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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Und ich bleibe dabei.. ein Vater der in Gesellschaft, bei Müttern und vor dem Gesetz auch als gleichwertiges Elternteil gesehen wird, der wird sich mit der Verantwortung auch leichter tun und sich eher kümmern.. einfach weil er dann "ein Vater" ist.. und nicht mehr der Wochenendonkel ohne nennenswerte Rechte.

    Und hier scheiden sich eben die Geister, welcher Schritt zuerst getan werden sollte. Ich z.B. denke, daß erst eine Veränderung innnerhalb der Familien stattfinden muß, bevor die Rechtsprechung (und um die geht es ja hier, zumindest was die nacheheliche Betreuungssituation angeht) reagieren kann.

    Was die Rechte unverheirateter Väter angeht, denke ich auch, daß sich da etwas tun sollte. Denkbar wäre da u.a., daß Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtserklärung standardmäßig aneinander gekoppelt werden.

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Oh,

    LOm, hast ja auch schon das gleich geschrieben.
    Liebe Grüße

    Seid 08.07.08 stolze Eltern des 1. Jungen in unserer Familie

  3. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn man innerhalb von einem Zeitraum unter drei Jahren mindestens zwei Kinder mit zwei Frauen bekommen hat, muss man das wohl.
    Mal 'ne andere Frage: Soll sich in Zukunft der Betreuungsunterhalt eigentlich immer noch am Einkommen des Mannes ausrichten - 3/7 dessen, was nach Abzug des KU übrigbleibt ?

    Das wäre doch eigentlich eine eklatante Ungleichbehandlung von Kindern reicher und Kindern armer Väter, weswegen also der Betreuungsunterhalt sich generell am Existenzminimum auszurichten hat, so die Väter das überhaupt zahlen können.

  4. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von krackli
    Und hier scheiden sich eben die Geister, welcher Schritt zuerst getan werden sollte. Ich z.B. denke, daß erst eine Veränderung innnerhalb der Familien stattfinden muß, bevor die Rechtsprechung (und um die geht es ja hier, zumindest was die nacheheliche Betreuungssituation angeht) reagieren kann.
    Genau dies ist der Punkt, denn das geschriebene Recht vollzieht immer die gesellschaftlichen Entwicklungen nach und nicht umgekehrt.

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von krackli
    Was die Rechte unverheirateter Väter angeht, denke ich auch, daß sich da etwas tun sollte. Denkbar wäre da u.a., daß Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtserklärung standardmäßig aneinander gekoppelt werden.

    Das ist es doch schon. Wir mußten beides unterschreiben und es war selbstverständlich.
    Liebe Grüße

    Seid 08.07.08 stolze Eltern des 1. Jungen in unserer Familie

  6. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Genau dies ist der Punkt, denn das geschriebene Recht vollzieht immer die gesellschaftlichen Entwicklungen nach und nicht umgekehrt.
    Nur, in unserem Fall ist es leider so, dass das geschriebene Recht gesellschaftliche Entwicklungen blockiert und verhindert - im übrigen ist das nicht immer so wie Du es beschreibst.

    Was also tun ?

  7. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mal 'ne andere Frage: Soll sich in Zukunft der Betreuungsunterhalt eigentlich immer noch am Einkommen des Mannes ausrichten - 3/7 dessen, was nach Abzug des KU übrigbleibt ?

    Das wäre doch eigentlich eine eklatante Ungleichbehandlung von Kindern reicher und Kindern armer Väter, weswegen also der Betreuungsunterhalt sich generell am Existenzminimum auszurichten hat, so die Väter das überhaupt zahlen können.
    Das Unglück armer Kinder ist in Ehen wie auch ausserhalb derer, dass sie in Verhältnisse geboren werden, in denen ohne Zutun des Staates ihre wirtschaftliche Existenz nicht gesichert wäre.

    Dies nun zum Nachteil von Kindern wohlhabender auszulegen und die Väter hiermit zu entlasten wäre mehr als zynisch.

  8. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur, in unserem Fall ist es leider so, dass das geschriebene Recht gesellschaftliche Entwicklungen blockiert und verhindert - im übrigen ist das nicht immer so wie Du es beschreibst.

    Was also tun ?
    Die gesellschaftliche Realität ist weiterhin, dass Männer den Beruf bevorzugen und Frauen sich bevorzugt für die Familie engagieren. Eine Änderung in diesem Bereich der Partnerschaften wird nicht von Gesetzen blockiert, sondern von den Paaren, die dies nicht anders leben.

    Was sollte also das Recht tun? Vätern mehr Zeit mit der Familie verordnen? Das hat man bei den Vätermonaten versucht und der Aufschrei der Entrüstung war gross, sodass es nur zu Bonusmonaten kam.

    Was also tun, wenn es die Väter scheinbar nicht wollen und selbst blockieren?

  9. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Unglück armer Kinder ist in Ehen wie auch ausserhalb derer, dass sie in Verhältnisse geboren werden, in denen ohne Zutun des Staates ihre wirtschaftliche Existenz nicht gesichert wäre.

    Dies nun zum Nachteil von Kindern wohlhabender auszulegen und die Väter hiermit zu entlasten wäre mehr als zynisch.
    Wo siehst Du den Nachteil für Kinder wohlhabender Eltern, wenn ihre Mütter nur das Existenzminimum erhalten ?

    Der Kindesunterhalt wird doch auch nivelliert und ist in Zukunft nicht mehr an das Einkommen des Vaters gekoppelt.

    Ausserdem sind das zwei verschiedene Kassen - das finanzielle Wohl des Kindes ist nicht daran gekoppelt, dass die Mutter mehr Unterhalt bekommt.

    Ich denke auch, eine Kopplung des Unterhaltes für die Mutter an das Einkommen des Vaters widerspricht dem Gedanken, dass es sich dabei nur um ein Betreuungsgeld handelt, nicht um ein Lebe-in-Luxus-Geld.

  10. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die gesellschaftliche Realität ist weiterhin, dass Männer den Beruf bevorzugen und Frauen sich bevorzugt für die Familie engagieren. Eine Änderung in diesem Bereich der Partnerschaften wird nicht von Gesetzen blockiert, sondern von den Paaren, die dies nicht anders leben.

    Was sollte also das Recht tun? Vätern mehr Zeit mit der Familie verordnen? Das hat man bei den Vätermonaten versucht und der Aufschrei der Entrüstung war gross, sodass es nur zu Bonusmonaten kam.

    Was also tun, wenn es die Väter scheinbar nicht wollen und selbst blockieren?
    Wer sagt denn, daß es nicht auch die Mütter sind die sich selbst blockieren, indem sie sich nicht aus ihrer Mutterrolle emanzipieren?

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