ist nicht.

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