kam grad frisch rein...
"BMFSFJ Internetredaktion
Pressemitteilung Nr. 178/2007
Veröffentlicht am 30.03.2007
Thema: Familie
Ursula von der Leyen: "Kinder brauchen gesunde Eltern"
Zugang zu Eltern-Kind-Kuren ab Sonntag Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen
"Kinder brauchen gesunde und ausgeglichene Eltern", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Viele Mütter und Väter fühlen sich jedoch angesichts der gleichzeitigen Verantwortung für eine fürsorgliche Erziehung, den Haushalt, die Pflege älterer Angehöriger und die Sorge für den Partner so sehr belastet, dass die Gesundheit darunter leidet. Diese Gefahr besteht insbesondere dort, wo Mütter beim täglichen Balanceakt um die Organisation des Familienlebens auf sich alleine gestellt sind. Wer Verantwortung für Kinder trägt, muss in besonderem Maße auf seine Gesundheit achten. Deswegen freue ich mich, dass es stark belastete junge Eltern von heute an leichter haben, unter fachlicher Anleitung neue Kraft für den anstrengenden Alltag zu tanken", so von der Leyen.
Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter und Kinder sind ab dem 1. April Pflichtleistungen der Krankenkassen. Kassen, die die Gesundheit junger Eltern fördern, erhalten in Zukunft über den Risikostrukturausgleich einen Ausgleich von Kassen, die wenig Eltern-Kind-Kuren bewilligen. "Gute und schnelle Hilfsangebote für erschöpfte Mütter und Väter werden jetzt zu einem echten Wettbewerbsvorteil für die Kassen. Das zahlt sich auch langfristig aus, weil dadurch schwerwiegenden Erkrankungen von Eltern vorgebeugt wird", sagt die Bundesfamilienministerin. Der Zugang zu so genannten Mutter- oder Vater-Kind-Kuren mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept, das genau auf die besonderen Belange von "Müttern und Vätern in Familienverantwortung" abgestimmt ist, wird so einfacherer und leichter. Ein Zusatz im Gesetz stellt nun klar, dass das Prinzip "ambulant vor stationär" bei Mutter-/Vater-Kind-Kuren nicht anwendbar ist. In der Vergangenheit hatten viele Eltern mit angegriffener Gesundheit Probleme, weil ihre Anträge auf Bewilligung solcher Leistungen zunächst abgewiesen wurden.
Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen, die von Müttern allein oder aber von Müttern oder Vätern gemeinsam mit ihren Kindern in Anspruch genommen werden können, werden seit vielen Jahren beispielsweise in bundesweit 87 Einrichtungen des Müttergenesungswerkes angeboten. Außerdem gibt es rund 67 privatwirtschaftliche oder den Krankenkassen zugehörige Mutter- und Vater-Kind-Kliniken.
Die 1.400 wohnortnahen Beratungsstellen des Müttergenesungswerkes bei den Wohlfahrtsverbänden leisten kostenlos schnelle und unbürokratische Hilfe, wenn es um das Stellen von Anträgen geht. Hinweise zur nächstgelegenen Beratungsstelle sind am Kurtelefon unter 030-330029-29 oder unter www.muettergenesungswerk.de <http://www.muettergenesungswerk.de> erhältlich.
Weiterführende Informationen zur gesundheitlichen Vorsorge und Betreuung für Familien bietet die Website www.familien-wegweiser.de <http://www.familien-wegweiser.de>."
Quelle siehe oben
LG Hilly
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 59
Thema: Neues aus Berlin
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30.03.2007, 17:19Inaktiver User
Neues aus Berlin
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02.04.2007, 11:59
AW: Neues aus Berlin
@ Hallo Hilly,
ja, das habe ich auch gehört. Ist eine wirklich gute Sache
Ich hatte vor zwei Jahren eine Kur auf Sylt bewilligt bekommen. Meistens kann man sich den Ort aussuchen. Bei mir ging es ohne Probleme
Ich kann das nur empfehlen und wir alle - auch die Kids - haben die drei Wochen genossen. Einige waren sogar als Familie da - dann hat der Papa halt extra bezahlt. Auch alleinerziehende Männer waren in der Kur.
Ein Vorteil ist es sicherlich, wenn die Kinder nicht mehr allzu klein sind und in der Einrichtung auch durchgängig (über Mittag) betreut werden.
Also gestresste Mütter: Ran ans Telefon und beim Müttergenesungswerk oder - wie in meinem Fall - bei der Arbeiterwohlfart (AWO) anrufen und Unterlagen schicken lassen. Damit dann schleunigst zum Arzt eures Vertrauens...
Okay, es kann eine kleine Rennerei und Papierkram werden. Aber es lohnt sich
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...
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03.04.2007, 18:47
AW: Neues aus Berlin
aber was macht die gute, wenn plötzlich alle kassen die gesundheit junger eltern fördern? dann ist wohl nichts mit risikostrukturausgleich,
Zitat von Inaktiver User
überhaupt: wo kommt denn plötzlich all das viele geld her?
ein wunder ist geschehen!
wann wird ursula endlich heilig gesprochen? angela sollte schleunigst nach rom fliegen und mit benedikt sprechen.Geändert von kraeuterliesl (03.04.2007 um 18:52 Uhr)
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03.04.2007, 21:29Inaktiver User
AW: Neues aus Berlin
Das liebe ich so an diesem Land, zurücklehnen und nörgeln.
Zitat von kraeuterliesl
Gut Nacht Deutschland.
hilly
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03.04.2007, 21:56Inaktiver User
AW: Neues aus Berlin
Da hat mal jemand eine gute Idee, bewegt etwas, das es jungen Eltern einfacher macht, Kinder und berufliche Perspektive unter einen Hut zu bekommen und was kommt: Gemaule und Häme.
Zitat von kraeuterliesl
So viel Geunke für eine engagierte Frau und eine politische Initiative, die Frauen dient, innerhalb der Bevölkerung überwiegend gewollt ist und die die Sozialdemokraten gern selbst umgesetzt hätten.
Schade, aber wohl typisch für so manchen, der seine Schäfchen im Trockenen hat, trotzdem peinlich für unser in dieser Hinsicht rückständiges Land.
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04.04.2007, 09:42
AW: Neues aus Berlin
gute ideen haben viele. und viel mehr ist das, was uns fr. von der leyen da präsentiert, im moment nicht. sie spricht von ideen und verwirklicht ein paar ideenanteile, wie erst das elterngeld und jetzt das mit dem risikostrukturausgleich.
sie führt das elterngeld ein und verspricht, dass ab dem Jahre 2013! jedes dritte kleinkind einen krippenplatz haben soll. das sind noch 5 1/2 jahre.
klein max, der im jahr 2007 geboren ist, braucht diesen platz aber möglichst schnell und nicht erst 20013. Es hat mich schon einigermaßen vom hocker gehauen, als ich kürzlich las, dass sie noch nicht einmal eine bedarfsanalyse erstellt hat und jetzt lese ich, dass sie trotzdem weiß, wie viele betreuungsplätze sie einrichten wird und dass sie diese dann anscheinend auch meint finanzieren zu können. da frag ich mich schon, woher sie diesen tiefen glauben nimmt, dass das geld dann auch da sein wird, geld, von dem sie ja noch nicht einmal weiß, in welcher höhe es benötigt wird. das macht sie in meinen augen unglaubwürdig.
was mich zusätzlich verwundert, ist ihre aussage, dass eltern durch
die >gleichzeitige verantwortung für eine fürsorgliche erziehung, den haushalt, die pflege älterer angehöriger und die sorge für den partner so sehr belastet< sind, >dass die gesundheit darunter leidet<.
Ach plötzlich, dachte ich, ich denke, dass alles macht man doch, so wie sie selbst, mit leichtigkeit ganz nebenbei und setzt den fokus auf den beruf. von dem und seinen gesundheitsbelastenden einflüssen aber sagt sie kein wort.
warum tut sie das? will sie vielleicht ein bisschen umschwenken, weil ihr die akzeptanz in der bevölkerung fehlt?- davon, dass ihre pläne >von der überwiegenden mehrheit der bevökerung gewünscht sind< , kann ja keine rede sein, denn die meisten bürger wollen ihre kinder in den ersten jahren selbst betreuen. deshalb wohl dieser besänftigungsversuch, der so gar nicht zu dem passt, was sie sonst verkündete.
ein bisschen chaotisch, die frau, würd ich mal sagen.
das zu erkennen und aufzuzeigen, hat überhaupt nichts mit >gemaule und häme< zu tun, sondern ist vielmehr ein ausdruck von gründlichkeit und überprüfung von realitätsnähe, die politiker in ihren aussagen rüberbringen.
frau von der leyen hat den bezug zur realität schon lange verloren - wenn sie ihn denn je hatte.
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04.04.2007, 10:06Inaktiver User
AW: Neues aus Berlin
Ach, vita, du kennst doch Pollys Feindbild ......
Ist doch egal, was Frau von der Leyen macht und wenn es die Lösung für alle Probleme wäre - irgendwas lässt sich schon finden, um an der Frau rumzumäkeln.
Der Unterschied: Frau von der Leyen tut wenigstens was. Andere können nur ihr Maul aufreissen ......
Ich finde es eine gute Initiative, ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings würde ich mir mehr Betreuung für Schulkinder wünschen - das kommt dann aber erst dann, wenn ich es nicht mehr brauche, also eigentlich müsste seit diesem Jahr da schon was passiert sein.
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04.04.2007, 10:17
AW: Neues aus Berlin
ja, sie "tut" viel unausgegorenes reden.
Zitat von Inaktiver User
trotzdem bleibt meine frage: wie kommt sie eigentlich dazu, plötzlich ihr herz für die innerfamiliären probleme zu entdecken, die sie zuvor stets als nebensache abtat?
und woher will sie das geld für all ihre hochtrabenden pläne nehmen?
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04.04.2007, 10:26Inaktiver User
AW: Neues aus Berlin
Wie sonst soll es gehen? Die Einrichtungen und das Personal müssen her. Soll jemand in die Luft schiessen und alle rennen in hektischem Aktionismus los?
Zitat von kraeuterliesl
Du wärst eine der ersten, die über die Fehler in der Umsetzung und die unbedachte Vorgehensweise maulen würde, wie ich Dich kenne.
Es gibt aus den Städten und Gemeinden Rückmeldungen, es gibt einiges an Umfragen und immer wieder die Klage, dass es zu wenig Plätze sind. Bei der Analyse des Ist-Zustandes und der Nachfrage, die aus Umfragen und Unternehmen signalisiert wird, scheint es schon möglich, zu sagen, dass 3 % im Westen in so manchem Bundesland zu wenig sind.klein max, der im jahr 2007 geboren ist, braucht diesen platz aber möglichst schnell und nicht erst 20013. Es hat mich schon einigermaßen vom hocker gehauen, als ich kürzlich las, dass sie noch nicht einmal eine bedarfsanalyse erstellt hat und jetzt lese ich, dass sie trotzdem weiß, wie viele betreuungsplätze sie einrichten wird und dass sie diese dann anscheinend auch meint finanzieren zu können. da frag ich mich schon, woher sie diesen tiefen glauben nimmt, dass das geld dann auch da sein wird, geld, von dem sie ja noch nicht einmal weiß, in welcher höhe es benötigt wird. das macht sie in meinen augen unglaubwürdig.
Was soll daran falsch sein? Hätten wir fünf Jahre auf die Bedarfsanalyse warten sollen? Wenn ich richtig informiert bin, hat es von der Vorgängerregierung auch bereits eine gegeben.
Sie sagt genau das schon lange. Sie sagt, dass Eltern durch die Gemeinschaft entlastet werden müssen und dazu gibt es die Betreuungsinitiative wie auch einiges mehr aus ihrem Ministerium.was mich zusätzlich verwundert, ist ihre aussage, dass eltern durch
die >gleichzeitige verantwortung für eine fürsorgliche erziehung, den haushalt, die pflege älterer angehöriger und die sorge für den partner so sehr belastet< sind, >dass die gesundheit darunter leidet<.
Ach plötzlich, dachte ich, ich denke, dass alles macht man doch, so wie sie selbst, mit leichtigkeit ganz nebenbei und setzt den fokus auf den beruf. von dem und seinen gesundheitsbelastenden einflüssen aber sagt sie kein wort.
Sie setzt nicht den Fokus auf den Beruf. Sie sagt wie viele andere Menschen in diesem Land und vielen anderen um uns herum, dass man Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen kann, wenn es Unterstützung gibt.
Das ist richtig und wird weltweit gelebt.
Sie hat wie Umfragen zeigen mehr Rückhalt in der Bevölkerung als so manchem alten Konservativen lieb ist und deshalb hat sie gegen die Widerstände in der Union diese Initiative durch bekommen. Sie ist bislang nicht umgeschwenkt und ich sehe auch kein Chaos in ihrem Vorgehen.warum tut sie das? will sie vielleicht ein bisschen umschwenken, weil ihr die akzeptanz in der bevölkerung fehlt?- davon, dass ihre pläne >von der überwiegenden mehrheit der bevökerung gewünscht sind< , kann ja keine rede sein, denn die meisten bürger wollen ihre kinder in den ersten jahren selbst betreuen. deshalb wohl dieser besänftigungsversuch, der so gar nicht zu dem passt, was sie sonst verkündete.
ein bisschen chaotisch, die frau, würd ich mal sagen.
Gerade ihre Gradlinigkeit in Kombination mit freundlichem Lächeln wird ihr immer wieder vorgeworfen. Sie gehört zu denen, die gerade nicht von ihrer Position abrücken und das macht sie in der CDU/CSU bei den alten Herren, die gewohnt sind, dass Frauenpolitik weich und bei Seite zu schieben ist, sehr unbeliebt.
Manchmal verstellt man sich selbst den Blick, indem man ein Objekt (hier Frau von der Leyen) immer wieder mit Boshaftigkeiten überzieht und egal was sie bewegt, alles schlecht macht.das zu erkennen und aufzuzeigen, hat überhaupt nichts mit >gemaule und häme< zu tun, sondern ist vielmehr ein ausdruck von gründlichkeit und überprüfung von realitätsnähe, die politiker in ihren aussagen rüberbringen.
Was nicht sein kann, das nicht sein darf, lautet hier vermutlich die Parole.
Nein, das sehe ich nicht so. Ich habe sie bei mehreren Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen erlebt und kann nur einen klar an der Realität orientierten Menschen mit klar formulierten Zielen erkennen. Sie geht ihren Weg sei es bei der Krippenfrage, der Betreuung Familienangehöriger, den speziellen Programmen für junge Familien oder in Fragen des Gender Mainstreaming.frau von der leyen hat den bezug zur realität schon lange verloren - wenn sie ihn denn je hatte.
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04.04.2007, 10:28Inaktiver User
AW: Neues aus Berlin
Sie tat es nie zur Nebensache ab. Das hat man Dir schon in dem legendären Von-der-Leyen-Strang der Bricom mehrfach versucht zu zeigen. Aber Du bist merkfrei, was diese Politikerin angeht und da sehe ich auch keine Chance, dass sich Dein Blick ändert.
Zitat von kraeuterliesl
Was regst Du Dich eigentlich so auf? Du wirst doch keine Kinder mehr haben, die das bis 2013 betrifft und Deine Kinder haben doch Dich als engagierte Familiengrossmutter.


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