Genau das meinte ich gestern.Zitat von Inaktiver User
Ich habe nicht Frauen an sich kritisiert, sondern ein System das Frauen im Zweifelsfall bevorzugt. Und schon bin ich ein Frauenfeind ohne Niveau. Könnte man mir bitte mal ein (ernst gemeintes) Posting von mir zeigen, in dem ich klar Frauenfeindlich war?
Wenn nicht, bitte ich darum solche Aussagen zu unterlassen. Im "wahren" Leben würde man das verleumdung nennen :)
Kommt es natürlich nicht. Aber ist der Vater dafür da den KOMPLETTE Unterhalt zahlen zu müssen.. oder sollte man das eher "anteilig" sehen? Also jeder 50%? Gut, das ein Kind von 414€ leben kann bezweifel ich auch.. aber wie gesagt.. wenn etwas fehlt, kann man es beim Amt sicherlich bekommen.Zitat von Lucy68
Im Gegensatz zu der Liebe des Vaters, die ein Kind braucht.
MANCHE(!) Väter kann ich da verstehen. Wenn man sich vorher um seine Kinder gekümmert hat.. sie jeden Tag aufwachsen sah, ihnen bei den Hausaufgaben geholfen hat, sie ins Bett brachte usw.. eben auch für die Familie (inklusive Kinder) eingekauft hat, das eigene Geld ausgab.. dann empfindet man das nicht als "Kindesunterhalt abdrücken". Man lebt in einer Familie, die nunmal gewisse Dinge braucht. Vieles davon kauft man selbst, kann es den Kindern selbst geben usw.Aber bei manchen Männern ist es so, dass eine Trennung gleichzeitig ein Grund ist, am liebsten nicht mehr zahlen zu wollen.
Wenn die Frau sich dann trennt, man die Kinder nurnoch alle 14 Tage sehen darf.. und dann eben Unterhalt zahlen soll, fühlt sich das ganz anders an. Man lebt nicht mehr in der Familie, bekommt ein anderes Gefühl dafür.
Ich finde es nicht gut, bevor man mich falsch versteht.. aber das manche sich beim zahlen dann verarscht fühlen, kann ich irgendwie verstehen.
LOM hat mal den Vorschlag gemacht, bis zu einem gewissen Grad den Unterhalt runterzuschrauben und durch Betreuung zu ersetzen.. das fand ich ganz gut. Dann fühlt Daddy sich noch in der Familie und es bleibt vielleicht genauso selbstverständlich, weiterhin bei Anschaffungen (für die Kinder) zahlend mitzuhelfen.
Diese Theorie hat LOM und auch meine Wenigkeit, hier schonmal geäußert.. dafür wurden wir als Frauenfeindlich zerpflückt und von Vita als realitätsfern beschimpft. Weil sie es nicht kennen. Sowas gibt es also nicht.Das sind nun mal die Gesetze und jeder Mann, der kein Kind möchte, muss sich auch überlegen, ob er lieber verhütet oder sich auf die Frau verlässt. Es ist doch nun wirklich bekannt, dass manche Frau lügt. Sagt, sie nimmt die Pille und tut es nicht.
Nur.. "so sind die Gesetze" ist eben das Problem, weshalb ich hier mitdiskutiere.
Die Gesetze sind eben für den Hintern, meiner Meinung nach *g*
Sie werden weder den Mütter, noch den Vätern.. und erstrecht nicht den Kindern gerecht.
Deshalb wäre ich da für grundlegende Änderungen. Wenn ich das aber laut sage, passiert genau das, was hier passiert. Man gilt als Frauenfeind und wird leider nicht ernst genommen. Die Sachlichkeit ist damit futsch, weil Menschen (ich schätze Männer ticken da genauso), die sich angegriffen fühlen, eben oft nicht mehr sehen möchten was dahinter steckt.
Für mich nichts, ich handhabe es so. Das blöde ist nur.. es gibt Frauen die Kondome nicht mögen.. sagen das es sich anders, nicht mehr so toll, anfühlt für sie. Ich als Mann kann da nicht beurteilen wie sie es fühlt.. aber das durfte ich mir schon einige male anhören.. inklusive "Ich nehm doch die Pille, Kondome sind nicht nötig". Wenn ich dann kommuniziere warum ich trotzdem drauf bestehe, ist Frau oft gekränkt, fühlt sich angegriffen. Sicher zu unrecht.. aber wenns doch passiert, ist es zu spät um zu sagen "So, jetzt bin ich schlauer".Wäre ich ein Mann würde ich in Sachen Verhütung niemals einer Frau vertrauen, sondern selbst verhüten. Mal nebenbei bemerkt, was ist so schlimm daran?
DA ist eben das Problem.
Mir als Steuerzahler ist es schon ein Dorn im Auge. Genauso ist es mir als Mann der irgendwann schon gern Vater werden würde, aber ein Dorn im Auge das ich nicht weiß, wie viel Anteil ich an der Erziehung und dem Aufwachsen meines Kindes haben werde.Bei mir kommt dieser Artikel so an, dass darüber lamentiert wird, dass dieser Mann so viel zahlen muss. Ich lamentiere doch auch nicht, weil ich gar keinen Unterhalt bekomme. Es lässt sich ja über die Ämter reinholen, wie du Satyr oben bemerkt hast. Aber ob diese Einstellung dem allgemeinen Steuerzahler gefällt, wage ich zu bezweifeln.
Deshalb sage ich es ja immer, das System versagt auf beiden Seiten.
Bei der Betreuung durch beide Eltern, auf die Kinder ein Recht haben.. und beim Unterhalt, das einfach nötig wäre.
Japp.. weil sich dadurch leider das System nicht ändert. GSR ist in Deutschland nicht wirklich viel wert. Es bleibt doch dabei.. will ein Part sich nicht einigen, wird die 14-Tage Pauschallösung rangezogen. Nur das der dadurch profitierende Part eben trotzdem nen paar Unterschriften braucht.. sich diese, wenn der andere Part sie verweigert weil er etwas anders sieht, aber auch ersatzweise vor Gericht holen kann.Das widerspricht aber vielen Fällen, die zwangsläufig GSR haben (weil verheiratet gewesen) und sich trotzdem nicht einigen können. Zugegeben, über etliche Kilometer hinweg ist das auch meist unmöglich.
Ein Vater der sein Kind miterziehen und prägen darf, sieht anders aus.. oder? :)
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19.05.2007, 12:13
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
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19.05.2007, 12:27Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
das ist eine Fehlannahme!
Zitat von Satyr
Ich habe mal versucht vom Amt etwas zu bekommen..
es ging danei um ein 3-wöchiges Konfirmandenseminar(ist hier bei uns im Kirchenkreis die Voraussetzung zur Teilnahme an der Konfirmation)
Der Herr Papa hat sich geweigert seinen Anteil zu zahlen...das Amt hat mir ausgerechnet das ich 10€/Jahr zuviel verdiene um einen Zuschuß zu bekommen...
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19.05.2007, 12:38
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Naja.. ich fürchte meine Meinund dazu will im Grunde niemand wissen..
Zitat von Inaktiver User
Ich finde die Kirche generell recht albern. Ich kann mich zwar nicht entsinnen das die Konfirmation (samt Konfirmandenunterricht vorher) meine Eltern früher was gekostet hat.. den Sinn des Ganzen hab ich trotzdem nie verstanden.
Ich bin kein Freund der Kirche.. aber das gehört hier nicht her.
Das Ding ist.. klar sollte der Vater Unterhalt zahlen.. natürlich sollte die Mutter auch ihren Teil finanziell leisten, meiner Meinung nach.. nur.. wenn man noch immer zu wenig Geld hat und vom Amt auch nicht mehr bekommt.. sollte es dann nicht laufen wie in normalen Familien auch? Die haben auch nicht immer genug Geld um dem Kind alles zu ermöglichen. Deshalb wird eben von beiden Seiten mehr gearbeitet. Ich weiß das die Unterbringung der Kinder dann zum Problem wird.. aber genau deshalb spreche ich mich, bei der von mir vorgeschlagenen Änderung des Systems, auch eigentlich immer für Krippenplätze aus.
Und.. klar ist es hart, wenn man dem Kind solche Dinge nicht ermöglichen kann. Aber das ist in manchen Dingen leider normal. Deshalb verstehe ich bei vielen Leuten (bitte nicht angegriffen fühlen, Dich meine ich nichtmal) auch nicht, wieso sie Kinder in die Welt setzen, ohne einmal zu überlegen ob sie dafür genug Geld im Rücken haben.
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19.05.2007, 12:47
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Klar nimmt sie ihm das Kind weg: Sie boykottiert nicht nur den Umgang, sondern hindert ihn dauerhaft daran erziehender Vater zu sein. Das sie das ASR hat, zeigt doch nur wie geringschätzig der Staat Väter behandelt. Da redet alle Welt davon daß Väter sich mehr um ihre Kinder kümmern sollen, und wenn´s einer machen will ist es in Ordnung wenn die Ex ihn nicht läßt? Muß ich jetzt nicht verstehen, oder? Ein vernünftiger und kinderfreundlicher Staat würde dafür sorgen daß dem Kind auch ein gleichwertiger Umgang mit beiden Elternteilen ermöglicht wird. Einer "Mutter", die ihre Selbstverwirklichung derart auf Kosten von Kind und Vater auslebt sollte der Staat eher das Sorgerecht entziehen, denn wer so handelt ist nicht wirklich zur Sorge geeignet.
Zitat von Lucy68
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19.05.2007, 12:48Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
ist schon ok...es ging mir auch nur um deine widerholte Aussage das Mütter sich ja schließlich alles fehlende vom Amt holen können. Das stimmt einfach nicht.
Zitat von Satyr
Und was das ermöglichen betrifft...
was das ermöglichen betrifft...solche Dinge werden erst dann zu einem Problem, wenn ein Elternteil seinen Anteil verweigert...
Zitat von Satyr
Oder meinst du die Kinder sollten nun auf alles verzichten was vor der Trennung ihrer Eltern selbstverständlich war?
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19.05.2007, 13:12
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Alles was WIRKLICH wichtig und vor allem Lebensnotwendig ist schon, oder? Eine ehemalige Nachbarin von mir, konnte sogar die Klassenfahrten der Kinder vom Amt finanzieren lassen. Der Vater der Kinder war leider arbeitslos bzw. arbeitsunfähig, nach einem Arbeitsunfall auf dem Bau (hat nichts damit zu tun, nur bevor hier gesagt wird das er "absichtlich" arbeitslos ist). Er steckt in irgend ner Umschulung, für die er kein Geld bekommt.
Zitat von Inaktiver User
Die Mutter arbeitet übrigens schwarz, bekommt da auch nicht wenig Geld.. was das Amt aber nicht wissen darf, sonst würde es ja nicht mehr zahlen.
Und ja, das ist NICHT der Regelfall.. das gibts aber auch.
Ganz ehrlich? Jain *g*Und was das ermöglichen betrifft...
was das ermöglichen betrifft...solche Dinge werden erst dann zu einem Problem, wenn ein Elternteil seinen Anteil verweigert...
Oder meinst du die Kinder sollten nun auf alles verzichten was vor der Trennung ihrer Eltern selbstverständlich war?
Auf alles sicher nicht.. aber auf einen Teil schon. Es IST einfach eine neue Situation. Beide Eltern haben vorher, im Idealfall, aus einem gemeinsamen Topf gewirtschaftet, in den auch beide eingezahlt haben. Das man da mehr Geld zur Verfügung hat, als wenn beide ein komplettes eigenes Leben finanzieren müssen, ist doch klar.
Es ist zwar schade.. aber da müssen eben auch die Kinder verzichten.
Laut Soziologen ist das übrigens nicht immer schlecht, so lernen Kinder schneller den Wert von Geld zu schätzen und werden nicht zu verwöhnt, so das sie später mit Geld nicht umgehen können.
Wobei es auch hier eher um Einzelfälle geht.
Fakt bleibt aber.. es ist nunmal eine neue Lebenssituation, die anders finanziert werden muss. Für ALLE.. Vater, Mutter.. und eben leider auch Kinder.
Aber.. was hat das damit zu tun das ein Part den anderen beim Umgang und Erziehungsfragen ausgrenzen kann und von Geburt des Kindes an mehr Rechte hat als der andere Part?
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19.05.2007, 13:25Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
erstaunlich wie schnell man zu dieser Erkenntnis kommt, wenn es um die finanzielle Seite geht...
Zitat von Satyr
weißt du...in vielen Fällen braucht es die Mutter gar nicht um den Vater auszugrenzen...das schaffen viele Väter schon ganz allein durch ihr Verhalten den Kindern gegenüber.
Zitat von Inaktiver User
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19.05.2007, 13:31
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Was hat das damit zu tun? Natürlich ist es auch eine neue Situation wenn es um die Betreuung geht. Und grade DESHALB sollten BEIDE gleichwertig mitreden können, wenn es darum geht wie die neue Situation mit dem Kind gehandhabt wird, oder?
Zitat von Inaktiver User
Japp, das ist keine Frage. Aber was hat es mit den tausenden zu tun, die sich vernünftig verhalten und ihre Kinder sowie den Bezug zu diesen behalten möchten - aber nicht können?weißt du...in vielen Fällen braucht es die Mutter gar nicht um den Vater auszugrenzen...das schaffen viele Väter schon ganz allein durch ihr Verhalten den Kindern gegenüber.
Es gibt sicher viele Mütter die sich genauso beschissen verhalten, dem Mann wie den Kindern gegenüber. Mütter sind keine heiligen Wesen, sondern auch nur Menschen. Und Menschen haben Fehler. Wenn diese die Kinder beeinflussen, wird bei Vätern durchgegriffen.. im Grunde schon vorher. Vater muss beweisen das er super ist, wenn er etwas möchte. Das muss Mutter nicht. Aber sie kann auch Fehler haben.. und dann?
Ich schrieb es schon öfter.. es gibt mit Sicherheit viele beschissene Väter. Genauso gibt es beschissene Mütter. Also sollte man Trennungen jeweils als Individualsituation betrachten und handhaben, anstatt mit Pauschallösungen.. oder nicht?
Davon mal abgesehen.. es gibt sicherlich viele Ausländer die in Deutschland richtig Mist bauen. Das ist aber auch kein Grund, quasi als präventation, erstmal allen Ausländern zu unterstellen das sie bescheuert sind, solange sie nicht das Gegenteil beweisen.. oder?
Langsam ärgert mich diese "aber es gibt auch beschissene Väter" Argumentation wirklich. Es hat doch NICHTS mit den tausenden Vätern zu tun, diee nicht beschissen sind.
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19.05.2007, 13:35Inaktiver User
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
das liegt nur daran das du so ziemlich jeden Einwand mit "aber viele Mütter sind ja auch nicht ohne..." beantwortest.
Zitat von Satyr
Also kein Grund sich über unsere Einwände aufzuregen...
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19.05.2007, 13:40
AW: Stört es euch, wenn Kind kein Kontalt zum Papa hat?
Nein, das tue ich eben nicht.
Zitat von Inaktiver User
Ich sage damit nur, das die Argumentation "Aber viele Väter.." nicht funktioniert, eben weil das nicht an einem Geschlecht hängt. Du hast ja Recht, natürlich gibt es beschissene Väter. Das steht ja ausser Frage.
Ich finde es nur faszinierend wie manche ausblenden, das es auch beschissene Mütter gibt.
Aber, ich schrieb es schon oft, darum geht es mir im Grunde garnicht. Mir geht es um das System, welches es ihnen ermöglicht beschissen zu sein, auf dem Rücken der Kinder.
Das wird nicht zahlenden/kümmernden Vätern, sowie verweigernden Müttern ermöglicht.
Das ist in beiden Fällen nicht gut fürs Kind. Also Zeit für eine Änderrung, oder?
Und da beide Geschlechter nicht immer nur heilige Engel sind, sollte diese Änderrung auch beide Geschlechter einbeziehen.. oder?


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