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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    In dem Zusammenhang mal ein Kompliment an Dich. Es ist erfrischend, mal vernünftig und Sachlich über diese Dinge zu diskutieren.
    Danke dafür.
    Kann ich nur zurückgeben und mich auch bedanken.
    Das mit den Rechten als Frau muss ich später schreiben, das wird nämlich länger. Möchte mal darlegen, warum ich persönlich nicht auf das Recht der alleinigen Sorge verzichten möchte. Werde das ganz unverblümt niederschreiben und damit sicher für viel Diskussionsstoff sorgen.
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  2. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Kann ich nur zurückgeben und mich auch bedanken.
    Das mit den Rechten als Frau muss ich später schreiben, das wird nämlich länger. Möchte mal darlegen, warum ich persönlich nicht auf das Recht der alleinigen Sorge verzichten möchte. Werde das ganz unverblümt niederschreiben und damit sicher für viel Diskussionsstoff sorgen.

    oje...

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Ich meine es so, dass zum Beispiel beim Wechselmodell das Kind 14 Tage bei Mama und 14 Tage im Monat bei Papa ist. Dabei muss zwar der Papa weniger Unterhalt zahlen, aber insgesamt haben beide Kosten, die nicht unbedingt weniger als vorher sind. Aber egal, der Kontakt beider Elternteile zum Kind sollte den Nachteil aufwiegen.
    Warum muss Papa denn noch unterhalt zahlen, wenn die Betreuung tatsächlich 50/50 ist? Also.. ich frag jetzt nicht um es anzuzweifeln, sondern weil ich die Logik dahinter nicht verstehe.

    Jedoch tun sich die Ämter mit diesem Modell ziemlich schwer und es gibt spätestens dann die ersten Probleme, wenn einer von beiden ALG2 beantragen muss und dass geht heute schneller, als man denkt.
    Naja ich bin davon generell kein Fan, ehrlichgesagt. Spätestens wenn das Kind älter wird, ist sowas nicht mehr realistisch, schätze ich. Da wird das Kind von dem hin und her wohl eher genervt sein.

    Ich nehme mal an, gemeinsames Sorgerecht und Wechselmodell für alle.
    Nein.. eher nicht.
    Ich bin für gemeinsame SorgePFLICHT. Auf gleichberechtigter Ebene. Auf dieser bin ich dann für Individuallösungen.
    Soll heissen: Die beiden Parteien werden nach einer Trennung dazu VERPFLICHTET, eine gemeinsame Lösung zu finden. Und aus dieser Verpflichtung, sollte sich niemand durch "ich find alles doof was der andere sagt" entziehen können. Dafür sollte es unabhängige(!) Moderatoren geben.. vom Staat, vom Jugendamt.. irgendwie sowas. Im Idealfall sollten das 2 Stück sein, damit Unabhängigkeit wirklich gewährleistet wird. Diese sollten dafür sorgen, das beide vernünftig mit einander kommunizieren, ein "nein das will ich nicht" gut begründet wird und ansonsten nicht gilt. Möchte ein Part trotzdem auf sein "ich find alles doof" beharren, sollten die Moderatoren Sanktionen androhen/durchziehen können. Eben in dem Sinne, das ein "ich bin mit nichts einverstanden" eher sanktioniert wird, als so wie momentan belohnt.
    Natürlich können in dem Modell die Moderatoren auch eigene Vorschläge einbringen, wenn die Diskussion ins Stocken gerät.. aber eben nicht verpflichtend.
    Auf dieser Ebene kann dann, wenn in den Köpfen angekommen ist das es eh nicht anders geht, eine Lösung gefunden werden die zwar auf Kompromissen beruht.. aber trotzdem allen so weit wie möglich entgegen kommt. Das KANN, wenn sich die Parteien darauf einigen, das Wechselmodell.. das 14- Tage Modell.. oder was komplett individuelles sein.
    Der Vorteil wäre, das alle Parteien sich einbezogen fühlen.. und deshalb wohl auch die Moral das durchzuziehen höher sein dürfte. Und auch der Umgang mit dem Kind wird nicht mehr so "gezwungen" realisiert, wie es heutzutage oft der Fall ist.
    Ideal wäre natürlich, wenn dann hinterher noch ab und an die Moderatoren prüfen, ob die Regelungen auch eingehalten werden.
    Falls nicht, sollte derjenige der sie nicht einhält natürlich auch sanktioniert werden.
    Also zusammengefasst, eben Individuallösungen.. die auf Augenhöhe ausdiskutiert werden.. nicht auf einer bei der sich ein Part garnicht zwingend einigen muss, so wie momentan.
    Ich denke das wäre für alle Parteien, auch fürs Kind, das Beste. Jede Trennung, jedes Paar und jedes Kind, steckt in deiner individuellen Situation. Und ich finde es falsch, dem mit Pauschallösungen entgegen zu treten.

    Vielleicht sollten wir Deutschen einfach nur wieder die Reihenfolge ändern.
    Also erst Frau/Mann kennenlernen-genau anschauen (im Sinne von, wie passt dieses Wesen zu mir)-dann erst verlieben-verloben-Heiraten-Zusammen ziehen-Kind zeugen-Kind bekommen-Sorgerecht automatisch-alles in Butter-bis zur Scheidung
    Kann ich unterschreiben.. ich verstehe generell nicht, wer alles Kinder bekommt und sich hinterher wundert "Huch.. ich konnte mir das ja garnicht leisten. Und..mein Partner ist auch weg, dabei hat er doch nie was gegen Kinder gesagt. Klar, dafür auch nicht.. aber trotzdem! Und ausserdem bin ich erst 17.. aber was sagt das schon aus?"
    Klar, das sind Ausnahmen.. aber erschreckende. Sowas lässt mich immer wieder den Kopf schütteln.

    Kann ich nur zurückgeben und mich auch bedanken.
    Das mit den Rechten als Frau muss ich später schreiben, das wird nämlich länger. Möchte mal darlegen, warum ich persönlich nicht auf das Recht der alleinigen Sorge verzichten möchte. Werde das ganz unverblümt niederschreiben und damit sicher für viel Diskussionsstoff sorgen.
    Ich hab da schon ne Ahnung was kommen wird *g*
    Im aktuellen Recht, kann ich Frauen sogar verstehen, die nicht das Recht abgeben möchten, wenn der Rest so bleibt. Für Väter die sich kümmern WOLLEN, wäre das toll. Bei denen die es nicht wollen, sondern Mutter nur ärgern, wäre es arg hinderlich, das ist klar.
    Wie man es auch dreht, nur ein Recht hin und her zu schieben, den Rest aber so zu lassen, wird nur Machtpositionen schaffen, umdrehen oder verlagern.
    Da muss sich einiges ändern.. nicht nur die Vergabe von diesem einen Recht.

  4. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Nein.. eher nicht.
    Ich bin für gemeinsame SorgePFLICHT. Auf gleichberechtigter Ebene. Auf dieser bin ich dann für Individuallösungen.
    Soll heissen: Die beiden Parteien werden nach einer Trennung dazu VERPFLICHTET, eine gemeinsame Lösung zu finden. Und aus dieser Verpflichtung, sollte sich niemand durch "ich find alles doof was der andere sagt" entziehen können.
    Hmm, lecker. Das wird sicher ein Spaß für die Kleinen, wenn sich Mami und Papi an die Gurgel gehen bei ihrer staatlich verordenten Pflicht zur Sorge.
    Satyr, Du kannst niemanden dazu zwingen, dass er sich um sein Kind kümmert und ein netter Papa ist und noch weniger kannst du Menschen zwingen sich wieder mit ihren Ex zu verstehen.
    Genauso wie dieses 14 Tage Modell jawohl totaler Humbug ist. Das wird ja dann richtig toll fürs Kind. Nicht nur, dass die Familie weg ist, jetzt wird dem Kind auch noch ein festes Zuhause weggenommen, vielleicht sogar das Umfeld. Ich stelle es mir richtig rosig vor. 14 Tage bei Mama in Hamburg und dann 14 Tage bei Papa in Berlin. Könnte kleine Probleme mit der Schule geben das ganze. Aber halt, wir waren ja bei der SorgePFLICHT. Da könnte man doch von staatlicher Seite gleich ein Umzugsverbot verordnen.

    Leute, man kann das Kind nunmal nicht zerschneiden und aufteilen. Es muß nunmal bei einem der Ex-partner leben und da bietet sich die Frau in der Regel besser an. Denn immerhin bekommt auch sie das Kind und die Bindung von Kind und Mutter ist normaler Weise auch wesentlich enger als zwischen Kind und Vater. Nicht nur beim Menschen, sondern ausnahmslos allen Säugetieren und ein paar Vögeln noch dazu.

    Alles in allem muss ich mich hier über die Äußerungen meiner Geschlechtsgenossen sehr wundern. Leider bin ich zu spät auf den Thread gestoßen. Hätte mich hier gerne ausgetobt - vielleicht gelingt mir ja noch der Einstieg.

    Brumby

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Warum muss Papa denn noch unterhalt zahlen, wenn die Betreuung tatsächlich 50/50 ist? Also.. ich frag jetzt nicht um es anzuzweifeln, sondern weil ich die Logik dahinter nicht verstehe.
    Oh, das war mein Fehler. Er müsste natürlich nicht bezahlen. Nur wird das keinem Amt gefallen. Es gibt da heute schon Probleme. Einer Frau wurde zum Beispiel das gesamte Kindergeld abgezogen, obwohl sie nur die Hälfte bekommt.
    Dieses Modell funktioniert doch eh nur,wenn sich die Eltern noch sau gut verstehen und sehr nah beinander wohnen, so dass das Kind sein Umfeld behält (Kindergarten, Schule ...).
    Aber mal ehrlich, wie viele Eltern verstehen sich so gut, nach einer Trennung oder Scheidung?
    Kann ich unterschreiben.. ich verstehe generell nicht, wer alles Kinder bekommt und sich hinterher wundert "Huch.. ich konnte mir das ja garnicht leisten. Und..mein Partner ist auch weg, dabei hat er doch nie was gegen Kinder gesagt. Klar, dafür auch nicht.. aber trotzdem! Und ausserdem bin ich erst 17.. aber was sagt das schon aus?"
    Klar, das sind Ausnahmen.. aber erschreckende. Sowas lässt mich immer wieder den Kopf schütteln.
    Mein Beitrag dazu war eher etwas ironisch gemeint. ;-) Natürlich ist die richtige Reihenfolge wünschenswert, aber das Leben schert sich nicht um richtige Reihenfolgen. Man kann und sollte es versuchen. Ich habe es versucht und bin vom Weg abgewichen, sonst hätte ich heute dieses Kind nicht, niemals vielleicht.
    Geändert von Lucy68 (20.05.2007 um 09:01 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  6. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hmm, lecker. Das wird sicher ein Spaß für die Kleinen, wenn sich Mami und Papi an die Gurgel gehen bei ihrer staatlich verordenten Pflicht zur Sorge.
    Satyr, Du kannst niemanden dazu zwingen, dass er sich um sein Kind kümmert und ein netter Papa ist und noch weniger kannst du Menschen zwingen sich wieder mit ihren Ex zu verstehen.
    Genauso wie dieses 14 Tage Modell jawohl totaler Humbug ist. Das wird ja dann richtig toll fürs Kind. Nicht nur, dass die Familie weg ist, jetzt wird dem Kind auch noch ein festes Zuhause weggenommen, vielleicht sogar das Umfeld. Ich stelle es mir richtig rosig vor. 14 Tage bei Mama in Hamburg und dann 14 Tage bei Papa in Berlin. Könnte kleine Probleme mit der Schule geben das ganze. Aber halt, wir waren ja bei der SorgePFLICHT. Da könnte man doch von staatlicher Seite gleich ein Umzugsverbot verordnen.

    Leute, man kann das Kind nunmal nicht zerschneiden und aufteilen. Es muß nunmal bei einem der Ex-partner leben und da bietet sich die Frau in der Regel besser an. Denn immerhin bekommt auch sie das Kind und die Bindung von Kind und Mutter ist normaler Weise auch wesentlich enger als zwischen Kind und Vater. Nicht nur beim Menschen, sondern ausnahmslos allen Säugetieren und ein paar Vögeln noch dazu.

    Alles in allem muss ich mich hier über die Äußerungen meiner Geschlechtsgenossen sehr wundern. Leider bin ich zu spät auf den Thread gestoßen. Hätte mich hier gerne ausgetobt - vielleicht gelingt mir ja noch der Einstieg.

    Brumby
    Das 14-Tage-Modell gewährt dem Kind die Chance auf gleichwertigen Umgang mit beiden Elternteilen, was man vom "Mama-kann-mit-Kind-durch-die-Republik-fahren-wie-sie-lustig-ist-Modell" nicht behaupten kann.Geht´s um gleichwertigen Kontakt zu beiden Elternteilen oder um Mamas Reisebedürfnisse? Übrigens hat ein unterhaltspflichtiger Vater auch quasi seine Freizügigkeit verloren, jedenfalls dann wenn nach dem Umzug/neuem Job auch nur 1 cent weniger Unterhalt fließt. Hälftige Kinderbetreuung nach einer Trennung ist Regelfall in Frankreich. Gesetzlich gefördert wird sie auch in Kanada, Belgien, Australien und einigen US-Staaten.

  7. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Das 14-Tage-Modell gewährt dem Kind die Chance auf gleichwertigen Umgang mit beiden Elternteilen, was man vom "Mama-kann-mit-Kind-durch-die-Republik-fahren-wie-sie-lustig-ist-Modell" nicht behaupten kann.Geht´s um gleichwertigen Kontakt zu beiden Elternteilen oder um Mamas Reisebedürfnisse? Übrigens hat ein unterhaltspflichtiger Vater auch quasi seine Freizügigkeit verloren, jedenfalls dann wenn nach dem Umzug/neuem Job auch nur 1 cent weniger Unterhalt fließt. Hälftige Kinderbetreuung nach einer Trennung ist Regelfall in Frankreich. Gesetzlich gefördert wird sie auch in Kanada, Belgien, Australien und einigen US-Staaten.

    Wenn ein Umgang über eine grössere Entfernung gelingen soll, kann es kaum ein Wechselmodell sein, denn es wird sich keine Kita und keine Schule finden, die ein Kind alle 14 Tage betreut und in den restlichen Tagen soll es dann eine andere sein.

    Auch in Frankreich ist die Zahl der Kinder bei nur einem Elternteil die überwiegende Lebensform und die Zahl der Prozesse um den Konfliktherd "Kind nach Trennung der Eltern" nicht kleiner als bei uns.

    In den USA gibt es eine überwiegende Anzahl von Bundesstaaten, in denen keine Förderung der hälftigen Kinderbetreuung erfolgt, sondern sogar eine eindeutige Zuordnung des Kindes zu einem Elternteil gefordert und erwartet wird. Die Bundesstaaten sind in diesen Dingen eigenständig und viele fördern da gar nichts.

  8. User Info Menu

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Du meinst das die Frauen, die mich hier wegen meiner Sichtweise "anstänkern", nur keine Rechte aufgeben möchten? Es NUR darum geht, die Argumente warum das Sinnvoll wäre, also im Grunde egal sind?
    Natürlich geht es nicht um das Recht ansich. Ich kann jetzt auch nur von meiner persönlichen Sicht reden.
    Ich bin und war nie verheiratet und habe also in Deutschland automatisch das alleinige Sorgerecht, was ich auch gut finde. Ich persönlich habe keine Veranlassung das zu ändern, weil mir das gemeinsame Sorgerecht nur Nachteile bringt. Ich kann dabei keinen einzigen Vorteil finden. Vielleicht können mich ja andere aufklären.
    Bei GSR bin ich meiner Meinung nach abhängig vom anderen Elternteil und auch erpressbar, weil ich für fast alles dann eine Unterschrift von ihm brauche. Wenn er diese verweigert, weil wir uns nicht einigen können, geht es vor das Gericht. Als Alleinerziehende habe ich aber noch andere Dinge im Kopf, da kann ich darauf gerne verzichten. Und nun der Hauptgrund für mich, kein GSR zu geben.
    Wir wissen doch alle, wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht und es wird immer von uns Frauen gefordert zu arbeiten. Das geht aber auch nur dann, wenn ich bereit bin für einen Job um zuziehen und das wird mir mit GSR erschwert und ich als bisher freier Mensch würde das nicht verkraften. Es reicht schon, wenn ich jetzt ab Juni eine Erlaubnis der Arge brauche, um umziehen zu dürfen. Außerdem möchte ich nicht mein Leben lang auf einen Partner verzichten und auch da im Fall des Falles umziehen dürfen.
    Ich persönlich bin bereit den Vater auch ohne GSR an der Erziehung unseres Kindes teilhaben zu lassen, wenn er das überhaupt will und soweit das unter den Umständen möglich ist. Im Moment nimmt er nicht mal regelmäßig sein Umgangsrecht wahr, also kann ich mir schon vorstellen, wie die Erziehung aussieht und das sagt mir, dass das GSR der helle Wahnsinn wäre bei solch einem Verhalten. Ich müsste ihm vielleicht dauernd hinterher rennen und bitteln und betteln.
    Aber nun mal Tacheles.
    Wer ist so verrückt, etwas zu unterschreiben, dass ihm selbst nur Nachteile bringt? Würdet ihr Männer je freiwillig einen solchen Vertrag unterschreiben, die Ehe mal ausgenommen. ;-)
    Geändert von Lucy68 (20.05.2007 um 09:51 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  9. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    LOM,

    ich glaube kaum, dass alle Mütter (und auch Väter, die sollen ja manchmal auch wegziehen) das aus reinem Spass an der Freud tun, sondern weil es von ihnen auch erwartet wird auf dem Arbeitsmarkt. Du bist ja gegen EU, dann muss aber auch jeder die Möglichkeit bekommen, sich seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen und da gehört unter Umständen eben auch ein Umzug dazu.

  10. gesperrt

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ein Umgang über eine grössere Entfernung gelingen soll, kann es kaum ein Wechselmodell sein, denn es wird sich keine Kita und keine Schule finden, die ein Kind alle 14 Tage betreut und in den restlichen Tagen soll es dann eine andere sein.

    Auch in Frankreich ist die Zahl der Kinder bei nur einem Elternteil die überwiegende Lebensform und die Zahl der Prozesse um den Konfliktherd "Kind nach Trennung der Eltern" nicht kleiner als bei uns.

    In den USA gibt es eine überwiegende Anzahl von Bundesstaaten, in denen keine Förderung der hälftigen Kinderbetreuung erfolgt, sondern sogar eine eindeutige Zuordnung des Kindes zu einem Elternteil gefordert und erwartet wird. Die Bundesstaaten sind in diesen Dingen eigenständig und viele fördern da gar nichts.
    Ooh, wer antwortet mir denn da...?

    In einigen Staaten der USA geht man sogar soweit das Kind demjenigen zuzusprechen, der den bestmöglichen Kontakt zu beiden Elternteilen garantieren kann, undenkbar in Deutschland.

    Und nochmal zum Beispiel von @brumby:

    Zieht eine Frau mit Kind von Hamburg nach Berlin, darf Papa die Umgangskosten zahlen: Bahnfahrt: 100 Euro, Hotel für 2 Tage: 100 Euro. Und dann hat weder Papa noch Kind bisher was zu beißen oder sonstwas unternommen. Beim Modell alle-2-Wochen-ein-Wochenende kommen so mind. 600 Euro an Umgangskosten zusammen die ein Vater zahlen muß, nur weil Mama mit dem Kind weggezogen ist. In vielen Fällen ist es schlicht unmöglich dies zu bezahlen. So ein Modell ist also für´s Kind erst recht shice, denn dauerhaft wird der Kontakt mangels Masse abbrechen. Und Papa darf dann in der Zeitung lesen daß sich viele Väter nicht um ihre Kinder kümmern...

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