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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Aber ist der Vater dafür da den KOMPLETTE Unterhalt zahlen zu müssen.. oder sollte man das eher "anteilig" sehen?
    Es ist doch schon anteilig. Die Mutter leistet den Unterhalt in Form von Betreuung.
    Für mich nichts, ich handhabe es so. Das blöde ist nur.. es gibt Frauen die Kondome nicht mögen.. sagen das es sich anders, nicht mehr so toll, anfühlt für sie. Ich als Mann kann da nicht beurteilen wie sie es fühlt.. aber das durfte ich mir schon einige male anhören.. inklusive "Ich nehm doch die Pille, Kondome sind nicht nötig". Wenn ich dann kommuniziere warum ich trotzdem drauf bestehe, ist Frau oft gekränkt, fühlt sich angegriffen. Sicher zu unrecht.. aber wenns doch passiert, ist es zu spät um zu sagen "So, jetzt bin ich schlauer".
    DA ist eben das Problem.
    Wow, dann bist du einer der wenigen Männer, die wirklich verhüten.
    Japp.. weil sich dadurch leider das System nicht ändert. GSR ist in Deutschland nicht wirklich viel wert. Es bleibt doch dabei.. will ein Part sich nicht einigen, wird die 14-Tage Pauschallösung rangezogen. Nur das der dadurch profitierende Part eben trotzdem nen paar Unterschriften braucht.. sich diese, wenn der andere Part sie verweigert weil er etwas anders sieht, aber auch ersatzweise vor Gericht holen kann.
    Ein Vater der sein Kind miterziehen und prägen darf, sieht anders aus.. oder? :)
    Keine Ahnung, wie der aussieht. Einigen wir uns doch darauf, dass es beide Seiten gibt. Umgangsverweigernde Mütter und Väter.
    Natürlich ist der Vater meines Kindes nicht zu Besuch gekommen, aber das kenne ich ja schon. Ich weiß auch nicht, wie oft und wie lange ich ihm noch hinterher telefonieren soll, kostet mein Geld. Er darf nicht arbeiten, hat aber angeblich nie Zeit. Komische Welt ist das. Langsam habe ich den Eindruck, dass Manche den Umgang wirklich aus Trotz verweigern, Väter und Mütter. Ich könnte wetten, wenn ich ihm morgen sage, dass er die Kleine nicht mehr sehen darf, dann kommt er. Soll ich es ausprobieren? Ich wette mit Euch, dass es so ist.
    Geändert von Lucy68 (19.05.2007 um 14:52 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Wenn die Frau sich dann trennt, man die Kinder nurnoch alle 14 Tage sehen darf.. und dann eben Unterhalt zahlen soll, fühlt sich das ganz anders an. Man lebt nicht mehr in der Familie, bekommt ein anderes Gefühl dafür.
    Klar ist das Gefühl anders, aber das Kind doch nicht. Es braucht genauso Betreuung, Umgang und Unterhalt und kann nichts dafür, dass seine zwei Eltern ihre Ehe nicht auf die Reihe bekamen.
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Gut, das ein Kind von 414€ leben kann bezweifel ich auch.. aber wie gesagt.. wenn etwas fehlt, kann man es beim Amt sicherlich bekommen.
    Im Gegensatz zu der Liebe des Vaters, die ein Kind braucht.
    414 Euro? Schön wärs. Nein, du bist falsch informiert. Bei Hartz4 wird Kindergeld und Kindesunterhalt so verrechnet, dass das Kind mit seinem Geld, was eigentlich für das Kind ist, die Mutter mit finanzieren muss. Dem Kind bleiben monatlich also immer nur 207 Euro (bis zu 6 Jahren, später 256 Euro) Die Frau, die alleinerziehend ist, bekommt bis zu einem gewissen Alter einen Alleinerziehendenzuschlag von 124 Euro, der sich später fast halbiert.
    Geändert von Lucy68 (19.05.2007 um 15:07 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Es ist doch schon anteilig. Die Mutter leistet den Unterhalt in Form von Betreuung.
    Was bedeutet.. wenn der Vater Betreuung anbietet, müsste doch der Finanzbeitrag bei ihm schrumpfen und bei der Mutter wachsen.. oder?

    Wow, dann bist du einer der wenigen Männer, die wirklich verhüten.
    Joa.. was bleibt mir anderes übrig? *g* Wie gesagt.. ich hätte die nächsten Jahre eigentlich gern Kinder. Aber nicht in diesem System. Ich möchte das meinem Kind nicht antun, ehrlichgesagt. Ich nenne es Verantwortung.. andere Damen hier nennen es Frauenhass.

    Keine Ahnung, wie der aussieht. Einigen wir uns doch darauf, dass es beide Seiten gibt. Umgangsverweigernde Mütter und Väter.
    Gerne.. das sag ich ja schon die ganze Zeit *g* :)
    Und, wenn man dann soweit ist.. müsste ja klar sein das es so nicht gehen kann, auf beiden Seiten.. sich also etwas ändern muss.. oder?

    Natürlich ist der Vater meines Kindes nicht zu Besuch gekommen, aber das kenne ich ja schon. Ich weiß auch nicht, wie oft und wie lange ich ihm noch hinterher telefonieren soll, kostet mein Geld. Er darf nicht arbeiten, hat aber angeblich nie Zeit. Komische Welt ist das. Langsam habe ich den Eindruck, dass Manche den Umgang wirklich aus Trotz verweigern, Väter und Mütter. Ich könnte wetten, wenn ich ihm morgen sage, dass er die Kleine nicht mehr sehen darf, dann kommt er. Soll ich es ausprobieren? Ich wette mit Euch, dass es so ist.
    Trotz nehme ich tatsächlich oft als Grund an. Schade ist nur, das auch Trotz nicht aus heiterem Himmel kommt. Der Trotz selbst ist oft (in deinem Fall wohl eher weniger) berechtigt.. nur die Reaktion aus diesem.. naja.. dem anderen Part gegenüber VIELLEICHT auch berechtigt.. nur fürs Kind ist es sehr schade.

    Klar ist das Gefühl anders, aber das Kind doch nicht. Es braucht genauso Betreuung, Umgang und Unterhalt und kann nichts dafür, dass seine zwei Eltern ihre Ehe nicht auf die Reihe bekamen.
    Das ist ja das Problem. Man kann in einer solchen Regelung, die unsere Familienministerin für ach so toll hält, schnell den Bezug zum Kind verlieren. Nicht weil man sich nicht interessiert, sondern weil man einfach zu wenig Feedback bekommt, im Zweifelsfall.
    Verliert dadurch auch das Kind den Bezug zum 14-Tage Part, wird das Feedback noch weniger.
    Und so sieht man sich dann eben nurnoch als "Zahlonkel".. aber nicht als Vater. Vater ist jemand, der zur Familie gehört.. wenn man ihm dieses Zugehörigkeitsgefühl aber nimmt, wird er sich vielleicht irgendwann nicht mehr so sehen.
    Und ja, Du sagst es. Das Kind braucht Betreuung, Umgang und Unterhalt.. und kann nichts dafür. Wenn aber ein Part nun die Macht hat, gestützt von deutschen Gerichtsbarkeit, diese Betreuung des anderen Parts und den Umgang zu verhindern.. ohne das dieser etwas machen kann, dann läuft was falsch. Und wenn von all den 3 Dingen die das Kind erwiesenermaßen braucht, nur der Unterhalt akzeptiert wird obwohl ein Vater bereit ist auch den Rest zu leisten (die Bereitschaft sollte selbstverständlich sein, keine Frage).. dann fühl man sich eben echt veralbert und verliert das Vertrauen in die deutsche Familienpolitik.

    414 Euro? Schön wärs. Nein, du bist falsch informiert. Bei Hartz4 wird Kindergeld und Kindesunterhalt so verrechnet, dass das Kind mit seinem Geld, was eigentlich für das Kind ist, die Mutter mit finanzieren muss. Dem Kind bleiben monatlich also immer nur 207 Euro (bis zu 6 Jahren, später 256 Euro) Die Frau, die alleinerziehend ist, bekommt bis zu einem gewissen Alter einen Alleinerziehendenzuschlag von 124 Euro, der sich später fast halbiert.
    Das es hier zu wenig ist, steht ausser Frage. Wobei ich die Frau nicht würde mitfinanzieren wollen. Wenn sie mehr Geld möchte, soll sie arbeiten gehen. Und ja, auch in Zeiten von Harz4 lässt sich arbeit finden. Ich sehe das bei einem ehemaligen Studienkollegen meines Vaters. Er war nach der Trennung arbeitslos, bzw. eigentlich schon vorher. Ist einer Rationalisierungsmaßnahme der DB zum Opfer gefallen. Er hat beim AA auf eine Umschulung gewartet. Zusammen hatte das Paar aber genug Geld um über die Runden zu kommen, mit Kind. Jetzt haben sie sich getrennt, das Kind lebt beim Vater weil die Mutter mit ihrem neuen LG zusammen ist, übrigens schwanger. Da will ich jetzt nicht werten, darum geht es mir nicht.
    Aber sie zahlt keinen Unterhalt, hat das in nächster Zeit auch nicht vor. Deshalb arbeitet er jetzt an Tankstellen als Toilettenputze, hofft sogar dort "aufzusteigen" und eventuell in im Verkauf bei Tankstellen arbeiten kann. Er war sich dafür nicht zu schade. Und ja, ich weiß das die meisten Putzkräfte weiblich sind. Aber ich bekomme es auch mit, das einige Mütter sich zu schade sind einen Job zu machen, bei dem sie sich nicht "verwirklichen" können.. und stattdessen lieber meckern das ihr Ex "nur" den Regelsatz zahlt und sie damit zu wenig Geld hat. Woran dann ihr Mann schuld ist.

    Ich will hier grade keine Schuld hin und her schieben, versteht mich nicht falsch.
    Aber.. der Staat hat nunmal auch nicht unendlich Geld. Und wenn es dann ein System gibt, das manchen Eltern die ausgrenzung eines Elternteils erlaubt.. und das auch nicht wirklich effektiv gegen Unterhaltsentzug vorgeht.. dann ist das System für mich bescheuert.
    Wenn man aber diese beiden größten Probleme mal zusammen durchleuchtet, ohne mit dem Finger auf ein Geschlecht zu zeigen.. dann kommt da vielleicht mal der Lösungsanatz "völlige Gleichberechtigung" auch bei der Politik durch.. und auch, das sich damit viel Geld sparen lässt.

    Ich hoffe das jetzt langsam klar wird worum es mir geht.. und ich mir deshalb nicht wieder ein "Aber Männer machen doch..." anhören muss.
    Klar machen sie es. Weil sie es können. Genauso wie Frauen Dinge machen, weil sie es können.
    Und nur weil die anderen es auch machen, muss man es nicht so lassen.
    Oder?

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Was bedeutet.. wenn der Vater Betreuung anbietet, müsste doch der Finanzbeitrag bei ihm schrumpfen und bei der Mutter wachsen.. oder?
    Bei dieser 50/50 Regelung (wie heißt das doch gleich genau?) ist es doch auch so. Nur muss sich dann Unterhalts-und Sozialrecht annähern, damit das auch möglich ist.
    Gerne.. das sag ich ja schon die ganze Zeit *g* :)
    Und, wenn man dann soweit ist.. müsste ja klar sein das es so nicht gehen kann, auf beiden Seiten.. sich also etwas ändern muss.. oder?
    Ja, nur wie?
    Trotz nehme ich tatsächlich oft als Grund an. Schade ist nur, das auch Trotz nicht aus heiterem Himmel kommt. Der Trotz selbst ist oft (in deinem Fall wohl eher weniger) berechtigt.. nur die Reaktion aus diesem.. naja.. dem anderen Part gegenüber VIELLEICHT auch berechtigt.. nur fürs Kind ist es sehr schade.
    Auch wenn du mich nicht meintest, möchte ich mal drauf eingehen. In meinem Fall ist es Trotz, weil ich ihn nicht heiraten will, damit er in Deutschland bleiben kann.
    Ich bin bereit für mein Kind Opfer zu bringen, aber eine Zwangsheirat gehört nicht dazu. Zur Heirat gehört Liebe, Achtung, Grips und Verlässlichkeit.
    Ich will hier grade keine Schuld hin und her schieben, versteht mich nicht falsch.
    Aber.. der Staat hat nunmal auch nicht unendlich Geld.
    Das stelle ich auch nicht in Frage. Aber wer als Staat daran interessiert ist, dass auch Mütter arbeiten gehen können, muss auch die Bedingungen dazu schaffen, siehe DDR. Kostenlose Krippen und Kindergärten. Nach einem Jahr wieder im Vollzeitjob drin, alles ganz normal. Mensch, das werde ich sicher total vermissen. Allerdings gab es auch Arbeit. Ist ein anderes Thema ...
    Ich hoffe das jetzt langsam klar wird worum es mir geht.. und ich mir deshalb nicht wieder ein "Aber Männer machen doch..." anhören muss.
    Klar machen sie es. Weil sie es können. Genauso wie Frauen Dinge machen, weil sie es können.
    Und nur weil die anderen es auch machen, muss man es nicht so lassen.
    Oder?
    Hmmm, das ist eine gute Frage, die ich auch ehrlich beantworte. Ich kenne niemanden, der ein Recht freiwillig aufgibt. Ich gehöre auch dazu. Frage mal einen Politiker, ob er freiwillig sein Gehalt kürzt. Und weil das so ist, muss die Gesetzgebung sich ändern. Man dachte wohl, dass mehr Mütter freiwillig GSR geben, da hatte man sich aber sehr geirrt. Sie machen es meist nur, wenn sie mit dem Vater zusammen sind, aber fast nie, wenn das nicht der Fall ist. Was verständlich für mich ist.
    Geändert von Lucy68 (19.05.2007 um 16:15 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  6. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Ich könnte wetten, wenn ich ihm morgen sage, dass er die Kleine nicht mehr sehen darf, dann kommt er. Soll ich es ausprobieren? Ich wette mit Euch, dass es so ist.
    Nein Lucy...tu das man nicht...was soll dir das bringen außer zusätzlichem Ärger?

    Ich würde ihm allerdings an deiner Stelle jetzt auch nicht mehr hinterher telefonieren!

    Lass es einfach laufen...sei "offen" wenn er sich bei dir meldet und geh ansonsten den Weg, der für dich und dein Kind der Beste scheint...

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Bei dieser 50/50 Regelung (wie heißt das doch gleich genau?) ist es doch auch so. Nur muss sich dann Unterhalts-und Sozialrecht annähern, damit das auch möglich ist.
    Wie genau meinst Du das? Bei der 50/50 Regelung, sollte der Unterhalt auch schrumpfen.. eigentlich.. wobei es dabei auch darauf ankommt ob beide betreuenden Parts in ihrer Betreungszeit auch Ausgaben haben.. is wirklich ne schwierige Sache.
    Deshalb bin ich auch hier gegen Pauschallösungen. Das wäre wohl von Fall zu Fall verschieden.

    Ja, nur wie?
    Das schrieb ich schon mehrfach :)
    Wenn es unter gegangen sein sollte, schreibe ich es gern heut Abend (eher später Abend) nochmal... momentan hab ich leider nicht so viel Zeit, das nochmal komplett auszuführen.

    Auch wenn du mich nicht meintest, möchte ich mal drauf eingehen. In meinem Fall ist es Trotz, weil ich ihn nicht heiraten will, damit er in Deutschland bleiben kann.
    Das ist ein Depp. Sorry aber.. DIE Form von Trotz meinte ich nicht. Das ist echt bekloppt.. aber wie gesagt, das es auch solche "Väter" gibt, bestreite ich ja garnicht.
    Wobei ich mich frage, ob man es da wirklich Trotz.. oder eher Erpressung aus Verzweiflung nennen kannt. Was nicht heisst das ich es toll finde.

    Ich bin bereit für mein Kind Opfer zu bringen, aber eine Zwangsheirat gehört nicht dazu. Zur Heirat gehört Liebe, Achtung, Grips und Verlässlichkeit.
    Sehe ich genauso. Und das, wo mir hier schon geraten wurde, "Wenn Du das Sorgerecht willst, dann heirate die Frau doch? DAS sollte es Dir doch wert sein. Das ist das Mindeste was ein Mann dafür tun sollte!".. nicht von Dir, ich weiß.. es ist mir nur gerade wieder eingefallen.

    Das stelle ich auch nicht in Frage. Aber wer als Staat daran interessiert ist, dass auch Mütter arbeiten gehen können, muss auch die Bedingungen dazu schaffen, siehe DDR. Kostenlose Krippen und Kindergärten. Nach einem Jahr wieder im Vollzeitjob drin, alles ganz normal. Mensch, das werde ich sicher total vermissen. Allerdings gab es auch Arbeit. Ist ein anderes Thema
    Naja, das mit der Arbeit scheint sich seit nem Jahr ca. zu entwickeln. Von daher.. es geht bergauf. Ansonsten gebe ich Dir recht. Wie gesagt, ich bin voll für die Krippenplätze. Wobei ich sie nicht gänzlich kostenlos machen würde. Bei Paaren/Elternteilen die es sich (nach neutraler Prüfung) leisten können, sollte da schon was gezahlt werden. Damit meine ich aber wirklich überdurchschnittlich verdienende. Irgendwie muss es ja (mit-)finanziert werden.

    Hmmm, das ist eine gute Frage, die ich auch ehrlich beantworte. Ich kenne niemanden, der ein Recht freiwillig aufgibt. Ich gehöre auch dazu. Frage mal einen Politiker, ob er freiwillig sein Gehalt kürzt. Und weil das so ist, muss die Gesetzgebung sich ändern. Man dachte wohl, dass mehr Mütter freiwillig GSR geben, da hatte man sich aber sehr geirrt. Sie machen es meist nur, wenn sie mit dem Vater zusammen sind, aber fast nie, wenn das nicht der Fall ist. Was verständlich für mich ist.
    Du meinst das die Frauen, die mich hier wegen meiner Sichtweise "anstänkern", nur keine Rechte aufgeben möchten? Es NUR darum geht, die Argumente warum das Sinnvoll wäre, also im Grunde egal sind?
    Das wäre traurig..
    Zumal ich ihnen ja nichts wegnehmen möchte.. ich möchte nur Männer mit den gleichen Rechten ausstatten.. ohne das sie extra dafür kämpfen müssen.
    Aber bei den Politikern hast Du sicher recht. Erst kürzlich las ich, das sie ihre Bezüge sogar um 600€ erhöhen wollen. Wobei die SPD daran knüpfte, das dafür die Politikerrente sinken soll.. wenigstens etwas *sfz*
    Also, mal Grundsätzlich.. hat es dann hier überhaupt Sinn zu diskutieren, wenn Frauen einfach nur ihre Rechte gefährdet sehen und mir deshalb eh nicht vernünftig zuhören?

    In dem Zusammenhang mal ein Kompliment an Dich. Es ist erfrischend, mal vernünftig und Sachlich über diese Dinge zu diskutieren.
    Danke dafür.

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein Lucy...tu das man nicht...was soll dir das bringen außer zusätzlichem Ärger?
    Ich hätte damit den Beweis erbracht, dass es nur Trotz von ihm ist und nebenbei gesagt, warum können manche Männer nicht begreifen, dass Frau nichts von ihnen will? Aber ich spare mir den Versuch, ihn zu testen.
    Na ja, er hat mich jetzt auf Montag vertröstet, bin gespannt, ob er kommt.
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  9. Inaktiver User

    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Aber ich spare mir den Versuch, ihn zu testen.
    vernünftige Entscheidung...
    Wem willst du auch was beweisen?...Uns hier?...das brauchst du nicht!...Du kennst ihn vermutlich gut genug um zu wissen das es eine Trotzreaktion ist...das sollte reichen...

    Zitat Zitat von Lucy68
    Na ja, er hat mich jetzt auf Montag vertröstet, bin gespannt, ob er kommt.
    das wäre wirklich zu wünschen...

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    AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?

    Zitat Zitat von Satyr
    Wie genau meinst Du das? Bei der 50/50 Regelung, sollte der Unterhalt auch schrumpfen.. eigentlich.. wobei es dabei auch darauf ankommt ob beide betreuenden Parts in ihrer Betreungszeit auch Ausgaben haben.. is wirklich ne schwierige Sache.
    Ich meine es so, dass zum Beispiel beim Wechselmodell das Kind 14 Tage bei Mama und 14 Tage im Monat bei Papa ist. Dabei muss zwar der Papa weniger Unterhalt zahlen, aber insgesamt haben beide Kosten, die nicht unbedingt weniger als vorher sind. Aber egal, der Kontakt beider Elternteile zum Kind sollte den Nachteil aufwiegen.
    Jedoch tun sich die Ämter mit diesem Modell ziemlich schwer und es gibt spätestens dann die ersten Probleme, wenn einer von beiden ALG2 beantragen muss und dass geht heute schneller, als man denkt.
    Das schrieb ich schon mehrfach :)
    Wenn es unter gegangen sein sollte, schreibe ich es gern heut Abend (eher später Abend) nochmal... momentan hab ich leider nicht so viel Zeit, das nochmal komplett auszuführen.
    Ich nehme mal an, gemeinsames Sorgerecht und Wechselmodell für alle.
    Sehe ich genauso. Und das, wo mir hier schon geraten wurde, "Wenn Du das Sorgerecht willst, dann heirate die Frau doch? DAS sollte es Dir doch wert sein. Das ist das Mindeste was ein Mann dafür tun sollte!".. nicht von Dir, ich weiß.. es ist mir nur gerade wieder eingefallen.
    Vielleicht sollten wir Deutschen einfach nur wieder die Reihenfolge ändern.
    Also erst Frau/Mann kennenlernen-genau anschauen (im Sinne von, wie passt dieses Wesen zu mir)-dann erst verlieben-verloben-Heiraten-Zusammen ziehen-Kind zeugen-Kind bekommen-Sorgerecht automatisch-alles in Butter-bis zur Scheidung
    Geändert von Lucy68 (19.05.2007 um 18:06 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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