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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hätte dann wohl auch nichts geschadet, wenn Du diese Bemerkung unterlassen hättest - wenn sie nichts bedeutet...
    Oder Du kannst vielleicht mal überlegen das nicht alles was ein Mann schreibt, als persönlicher Angriff zu werten ist?

    Es ist noch keine Studie. Man interpretierte die Zahlen von den statistischen Landesämtern, die bislang raus gegeben wurden und war erstaunt, dass man erstmals seit Jahren etwas las, das weit von dem abweicht, was man lange Zeit zu sehen bekam.

    Eine Studie ist mehr. Hier wurde ein Trend vermutet, der sich nun, wenn er stabil bleiben soll, zeigen muss.
    Eben :)
    Das versuch ich ja grade zu sagen. Wenn die Zahlen soweit sind das eine Studie draus wird, dann kann man sie auch vernünftig interpretieren. Vorher sollte man da vorsichtig sein.
    Und Gründe kann es auch dann noch so einige geben.

    Das sehe ich nicht so, denn ich bekomme seit ca. einem Jahr im Bekanntenkreis massiv mit, wie Frauen wieder Kinder bekommen wollen und auch werden. Das Elterngeld ist für diese Frauen ein Motor neben den besseren Absetzmöglichkeiten der Kinderbetreuung.

    Da hat sich einiges getan und ich könnte mir schon vorstellen, dass sich diese schnelle Analyse der Zahlen bestätigt.
    Dein Bekanntenkreis ist, genauso wie meiner, aber noch immer nicht repräsentativ :)
    Davon mal abgesehen, gehört da ja auch noch ein Mann zu, der auch Kinder bekommen möchte.. nicht nur die Frau.. oder?
    Ich hoffe mal das Frauen die Männer da nicht nur als Erfüllungsgehilfen sehen, sondern EIGENTLICH schon ein Kind aus Liebe zeugen möchten.
    Von daher ist das Elterngeld nur die halbe Miete, wenn der Mann trotzem noch nicht möchte, mit den aktuellen Umständen in Deutschland.

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    veraltet. :o))


    Ich sach ja, so einen veralteten Schwachsinn sollte man echt ignorieren und nicht noch Backenfutter geben.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  3. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Tahnee
    Unumwunden anschliess. Meine Güte, wie kann man ein dermassen beschränktes Denkvermögen haben.
    Wenn man sich sehr grosse Mühe gibt und Ausseneinflüsse nur gefiltert zulässt, ist das möglich - es ist aber nicht leicht und deshalb mein Kompliment an den Herrn mit dem "Die Feministinnen sind an allem Schuld"-Button

  4. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Tahnee
    lom, auch mein Kind ist in Ganztagsbetreuung. Komischerweise geht's ihr sehr gut damit. Was hat das bitte mit abschieben zu tun?
    Ich bin der Meinung, daß die Eltern das Kind betreuen sollten, und halte eine Ganztagsbetreuung für nachteilig.

  5. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Dein Bekanntenkreis ist, genauso wie meiner, aber noch immer nicht repräsentativ :)
    Davon mal abgesehen, gehört da ja auch noch ein Mann zu, der auch Kinder bekommen möchte.. nicht nur die Frau.. oder?
    Ich hoffe mal das Frauen die Männer da nicht nur als Erfüllungsgehilfen sehen, sondern EIGENTLICH schon ein Kind aus Liebe zeugen möchten.
    Von daher ist das Elterngeld nur die halbe Miete, wenn der Mann trotzem noch nicht möchte, mit den aktuellen Umständen in Deutschland.
    Wenn Du nachliest, habe ich meinen Bekanntenkreis mitnichten als repräsentativ betrachtet. Es war ledlglich ein Versuch, diese Meldung zu erklären. Eine Bestätigung oder die Negierung dieses vermuteten Trends und die Analysen dürfte die Zukunft bringen.

    Das Elterngeld ist in vielen Fällen schon die Miete, denn die lässt sich davon zahlen und wenn es tatsächlich so viele nicht wollende Männer gibt, ist ja alles klar - dann wird das natürlich nichts, weil die sich weder binden noch ohne Verhütung agieren, wenn sie es tun.

    Alles klar.

  6. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Ich bin der Meinung, daß die Eltern das Kind betreuen sollten, und halte eine Ganztagsbetreuung für nachteilig.
    Das ist eine schöne Meinung, die in Deutschland viele Stammtische und Kirchenkreise teilen. Bestätigt wird sie weder durch die Praxis noch durch die Nachführung dieser Betreuungsform in wissenschaftlichen Langzeitstudien.

    Und wenn man eine so schöne Meinung hat, kann man sie natürlich auch mit dem Vorschlaghammer verteidigen - macht sich gut.

  7. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Tahnee


    Ich sach ja, so einen veralteten Schwachsinn sollte man echt ignorieren und nicht noch Backenfutter geben.

    Völlig falsch. Ich bin überhaupt nicht für eine Rückkehr zu den alten Zeiten, ganz im Gegenteil. Im Patriarchat mußte der Mann völlig alleine die Familie ernähren, warum sollte sich ein vernünftiger Mann das antun wenn er eine Frau hat, die gleichberechtigt mitverdienen kann? Ich persönlich würde mich lieber um Kinder kümmern als allein für das Einkommen zuständig zu sein.

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Elterngeld ist in vielen Fällen schon die Miete, denn die lässt sich davon zahlen und wenn es tatsächlich so viele nicht wollende Männer gibt, ist ja alles klar - dann wird das natürlich nichts, weil die sich weder binden noch ohne Verhütung agieren, wenn sie es tun.

    Alles klar.
    Warum so ein agressiver Tonfall?

    Naja.. eins muss ich sagen.. viele Männer sind leider "dumm" genug, sich nicht vorher zu informieren wie das "nachher" aussehen könnten. Von daher wird es wohl eher nicht genug Männer geben, die keine Kinder bekommen möchten, bis die Politik was merkt. Dazu kommt noch, das Frau sich wohl ungeliebt fühlt wenn man ihren Kinderwunsch nicht irgendwann befriedigt.. und sich dann die Frage stellt ob man die Frau verlieren.. oder das Risiko eingehen möchte.
    Es ist aber nicht wirklich selten, das die Männer erst nach der Trennung merken, was da auf einmal abgeht.. eben weil sie sich vorher nicht informiert haben - leider.

  9. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Also, ich fasse mal zusammen

    • LOM ist Fan der traditionellen Familie - also Vater Ernährer, Mutter betreut die Kinder zu Hausse
    • LOM ist gegen Fremdbetreuung, weil das Abschiebung ist.
    • LOM ist dagegen, dass sich Frauen "einfach so" trennen - da muss mindestens Gewalt im Spiel sein.
    • LOM ist gegen Ehegattenunterhalt, da Frauen sich nach einer selbst inszinierten Trennung selbst versorgen sollen.
    • Er ist allerdings gegen Fremdbetreuung. Wo lässt man also das Kind, wenn man arbeiten geht? Oder gar umziehen muss? Ah ja - beim Vater.
    • Dieser ist allerdings berufstätig Klar, muss er ja auch, wenn das Kind bei ihm lebt und er Kind und sich selber ernähren will.
    • Noch einmal: LOM ist aber gegen Fremdbetreuung. Wo lässt also der berufstätige alleinerziehende Vater sein Kind?
    • LOM ist also für die traditionelle Familie. Diese traditionelle Familie verliert aber sofort ihre Daseinsberechtigung, wenn sich die Eltern trennen.
    • Also: kein EU, arbeiten gehen darf frau auch nur unter bestimmten Umständen (kein Umzug, keine Fremdbetreuung). Gilt umgekehrterweise auch für den Vater.


    Ich benutze diesen Smiley echt ungern, aber aufgrund dieser abstrusen Gedanken ist er hier angebracht

    Lösung: wir verbieten wieder die Scheidung und wenn, dann nur unter Wiedereinführung des Schuldprinzips, wobei hier die Grundregel gilt: Frau ist immer schuld an der Trennung.

    Tut mir leid, so polemisch zu werden, aber das macht mich echt fassungslos.

    Gruß
    Marilyn
    fremdbetreute Rabenmutter

  10. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist eine schöne Meinung, die in Deutschland viele Stammtische und Kirchenkreise teilen. Bestätigt wird sie weder durch die Praxis noch durch die Nachführung dieser Betreuungsform in wissenschaftlichen Langzeitstudien.

    Und wenn man eine so schöne Meinung hat, kann man sie natürlich auch mit dem Vorschlaghammer verteidigen - macht sich gut.
    Ich bin weder am Stammtisch noch in der Kirche zu finden.
    Ich hatte es bereits hier gepostet:

    "Aber eine Langzeitgroßuntersuchung vom National Institute of Child Health and Development in den USA hat erwiesen: Krippen schaden den Kindern, je früher, je öfter und je länger sie frequentiert werden. Je länger sie in den ersten 54 Monaten ihres Lebens fremdbetreut werden, desto geringer fällt ihre soziale Kompetenz aus, desto öfter geraten sie in Konflikt mit Erziehern und Eltern, und sie neigen mehr dazu, andere Kinder zu schlagen. Umso öfter sind sie unter denen, die streiten. Und wenn sie erst erwachsen sind, so lässt sich von der Psychotherapie her hinzufügen, tauchen die Folgen auf: unverträglich, klammernd, depressiv oder aggressiv, immer öfter behandlungsbedürftig – unbezahlbar schließlich.



    oder hier:
    http://www.maerkischeallgemeine.de/c...897759/492531/


    Krippenkinder in den USA sollen aggressiver sein
    Eine Studie schlägt Alarm: Betreuung in Gruppen soll kleinen Kindern schaden – Frauenverbände widersprechen
    MARKUS GÜNTHER

    WASHINGTON Kinder, die schon vor dem Kindergartenalter Krippen und Tagesstätten besuchen, neigen später häufiger zu Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen und Aggressivität. Das ist das Ergebnis der bislang umfassendsten amerikanischen Studie zu den Folgen der außerhäuslichen Betreuung von Kindern, für die 1300 Kinder über einen ungewöhnlich langen Zeitraum – zwölf Jahre – beobachtet wurden. Danach haben die Krippenkinder einen kleinen Vorsprung vor ihren Altersgenossen in ihrem Wortschatz, fallen aber häufiger durch Problemverhalten auf, das sich noch in den ersten fünf Schuljahren fortsetzt.

    Unumstritten sind die Ergebnisse der Studie natürlich nicht, denn auch in den USA ist die Frage, ob die Krippenbetreuung Kindern womöglich schadet, eng verknüpft mit der ideologischen Debatte um berufstätige Mütter, das moderne Frauenbild und den Stellenwert der traditionellen Familie. Frauenverbände kritisierten die Studie des "Nationalen Instituts für die Gesundheit von Kindern" als irreführend. Nicht die Krippen an sich, sondern die mangelnde Qualität der Betreuung in vielen Tagesstätten sei die Ursache für die Verhaltensauffälligkeiten. Die Gewerkschaft der Erzieherinnen erklärte außerdem, dass wegen der schlechten Bezahlung Mitarbeiterinnen der Krippen besonders häufig den Job wechseln. Die Kinder würden dann unter ständig neuen Kontaktpersonen leiden.

    Dagegen sagen die Autoren der Studie, dass nicht die Qualität der Kindertagesstätten das Problem sei, sondern überhaupt die Betreuung in Gruppen. Vergleichsgruppen von Kindern, die auch schon im ersten Lebensjahr von einer Fremdperson betreut wurden, aber eben individuell durch ein Kindermädchen im Haus oder eine Tagesmutter, haben nicht die Auffälligkeiten der Krippenkinder gezeigt. "Unsere Studie zeigt, dass es auf die Qualität der jeweiligen Einrichtung weniger ankommt, als wir erwartet hatten", sagt die Psychologin Jay Belsky. "Entscheidend ist offenbar mehr, was passiert, wenn man Kinder dieses Alters in Gruppen und immer größeren Gruppen betreut."

    Das für Eltern von Krippenkindern erfreuliche Ergebnis, dass diese Kinder etwa im Alter von vier und fünf Jahren kommunikativer sind als ihre Altersgenossen, relativiert sich bei genauerem Hinsehen, denn sie büßen diesen Vorsprung bis zum Ende der ersten Schulklasse wieder ein. Die festgestellten Auffälligkeiten, wie Störungen des Unterrichts, Streit mit anderen Kindern, Aggressionen und Konzentrationsmängel (jeweils gemessen an Berichten der Erzieher und Lehrer) setzen sich dagegen bis zur sechsten Klasse fort. Mit diesem Alter endet die Studie vorläufig, allerdings wollen die Psychologen dieselben Kinder noch bis ins Erwachsenenalter hinein beobachten. Bislang hat die Studie 200 Millionen Dollar gekostet.

    In den USA arbeiten 61 Prozent aller Mütter von Kindern unter drei Jahren in Vollzeit. 2,3 Millionen Kinder werden in Krippen betreut, 4,8 Millionen von einem Kindermädchen oder einer Verwandten.



    http://www.maerkischeallgemeine.de/c...897759/492531/


    Ist ja aber alles "Stammtisch", wie?

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