Doch, kann man.Zitat von Inaktiver User
Warum müssen Väter erst beweisen, das sie ein genauso toller Elternteil sein können, während Mütter das nicht müssen?
Kannst Du mir das mal erklären?
Denn genau DAS ist damit gemeint. "Nehmt die Stücke die wir euch hinwerfen und zeigt ob Ihr damit umgehen könnt, dann sehen wir weiter".
WARUM?
Väter sind NICHT schlechter (auch nicht besser) als Mütter, werden aber behandelt wie kleine Kinder die man erst an die Vaterrolle ranerziehen muss.
Das Väter das albern finden und sich in ihrer Rolle verarscht fühlen, kann ich da sehr gut verstehen.
Stell es Dir umgekehrt vor.. wie würdest Du dich fühlen?
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24.05.2007, 11:27
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
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24.05.2007, 11:27
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Bei wem?
Zitat von Inaktiver User
Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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24.05.2007, 11:27
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Frau Zypries bestätigt übrigens Prantls Meinung.
Nach Einschätzung von Zypries folgt aus dem Urteil der Bundesverfassungsgerichter eine Schlechterstellung geschiedener Frauen im Vergleich zur geplanten Novelle: "Das wird für die geschiedenen Frauen auch bedeuten, dass sie im Zweifel noch eher werden arbeiten gehen müssen, als wir das in unserem Gesetzwurf jetzt vorgesehen hatten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...484701,00.html
Na Vita, das ganze könnte sich zum Bumerang für Deine Absichten entwickeln.
Du darfst aber auf die konservativen, klerikal ideologisierten Politiker der CSU mit ihrem veralteten Familienbild hoffen:
Singhammer sieht das anders: "Ich halte unseren Entwurf weiterhin für tragfähig."
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24.05.2007, 11:30Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Eben.
Zitat von Inaktiver User
Deswegen zahlt eben ein Vater, der von seiner Frau Berufstätigkeit erwartet und sich lieber selber um sein Kind kümmert, dieser eben auch keinen Unterhalt, sondern setzt das Geld ein, um sich dieses Selber-kümmern zu ermöglichen - und verbittet sich hier Einmischungen des Staates.
Die dieser ja in Väter stark benachteiligender Weise vornimmt.
Im übrigen kannst Du nicht mehr mit dem besonderen Schutz der Ehe argumentieren - vor allem nicht, wenn Du gerade noch laut danach gerufen hast, dass eheliche und uneheliche Kinder gleichgestellt werden.
Unterhalt ist nicht mehr Unterhalt, der aus der besonderen Stellung der Ehefrau resultiert, sondern der einzige Grund für Unterhalt ist Kindesbetreuung.
Wenn die Ehe beendet ist, gibt es ansonsten keinen Schutz für diese Ehe mehr.
Was die Höhe des Betreuungsunterhaltes angeht - das BVerfG hat, als es entschieden hat, dass dieser immer auch dem Kind zugute kommt, damit gemeint, dass er dem Kind zugute kommt, weil die Mutter mittels dessen in die Lage versetzt wird und werden soll, sich ganztags um das Kind zu kümmern.
Dem zweijährigen Kind ist es aber eher egal, ob Mutti dreimal im Jahr in die Karibik fahren kann oder nicht ... deswegen reicht das Existenzminimum.
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24.05.2007, 11:36Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Liebe Hilly,
Zitat von Inaktiver User
auch momentan hat die Rechtsprechung alle Möglichkeiten der Welt, besondere Härten, die mit einer zu nivellierenden Anwendung üblicher Gesetze verbunden sind, zu erkennen und solche Fälle anders zu entscheiden.
Und nutzt sie auch - und wird das auch in Zukunft können.
LG, mnn
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24.05.2007, 11:39Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Und doch ist es für tausende so, das sie finanziell schlechter gestellt sind, weil das Modell der Ehe als Versorgungsinstitut geplatzt ist.
Zitat von Inaktiver User
Dennoch gibt es Ausnahmen. Während meine Ehe war ich der Hauptverdiener, ich hätte theoretisch meinem Mann 3/7 Ausgleich zahlen müssen.
Anwältin und Richter waren hier nicht ganz unparteiisch
, der gegenseitigen Verzicht auf Unterhalt wurde voll akzeptiert.
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24.05.2007, 11:40Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Kannst du dich nicht an diese unsägliche Polemik vom "Wickelvolontariat" erinnern? Und an die Diskussion, man könne den Familien doch nicht vorschreiben, wer wann wie zu Hause zu bleiben hat, was man ja mit Einführung der Vätermonate täte? Kam überwiegend allerdings auch aus konservativen Kreisen und zu denen zähle ich dich eher nicht.
Zitat von Satyr
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24.05.2007, 11:43
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Man(n) sollte seine Kinder eben nicht beim ONS produzieren
Zitat von Satyr

Man(n) kann aber keiner Frau, die kein Kind will eins aufzwingen was die Betreuung des Kindes betrifft wenn es denn da ist. Wieviel Zeit dafür der Mann dann bekommt muss er in erster Linie mit seinem Arbeitgeber regeln.
Zitat von Satyr
Wann wäre es denn nicht nötig?
Zitat von Satyr
Sollte eine Frau, die sich nicht selbst in der Lage sieht ein Kind aufziehen zu können, wirklich in dieser Frage komplett auf den Partner verlassen. Wir sprechen hier von 2 Jahrzehnten im Leben der Frau. Im Jahr 2003 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei ca. 40 %.
Laut einer mir bekannten Therapeutin, die mit Patchworkfamilien arbeitet, ein gefährlicher Denkansatz. Aus der alten Familie sind nämlich zwei neue Familien entstanden. Und jedes Elternteil muss sich seine neue Familie selbst aufbauen. Das wollen allerdings viele nicht sehen was dann zu ständig neuen Konflikten führt.
Zitat von Satyr
Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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24.05.2007, 11:48
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Es sei denn er ist
Zitat von Marditta
a) anonym unterwegs
b) auf absehbare Zeit völlig pleite oder
c) bereit auszuwandern.
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24.05.2007, 11:55
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Doch, ich kann mich daran erinnern. Aber wie Du schon sagst, der meiste Aufstand ist aus konservativen Kreisen (Bayern usw.) gekommen. In diesen Kreisen sitzen aber nicht nur Männer.. in teilen Deutschlands sind die Frauen sogar weit in der Überzahl. Von daher ist es nicht gerecht, das nur den Männern anzulasten.
Zitat von Inaktiver User
Stimmt soweit.. verstehe eh nicht wie das viele schaffen da Kinder zu bekommen.. naja..
Zitat von Marditta
Aber Frauen können einem Mann der kein Kind will eins aufzwängen. Spielt er nicht mit, können sie ihn zumindest das finanzielle aufzwängen.Man(n) kann aber keiner Frau, die kein Kind will eins aufzwingen was die Betreuung des Kindes betrifft wenn es denn da ist. Wieviel Zeit dafür der Mann dann bekommt muss er in erster Linie mit seinem Arbeitgeber regeln.
Aber ich mag diese Mann vs. Frau Debatte langsam nicht mehr..
Ja, der Arbeitgeber spielt eine große Rolle. Kann der Mann mit diesem aber alles klären oder sucht er sich eine weniger Zeitintensive Stelle, sollte er nicht vom anderen Part abhängig sein, sondern sich nach eigenem Ermessen auch ums Kind kümmern können.. oder? Also mit eigenem Ermessen nach oben, nicht nach unten.
Wir Männer müssen uns doch auch auf die Frau verlassen? Warum ist das so anders?Wann wäre es denn nicht nötig?
Sollte eine Frau, die sich nicht selbst in der Lage sieht ein Kind aufziehen zu können, wirklich in dieser Frage komplett auf den Partner verlassen. Wir sprechen hier von 2 Jahrzehnten im Leben der Frau. Im Jahr 2003 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei ca. 40 %.
Auch wir Männer sehen die hohe Scheidungsrate.. nur informieren sich leider viele nicht, was dies hinterher für ihr Verhältnis zum Kind bedeutet.. und wundern sich dann das sie es nicht mehr beim Aufwachsen begleiten dürfen.
Wenn Frau sich also nicht auf den Mann verlassen kann und deshalb Konsequenzen zieht.. warum dürfen Männer das nicht auch?
Naja da kommt es wohl auf die Sichtweise an. Leider "kämpfen" ja auch die neuen Partner manchmal gegen die "alte Familie".Laut einer mir bekannten Therapeutin, die mit Patchworkfamilien arbeitet, ein gefährlicher Denkansatz. Aus der alten Familie sind nämlich zwei neue Familien entstanden. Und jedes Elternteil muss sich seine neue Familie selbst aufbauen. Das wollen allerdings viele nicht sehen was dann zu ständig neuen Konflikten führt.
Trotzdem ist und bleibt für mich der leibliche Vater der "Hauptvater", genauso wie die leibliche Mutter die "Hauptmutter" bleibt. Alles andere fände ich nicht in Ordnung, abgesehen von Adoption und dergleichen.
ICH sehe solche Konstellationen einfach nur als eine vergrößerung beider Familien zueinandern.. aber ich fürchte das ich da nicht wirklich die Regel bin.


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