Wenn Mama unbedingt meint wegziehen zu müssen, sollte sie auch die finanziellen Folgen tragen und Papa die Umgangskosten voll erstatten. Es kann ja nicht sein, daß sie diese auf ihn abwälzt.Zitat von Inaktiver User
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20.05.2007, 11:12
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
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20.05.2007, 11:38Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Ich glaube Du verstehst nicht ganz worauf ich (und Vita) hinaus wollen. Es geht nicht um das Geld, sondern um das Kind.
Zitat von lordsofmidnight
Es ist bei mir noch nicht so schrecklich lange her, dass ich ein Kind war, deswegen habe ich da vielleicht noch bessere Erinnerungen dran und aus diesen kann ich Dir versichern dass ich:
- absolut keine Lust hätte alle 14 Tage in einem anderen Zuhause zu wohnen
- alle 14 Tage von meinen Freunden getrennt zu sein
- alle 14 Tage durch die halbe Republik zu gondeln
- total hin und her gerissen zu sein und letztendlich nirgendwo richtig hin zugehören
- alle 14 Tage in eine andere Schule zu gehen , mal ganz abgesehen davon dass das auch überhaupt nicht möglich ist.
Meine Eltern sind nicht geschieden. Wäre das so gekommen und ich wäre gefragt worden " Wo willst du hin?" Meine Antwort wäre 100% "zur Mama" gewesen, und ich bin überzeugt davon, dass das mindestens 90 % aller Kinder ähnlich sehen. Das Verhältnis zur Mutter ist nunmal ein anderes und 14 Tage durchgehend alleine mit Vater - nein danke.
Brumby
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20.05.2007, 12:07Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Schade, dass du mit keinem Wort auf die eventuelle Notwendigkeit eines Umzuges eingegangen bist. Wie schon gesagt, kein EU (was du ja forderst) zieht es nach sich, dass man selber für seinen Lebensunterhalt sorgen muss - und da kann ein Umzug von nöten sein. Das hat nichts mit "sie meint, unbedingt wegziehen zu müssen" zu tun - damit unterstellst du nämlich schon wieder, sie würde das "einfach mal so" machen. Und noch einmal: es soll auch Väter geben, die weit weg von ihren Kindern ziehen.
Zitat von lordsofmidnight
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20.05.2007, 12:28
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Du meinst.. ganz im Gegensatz zum aktuellen Modell? Ich bitte Dich.
Zitat von Inaktiver User
Natürlich würde es einige Zeit dauern, bis es in den Köpfen der Menschen ankommt.. aber man könnte sich nicht mehr gerichtlich an die Gurgel gehen, die Kinder in die Streireien reinziehen (halte ich für wichtig genug) und ein Part hat keine Vorteile dem anderen gegenüber. Wo ist da noch Platz um sich an die Gurgel zu gehen?
Natürlich kann ich das nicht. Aber die Beiden könnten sich darauf einigen, das ein Part (der ohne Interesse) eben nur zahlt, sich dafür vom Kind fern hält. Was ich schade finde, aber wie Du schon sagst.. zwingen kann man niemanden. So hat er aber Teil an dieser Regelung, er hat sie mit bestimmt.. und kann braucht dann auch nicht mehr jammern. Und die, die sich kümmern möchten, haben endlich die Chance einen dazu geeigneten Rahmen zu finden.Satyr, Du kannst niemanden dazu zwingen, dass er sich um sein Kind kümmert und ein netter Papa ist und noch weniger kannst du Menschen zwingen sich wieder mit ihren Ex zu verstehen.
Halte ich fürs Kind nicht wirklich schlecht.
Das ich kein Freund des Wechselmodells bin, hab ich ja schon gesagt.Genauso wie dieses 14 Tage Modell jawohl totaler Humbug ist. Das wird ja dann richtig toll fürs Kind.
Das "alle 2 Wochenenden" Modell halte ich aber für genauso bescheuert.
Und das stimmt einfach nicht. Die Frau bekommt das Kind, ja. Wenn sie es sich dann aber nicht die nächsten Jahre klammert und den Vater nur für das nötigste ans Kind lässt, heisst es nicht automatisch das die Bindung besser ist. Irgendwo hatte ich auch mal nen verlinkten Artikel hier gelesen, der dies von Forschern bestätigt hat.Leute, man kann das Kind nunmal nicht zerschneiden und aufteilen. Es muß nunmal bei einem der Ex-partner leben und da bietet sich die Frau in der Regel besser an. Denn immerhin bekommt auch sie das Kind und die Bindung von Kind und Mutter ist normaler Weise auch wesentlich enger als zwischen Kind und Vater.
Sollte die Mutter aber so klammern, das Vater keine Chance hat eine gleichwertige Beziehung aufzubauen, liegt es einfach nur DARAN.. und nicht das "Mütter generell toller sind für Kinder".
Hier gab es irgendwo mal einen Thread über alleinerziehung.. in dem haben sogar nicht wenig Frauen bestätigt, das sie nach einer Trennung der Eltern lieber bei ihrem Vater geblieben wären.
Genauso wie ich, übrigens. Ich hatte zu meinem Vater immer eine deutlich bessere Bindung als zu meiner Mutter. Und das, obwohl sie nicht arbeitete, sondern als Hausfrau zu Hause blieb.
Manche Tiere bringen den Vater nach der Geburt der Kinder um. Das heisst aber nicht, das dieses Verhalten auch für Menschen gilt.. oder? :)Nicht nur beim Menschen, sondern ausnahmslos allen Säugetieren und ein paar Vögeln noch dazu.
Die Tiere in der Natur werden noch immer größtenteils von Instinkten geleitet. Das heisst, das die Männchen sich so viel wie möglich vermehren müssen, um die Art zu erhalten. In der Zeit müssen die Kinder aber versorgt werden.. das macht dann da halt die Mutter.
Menschen bewegen sich aber NICHT nur innerhalb ihrer Instinkte, deshalb haben wir auch eine andere Form der Intelligenz. Das zu vergleichen ist Humbug.
Bitte was? Weiss das Amt nicht, wieviel sie bekommt?
Zitat von Lucy68
Au mann.. das ist heftig. Bestärkt mich aber weiter in der Ansicht, das da momentan viel zu viel schief läuft.. und sich in der Bürokratie wohl eine weitere, große, Baustelle befindet.
Nicht viele, das ist klar. Aber ist es nicht gerade deshalb so bedenklich, einem Part eine Art "Macht" zu geben, indem der Part sich nicht einigen muss?Aber mal ehrlich, wie viele Eltern verstehen sich so gut, nach einer Trennung oder Scheidung?
Das ist es ja, was mich so stört. Die Leute verstehen sich nicht mehr, handeln also auch nicht alle rational, wie es wünschenswert wäre. Wenn einer dann aber Vorteile hat.. wird er sie auch nutzen. Was ja vielleicht sogar Menschlich ist. Aber auf Dauer schadet es der Beziehung zwischen Kind und dem anderen Part.
Wenn man beiden Eltern aber jede Möglichkeit nimmt, ihre emotionale Verstimmung zu einem viel zu großem Streit, mit Gericht und auf dem Rücken der Kinder auszutragen.. ist die Chance für vernünftige Lösungen doch realistischer?
Und hier verstehe ich jetzt nicht mehr diese Logik *g*Wir wissen doch alle, wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht und es wird immer von uns Frauen gefordert zu arbeiten. Das geht aber auch nur dann, wenn ich bereit bin für einen Job um zuziehen und das wird mir mit GSR erschwert und ich als bisher freier Mensch würde das nicht verkraften. Es reicht schon, wenn ich jetzt ab Juni eine Erlaubnis der Arge brauche, um umziehen zu dürfen. Außerdem möchte ich nicht mein Leben lang auf einen Partner verzichten und auch da im Fall des Falles umziehen dürfen.
Einerseits wird doch gesagt, das ein Kind in seiner Umgebung bleiben soll, dort wo es Freunde hat, eben alles wie gewohnt. Wenn jetzt aber der betreuende Part beruflich wegziehen muss, wird das Kind all das verlieren.
Ist es da keine Option, das Kind beim anderen Part zu lassen?
Gehen wir mal von dem Modell aus, in dem das Kind recht gut beidseitig betreut wird, in einer individuellen Regelung, auf die sich beide Eltern geeinigt haben. Das Kind also beide Parts ca.(!) 50/50 sieht, weil sie nah genug beieinander wohnen.
Einen Vorteil von "ich hab aber mehr betreut" gibt es dann nur minimal. Möchte ein Elternteil jetzt wegziehen, würde die Logik doch sagen, das eben das Kind in der gewohnten Umgebung bleibt.. also bei dem Part, der dort bleibt... das Kind keinen Wechsel von Umfeld, Schule, Freunde usw. hat.. oder?
Da sehe ich den Vorteil, von Gleichberechtigter Ebene. Das wäre ein Vorschlag, der dann erstmal durchdiskutiert werden müsste. ICH fände es fürs Kind besser.. und hätte als Vater dann auch das Recht das mal zu äußern, anstatt mich nur blind fügen zu müssen.
Bitte nicht als Angriff, Kritik oder Frauenfeindlichkeit verstehen.. das sind eben nur die Dinge, weshalb ich Angst habe ein Kind in die Welt zu setzen. Momentan wäre ich als Vater dem Kind gegenüber nicht wirklich mündig. Und das könnte viel Verletzung mit sich bringen, bei mir und meim Kind.
Das ist ja sehr lieb von Dir.. aber siehst Du die Aussage dahinter? Als Vater ist man davon abhängig, das Frau so toll ist wie du und den Vater teilhaben lässt. Das passiert aber leider, vor allem auf gleichberechtigter Ebene, nach einer Trennung nicht mehr oft. Was soll man als Vater da machen, in der Praxis?Ich persönlich bin bereit den Vater auch ohne GSR an der Erziehung unseres Kindes teilhaben zu lassen, wenn er das überhaupt will und soweit das unter den Umständen möglich ist.
Und momentan ist es umgekehrt. Als Vater muss man für alles betteln. Das kann es doch auch nicht sein?Ich müsste ihm vielleicht dauernd hinterher rennen und bitteln und betteln.
Ich möchte das Ganze ja auch nicht umdrehen, deshalb habe ich in meine Individuallösung auch die Moderatoren reingepackt, die hoffentlich hinterher die Trennung weiter begleiten. Diese hätten Einblick und wüssten wer da vernünftigen Lösungen und Kleinigkeiten (aus Trotz) im Wege steht.. und könnten diesen Part sanktionieren. Aber eben nicht mehr bevorteilen.
Dann hättest Du damit weniger Stress. Zumal ich noch immer glaube, das ein Vater der sich einbringen DARF auch hinterher besser einbringen wird.
Vielleicht nicht in Deiner Situation.. aber da hätte man sich dann, direkt von Anfang an, auf was praktikabel vernünftiges einigen können und fertig. Schon alleine weil er, genauso wie Du, nicht zu allen Vorschlägen "nein" hätte sagen können, ohne das vernünftig zu begründen.
Das kann ich schlecht beantworten, dafür bin ich zu befangen, in der anderen Sichtweise.Wer ist so verrückt, etwas zu unterschreiben, dass ihm selbst nur Nachteile bringt? Würdet ihr Männer je freiwillig einen solchen Vertrag unterschreiben, die Ehe mal ausgenommen. ;-)
Mir würde die, von mir vorgeschlagene, Änderung ja keine Nachteile bringen.. also würde ich sie sehr begrüßen.
Und ansonsten.. ich sehe da auch für Frauen nicht sooo die Nachteile, ganz im Gegenteil. Klar, die Machtposition des "ich find alles doof" wäre weg.. aber ist diese für Frauen wirklich so wichtig?
Ansonsten.. wenn ich sehe das darunter mein Kontakt zum Kind nicht schlechter werden würde und es ansonsten besser füs Kind wäre.. doch, ich würde es unterschreiben. Dafür liebe ich Kinder viel zu sehr, als bei sowas an mich selbst zu denken.
Wie ich oben schon schrieb.. warum lässt man das Kind dann, wenn Daddy nichts dagegen hat, nicht beim Vater? Und somit in der gewohnten Umgebung, bei den Freunden und der gewohnten Schule bleibt?
Zitat von Inaktiver User
Wenn das Kind zum Vater soll, höre ich hier oft das Argument das es aus gewohntem rausgerissen wird.. wenn Mütter mit dem Kind umziehen, ist es aber gut fürs Kind?
Nicht falsch verstehen bitte, ich mag die Mutter vs. Vater Diskussion nicht. Nur.. wenn man schon argumentiert das ein Kind in der gewohnten Umgebung bleiben muss, dann doch bitte auch dabei bleiben?
Eben nicht.
Zitat von Inaktiver User
Es geht um Einzelfälle. Du hättest nicht bei deinem Vater bleiben wollen, ich wäre dauerhaft mit meiner Mutter alleine wahnsinnig geworden. In einem anderen Thread hier, haben einige Frauen geschrieben, das sie lieber beim Vater geblieben wären.. und ich hatte in meiner Schulzeit mit einigen Jungs zu tun, die lieber beim Vater als bei der Mutter gelebt hätten..
Du siehst, es geht nicht schwarz - weiss. Es sind Individuelle Kinder und Eltern..dementsprechend zur Pauschallösung "Kind ist sicher lieber bei der Mutter" zu greifen, halte ich für höchst Kindesgefährdend.
Mütter sind, genauso wie Väter, nur Menschen. Und beide haben Fehler.. undzwar immer mal wieder andere.
Deshalb muss man das erst ableuchten, bevor man so ein Urteil fällt, meinst Du nicht?
Mütter sind, in der Regel, nicht zwingend besser als Väter. Und Väter, auch nicht besser als Mütter.
Deshalb bin ich gegen Pauschallösungen.
Was DU fühlst, kannst Du nicht auf alle Kinder übertragen.. genausowenig wie ich das bei mir kann.
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20.05.2007, 13:40
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
So sieht die Wirklichkeit beim Wechselmodell aus, in Bezug auf Ämter:
Zitat von Satyr
http://www.trennungsfaq.de/umgang.htmlDeutsche Gerichte fordern sogar häufig mit verschiedenen Begründungen, das Wechselmodell zu beenden. Ursprung sind oft Unterhaltsklagen, auch Druck von Behörden. Beantragt ein Elternteil Sozialleistungen, erpressen Behörden gerne Klagen seitens des Sozialleistungsbegehrenden, um damit das Wechselmodell zu beenden und stattdessen an den Unterhalt des anderen Elternteils heranzukommen. Es geht dabei allein um die Minimierung eventueller Sozialleistungen, das Kindeswohl spielt keine Rolle. Auch Einwohnermeldeämter wollen vom Wechselmodell oft nichts wissen und verweigern die Anmeldung einer Nebenwohnung oder einem doppelten Hauptwohnsitz fürs Kind. Beim Vorgesetzten darauf bestehen, Ablehnungen schriftlich verlangen! Im Melderecht gibt es nur einen Hauptwohnsitz, im Zivilrecht zwei gleichwertige Wohnsitze.
Schön wäre es, nur wie soll es gehen? Ich sehe da keine positive Möglichkeit.Wenn man beiden Eltern aber jede Möglichkeit nimmt, ihre emotionale Verstimmung zu einem viel zu großem Streit, mit Gericht und auf dem Rücken der Kinder auszutragen.. ist die Chance für vernünftige Lösungen doch realistischer?
Nein, weil das Kind ja schließlich auch den betreuenden Part gewohnt ist.Und hier verstehe ich jetzt nicht mehr diese Logik *g*
Einerseits wird doch gesagt, das ein Kind in seiner Umgebung bleiben soll, dort wo es Freunde hat, eben alles wie gewohnt. Wenn jetzt aber der betreuende Part beruflich wegziehen muss, wird das Kind all das verlieren.
Ist es da keine Option, das Kind beim anderen Part zu lassen?
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
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20.05.2007, 13:55
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Wie gesagt.. vom Wechselmodell bin ich kein Freund.
Zitat von Lucy68
Schrieb ich doch weiter oben.. mit der verpflichtung der Eltern zu einer Einigung auf Individuallösungen. Und wenn man dabei sanktioniert wird wenn man sich nicht (ohne guten Grund) einigen möchte, anstatt wie bisher teilweise durch diese Verweigerung eher belohnt.. dann gibts da im Grunde keinen Weg mehr vorbei. Oder siehst Du einen? :)Schön wäre es, nur wie soll es gehen? Ich sehe da keine positive Möglichkeit.
Ja, AUCH.Nein, weil das Kind ja schließlich auch den betreuenden Part gewohnt ist.
Wenn es aber den anderen Part auch zu.. mindestens 40% gewohnt ist, weil beide nah genug bei einander wohnen? Dann ist es beide Parts recht gut gewohnt und sollte eigentlich nicht aus der Umgebung gerissen werden, wenn der andere Part anbieten kann das eben das Kind auch bei ihm/ihr wohnen kann.. oder?
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20.05.2007, 14:08
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Ich war mit dem Vater des Kindes nie zusammen und bin emotional völlig unbelastet, was ihn betrifft. Nur deshalb vielleicht kann ich so reagieren. Nur dann, wenn beide emotional unbelastet sind, kann es klappen.
Zitat von Satyr
Ich sehe die Nachteile und vor allem verstehe ich nicht, warum ich etwas unterschreiben soll, dass für mich selbstverständlich ist. Die Vorteile dabei konnte mir bisher keiner sagen, seltsam oder? Mit Machtposition hat das nichts zu tun für mich. Ich will nur keinen völlig unnötigen Stress.Und ansonsten.. ich sehe da auch für Frauen nicht sooo die Nachteile, ganz im Gegenteil. Klar, die Machtposition des "ich find alles doof" wäre weg.. aber ist diese für Frauen wirklich so wichtig?Geändert von Lucy68 (20.05.2007 um 14:20 Uhr)
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
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20.05.2007, 14:13
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Wie ich auch schon schrieb. Ich bezweifle, das Zwang etwas ändert.
Zitat von Satyr
In dem Fall würde ich das Kind fragen.Wenn es aber den anderen Part auch zu.. mindestens 40% gewohnt ist, weil beide nah genug bei einander wohnen? Dann ist es beide Parts recht gut gewohnt und sollte eigentlich nicht aus der Umgebung gerissen werden, wenn der andere Part anbieten kann das eben das Kind auch bei ihm/ihr wohnen kann.. oder?
Generell sollte man aber auch mal sagen, dass ganz normale Familien Berufsbedingt umziehen müssen und da die Kinder auch nicht gefragt werden. Manchmal geht es sogar ins Ausland. Ist das Kindeswohl? Aber man kann vieles auch drehen, bis es irgendwie passt. ;-)
Ich selbst glaube, dass wir Kindern in der Beziehung zu wenig zutrauen. Wie sollen die später mal im Leben zurecht kommen, in unserer flexiblen Arbeitswelt?Geändert von Lucy68 (20.05.2007 um 14:21 Uhr)
Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben
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20.05.2007, 14:15
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Da ist wohl was wahres dran. Problematisch wird es eben in den Fällen, in denen beide (verständlicherweise) emotional belastet sind und deshalb nicht mehr rational agieren. Da sollte man ihnen keine Grundlage für geben, oder?
Zitat von Lucy68
[/QUOTE]Ich sehe die Nachteile und vor allem verstehe ich nicht, warum ich etwas unterschreiben soll, dass für mich selbstverständlich ist. Die Vorteile dabei konnte mir bisher keiner sagen, seltsam oder? Mit Machtposition hat das nichts zu tun für mich. Ich will nur keinen völlig unnötigen Stress.
Es geht ja auch nicht um Dich persönlich.. oder um mich. Dich sehe ich da sehr vorbildlich.
Aber so ist leider nicht jeder. Für DICH ist es selbstverständlich, für viele andere Frauen/Männern und dem Staat leider nicht, darum geht es mir.
Und bei den Paaren wo es nicht selbstverständlich ist, den anderen Part als (in allen Bereichen) gleichwertig zu sehen, gibt es eben enorme Probleme, die dem Kind sehr schaden können.
Unnötigen Stress möchte niemand. Weder die Mutter die dem Vater wegen Unterhalt oder Unterschrift hinterher laufen muss.. noch der Vater, der bei Mutter betteln muss um sein Kind betreuen oder gar miterziehen zu dürfen.
Das gibts leider alles auf beiden Seiten.. deshalb finde ich das aktuelle System ja so bescheiden. Es gibt an jeder Ecke Probleme, trotzdem heben einige dieses System in den Himmel, anstatt einfach mal was neues zu versuchen.
Bei Dir merkt man, wie sehr es Dir um die Kinder geht, von Deiner Position aus.
Das finde ich klasse, wirklich. Aber wie Du schon schreibst.. das sollte selbstverständlich sein.
Da sollte man doch, wo es das nicht ist, ein wenig was ändern?
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20.05.2007, 14:18
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Zwang zum "sich ums Kind kümmern" nicht, nein. Zwang zum "sich gemeinsam auf eine Lösung einigen" schon. Einfach weil sich dann beide gleichwertig fühlen und so hoffentlich auch handeln werden. Wenn nicht, kann man noch immer sanktionieren. Aber wieso schon vorher mit Pauschallösungen anrücken, wenn es doch um immer wieder eigene, spezielle, Situationen geht?
Zitat von Lucy68
Oder ist jede Trennung gleich?
Kommt drauf an.. manche Kinder spielen bei sowas dann auch gern die Eltern gegeneinander aus. Aber schaden kann Fragen nicht, das ist klar.In dem Fall würde ich das Kind fragen.
Leider tun das aber die Eltern nicht immer, weil sie sich im Recht fühlen. Gesetzlich sind sie das auch.. ob das Kind es auch so sieht, steht dann auf einem anderen Blatt.
Aber wird das Kind gefragt, wenn nach einer Trennung das Kind quasi "per Standard" bei der Mutter bleibt? Ab einem gewissen Alter ja.. aber vorher?


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