Nur weil Du der Meinung bist, dass es hierbei um die Eltern ginge, heisst es nicht, dass das so ist. Ich vermute, zu wissen, wen Du meinst und würde dem gerne die Vätervereine entgegen setzen, die auch immer wieder behaupten, dass es ihnen um die Kinder ginge, vielfach aber mit Unterhaltskürzungsbegehren durchs Land gehen, die mitnichten den Kindern zu Gute kommen würden.
Immer noch besser als die Müttervereine, die behaupten Unterhalt würde stets dem Kind zugute kommen, aber dies -natürlich- nicht belegen möchten. Und das das von feministischer Seite stets verteidigte Recht auf Abtreibung dem Kindeswohl nicht zugute kommt, kann selbst der blindeste erkennen.
Um mal auf das aktuelle Urteil des Verfassungsgerichts zurückzukommen: Herr Prantl geht von 3 Jahren Unterhalt für alle aus, also eine Nivellierung nach unten. Vielleicht hast Du also gestern zu früh gejubelt.![]()
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m4/de...el/538/115423/
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24.05.2007, 09:43
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
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24.05.2007, 09:50Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Dieser Mütterverein heisst Bundesverfassungsgericht. Der schrieb diese Bewertung des Unterhalts ins gestern veröffentlichte Urteil fast wortwörtlich hinein.
Zitat von lordsofmidnight
Einige gehen von einer höheren Unterhaltsdauer für alle aus. Herr Prantl hat schon bei so manchem falsch gelegen und ist keine sichere Quelle, vor allem weil das Kürzen der Bezugsdauer für geschiedene Mütter wohl nicht gut ankäme. Wir müssen abwarten.Um mal auf das aktuelle Urteil des Verfassungsgerichts zurückzukommen: Herr Prantl geht von 3 Jahren Unterhalt für alle aus, also eine Nivellierung nach unten. Vielleicht hast Du also gestern zu früh gejubelt.
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m4/de...el/538/115423/
Ich jubel trotzdem, denn die Gleichbehandlung im Unterhaltsbereich stand schon lange an und war nur eine Frage der Zeit. Nun ist es amtlich und ich freue mich.
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24.05.2007, 09:54Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Ja, eine der vielen Alogismen, auf Grund derer ich Vita, ehrlich gesagt, nicht mehr ganz Ernst nehmen kann.
Zitat von lordsofmidnight
Einerseits ist es OK, sein Kind in den Kindergarten zu geben, andererseits ist es immerhin so schädlich, dass doch bitte lange Betreuungsunterhalt gezahlt werden muss.
Einerseits ist es völlig klar, dass eine Mutter, die ganztags arbeitet, Hautbetreuungsperson für ihr Kind bleibt, andererseits ist es klar, dass ein Vater, der ganztags arbeitet, dies nicht sein kann.
Einerseits ist es klar, dass Mütter die Ablehnung eines Kindes rücksichtslos und ohne Rücksprache mit dem Vater durchsetzen können, andererseits soll der biologische Vater dieses Recht nicht haben.
Einerseits sollen Väter sich um Haushalt und Kinder kümmern, aber andererseits sollen Frauen nicht finanzielle Eigenverantwortung übernehmen.
Usw. usf., wasch mich, aber mach mich nicht nass - kommt mir eher wie die "Argumentation" von jemandem vor, der nicht argumentieren will, sondern immer nur laut "Ich will" schreit ... was im übrigen auch die Strategie der 'zig Frauenverbände in diesem Land ist.
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24.05.2007, 09:55
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Was das Verfassungsgericht alles so weiß ohne es nachgeprüft zu haben...
Zitat von Inaktiver User
Ich freue mich erst wenn auch eine Gleichbehandlung beim Sorgerecht vorgenommen wird.
Zitat von Inaktiver User
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24.05.2007, 09:57
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Ähnliches hat ein Kommentator heute in der SZ geschrieben:
Zitat von Inaktiver User
Vor der Scheidung ist es für die moderne Frau eine Zumutung, sich auf Familie und Kinder beschränken zu sollen. Nach der Scheidung ist es für die moderne Frau eine Zumutung, sich nicht ausschliesslich der Kindererziehung widmen zu können. Vor der Scheidung ist eine Zumutung für die moderne Frau, nicht arbeiten zu dürfen. Nach der Scheidung ist es für die moderne Frau eine Zumutung arbeiten zu müssen. Vor der Scheidung ist es für die moderne Frau eine Zumutung, vom Mann finanziell abhängig zu sein. Nach der Scheidung können die Unterhaltszahlungen für die moderne Frau nicht lange genug dauern.
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24.05.2007, 10:02Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
und die Elternpartei auch
Zitat von lordsofmidnight

deren Bekanntheitsgrad und Wirkungsbreite haben wir ja gestern erfahren.
Die Familienpartei kenne ich, daher kam ich ja auf Eltern.
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24.05.2007, 10:03Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Freut mich, zu hören, dass die Bewertung der "modernen Frau" durch Männer langsam auf einen gemeinsamen Nenner hin konvergiert.
Zitat von lordsofmidnight
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24.05.2007, 10:04Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Mir geht es nicht um langen Betreuungsunterhalt. Es geht mir um die Gleichbehandlung. Wenn man behauptet, alle Kinder seien vor dem Gesetz in ihrer Position beim Erbrecht beim Umgang und beim Unterhalt gleich, dann kann man kaum die Mütter der einen verpflichten, sich ab einem früheren Zeitpunkt um ausreichend Arbeit zu kümmern, während die anderen den Teleshoppinkanal im Fernsehen betrachten.
Zitat von Inaktiver User
Wenn sich beide Eltern gleich kümmern, gibt es keine Hauptbetreuung. Genau deshalb sage ich ja, dass beide sich gleichermaßen beteiligen sollen. Etwas anderes habe ich nie behauptet.Einerseits ist es völlig klar, dass eine Mutter, die ganztags arbeitet, Hautbetreuungsperson für ihr Kind bleibt, andererseits ist es klar, dass ein Vater, der ganztags arbeitet, dies nicht sein kann.
Der biologische Vater nutzt und hat scheinbar das gleiche Recht, wie Fälle von entsorgten Müttern zeigen. Man muss die Sache scheinbar nur strategisch angehen. Dass es geht, zeigt sich aber an einigen Fällen, in denen Männer ihren Vorteil in diesen Auseinandersetzungen genutzt haben.Einerseits ist es klar, dass Mütter die Ablehnung eines Kindes rücksichtslos und ohne Rücksprache mit dem Vater durchsetzen können, andererseits soll der biologische Vater dieses Recht nicht haben.
Natürlich sollen Frauen diese übernehmen. Wieso auch nicht? Wenn aber eine Frau über Jahre zu Hause war und dies im Einvernehmen in der Partnerschaft geschah, kann man ihr kaum mit Trennung die Lebensgrundlage entziehen. Das sehen scheinbar auch die Instanzen der Justiz so.Einerseits sollen Väter sich um Haushalt und Kinder kümmern, aber andererseits sollen Frauen nicht finanzielle Eigenverantwortung übernehmen.
Frauen wie ich würden nie einen Cent von ihrem Partner sehen, denn ich verdienen gleich viel wie er und damit fiele für mich eine solche Regelung nie ins Gewicht. Interessant würde es, wenn einer von uns arbeitslos würde, was beiden passieren könnte, denn denn würde der, der einen Arbeitsplatz hat, für den anderen aufkommen müssen, was bei uns wie bei vielen Paaren geschlechtsunabhängig zu sagen ist.
Ich wasch mich und mach mich dabei täglich nass - will heissen, ich gehe arbeiten, sorge für mein Kind und mich und den Haushalt und gleiches erwarte ich von meinem Partner.Usw. usf., wasch mich, aber mach mich nicht nass - kommt mir eher wie die Argumentation von jemandem vor, der nicht argumentieren will, sondern immer nur laut "Ich will" schreit ...
Da darf ich ab und an mir gutem Gewissen "ich will" schreien und es sogar vor einem Standesbeamten sagen, denn für uns hätte es keine schmerzhaften nachehelichen Effekte, weil wir eine Konstellation leben, die dies weitestgehend vermeidet.
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24.05.2007, 10:05Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
aha...das also macht für dich eine moderne Frau aus...
Zitat von lordsofmidnight
ach....ich kann gut damit leben nicht dem Bild der modernen Frau zu entsprechen...
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24.05.2007, 10:06Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Oh, zu dieser für mich völlig unverständlichen Erkenntnis bin ich schon vor Jahren gekommen und wenn ich nicht 2 Kinder geboren hätte, ich würde zweifeln ob ich eine Frau bin. Aber zitierte Haltung wird allerorten gefördert. Überlegt doch mal warum.
Zitat von lordsofmidnight
LG Hilly


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