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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Gestern warf mich der PC 2mal raus. "grrr" Hoffe es klappt nun.

    Hm...Eure Denkanstöße machen mich schon sehr nachdenklich.

    Nein, ein Monster ist der Vater nicht. Er liebt seine Jungs. Aber er tut sich sehr sehr schwer mit gefühl zeigen. D.h., er kann sein Kind nicht in den Arm nehmen, sondern nur unter Aufforderrung. (Taktgefühl und Geborgenheit geben zählen nicht zu seinen Stärken).
    Die Sache mit dem Licht hatte ich schon mehrmals angesprochen, leider hat das nach Aussagen der Kinder nichts gebracht. Er geht auf die Bedürfnisse der Jungs nicht wirklich ein. Die Taschenlampe, die ich meinem Kleinen stets mitgebe, muß ausgemacht werden. Mein Ex könne mit Licht nicht schlafen. (Er stand sich selbst schon immer am nächsten).
    Ich weiß, klingt etwas sehr verbittert, aber so ist das. Und wenn es um das Wohl meiner Kinder geht bin ich schon etwas empfindlich.

    Was die eigenen Ängste betrifft: sicher werde ich da an meine Kindheit erinnert. Selbst ein Scheidungskind (ist das zu vererben ;-)?), war an allen Ferien beim Vater, im Sommer auch die ganzen 6 Wochen - immer in Italien. Telefonieren war damals, je nach Tageszeit, ein Glücksspiel. Und da war das Heimweh nach der Mutter schon sehr groß.
    Aber genau aus diesem Grund und mit dieser Erfahrung, versuche ich meinen Kleinen zu stützen und rede ihm immer zu. Nur eben eine längere Zeit, die macht mir schon zu schaffen.
    Wenn der Kleine hin und wieder 2 Nächte beim Papa war, kommt er heulend heim und meint:"ich geh nie wieder zum Papa" HÄH? Mein Großer meinte:" Das sagt er schon die ganzen Tage und Papa wurde stinkig" Ein Gespräch mit dem Papa hat bis heute nicht wirklich etwas gebracht.

    Naja, ich wollte gar nicht so ausführlich schreiben. Sorry, ich werde das Ganze nun auf mich zukommen lassen.
    Trotzdem, Euch vielen Dank.

    LG, Neuland
    Wer aufhört besser zu werden,
    hat aufgehört gut zu sein.

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Zitat Zitat von Neuland
    Was die eigenen Ängste betrifft: sicher werde ich da an meine Kindheit erinnert. Selbst ein Scheidungskind (ist das zu vererben ;-)?), war an allen Ferien beim Vater, im Sommer auch die ganzen 6 Wochen - immer in Italien. Telefonieren war damals, je nach Tageszeit, ein Glücksspiel. Und da war das Heimweh nach der Mutter schon sehr groß.
    Aber genau aus diesem Grund und mit dieser Erfahrung, versuche ich meinen Kleinen zu stützen und rede ihm immer zu.

    LG, Neuland
    Und genau da liegt der "Knackpunkt"
    wie es Dir karline auch schon geschrieben hat.

    Es ist dein Thema und das überträgt sich auf deinen Jüngsten. Deine Verletzungen die Dir als Kind bewußt oder unbewußt zugefügt wurden mußt Du selber verarbeiten.
    Allein da rauszukommen ist schwer.
    Nur solange DU Angst hast wenn er zu seinem Papa geht wird sich nichts an der Situation ändern. Kinder spüren wenn Du sie anlächelst obwohl Dir zum heulen ist.
    LG

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Ich denke auch, dass du gelassener werden solltest. Er ist nun mal der Vater und er macht Dinge anders als du. Das ist doch ganz normal. Und die Kinder sollen den Bezug zum Vater ja nicht verlieren. Denke doch mal so: Du hast 3 Wochen für dich alleine, kannst machen was du willst.... lesen...kochen was du willst... aufstehen wann du willst usw...

    Dein Mann liebt seine Kinder doch.

    Nur weil du ungerne als Sceidungskind bei deinem Vater warst musst du die Gefühle ja nicht auf deinen Mann übertragen. Und es tut Kindern mal ganz gut wenn jemand nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Sprich, Vater schaut auch mal nach seiner Befindlichkeit.

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Hallo!

    Ich glaube, ich verstehe das Problem nicht.
    Der Papa schlägt oder misshandelt die Kinder nichtt, sondern liebt sie und möchte Sie in den Ferien bei sich haben.

    Hallo!?!?!? FREU DICH DOCH DARÜBER!!!! Es gibt genug Mütter die leibend gerne mit dir tauschen würden. Die sich tierisch freuen würden, wenn die Kinder nur mal für ein paar Tage woanders wären. Die sich ncihts mehr wünschen als ein paar Tage Zeit für sich. Ohne Verantwortung für andere zu haben und einfach mal nur wieder man selbst zu sein.
    Ich geniesse jedes Papa-Wochenende und lasse es mir in der Urlaubszeit immer richtig gut gehen. Klar, wenn die 2 Wochen vor der Tür stehen wird´s mir schon komisch beim Abschied und die ein oder andere Träne habe ich mir schon verdrückt, aber das ist am nächsten tag schon wieder vorbei.

    Dass dein Sohn mault und nicht da sein will ist in dem Augenblick doch nicht dein Problem - Du bist nicht da. Er wird sich daran gewöhnen müssen, denn die Hälfte der Ferienzeit steht dem anderen Elternteil zu und wenn dein Ex die beiden liebt und um sich haben will, dann solltest Du alles drangeben, dem Kind den Aufenthalt dort so schmackhaft wie möglich zu machen. Mit 6 ist man immerhin schon "gross" da weiß ich, wovon ich spreche

    Gruß
    dieNicki

  5. Inaktiver User

    AW: In den den Ferien zu Papa

    Schließe mich Mutter und Karline an, der Kleinen spürt deine Ängste und wird noch unsicherer, bzw. er wird das später ganz geschickt nutzen. Unterschätze Kinder mal nicht!
    Trotzdem sprich mit deinem Ex drüber findet gemeinsam eine Lösung, für den Fall, das es gar nicht geht.
    Du sagst du bist selber Scheidungskind, kann es sein, daß du von deinem Vater auf deinen Ex schließt? Gleichen Typ Mann gewählt?
    Hilly

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Hallihallo,

    so, es ist Papa-WE und ich hab nun Zeit ;-)

    Klar, ich gebe euch da schon Recht. Der Papa liebt seine Jungs und er zeigt seine Liebe in Form von Aktivität. Der Kleine will schon zu seinem Papa (mal mehr, mal weniger), aber das Übernachten bereitet ihm Schwierigkeiten und die Trennung liegt schon ein halbes Jahr zurück, also Zeit zum eingewöhnen ist schon da.

    Aber ich denke, mein Kleiner ist einfach so. Ich erinnere mich, als wir vor 2Jahren im letzten gemeinsamen Urlaub waren, da wollte der Kleine die ganze Zeit heim in sein Bett. Er konnte nicht verstehen, dass er "nur" im Urlaub ist. Jeden Tag jammerte er. "grrr" (sorry, wiederhole mich)
    Er schlief selten im Ehebett. Es mußte ihm schon sehr schlecht gehen, wenn er zu mir ins Bett kam. Oft auch nur für einen Moment und dann ging er wieder in seins. Und immer alles mit Licht. Am wohlsten fühlt er sich in seinem Bett. Ist auch seine "Oase" wenn er wütend ist oder einfach nur seine Ruhe haben will oder Musik hört, ein Buch anschaut oder ich ihm vorlese.

    Ich werde es auf mich zukommen lassen. Ich denke, wenn die Situation für Sohn und Vater unerträglich werden sollte, dann würden sie sich melden. Die Entfernung ist nicht groß.

    Mag sein, das mein Kleiner meine Angst spürt, aber ich hab ihm die Papa-WE immer versucht schmackhaft zu machen. Und wenn er beim Abschied weinte, hab ich ihm Mut gemacht. "Gekrallt" hab ich sicher nicht. Ich denke, der Papa könnte ihm doch aber ein Stück entgegenkommen und ihm die Taschenlampe lassen oder? So daß er zumindest sich ein Stück besser fühlt.

    Zu meinem Vater: nein, mein Vater war ein guter Vater, der leider viel zu früh verstarb (ich war 12J.) Er war ein sehr einfühlsamer Mensch, was ich von meinem Ex nicht behaupten kann. Ich war gerne bei ihm. Immer die gesamte Ferienzeit. Und wie gesagt, da waren zBsp. die Sommerferien schon lang ohne Mutter. Mein Vater lebte in Italien und 1200km fährt man nicht einfach mal so hin und her. Telefonieren war damals, vor 30 J., an manchen Tagen unmöglich, da die Leitungen oft überlastet waren. Da war schon Heimweh, klar.
    Aber dessen bin ich mir bewußt und will es ja auch bei meinem Kleinen anders machen.

    Ich denke, wir kriegen das hin :-)

    Euch trotzdem vielen lieben Dank für die Denkanstöße.

    LG, Neuland
    Geändert von Neuland (20.05.2007 um 09:49 Uhr)
    Wer aufhört besser zu werden,
    hat aufgehört gut zu sein.

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Hallo Neuland,

    magst du deinem "Kleinen" nicht vielleicht seine eigene Bettdecke und Kissen mitgeben für die Zeit, die er bei Papa verbringt. So hat er wenigstens einen Teil "seines Bettes" bei sich......

    ähnlich wie das Geruchsübertragungsphänomen, das du ja auch anwendest...

    LG
    die Minniemaus

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Hallo Neuland,

    als meine Tochter vor 4Jahren (sie war damals 6) zu ihrem Vater ist in die Ferien, habe ich am abend davor Rotz und Wasser geheult, mir sonstwas für Gedanken gemacht.Ich muss sagen es war alles unbegründet sicher wenn die kinder zum vater gehen läuft einiges anders es gibt andere Regeln u.s.w weiter aber das ist nun mal so. Sie weis wenn sie wieder nach Hause kommt geht es wieder anders rum.
    Warum versuchst du nicht deinen kleinen langsam daran zu gewöhnen ohne Licht zu schlafen ?? meine bekamm bei jeder Nacht in der sie ohne licht geschlafen hat einen Aufkleber, wenn sie 10 zusammen hatte durfte sie sich eine kleinigkeit aussuchen. das hat richtig gut geklappt.

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    Hallo noch mal :-)

    ohne Bettdecke und "Schnüffi" ging noch nie etwas, auch wenn ich dabei war. Also das bekommt er mit. Trotzdem danke für den Tipp.

    Die WE klappen nun relativ gut, auch wenn vorher immer rumgemosert wird.

    Bammel habe ich vor den Sommerferien, die sind sooo lang. Aber im schlimmsten Fall, denke ich, werden sie anrufen ;-). Alleine schon wegen der schlechten Schlafsituation, aber das müssen sie mit ihrem Papa klären. Längerfristig gesehen, sollte er sich eine eigene Wohnung suchen, aber bei Muttern ist´s halt doch am schönsten.

    Herzlichen Dank und lieben Gruß
    Neuland
    Wer aufhört besser zu werden,
    hat aufgehört gut zu sein.

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    AW: In den den Ferien zu Papa

    hallo neuland,

    ich denke, wenn du gegeneinander abwägst, was wirklich das problem deines kleinen ist und was eine interpretation deinerseits ist (selbst erlebtes projizieren) dann kannst du das gespräch mit dem papa suchen.
    wenn der kleine sich unwohl fühlt, muss man das respektieren, wie willst du sonst erreichen, dass er sich ernst genommen fühlt?
    wie willst du ihm respekt vor anderen vermitteln, wenn du seine bedürfnisse nicht sehen willst?
    vielleicht will der papa ja gar nicht beide die ganze zeit? wie ist es, wenn nur der große hingeht, sofern er mag und der kleine nur ab und zu?

    ich halte nichts von "da müssen sie durch". ( sie müssen ja schon durch die trennung durch!) ist wie das wirklich bittere ensetzlich traurige weinen der kinder, die in den kiga müssen, aber einfach noch nicht soweit sind (bitte, jetzt nicht die mütter erwähnen, die dreimal ihren kindern sagen, ich geh jetzt, in der hoffnung, die wollen dann wieder mit...nein, da können die mütter nicht loslassen)
    ich meine die, die wirklich leiden. auch diese kinder hören nach einer weile auf zu weinen:warum? sie resignieren. es hört sie ja eh keiner, warum sollen sie also stundenlang weinen, nur manchmal geht auch etwas kaputt dabei.
    es ist sehr sehr schwer den unterschied zu erkenen und es erfodert sehr viel einfühlungsvermögen in die kleinen um nicht zu deren spielball zu werden. eine gratwanderung.

    ich habe viele jahre mit kleinkindern gearbeitet, im kiga und in einer betreuten institition für psychsich labile kinder, später mit jugendlichen. ich denke schon, dass ich mir ein urteil erlauben kann.
    habe es auch selber an meinem sohn erlebt. er war bei der trennung drei.
    wir haben ihm die zeit gelassen, die er brauchte, aber immer wieder motiviert.
    und bitte, bevor anmerkungen kommen, dass ich nicht loslassen konnte: ich hatte keinen abend für mich geschweige denn mal "urlaub vom kind". kein zuckerschlecken, aber ich habe es für mein kind getan, würde es immer wieder tun. denn der erfolg, ihn in seinem tempo mit der trennung umgehen zu lassen, zeigte sich schon mit 10 /11. die selbstsicherheit und sein selbstwertgefühl beweisen, wie wichtig das für ihn war.
    er ist heute 20 und kann sich ein eigenes urteil über diese zeit erlauben. ihm ist bewusst, wie wichtig es war, immer selber mit entscheiden zu können, bei wem er am we ist und nicht wie andere trennungskinder in einen festen plan gepresst zu werden.
    denn eins darf man bei allem nicht vergessen, wir, die eltern haben uns getrennt, für die kinder ist das nur schwer bis gar nicht zu verstehen. ihnen wird eine situation übergestülpt, die ihr kleines bisheriges leben vollkommen auf den kopf stellt.

    ich weiß, dass es eine schwere zeit ist, die viel einfühlungsvermögen, so manches mal hintenanstehen hinter den bedürfnissen des kindes erfordert.
    aber es lohnt sich.
    den kinder ein absolutes "hier bin ich geborgen, hier werde ich beschützt und ernst genommen" gefühl zu vermitteln, ist denke ich das wichtigste, was wir ihnen mit auf den weg ins spätere leben geben können.

    neuland, ich wünsche dir alles gute und ganz, ganz viel fingerspitzengefühl.
    letztendlich musst du wissen, was deinem kind gut tut, andere können da schlecht was zu sagen.

    lachattenoire

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