Bei den deutschen Unterhaltssätzen kommt für die meisten mit einem oder mehr Kindern nicht mal der ALG II Satz raus. Da muss keiner etwas prüfen. Da ein grosser Teil der Unterhaltsschuldner nicht mal den Unterhalt für die Kinder zahlt, ist diese Forderung völlig indiskutabel.Zitat von lordsofmidnight
Das gemeinsame Sorgerecht ist nach einer Scheidung die Regel und gesetzlich fixiert. Mehr wird es kaum geben.Ich freue mich erst wenn auch eine Gleichbehandlung beim Sorgerecht vorgenommen wird.
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24.05.2007, 10:06Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
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24.05.2007, 10:09
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Und die Möglichkeit lautet:
Zitat von Inaktiver User
Verweigerung jeglicher außerhäusigen Arbeit und ausschließliche Haus- und Familienarbeit. Mama an die Vollzeit-Arbeitsfront schicken, damit Papa ´ne kleine Chance auf das Kind nach der Trennung hat.
Das ist keine Strategie, sondern einfach nur familienzerstörender Mist.
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24.05.2007, 10:11
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Japp, mag sein. Manchmal merkt man das aber erst hinterher.. dann ist es allerdings zu spät.
Zitat von Marditta
Äh nein. Wenn das Kind da ist, muss die Lage geregelt sein.. also würde ich damit schon während der Schwangerschaft anfangen.. BEVOR das Kind da ist. WENN es da ist, will ich genug Zeit haben es von Anfang an "erleben" zu dürfen. Was aber eben auch einen Großteil der Schwangerschaft für mich einbezieht.Da sind dann aber schon Kinder da. Viele alleinerziehende Frauen, sowohl ledig wie geschiedene, wären froh wenn die Väter ihrer Kinder eine Einstellung deine Einstellung hätten, Satyr. Ich selbst habe in meinem Bekanntenkreis zwei Fälle wo die Väter sich auch unter der Woche mindestens 1 Nachmittag für die Kinder frei nehmen.
Verstehen kann ich sie auch. Nur nicht das sie das dann auch durchdrücken, wenn es garnicht nötig ist, sie es also könnten.. aber nicht müssen.Aber oft sieht es eben auch anders aus und ich kann daher Frauen gut verstehen, die sagen: "Ich will erst dann ein Kind, wenn ich im Zweifel auch alleine für dieses Kind sorgen kann."
Japp.. die Familie ist da, wo die Kinder sind. Das kann in der Straße XY sein, wo das Kind mit einem Elternteil lebt.. und die Mutter lebt 5 Straßen weiter.
Zitat von Inaktiver User
Dann leben sie nicht unter einem Dach, aber SIE sind für mich die Familie.
Oder fändest Du es toll wenn Du nach der Trennung aussortiert wirst, weil der Vater mit dem Kind (und eventuell neuer Frau) woanders lebt und sagt "ey Vita geh weg.. Familie ist, wo das Kind ist, nicht wo DU bist!"?
Die Familie besteht nur selten aus einem Elternteil, auch wenn viele Frauen das anders empfinden. Nur weil sie die betreuende Person sind, heisst es nicht das sie auch das einzige Elternteil sind.
Aber falls Du das wirklich so siehst, hat sich die Diskussion mit Dir erübrigt. Das zeigt sehr genau, worauf Du hinaus möchtest.. und das fände ich mies. Dem anderen Elternteil.. sowie auch dem Kind gegenüber.
Ich halte von den meisten Väterverbenden genausowenig wie von den Frauenverbänden. Wobei es schockierend ist, das Frauen für jeden.. sorry.. Pups.. nen eigenen Verband haben und Männer nicht.Nur weil Du der Meinung bist, dass es hierbei um die Eltern ginge, heisst es nicht, dass das so ist. Ich vermute, zu wissen, wen Du meinst und würde dem gerne die Vätervereine entgegen setzen, die auch immer wieder behaupten, dass es ihnen um die Kinder ginge, vielfach aber mit Unterhaltskürzungsbegehren durchs Land gehen, die mitnichten den Kindern zu Gute kommen würden.
Aber das nurmal so nebenbei.
Ich bin generell kein Fan von sowas.. weder bei Müttern, noch bei Kindern.
WENN, dann fände ich einen gemischten Elterninteressenverband, in dem Männer UND Frauen sitzen noch in Ordnung. Aber sobald es selektiv wird, stößt es an meine Grenzen.
Und deshalb bleibe ich dabei.. es sollte ums Kind gehen, nicht um die Eltern. Vieles was fürs Kind sein muss, kommt auch den Eltern zu gute. Aber umgekehrt ist es eben nicht immer so.
Wenn die Ziele für das Kind nicht notwendig sind.. dann kann ich damit leben.Wenn das das einzige ist, würden viele bisher vertretenen Ziele für Familien ihre Berechtigung verlieren.
Es wird aber nicht durchgesetzt. Zumal es kein Recht auf GLEICHWERTIGEN Umgang mit beiden ist, oder? Nur ein "überhaupt stattfindender" Umgang. Da sehe ich den gravierenden Unterschied.Du pickst ein Ziel heraus, das Recht der Kinder auf beide Eltern, das es aber bereits gibt. Dieses Recht des Kindes ist gesetzlich fest geschrieben.
Japp.. seh ich genauso. Stellt sich nur die Frage wer das zahlen soll, falls die Frau im Suff von einem Kerl schwanger geworden ist, dessen Name sie nicht kennt und von dem sie keine Ahnung hat wo er wohnt. Und ja, das gibt es leider viel zu oft.Ob die Steueränderungen den Kindern zu Gute kommen oder wiederum etwas für Erwachsene und deren Interessen sind, sei dahin gestellt. Ich denke aber, wenn wir diese Steuerinteressen als durchsetzungswert akzeptieren, müssen wir auch die Belange allein erziehender auf Unterhaltssicherung akzeptieren, denn einen weiteren Unterschied zwischen den Belangen allein erziehender und gemeinsam erziehender dürfte es kaum geben.
Japp.. stimmt so weit. Aber das ist nichts was ich für die Eltern, sondern fürs Kind tun würde. Denn am Ende würde es dem Kind zu Gute kommen.Da gäbe es aber noch einiges, was man für Eltern tun könnte und meiner Meinung nach auch müsste. Vor allem müsste man akzeptieren, dass auch in diesem Land die Ehe als Dauerzustand eines Paares für ein Drittel der Menschen, die sie angehen nicht lebbar ist und lernen damit zu leben, dass es die Lebensform der allein erziehenden hier wie in anderen Ländern auch in Zukunft geben wird und ihr nicht ständig auch steuerlich Steine in den Weg werfen.
Und wenn man akzeptiert, das die meisten Eltern alleinerziehend werden, der andere Part aber nicht aus der Welt ist, könnte man auch mal deutlich mehr dafür tun, das diese Version trotzdem lebbar ist... auch mit einem Elternteil das nicht unter dem gleichen Dach wohnt.
DA sollte es auch Förderrung geben, die dem anderen Elternteil weit mehr Kindesprägung ermöglicht.
Wäre fürs Kind sicher nicht schlecht :)
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24.05.2007, 10:11Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
In einem Fall, den ich kenne, war der Vater voll erwerbstätig. Er war Lehrer und nutzte seine Zeit zu Hause, während seine Frau, die Mutter der zwei Kinder, einen Arbeitsplatz als Sachbearbeiterin im ÖD hatte. Es war familienzerstörend, was er im Zuge der Trennung tat, aber ihm war das egal. Er war Vater und meinte, nur so dies weiter sein zu können.
Zitat von lordsofmidnight
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24.05.2007, 10:20
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Die deutschen Unterhaltssätze sind weltspitze. Da sollte Mama schon mal belegen müssen, was sie denn mit dem Geld macht.
Zitat von Inaktiver User
Ist vermutlich der einzige Fall im gesamten Wirtschaftsleben wo Geld ohne Nachweis gezahlt wird.
Zitat von Inaktiver User
Bei -kommenden- gleichen Pflichten gibt es keinerlei Grund Vätern ohne Trauschein nicht auch gleich Rechte wie Ehemännern zu gewähren.
Dein Mütterverein in den roten Roben hat gestern in der Urteilsbegründung ausdrücklich bestätigt, daß uneheliche Kinder keine Nachteile gegenüber ehelichen Kinder haben dürfen. Demzufolge dürfte Schluß damit sein, daß manche Kinder einen Vater mit Sorgerecht haben, während andere Kinder sich mit einem Umgangsrecht-Papa begnügen müssen.
Bei optimalem Verlauf gibt´s seit gestern Hoffnung auf lediglich 3 Jahre Unterhalt für alle und Sorgerecht für alle Papis.
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24.05.2007, 10:21
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Die Höhe finde ich ja auch ok. Der andere Part sollte wohl kaum 100% des Unterhalts bezahlen, oder? Wenn da nochmal die selbe Summe drauf kommt, also der Unterhaltspart des anderen Elternteils, dann sollte das schon passen.. oder?
Zitat von Inaktiver User
Nur mal der neugierdehalber, einer erstngemeinte Frage: Was hat der Vater nach der Scheidung von diesem Sorgerecht? Was kann er damit machen?Das gemeinsame Sorgerecht ist nach einer Scheidung die Regel und gesetzlich fixiert. Mehr wird es kaum geben.
Und warum soll es nicht mehr geben? Warum nur nach Scheidung?
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24.05.2007, 10:23Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Es geht auch anders.
Selbst wenn beide Vollzeit arbeiten, aber das Paar muss sich einig sein und die Voraussetzungen müssen dazu gegeben sein. Sprich eine Form der Betreuung, die es den Eltern erlaubt, für ihre Kinder und sich zu leben. Dazu muss sich aber einiges ändern. Auch das Bild vom Vater als Erzieher. Viele junge Väter beginnen nämlich sehr enthusiastisch und irgendwann ist die Luft raus.
Und Kinder unterbrechen nicht unbedingt die Karriere einer Frau, ich bin Dipl. , mein Ex ist Dipl. Ich war eher mit dem Studium fertig, bekam die Kinder, war 2 Jahre zuhaus und stieg dann sofort als Abteilungsleiterin ein. Er hat 10 Jahre dazu gebraucht.
Ich muß aber gestehn, ich bin ein Organisationstalent und habe einen Job, zu dem die Kids auch mal mit können. Das ist ein unendlicher Vorteil, den eine Bandarbeiterin oder Kassiererin bei Lidl nicht hat.
Hilly
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24.05.2007, 10:26Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Genmau das gleiche ist es doch, wenn der Vater einige Strassen oder Städte weiter wohnt. Es gibt da keinen Unterschied.
Zitat von Satyr
Da die Kinder nur mit einem leben können, wird es der/die sein, der mehr Engagement nachweisen kann. Ein gemeinsames Leben endet mit der Trennung. Das kann aber für die Kinder nicht bedeuten, dass sie dabei die Betreuungsperson verlieren, die bisher hauptsächlich für sie da war.Oder fändest Du es toll wenn Du nach der Trennung aussortiert wirst, weil der Vater mit dem Kind (und eventuell neuer Frau) woanders lebt und sagt "ey Vita geh weg.. Familie ist, wo das Kind ist, nicht wo DU bist!"?
In vielen Fällen ist es eine Erwachsene, die das Geld verwaltet, sich mit dem Vermieter oder sonstigem auseinander setzt, die Kinder betreut, ihren Alltag regelt, die Steuern in Klasse II zahlt, Kitagebühren, Zahnarztkosten oder Klassenfahrten bestreitet.Die Familie besteht nur selten aus einem Elternteil, auch wenn viele Frauen das anders empfinden. Nur weil sie die betreuende Person sind, heisst es nicht das sie auch das einzige Elternteil sind.
Aber falls Du das wirklich so siehst, hat sich die Diskussion mit Dir erübrigt. Das zeigt sehr genau, worauf Du hinaus möchtest.. und das fände ich mies. Dem anderen Elternteil.. sowie auch dem Kind gegenüber.
Das kann ich nur so sehen, weil der Alltag an dem hängen bleibt, bei dem die Kinder leben.
Oh, die Menge an Väterverbänden ist nicht unerheblich. Ich habe in den Jahren mittlerweile von den "Radikalen Vätern" bis hin zu Aktivisten im katholischen Umfeld einiges erleben dürfen und war immer wieder beeindruckt, welche "Pupse" da zuweilen thematisiert wurden und welche zum Teil kriminellen zum Teil bekloppten Mittel gewählt wurden, auf sich und das eigene Anliegen im Fahrwasser des Kindesinteresses aufmerksam zu machen.Ich halte von den meisten Väterverbenden genausowenig wie von den Frauenverbänden. Wobei es schockierend ist, das Frauen für jeden.. sorry.. Pups.. nen eigenen Verband haben und Männer nicht.
Aber das nurmal so nebenbei.
Ich bin generell kein Fan von sowas.. weder bei Müttern, noch bei Kindern.
WENN, dann fände ich einen gemischten Elterninteressenverband, in dem Männer UND Frauen sitzen noch in Ordnung. Aber sobald es selektiv wird, stößt es an meine Grenzen.
Und deshalb bleibe ich dabei.. es sollte ums Kind gehen, nicht um die Eltern. Vieles was fürs Kind sein muss, kommt auch den Eltern zu gute. Aber umgekehrt ist es eben nicht immer so.
Da sind Väter auch was die Zahl ihrer Websites angeht, wesentlich reger und häufiger zu finden.
Und wer entscheidet die Notwendigkeit? Du? Das Bundesverfassungsgericht?Wenn die Ziele für das Kind nicht notwendig sind.. dann kann ich damit leben.
Letzteres wurde in seiner Intention "BU kommt immer dem Kind zu gute" von lom gerade lächerlich gemacht und scheint nicht akzeptabel.
Von der Nettozeit eines Kindes (Schlaf, Schule, eigene Aktivitäten) ist 14 Tage Fr-So plus die Hälfte aller Ferien eine sehr grosse Zeit. Es ist allerdings nicht frei verfügbare Zeit. Diese Regelung ist allerdings auch nur von Nöten, wenn es keine Einigung gibt. Ansonsten sind Eltern frei zu entscheiden.Es wird aber nicht durchgesetzt. Zumal es kein Recht auf GLEICHWERTIGEN Umgang mit beiden ist, oder? Nur ein "überhaupt stattfindender" Umgang. Da sehe ich den gravierenden Unterschied.
Wer etwas zahlen soll, wenn niemand zahlt? Dann ist, wenn frau nicht arbeitet, wie heute Hartz IV angesagt. Das ist heute schon das gleiche. Betreuungsunterhalt ist heute auch nur zu bekommen, wenn etwas zu holen ist. Der Staat springt hier nicht für den Vater ein.Japp.. seh ich genauso. Stellt sich nur die Frage wer das zahlen soll, falls die Frau im Suff von einem Kerl schwanger geworden ist, dessen Name sie nicht kennt und von dem sie keine Ahnung hat wo er wohnt. Und ja, das gibt es leider viel zu oft.
Noch werden nicht die meisten Eltern allein erziehend. Noch sind sie eine grosse Gruppe, die aber nicht die überwiegende ist.Japp.. stimmt so weit. Aber das ist nichts was ich für die Eltern, sondern fürs Kind tun würde. Denn am Ende würde es dem Kind zu Gute kommen.
Und wenn man akzeptiert, das die meisten Eltern alleinerziehend werden, der andere Part aber nicht aus der Welt ist, könnte man auch mal deutlich mehr dafür tun, das diese Version trotzdem lebbar ist... auch mit einem Elternteil das nicht unter dem gleichen Dach wohnt.
DA sollte es auch Förderrung geben, die dem anderen Elternteil weit mehr Kindesprägung ermöglicht.
Wäre fürs Kind sicher nicht schlecht :)
Was Du an Förderung möchtest, ist mir nicht klar, denn wenn schon mal die Umgangsmöglichkeiten voll umfänglich genutzt würden, was heute nicht der Fall ist, wäre den heute lebenden Kindern bereits viel gedient.
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24.05.2007, 10:28Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Er kann es nutzen und in elterlicher, gemeinsamer Verantwortung mit entscheiden, wie das die meisten Eltern tun.
Zitat von Satyr
Vor der Scheidung hat er es ohnehin.Und warum soll es nicht mehr geben? Warum nur nach Scheidung?
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24.05.2007, 10:31Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Zitat von Inaktiver User
Hilly


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