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  1. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Mir genügt es nicht regelmäßig jedes zweite Wochenende mit ihnen zusammen zu verbringen.

    Nach Möglichkeit versuche ich deshalb mindestens einmal unter der Woche zumindest bei ihnen vorbei zu schauen. Das bedeutet nicht was Größeres zu unternehmen. Sondern auch mal mit ihnen die Küche in Ordnung bringen. Einen zum Arzt begleiten. Mit dem anderen ins Schwimmbad gehen. Oder einfach auf einen Cappuccino in die Stadt.
    Und genau da unterscheidest du dich von den von mir oben beschriebenen Vätern.
    Die sind beide, im Bewusstsein, dass sie ihre Kinder nur noch 1-2X im Jahr sehen können kilometerweit entfernt verzogen.
    Von hier bis nach Wien fährt man schon 8 Stunden.

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    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und genau da unterscheidest du dich von den von mir oben beschriebenen Vätern.
    Die sind beide, im Bewusstsein, dass sie ihre Kinder nur noch 1-2X im Jahr sehen können kilometerweit entfernt verzogen.
    Von hier bis nach Wien fährt man schon 8 Stunden.
    Trotzdem sind so, bei WEITEM nicht alle Väter.
    Und darum geht es doch, in der Fragestellung des Threadtitels.. oder?
    Väter ticken in der Mehrzahl genauso wie Mütter, was diese Frage angeht. Klar gibt es auch Deppen. Aber das ist bei weitem nicht die Mehrzahl.

  3. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    @satyr,
    ich denke die Frage nach den Vätern kommt ja eher aus der Richtung, das es wesentlich mehr alleinerziehende Mütter gibt, die den Alltag mit den Kinder oft jahrelang ohne neuen Partner wuppen als Väter.
    Selbst in meinem unmittelbaren Bekanntenkreis gibt es Väter, denen es scheinbar nichts ausmacht, ihre Kinder wochenlang nicht zu sehen.
    Ich kenn auch die anderen, die verzweifelt kämpfen und irgendwann nicht mehr weiter wissen, weil die Ex gemeinsam mit dem neuen Partner mauert. Bis zur Umgangsvereitelung.
    Die Bandbreite ist groß.
    Hilly
    Geändert von Inaktiver User (23.04.2007 um 18:43 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Ich fand Satyr's Einwand sehr gut, denn es ist sicherlich schwierig für alleinerziehende Mütter, aber alle Väter über einen Kamm zu scheren, ist ungerecht. Mein Freund wohnt 650km von seinem Sohn weg und ist jedes zweite WE hergekommen (auch, bevor wir uns kannten). Die Mutter hat einen neuen Partner, der Kleine ist also bestens versorgt. Trotzdem kümmert er sich, wo er kann. Sie waren gleich nach der Geburt des Kindes auseinander. Wer sein Kind liebt, versucht es so häufig wie möglich zu sehen. Kenne da auch noch andere Beispiele.

    Viele Grüße,
    Mondschaf

  5. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Aus eigener Erfahrung muss ich sagen: im Laufe der Zeit wurde das Engagement meines Ex deutlich weniger. Nach der Trennung sah er die Kinder mehrmals die Woche. Dann zog er nach wenigen Monaten zu seiner Freundin. Die Distanz wurde also größer (70 km), wobei die Freundin genauso zu ihm hätte ziehen können, dann hätte er es weiterhin nah gehabt, Fußnähe. Die Besuche wurden weniger, alle 14 Tage genügt ihm. Er hat sonst wichtigeres (in seiner Sprache: Keine Zeit): Arbeit, Familienfeste bei der Freundin etc.

    Um die Eingangsfrage zu beantworten: Nein, es macht ihm offenbar nichts aus, seine Kinder selten zu sehen. Denn er könnte sie öfter sehen, hat aber andere Prioritäten.

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    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Hallo,

    Zitat von Wales
    Und genau da unterscheidest du dich von den von mir oben beschriebenen Vätern.
    Die sind beide, im Bewusstsein, dass sie ihre Kinder nur noch 1-2X im Jahr sehen können kilometerweit entfernt verzogen.
    Von hier bis nach Wien fährt man schon 8 Stunden.

    es gibt aber auch Mütter (Väter), wie bei uns, die extra weit weg ziehen, in der Hoffnung, der Vater wird sein Kind nicht mehr holen. Und macht alles erdenkliche damit er sie nicht mehr holt. Bis sie es eines Tages schafft und der Vater es nicht mehr aushällt (psychisch/physisch) und auch dem Kind zu liebe den Kontakt teilweise oder evtl. ganz abbricht. Und dann?? Wird ihm auch unterstellt, er ist ein schlechter Vater und es macht ihm nichts aus?! Aber es macht ihm sehr wohl etwas aus, aber manchmal ist es anders besser?
    Liebe Grüße

    Seid 08.07.08 stolze Eltern des 1. Jungen in unserer Familie

  7. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Klar gibt es auch Deppen. Aber das ist bei weitem nicht die Mehrzahl.
    Dann kenne ich nur die Deppen!

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    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Hallo Ihr,
    ich denke das es egal ist ob Mann oder Frau die Kinder behält.
    Es egal ist ob 5 oder 5oo km Entfernung dazwischen liegen.
    Wichtig ist den Kontakt zu halten über Telefon,Mail´s, Treffen.
    Sich mit den Kindern und dem Ex Partner noch zu beschäftigen, sich zu unterhalten, Themen die für die Kinder wichtig sind zu besprechen.
    Mein Partner hat sich mit meinem Ex immer unterhalten ihm klar gemacht das (hat selbst ein Kind das bei seiner Ex lebt die einen neuen Partner hat) er ihm die Kinder nicht wegnehmen will, hat versucht ihm Tipps zu geben das sie sich von ihm nicht entfremden.
    Das funktionierte auch mit der ersten Beziehung des Ex, bis mein Ex eine neue Beziehung hatte, da war alles anders.
    Ich denke das es oft die neuen Partner sind die ihren Einfluss da hinterlassen (zum Leidwesen der Kinder) ich frage mich da bloß wieso, davon hat doch niemand etwas.
    Im gegenteil einen Keil zwischen alles zu treiben, damit ist niemandem geholfen.
    Gruß

  9. Inaktiver User

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Ich möchte meine zwei persönlichen Erfahrungen einbringen.

    Mein Ex war zwar notorischer Fremdgänger, der nicht nur mit mir 2 Kinder hat, sondern auch zwei außereheliche. Jetzt hat er eine neue Frau und mit ihr auch ein gemeinsames Kind. Er hat einen sehr zeitraubenden Job, und trotzdem hat er immer Wert darauf gelege, ALLE seine Kinder regelmäßig zu sehen. Er mag ansonsten ein Charakterschwein sein, aber als Vater kümmert er sich.

    Mein jetziger Mann ist, auch solche Fälle gibt es, von seiner früheren Frau kurz nach der Trennung damit "bestraft" worden, dass sie ihm die Kinder entzogen hat. Bzw. es versucht hat. Die Kids waren gottseidank nicht mehr so klein, und außerdem selbstbewusst genug, heimlich und von sich aus den Kontakt zu suchen. Er hat bei dieser erzwungenen Trennung gelitten ohne Ende, da er seine Kinder sehr liebt. Und auch jetzt noch kommen beide gerne zu uns, und er hakt auch nach, wenn sie mal nicht auftauchen. (Wohnort ist derselbe).

    Also, ich denke auch, die negativen Beispiele fallen immer mehr auf, so nach dem Motto "bad news ar good news"

  10. User Info Menu

    AW: Macht Vätern die Trennung von ihren Kindern nichts aus?

    Hängt es nicht auch davon ab, wie die Mütter die Väter in die Erziehung mit einbeziehen?

    Mein Freundin hat, obwohl sie das alleinige Sorgerecht während der Beziehung zum Vater hatte, diese nach der Trennung mit ihm geteilt. Ihr Argument: Wenn ich ihm Rechte gebe wird er sich eher an seine Pflichten erinnern. So ist es auch, der Vater geht mit zu Elternabenden, auf Schulfeste, kam ins Krankenhaus als der Junge beim Leistenbruch operiert wurde. Der Junge ist jede Woche 1 Tag sowie jedes 2. Wochenende bei ihm.
    Wer weiss wie es aussähe, hätte er das Sorgerecht nicht.

    Die Kinder meines Mannes kommen jedes 2. Wochenende zu uns. Seine Ex hat ihm in der Trennungphase (die Trennung ging von ihr aus) bis heute immer wieder gesagt das sie ihn bei Elternabenden nicht sehen will, weil sie ja in erster Linie mit der Schule konfrontiert wird. Wir dürfen kommen wenn Schul- oder Sportfeste auf das Papawochenende fallen. Wenn die Kinder beim Arzt oder im Krankenhaus waren (Leistenbruchoperation beim Sohn) erfahren wir dies im nachhinein von den Kindern.

    Trotzdem versucht mein Mann engen Kontakt zu den Kinder zu halten, was aber nicht immer ganz einfach ist. Mittlerweile kommen sie aber in ein Alter, indem siei bei Problemen oder wenn Schul-/Sportfeste anstehen auch mal selbst anrufen.

    Wir nehmen dann auch daran teil, weil die Freude der Kinder wichtiger ist, allerdings ist die Ex dann immer am schäumen. Das macht es dann manchmal auch nicht leichter, weil im schlimmsten Fall die Kinder die miese Laune der Mutter abbekommen.
    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)

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