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  1. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Mariella22
    Aber viel nützen tut das auch nichts, denn wie hier schon oft geschrieben. Das Recht auf gemeinsame Sorge nach Trennung hat der Vater trotzdem nicht, so wie er das gern möchte. Wenn Mutti nicht will, dann halt nicht.
    Also höchste Zeit was zu ändern.. nur deshalb schreibe ich eigentlich die ganze Zeit hier *g*

    Zitat Zitat von krackli
    Und hier scheiden sich eben die Geister, welcher Schritt zuerst getan werden sollte. Ich z.B. denke, daß erst eine Veränderung innnerhalb der Familien stattfinden muß, bevor die Rechtsprechung (und um die geht es ja hier, zumindest was die nacheheliche Betreuungssituation angeht) reagieren kann.
    Das sehe ich anders. Es tut sich in vielen Familien ja schon was, die Rechtssprechung lässt das kalt. Und das sind für mich nicht nur Zahlen, sondern Kindesschicksale.
    Natürlich nimmt die Regierung oft die Gesellschaft zu Grunde.. aber nicht immer.
    Manchmal sieht sie auch die Gesellschaft, sieht das etwas schief läuft.. und ändert daraufhin Gesetze, um Impulse zu geben.
    Ist bei den ganzen letzten Arbeitsmarktreformen teilweise so passiert.
    Genauso bei vielen Gesetzen die der Feminismus sich auf die Fahnen geschrieben hat.
    Da war die Gesellschaft am Anfang noch nicht so weit, die Regierung hat es aber ermöglicht weiter zu kommen.
    Warum nicht also auch hier?
    Es wurde schon geschrieben.. manchmal sollten Gesetze einfach nur aufhören einer Weiterentwicklung im Wege zu stehen, dann wäre schon viel geholfen.
    Warum das hier anders sein soll, das weiss ich nicht.
    Das aktuelle System versagt hinten und vorne, an allen Stellen. Was hätte man also mit einem neuen groß zu verlieren, wenn es am Anfang nicht läuft wie gewünscht?

  2. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was also tun, wenn es die Väter scheinbar nicht wollen und selbst blockieren?
    Na, ganz einfach - eine "finanzielle Schlechterstellung" von Vätern, die sich nicht kümmern, gegenüber Vätern, die sich kümmern.
    Den Wunsch der Frauen nach "zu-Hause-bleiben" von der expliziten Zustimmung des Mannes abhängig machen, sonst kann sie selber dafür sparen, dass sie sich das finanziert.
    Abschaffung des Ehegattensplittings.
    Usw. usf. - hatten wir doch schon alles tausendmal.

  3. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die gesellschaftliche Realität ist weiterhin, dass Männer den Beruf bevorzugen und Frauen sich bevorzugt für die Familie engagieren. Eine Änderung in diesem Bereich der Partnerschaften wird nicht von Gesetzen blockiert, sondern von den Paaren, die dies nicht anders leben.
    Wo siehst Du diese Realität? Wir leben in einer Zeit in der die Kanzlerin eine Frau ist und es "nur" 4 männliche Minister mehr gibt als Frauen.. was eher Zufall sein dürfte.
    Ist es da nicht langsam an der Zeit die alten Parolen einzustecken und die neue Realität anzuerkennen?
    Nur weil du arbeitende Männer siehst, um Dich herum, heisst es nicht das diese sich nicht auch zu Hause engagieren. Und es gehören oft 2 dazu.. einer der will.. und eine die das eventuell (!) nicht zulässt, weil sie ein übervorsichtiges Mamatier ist.
    Und wenn sie sich nach der Geburt weigert wieder arbeiten zu gehen, ist häufte als man denkt, muss ja einer die Familie finanzieren. Klar könnte er auch sagen "Nö, dann gehe ich auch nicht arbeiten".. aber dann hätte die Familie verdammt wenig Geld. Also sollte man es auch mal als Verantwortungsbewusst anerkennen, das er für die Familie arbeiten geht.. oder?
    Das heisst aber nicht, das er das selbst so gewählt hat.

    Was sollte also das Recht tun?
    Das habe ich schon sehr oft geschrieben. Ignorierst Du es absichtlich?
    GLEICHWERTIGES M
    Vätern mehr Zeit mit der Familie verordnen? Das hat man bei den Vätermonaten versucht und der Aufschrei der Entrüstung war gross, sodass es nur zu Bonusmonaten kam.
    [/QUOTE]

    Und wer genau hat da aufgeschrien? Ich hab keinen Vater aufschreien gehört.

    Was also tun, wenn es die Väter scheinbar nicht wollen und selbst blockieren?
    Ihn mit Müttern komplett gleichsetzen.. und nicht versuchen ihn mit kleinen Almosen zu füttern, ala "da hast Du ein wenig was und wir haben hoffentlich 2 Jahre Ruhe vor weiteren Forderrungen".
    Warum immer nur diese kleinen Dinge? Hier ne Betreuung, da n bissel Geld.. usw..?
    Warum nicht einfach alle Gleich behandeln, dann müsste man sich nicht so viele Gedanken zu kleinen Baustellen machen.

  4. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die gesellschaftliche Realität ist weiterhin, dass Männer den Beruf bevorzugen und Frauen sich bevorzugt für die Familie engagieren. Eine Änderung in diesem Bereich der Partnerschaften wird nicht von Gesetzen blockiert, sondern von den Paaren, die dies nicht anders leben.

    Was sollte also das Recht tun? Vätern mehr Zeit mit der Familie verordnen? Das hat man bei den Vätermonaten versucht und der Aufschrei der Entrüstung war gross, sodass es nur zu Bonusmonaten kam.

    Was also tun, wenn es die Väter scheinbar nicht wollen und selbst blockieren?
    Bei uns ist das so, das mein LG nicht für die Betreuung unser gemeinsamen Tochter zu Hause bleiben darf. Ich habe zu Hause zu bleiben, damit er arbeiten gehen kann und somit Unterhalt zahlen kann. Unterhalt soll ja auch sein. Aber wenn er absolut keine Arbeit findet und wir uns entscheiden daher, ich gehe arbeiten, damit 1 arbeitet. Nein das geht nicht.
    Liebe Grüße

    Seid 08.07.08 stolze Eltern des 1. Jungen in unserer Familie

  5. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wo siehst Du den Nachteil für Kinder wohlhabender Eltern, wenn ihre Mütter nur das Existenzminimum erhalten ?

    Der Kindesunterhalt wird doch auch nivelliert und ist in Zukunft nicht mehr an das Einkommen des Vaters gekoppelt.

    Ausserdem sind das zwei verschiedene Kassen - das finanzielle Wohl des Kindes ist nicht daran gekoppelt, dass die Mutter mehr Unterhalt bekommt.

    Ich denke auch, eine Kopplung des Unterhaltes für die Mutter an das Einkommen des Vaters widerspricht dem Gedanken, dass es sich dabei nur um ein Betreuungsgeld handelt, nicht um ein Lebe-in-Luxus-Geld.

    Das sieht das Bundesverfassungsgericht scheinbar anders, das sagte, dass dieser Unterhalt immer auch dem Kind zugute kommt. Ich denke, dass das der Punkt ist, der Deine Idee nicht trägt.

    Und wenn es unabhängig vom Kind ist, sich also auf die Eltern bezieht, wieso sollen sich diese Beträge dann am Existenzminimum orientieren?

    Und dann noch: deutsche Gerichte sehen eine radikale Verschlechterung der finanziellen Bedingungen bei Trennung nicht als das an, was man anstreben sollte. Es gilt immer noch die Ehesituation als prägend. Somit kommt man wohl nicht in Versuchung, sich am Existenzminimum zu orientieren.

  6. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Also höchste Zeit was zu ändern.. nur deshalb schreibe ich eigentlich die ganze Zeit hier *g
    l

    Genau Deiner Meinung.
    Liebe Grüße

    Seid 08.07.08 stolze Eltern des 1. Jungen in unserer Familie

  7. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Na, ganz einfach - eine "finanzielle Schlechterstellung" von Vätern, die sich nicht kümmern, gegenüber Vätern, die sich kümmern.
    Den Wunsch der Frauen nach "zu-Hause-bleiben" von der expliziten Zustimmung des Mannes abhängig machen, sonst kann sie selber dafür sparen, dass sie sich das finanziert.
    Abschaffung des Ehegattensplittings.
    Usw. usf. - hatten wir doch schon alles tausendmal.

    Gekennzeichnetes = Schwierig/ situationsabhängig!

    Rest

  8. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Na, ganz einfach - eine "finanzielle Schlechterstellung" von Vätern, die sich nicht kümmern, gegenüber Vätern, die sich kümmern.
    Den Wunsch der Frauen nach "zu-Hause-bleiben" von der expliziten Zustimmung des Mannes abhängig machen, sonst kann sie selber dafür sparen, dass sie sich das finanziert.
    Abschaffung des Ehegattensplittings.
    Usw. usf. - hatten wir doch schon alles tausendmal.
    Solche Eingriffe in die inneren Angelegenheiten einer Ehe sieht das deutsche Recht nicht vor. Die Ehe steht unter dem besonderen Schutz des Staates und die Ehepartner sind frei in ihren Entscheidungen. Solch eine Abstimmungspflicht einzuführen widerspräche unserem Rechtsverständnis.

  9. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Und wer genau hat da aufgeschrien? Ich hab keinen Vater aufschreien gehört.
    Dann lies doch einfach noch mal nach, wer sich da alles äusserte und mit welcher Vehemenz die Debatten dazu geführt wurden. Gerade hier waren auch viele männliche Volksvertreter ganz weit vorn.

    Ihn mit Müttern komplett gleichsetzen.. und nicht versuchen ihn mit kleinen Almosen zu füttern, ala "da hast Du ein wenig was und wir haben hoffentlich 2 Jahre Ruhe vor weiteren Forderrungen".
    Warum immer nur diese kleinen Dinge? Hier ne Betreuung, da n bissel Geld.. usw..?
    Warum nicht einfach alle Gleich behandeln, dann müsste man sich nicht so viele Gedanken zu kleinen Baustellen machen.
    So lange die bisherigen Möglichkeiten nicht mal im Ansatz genutzt werden, kann man kaum von Almosen reden.

  10. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Solche Eingriffe in die inneren Angelegenheiten einer Ehe sieht das deutsche Recht nicht vor. Die Ehe steht unter dem besonderen Schutz des Staates und die Ehepartner sind frei in ihren Entscheidungen. Solch eine Abstimmungspflicht einzuführen widerspräche unserem Rechtsverständnis.
    Und meinem Rechtsverständnis wiederspricht es, das meine Partnerin mein Leben auf sehr lange Sicht ändern kann, auch über die Ehe hinausgehend, ohne das ich Mitspracherecht habe.
    Betrifft es nur die Zeit in der Ehe und ich kann mich trennen wenn mir diese Fremdbestimmung nicht gefällt, dann bitte. Aber hier greift der Staat schon ein, indem er eine Ehe Situation greift, auf ALLE Ehen überträgt und derart pauschal das Leben danach bestimmt.
    MEIN Rechtsverständnis ist da ein anderes. Und in diesem Fall, darf er gern in meine Ehe eingreifen.
    Wer er ja auch mit Eheverträgen tut. Manche sind durchaus vom Staat gewollt und auch Rechtskräftig.

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