Ich kann Dir sagen, was ich geantwortet hätte![]()
Unsere Kinder haben auch Rechte, wie Du dann sicher weisst.Zitat von Inaktiver User
Warum sprichst Du nicht einfach mal mit ihnen darüber und fragst sie, warum sie nicht kommen wollen?
Keine Ahnung. Das muss mit der Schulleiterin (alternativ: Lehrerin) abgestimmt werden, bitte kümmere Dich darum, hier ihre Telefonnummer (alternativ Adresse):Siomit nun noch einmal diese einfache eindeutig formulierte Frage. Bist Du in der Lage, Aimee zum Mittwoch hin schon aus der Schule zu nehmen? Denn dann bekomme ich einen Direktflug mit LTU den ich normalerweise sonst nicht bekomme.
Wie gesagt, das kann ich nicht entscheiden sondern die Schule. Adresse / Telefonnummer: siehe oben.Ansonsten muss ich den Umweg über Madrid nehmen, was mich viel mehr Geld kostet.
Und was soll ich Deiner Meinung nach tun? Die Kinder zum Flughafen prügeln. Bitte sprich DU doch mit ihnen, Du bist schliesslich ihr Vater. Ich beisse in der Angelegenheit leider auf Granit, bin mir aber sicher, dass Du das besser geregelt bekommst.Das will und werde ich auch nicht diskutieren. Lass Deine Spielchen endlich sein. Kinder in dem Alter entscheiden über solche Sachen nicht. Dieses Recht steht ihnen erst ab einem anderen Alter zu
ENDE!
So oder ähnlich hätte meine Antwort ausgesehen.
Mich interessiert im Moment aber brennend, wie Dein anderes Kind heisst? Ein Sohn, wenn ich nicht irre. Ich tippe auf Gerrit![]()
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Thema: ich bin nicht verpflichtet
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03.04.2007, 16:53
AW: ich bin nicht verpflichtet
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03.04.2007, 16:58
AW: ich bin nicht verpflichtet
Aber sicher funktioniert das, bei uns so.
Zitat von Inaktiver User
Man lässt die Mutter ihre Hasstiraden durch die Gegend brüllen ohne darauf weiter einzugehen. Lässt sie über den Vater lästern, wie es ihr beliebt. Man selbst hört sich alles ruhig an, geht aber anschließend nicht weiter darauf ein, weil man keinen Grund dazu sieht.
Später sucht man dann das ruhige Gespräch mit den Kindern und fragt wie sie die Hasstiraden der Mutter empfinden.
Ist dann nur eine Frage der Zeit, wer sich auf Dauer lächerlich macht.Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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03.04.2007, 17:43
AW: ich bin nicht verpflichtet
Was genau das JA alles machen kann, weiß ich natürlich nicht. Ich arbeite da ja nicht.
Aber ich halte es für falsch, immer alles in Selbstjustiz lösen zu wollen, wenn es diese wunderbare Institution gibt.
Die wissen was sie tun, haben viel Erfahrung und vor allem deutlich mehr Mittel.
Und wenn diese feststellen sollten, das ein Kontakt der Kinder zu Vater tatsächlich alles andere als gut ist, haben sie auch die Möglichkeit diesen einzuschränken oder zu verbieten. Natürlich nur, wenn man wirklich mit offenen, keinesfalls gezinkten, Karten spielt. Aber das sollte eh klar sein.
Ich habe aus anderen Gründen schon viel Kontakt zum Jugendamt gehabt.. und der war immer gut, vor allem konstruktiv. Also warum sich nicht helfen lassen, wenn alles so schlimm aussieht? :)
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03.04.2007, 18:40
AW: ich bin nicht verpflichtet
Jetzt will ich noch was zu Gerrimee sagen:
Meine Tochter fliegt in den Ferien zu ihrem Papa nach England. Den sieht sie eben nur in den Ferien. Wenn ich sie zum Flieger bringe, merke ich, dass sie sich freut. Wenn dann aber die Stewardess kommt, um sie mitzunehmen, "überlegt" sie es sich manchmal anders und will doch lieber hier bleiben. Ja, oft weint sie dabei.
Wenn ich sie jetzt selber entscheiden lassen würde, dann würde ich wieder mit ihr nach Hause fahren und sagen: wenn der Vater sie sehen will, soll er eben herkommen.
Das mache ich aber nicht.
Denn meine Tochter (8) kann tatsächlich NICHT entscheiden, wann sie wo sein kann. Na klar hat sie ein Mitspracherecht, aber keine Entscheidungsbefugnis. Damit wäre sie auch völlig überfordert. Ihr Vater und ich, als ihre starken Eltern, haben alles entschieden. Wenn sie also in meinen Armen weint, weil sie mich verlassen muss (denn DAS ist das Problem!), male ich ihr aus, wie schön es in England wird. Ihre Großeltern warten da, die Kinder der Next und der wuschelige Hund der Familie. Außerdem gibts da doch so leckeres Essen: Pommes mit Essig, zermatschte Erbsen, Porrigde (in unserer "Familiensprache": Matschepampe) usw. Spätestens dann kichern wir wieder zusammen und sie steigt, zwar noch mit einer kleinen Träne im Auge, in den Flieger. Ich winke ihr noch lachend hinterher, bis der Bus, der aufs Rollfeld fährt, weg ist. Dann breche ich zusammen und heule, was das Zeug hält. Aber das ist eine andere Geschichte...
Aber ich weiß, dass es ihr beim Papa gut geht und dass sie genauso weint, wenn sie ihn wieder verlassen muss, um wieder zu mir zurückzukommen.
Es ist sicherlich keine reibungslose Kindheit, aber ich denke, wir machen das Beste aus der Situation.
Und, wie gesagt, ich denke auch, DIE ELTERN regeln den Umgang. Das Kind kann sich doch nicht zwischen den Elternteilen entscheiden! Das ist ja fürchterlich...
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03.04.2007, 18:51Inaktiver User
AW: ich bin nicht verpflichtet
Was für Mittel denn? Das JA kann auch nur vermittelnd tätig werden...es kann keinen Vater zwingen, der sein Kind nicht sehen will.
Zitat von Satyr
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03.04.2007, 18:56Inaktiver User
AW: ich bin nicht verpflichtet
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Pflicht der Mutter ist, dem Vater hinterherzurennen, dass er seiner Umgangs- und Sorgepflicht nachkommt, nachdem er sich aus dem Staub gemacht hat.
Denn das ist halt sein Recht und seine Pflicht, für die er ganz alleine zuständig ist.
Liebe Meta1,
ich habe früher auch so Einiges bezüglich Vater-Kinder-Kontakt für meine Pflichten gehalten, anstatt mich um meine Angelegenheiten zu kümmern. Eine meiner Bekannten meint dazu, dass wäre der vorauseilende Gehorsam in uns Frauen.
Wir Mütter sind für uns zuständig, Väter sind für sich zuständig. So einfach ist es. Sieht auch kein Gesetz anders. Darauf wette ich. Wir sind ja alle erwachsen.
Heute als abgebrühte ähm ähm erfahrene alte Häsin mit 19- und 17jährigen Kindern sage ich mir: Das waren Aktionen von mir, die die Welt nicht brauchte
, die Kinder nicht brauchten, ich am allerwenigsten, ich habe mich da völlig zum Äppel gemacht - um es mal colloquial auszudrücken, es wäre für mich sinnvoller gewesen diese Zeit und für mich entstehende Seelennot in einem Kurs "Freies Häkeln" zu investieren. Damals hielt ich mich natürlich ganz toll und vorbildlich.
Insofern, liebe Meta1, hast Du aus eigenem früheren Erleben von mir, mein Verständnis und Mitgefühl. Ich (falls Rat erwünscht ist) würde hier raten: Ärgere Dich und verzeih Dir selbst und wandele mit Deinem Kind euren Weges. Ist ja auch so schon nicht einfach.
Liebe Grüße herbstblatt2Geändert von Inaktiver User (03.04.2007 um 19:00 Uhr)
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03.04.2007, 18:57
AW: ich bin nicht verpflichtet
Das Jugendamt kann aber, wenn der wenige Kontakt zum Vater dem Kind eher schadet, Dinge in Bewegung setzen das der Vater garkeinen Kontakt mehr zum Kind hat.
Finde ich zwar nicht schön.. aber wenn das dem Kind besser tut.. bitte. Wenn das Jugendamt dafür aber keinen Handlungsbedarf sieht.. naja, dann wird das seine Gründe haben.
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03.04.2007, 19:14Inaktiver User
AW: ich bin nicht verpflichtet
Liebe Tahnee,
ich habe jetzt mal ein wenig rückgelesen, wenn Dein Kind seinen Vater nicht einmal kennt - egal aus welchen Gründen - ist Dein Engagement hier anderen Müttern gegenüber völlig erstaunlich, frappierende, bestimmt auch sehr vorbildlich und weise, spotte ich mal ganz offen

Zumindest bist Du selbst ja da fein aus dem Schneider, nicht wahr!
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03.04.2007, 19:17Inaktiver User
AW: ich bin nicht verpflichtet
Klingt irgendwie auch nach schlecht machen, nur eben subtiler - ist jetzt aber mein ganz persönliches Gefühl, das nicht zutreffen muss. Eine machst Du gerada auf jeden Fall schlecht, nämlich die Mutter.
Zitat von Marditta
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03.04.2007, 19:24Inaktiver User
AW: ich bin nicht verpflichtet
@TanteKarla:
soooo verschieden scheinen wir doch gar nicht zu denken
So wie Du geantwortet hättest, habe ich es getan. Ich hab ihn gebeten, es den Kindern selber zu erklären, dass er sie in den Ferien holt und warum... Ausserdem hab ich es ihm überlassen, den zusätzlichen Ferientag bei der Schule zu beantragen. Habe das zweimal gemacht, es wird nicht gern gesehen. Mache ich nicht mehr. Warum muss ich das tun? Wenn er soviel dadurch spart, soll er doch selber den Rektor anrufen.... Ich hab ihm ausserdem wiederholt empfohlen, wenigstens per Telefon den Kontakt zu intensivieren. Er hat danach auch einmal angerufen. Ist aber wie gesagt schon über vier Wochen hier und hat "keine Zeit" für die Kinder, noch nicht mal am Geburtstag morgen.... P.S. Gerrit stimmt
@Tahnee: Das mit dem Jugendamt ist sicher eine gute Idee, und ich werde das bezüglich einer Beratung gerne nutzen - nur ... meinetwegen kann er soviel Kontakt zu den Kindern haben, wie er will.... Wäre mir recht, brächte es doch auch für mich viele Freiräume, die ich so nicht habe. Der Kontakt würde ihnen auch ganz sicher nicht schaden. Aber Sandra hat recht, zum Umgangsrecht zwingen kann auch das Ja nicht. Also wie könnte mir das JA helfen?
@alle
Mein Exmann zählt zu den sog. Besserverdienern und sieht seine Vaterpflichten mit den Unterhaltszahlungen erfüllt. Nicht umsonst haben wir uns getrennt. Er selbst hält sich für einen sehr guten Vater, da er ja zahlt. Seine Welt wird durch Geld regiert. Meine nicht. Darin liegt vielleicht das Hauptproblem bei uns. Er kann mich nicht verstehen. Ich glaube nicht, dass er seine Kinder nicht liebt. Er weiss es nicht anders und fasst jegliche Kommentare dazu meinerseits sofort als niederzuringende Kritik auf. Mit Schreien, mit Brüllen, mit Fiesigkeiten. Mittlerweile stösst ihm (auch dank gutem Zureden der Next) auch der Unterhalt sauer auf.
@herbstblatt
Ja genau. Trotzdem.... Ich ecke damit wie schon geschrieben innerhalb meiner Familie ständig an und werde stark kritisiert, dass ich den Kindern nicht "die Wahrheit" über ihren Vater sage.... Ich selbst denke, dass Kinder irgendwo ein Recht auf einen Vater haben, der sie liebt. Wie schrecklich wäre das, aufzuwachsen in der Gewissheit "meinem Vater bin ich egal". Nicht jeder Vater kann seine Gefühle so ausdrücken, wie jede Mutter das tun würde. Jeder hat seine andere Art. Und es gibt so viele "schöne" Geschichten zu erzählen von früher - man muss sich vielleicht ein bischen anstrengen, dann findet man schon was.
Zitat von Inaktiver User
Was würdet Ihr machen - die Kinder "aufklären" - oder weiterhin "verdummen" (beides Vorwürfe, die mir gemacht werden)....?


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