Versuche wirklich, Dich da nicht provozieren zu lassen. Lasse Dich mal beraten, was er darf und was Du musst.
Z.B. muss - glaube ich - derjenige, der das Umgangsrecht hat (also der Vater hier) fuer die Kosten des Umgangs aufkommen. Feste schriftliche Vereinbarungen im Voraus, wer wann wohin kommt.
Feierabend - Papa, das ist wohl normal, wenn er ihn nicht zurueckbringen will, haettest Du ein schlechtes Gefuehl, also dass er dort nicht gut versorgt ist, wenn Du einfach abwarten wuerdest?
Versuche mal einen Anwalt / Anwaeltin zu finden, die sich auch mit der Situation beschaeftigt, nicht nur mit dem konkreten Problem, denn der Vater bemueht sich ja redlich, Dich permanent unter Druck zu setzen.
Unterhalt, wuerde mich sehr wundern, wenn er da irgendeine HAndhabe haette, die haette er hoechstens wenn das Kind schlecht ernaehrt waere oder nichts zum Anziehen haette. Dein Leben geht ihn nichts an. Aber auch da denke ich, viele "Erzeuger" meinen mit dem Geld, das sie zahlen, auch Rechte ueber die Ex-Partnerin zu haben.... Lass Dich nciht provizieren, frage zurueck, was ihn das anginge, ob es dem Jungen an etwas fehlte?
Ich wuerde mich auch aus einem anderen Grund dringlich den Machtspielen entziehen. Soll denn Dein Sohn aufwachsen mit dem Gefuehl, Dir kann man auf der Nase herum tanzen. Das waere doch ganz furchtbar. Du solltest versuchen, klare Regelungen zu finden und ansonsten soll der Vater dem Kleinen selber erklaeren, wieso er diese lange schriftlich fixierten Vereinbarungen bricht, nicht Du. Versuche, wegzukommen immer der Vorgefuehrte zu sein!
Ich wuensche Dir viel Kraft - und viel Spass mit Deinem Kleinen, wenn der Herr und Vater nicht stoert ;-)
Eleni
Antworten
Ergebnis 11 bis 13 von 13
Thema: Wie verhalten?
-
26.06.2007, 23:11
AW: Wie verhalten?
-
27.06.2007, 05:51
AW: Wie verhalten?
Hallo
danke für eure Worte. Es tut gut zu lesen das man "Unterstützung" hat.
Das schlimme für mich an der Situation ist, dass wenn ich etwas zum Kindsvater sage, er es über den Kleinen rauslässt. Der leidet am Schluss drunter und das will ich nicht. Aber ich will/kann mir auch nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Ich würde so gerne meine ganze Wut an ihm rauslassen, aber das bekommt der Kleine dann wieder ab und das finde ich so unfair. Wenn er ein Problem mit mir hat soll er es doch auch an mir auslassen und den Kleinen da raushalten.
Ich finde es schade das man sich mal gemeinsam für ein Kind entschieden hat und dann so etwas bei rauskommt. Als ob man mit einem neuen Partner / Scheidung nen neues Gehirn bekommt. :-(
Habe mich Montag so aufgeregt, das mir die Tränen gelaufen sind. Der werte Herr lebt wie er will (kann er ja, so ist das nicht gemeint), ich hab 11h Stunden wo ich am Tag unterwegs bin wegen der Arbeit, den Kleinen zum Kiga und wieder abholen und Fahrtweg, dann Abendessen machen, um den Kleinen kümmern, Papierkram der erledigt werden muss, Ämtergänge und Anwaltsgänge wegen dem Ganzen, und der Herr hat keinerlei Stress. Das hat mich irgendwie geärgert, und ja ich war neidisch. Da zur Zeit einfach die Zeit fehlt. :-( Aber ich kann auch nicht verstehen das man so ein Gewissen haben kann, sich für sein eigen nicht interessieren kann, seit der Kleine Samstag zurück ist, kam der versprochene Anruf seinerseits noch nicht. Der Kleine ruft an (ich wähle für ihn) und keiner geht dran. Meint der Kleine, siehst du, der Papa hat keine Zeit. Und das ist traurig das mein Kleiner das schon sagen muss. :-(
Naja danke fürs zulesen und eure Ratschläge. Jugendamt versuche ich heute mal zu erreichen, hatte da die letzten beiden Tage weniger Erfolg. Von Arbeit aus anrufen kann ich nicht ständig nur Pause, und da haben die anscheinend auch Pause. Hm...
Ich halt euch auf dem Laufenden wenn ihr wollt.
Lieben Gruß
MarlenDiet
-
27.06.2007, 09:42
AW: Wie verhalten?
Ich kann dich da gut verstehen.
Ich kenne diese Wut. Er kann sein Leben streßfrei einrichten und machen was er will ohne Rücksicht zu nehmen auf seine Kinder.
Und die Müttter stecken immer zurück zum Wohl der Kinder, fängt beim Geld verdienen an und endet an kleinen Dingen, wie mal zum Sport gehen etc. immer mit Organisiation verbunden.
Aber dann drehe ich meine Gedanken um und bemitleide ihn. Er sieht seine Kinder nicht aufwachsen, er begleitet sie nicht durch ihren Lebensanfang, kennt keine Freunde, keine Gute-Nacht-Geschichte, kein Schmusen, ach diese Liste kannst du selbst füllen
Und vor allen Dingen wird der die Konsequenzen seines Verhaltens erst viel später im vollen Umfang gezeigt bekommen. Dann nämlich wenn die Kinder größer sind.
Und damit möchte ich nicht leben.
Viel Kraft, versuche deine Einstellung zu diesem Mann zu ändern, er ist ein armes Würstchen, der es nicht besser weiß. Das ist aber nicht mehr dein Problem!
LG hamni


Zitieren
