Zitat von Lucy68
Sorry, daß ich in einem Forum eine abweichende Meinung vertrete...
Ja und? Betreuungsunterhalt des Vaters ist schließlich für die Betreuung, keine Arbeitslosenversicherung für Mütter. Sie ist übrigens genauso unterhaltspflichtig wie der Vater.Zitat von Lucy68
Betreuungsunterhalt ist in der aktuellen Form ein kompletter Witz. Während nämlich die Mutter sich durch Verweigerung (zur Arbeitsaufnahme bzw. zur Ganztagsbetreuung) diesen Unterhalt erzwingen kann, darf der Vater zahlen, selbst wenn er gleichwertige oder gar komplette Betreuung anbietet.Zitat von Lucy68
Antworten
Ergebnis 161 bis 170 von 514
Thema: Verfassungswidrig
-
26.05.2007, 20:16
AW: Verfassungswidrig
-
26.05.2007, 20:22
AW: Verfassungswidrig
So so, wenn es für die Betreuung ist, warum soll die Frau deiner Meinung nach dann arbeiten gehen? Du widersprichst dir immerzu.
Zitat von lordsofmidnight
Und sie ist nicht unterhaltspflichtig, nur betreuungspflichtig, wenn das Kind bei ihr lebt. Wenn das Kind 18 ist, ist sie auch barunterhaltspflichtig.
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
-
26.05.2007, 20:23
AW: Verfassungswidrig
Bist du jetzt auf einmal für Ganztagsbetreuung? Aber nur dann, wenn es an Papas Geldbeutel geht oder?
Zitat von lordsofmidnight
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
-
26.05.2007, 20:23Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Lucy, sorry dich habe ich jetzt auch nicht gemeint. Du hast ein Baby!
Zitat von Lucy68
Und schau, du bist von Anfang an allein, du machst dir Gedanken, weil du musst. Aber viele Mütter vertrauen eben auf den Vater und Ehegatten, statt auf sich.
Wird nicht leicht Kleine. Hast du irgendwo Freunde, Familie ein Netzwerk, was dir helfen kann?
LG Hilly
-
26.05.2007, 20:30
AW: Verfassungswidrig
Familie habe ich nicht, weil adoptiert und die sind schon lange tot. Aber ich denke, da wo ich hinziehen will, bin ich auch nicht ganz alleine. Auch hier nicht, wo ich jetzt bin. Ich habe ein kleines Netzwerk. Ich bin es außerdem gewohnt, seit ich 17 war, für mich zu sorgen. Ich sehe auch keinen Grund, es jetzt anders zu machen. Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als abhängig zu sein, aber manchmal, so wie jetzt geht es nicht anders (ALG2, weil das Elterngeld zu niedrig ist).
Zitat von Inaktiver User
Ich habe noch einen Vater, den ich gerade suche. Habe erst kürzlich den Namen erfahren, aber noch nichts rausbekommen, scheint selbständig zu sein oder im Ausland zu leben. Werde mich demnächst ans Fernsehen wenden deshalb. Ich sag Bescheid, wenn es klappt.
lg Lucy :)Geändert von Lucy68 (26.05.2007 um 20:37 Uhr)
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
-
26.05.2007, 20:38
AW: Verfassungswidrig
Ganz einfach:
Zitat von Lucy68
Gibt es Ganztagsbetreuungsplätze betreut die Mutter ja viel weniger. Warum sollte also der Vater dann noch Betreuungsunterhalt an sie zahlen?
.
-
26.05.2007, 20:46Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Zitat von lordsofmidnight
Um Himmelswillen eure Lordschaft, ihr werft sämtliche Grundsätze übern Haufen.
Was in Frankreich oder Skandinavien geht, muss in Deutschland noch lange nicht funktionieren
, das können wir von der Mentalität her gar nicht.
Hilly
-
26.05.2007, 20:52
AW: Verfassungswidrig
Frau Clinton, ich wünsche Sie mir zwar zur nächsten Präsidentin, aber mit Verlaub, isch bin nix Lord, das ist nur der Name eines Computerspiels aus den 80ern.
Zitat von Inaktiver User
Welche Grundsätze wären dies?
Zitat von Inaktiver User
Eine deutsche Mama geht nicht arbeiten?
-
26.05.2007, 20:52Inaktiver User
AW: Verfassungswidrig
Ich war mit den Kindern teilweise zuhause, oft habe ich nebenbei gejobbt und im Kindergartenalter bin ich halbtags gegangen. Zur Zeit der Trennung war ich ohne, es gab einfach keinen Betreuungsplatz für meine Kinder. Das war finanziell ganz hart, zumal ich die teure Wohnung alleine finanzieren musste und hinten und vorne nix übrig blieb.@OO,
ich war 2 Jahre bezahlt mit den Kindern zuhause.
Im Osten gab es sowas wie das Elterngeld was Frau VDL eingeführt hat.
Krippen und Kindergärten hatten von 6 bis 19 Uhr geöffnet, da viele Frauen im Handel arbeiteten und bei uns die Läden bis 18 Uhr geöffnet waren. Allerdings arbeiteten wir in sogenannten rollenden Schichten, 7 bis 15.30 Uhr, die Spätschicht von 12 bis 18.30 Uhr.
Organisieren mussten wir schon immer können.
Um meinem Sohn ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen habe ich damals meinen gesamten Schmuck verkauft, und wenn am 25. des Monats noch nichtmals Geld für ein Stück Butter übrig war musste ich peinlicher Weise bettelnd zu meiner Mutter, die mich mit ihrem Freund natürlich in 3stündiger Manier ausfrug, warum denn bei mir das Geld nicht reicht. Da kamen dann so Ratschläge, dass ich doch statt Kaffee Wasser trinken solle usw.
Als der komplette Unterhalt am 6. immer noch nicht da war, habe ich beim Sozialamt angerufen und um Hilfe gebeten. Da gab man mir einen Termin für den 23., mein Einwand dass wir aber jetzt nichts mehr zu essen hätten entgegnete man dass es am 9. ja wieder Kindergeld gibt. Als ich dann frug, ob es nicht schlimm für ein Kind wäre, 3 tagelang nur Wasser zu bekommen sagten sie, dass es ja eine Tafel gäbe und ich dort mit den Kindern hingehen könnte. Schlimm war, dass ich nur noch heulen konnte und meine Kinder alles mitbekamen. Letztendlich musste ich wieder zu meiner Mutter, bzw. sie kam zu mir weil ich keinen Sprit mehr im Auto hatte und ging mit mir einkaufen.
Der Aufstockungsunterhalt dient ja dafür, dass der geringer Verdienende keinen sozialen Abstieg fürchten muss. Das kann man so oder so sehen, ich finde es gerechtfertigt, wenn die Ehe über Jahrzehnte gedauert hat und sich dadurch auch ein gewisser Lebensstandart ergeben.Aber LOM, du mein allerliebstes Schnuckelchen, warum gibt es Lt. Gesetzgebung für kinderlose vollberufstätige in Trennung lebende Ehefrauen Trennungsunterhalt vom entsorgten Alten?
Ist doch ein bisschen gaga oder?
Richtwerte des Gerichts sind, dass die Mutter nach Vollendung des 8. Lebensjahres halbtags und nach Vollendung des 12. Lebensjahres des jüngsten Kindes volltags wieder beruflich einsteigen kann. Als mit Ehe als Vorsorgeinstitut ist da nichts.Weil ich der Meinung bin, und das sogar als Frau, dass nach der Trennung jeder selbst zurecht kommen muss. Die Ehe ist doch kein Geschäft auf Lebenszeit, mit dem man hinterher ein Leben lang ausgesorgt hat.
-
26.05.2007, 21:00
AW: Verfassungswidrig
Der Aufstockungsunterhalt dient ja dafür, dass der geringer Verdienende keinen sozialen Abstieg fürchten muss. Das kann man so oder so sehen, ich finde es gerechtfertigt, wenn die Ehe über Jahrzehnte gedauert hat und sich dadurch auch ein gewisser Lebensstandart ergeben.
Warum sollte eine Frau eine Lebensstandard-Garantie haben, wenn der Mann sie auch nicht hat?


Zitieren
