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  1. Inaktiver User

    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Nun, die egozentrische Denkweise ist ja offensichtlich weit verbreitet...
    Wenn das Geldverdienen für das wirtschaftliche Überleben von Mutter und Kind egozentrisch ist, sollte das viel öfter der Fall sein.

  2. gesperrt

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn das Geldverdienen für das wirtschaftliche Überleben von Mutter und Kind egozentrisch ist, sollte das viel öfter der Fall sein.

    Es war vom Aufenthaltsort der Mutter die Rede, nicht vom Geldverdienen.

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Nun, die egozentrische Denkweise ist ja offensichtlich weit verbreitet...
    Mir ist egal, was du egozentrisch nennst oder nicht. Es ist auch Kindswohl, mir Gedanken zu machen, wie es weiter gehen soll und dafür zu sorgen, dass ich als Mutter arbeiten gehen kann und dazu gehört nun mal, dass ich meinen Aufenthaltsort selbst bestimme, wenn ich weiß, dass ich auch in Zukunft niemals Unterhalt bekomme, weil der Vater vor der Abschiebung steht.
    Im Übrigen gibt es finanzielle Nachteile bei Ämtern mit GSR und das ist für mich auch ein Grund, erst recht natürlich, wenn ich keinen Unterhalt bekomme. Alles klar oder willst du jetzt wieder alles verdrehen.
    Geändert von Lucy68 (30.05.2007 um 15:36 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Es war vom Aufenthaltsort der Mutter die Rede, nicht vom Geldverdienen.
    Da du nun offensichtlich nicht logisch denken kannst, ist das dir natürlich wieder entgangen.
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von Satyr
    Ehrlichgesagt finde ich das Unterhaltszahlungen nicht in Zusammenhang mit Vaterrechten (Sorgerecht) gebracht werden sollten.

    Was ist mit einem Vater der WIRKLICH keinen Job hat und arbeitslos ist, obwohl er es gern anders hätte? Der kann nicht zahlen, möchte sich aber trotzdem wie ein gleichberechtigtes Elternteil fühlen. Jetzt könnte man da aber wieder einen Missbrauch draus drehen, nach dem Motto "der kann bestimmt arbeiten, will aber nicht und deshalb is nix mit Vaterschafft".

    Vaterschafft sollte meiner Meinung nach exakt gleich bewertet und den gleichen Status haben wie Mutterschaft.
    Und da die Mutter sich, im Zweifelsfall, ihre Rechte nicht erkaufen muss, sollte ein Vater das auch nicht müssen.. oder?
    Moment- wenn der Unterhalt für das Kind völlig von der Mutter erarbeitet wird, dann muß diese auch den Aufenthaltsort bestimmen können. Einfach, weil sie den besten Arbeitsplatz finden muß. Und das sollte wohl auch ein Vater verstehen (und auch gut finden, er will ja das Beste für sein Kind).

    Ein Vater, der wirklich arbeitslos ist, kann sich um sein Kind kümmern, sogar Vollzeit. Wenn er daran kein Interesse hat, wozu will er dann GSR? Und wenn er sich kümmern würde, warum sollte man es ihm verweigern?

    Ich denke auch, daß Mutte- und Vaterschaft gleichberechtigt sein sollten. Dazu gehören aber eben auch gleiche Pflichten. Solange die nicht erfüllt werden, sollte das Sorgerecht bei dem Elternteil sein, der sich um das Kind kümmert. Egal, ob das der Vater oder die Mutter ist.

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Und was spricht, im Normalvall, dagegen wenn man sowas mit dem Vater absprechen muss?

    Ich hab nichts dagegen wenn jemand wegen eines Jobs umziehen muss. Ist ein Kind da, kann man aber nicht nur um sich selbst planen, sondern muss auch um das Kind rumplanen. Und zu diesem gehört ein Recht auf den Vater.
    Und da, in meinen Augen, weder Mutter besser ist als Vater - noch umgekehrt.. sollten sich BEIDE absprechen, bei derart wichtigen Dingen und gucken wie man einen Kompromiss zu Stande bekommt.

    Und ja, jetzt werden die Damen sagen "Aber dadurch mache ich mich doch erpressbar, was ist wenn er nicht will?".. stimmt soweit. Aber momentan ist ex EXAKT umgekehrt.
    Also muss sich was ändern, das BEIDEN ein gleichberechtigtes Sorgereicht ermöglicht.. richtig?

    Wie gesagt.. ein Vater der die Mutter erpressen und Steine in den Weg legen kann ist nicht toll, das will ich nicht. Aber das momentane Szenario, das exakt das gleiche ist - nur umgekehrt.. DAS will ich auch nicht.

    Oder ist ein Szenario von beiden zu vernachlässigen und eher "weniger schlimm"? Ich denke nicht.

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von Polarstern
    Ich denke auch, daß Mutte- und Vaterschaft gleichberechtigt sein sollten. Dazu gehören aber eben auch gleiche Pflichten. Solange die nicht erfüllt werden, sollte das Sorgerecht bei dem Elternteil sein, der sich um das Kind kümmert. Egal, ob das der Vater oder die Mutter ist.
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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Vorurteile werden wesentlich häufiger von Frauen bedient, die hier Väter generell als "sich nicht kümmernde Wesen" darstellen, in völliger Verklärung der Realität. In der "Welt der unterdrückten Männer" lebe ich übrigens auch nicht, ich bin verheiratet und hab demzufolge das Sorgerecht.
    Ich weiß ja nicht, wieviele getrennte Paare Du kennst, in denen sich der Vater voller Betreuungswillen um das Sorgerecht reißt, aber ich kenne kaum eines. Dafür aber viele, wo der Mann das Kind nicht sehen möchte und ganz sicher nicht dafür zahlen.

    "Völlige Verklärung der Realität" kann meine Wahrnehmung eigentlich nicht sein, sonst würde es nicht in einigen Ländern Ämter geben, die nichts anderes tun, als zu versuchen, Männer dazu zu bringen, ihren Unterhaltspflichten nachzukommen. Eine Freundin von mir hat über Jahre versucht, ihrem Ex das Scheidungsurteil zukommen zu lassen. Leider war er nicht auffindbar. Ein Interesse, sein Kind zu sehen, hatte er auch nicht.

  9. gesperrt

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Da du nun offensichtlich nicht logisch denken kannst, ist das dir natürlich wieder entgangen.
    Als Mann kann ich natürlich logisch denken.

    Wenn eine "Mutter" meint mit dem Kind hinzuziehen wo sie will, um da ihre Brötchen zu verdienen, während Papa mangels Aufenthaltsbestimmungsrecht zusehen kann wo er bleibt, und wie er den Umgang geregelt und bezahlt bekommt, hat das sehr wohl mit Egozentrik und Mutterkult zu tun.

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    AW: Änderung des Sorgerechts geplant?

    Zitat Zitat von Polarstern
    Moment- wenn der Unterhalt für das Kind völlig von der Mutter erarbeitet wird, dann muß diese auch den Aufenthaltsort bestimmen können. Einfach, weil sie den besten Arbeitsplatz finden muß. Und das sollte wohl auch ein Vater verstehen (und auch gut finden, er will ja das Beste für sein Kind).

    Ein Vater, der wirklich arbeitslos ist, kann sich um sein Kind kümmern, sogar Vollzeit. Wenn er daran kein Interesse hat, wozu will er dann GSR? Und wenn er sich kümmern würde, warum sollte man es ihm verweigern?
    Weil er nicht zahlt? :)
    Hier kam doch von einigen "Er zahlt nicht, also braucht er auch keine Rechte".. so nach dem Motto "Solange er nicht zahlt, bestimme ich".
    Und DAS finde ich einfach nicht ok, das sollte man getrennt behandeln.
    Und nu stell Dir vor, er ist (nicht gewollt) arbeitslos, möchte die Zeit nutzen und sich ums Kind kümmern, die Mutter hat jetzt aber ne Stelle die ca. 100km weit weg ist.
    Wie soll er es sich da leisten, sein Kind zu sehen? Als Arbeitsloser darf man nicht zu lange vom Wohnort weg, es sei denn man nimmt sich Urlaub.. was nicht viel ist, hab ich mal gehört.
    Und die paar Kröten an Geld die man da bekommt, reichen bei WEITEM nicht um einen regelmäßigen und gleichwertigen Kontakt aufrecht zu erhalten.

    Also.. was da machen?
    DESHALB bin ich für ein "wegziehen ok, wenn sie drüber geredet haben".. und nicht ein "ich ziehe weg, das Kind kommt mit, basta".
    Diese Vollendete Tatsachen mentalität kann nicht motivierend für den anderen Elternteil sein, sowas tut nur weh.
    Dem Kind im Zweifelsfall übrigens auch.

    Ich denke auch, daß Mutte- und Vaterschaft gleichberechtigt sein sollten. Dazu gehören aber eben auch gleiche Pflichten. Solange die nicht erfüllt werden, sollte das Sorgerecht bei dem Elternteil sein, der sich um das Kind kümmert. Egal, ob das der Vater oder die Mutter ist.
    Jain!
    ERSTMAL sollten BEIDE das Sorgerecht haben. Erfüllt einer seine Pflichten (absichtlich) nicht, sollte man ihm das Sorgerecht aberkennen.
    SORUM sollte es laufen, NICHT andersrum.
    Momentan müssen Väter beweisen, das sie das Sorgerecht "verdient" haben.. völlig im Gegensatz zu Müttern.
    Da Mütter aber nichts besseres sind, sollten sie es sich entweder auch verdienen müssen.. oder Väter sollten es auch direkt bekommen... oder?

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