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    "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsbericht

    Vater (V) verdient monatlich 5.000 netto, hat regelmäßig Kontakt zum Kind (K.). Neue Frau zieht mit ihrem Kind bei V ein. V bricht Kontakt zu K ab. Verweigert Einkommensauskünfte.

    Mutter (M) hat Beistandschaft beantragt.

    Jugendamt (JA) fragt V nach Einkommen. V reagiert nicht. JA sitzt Fristen, V lässt Fristen verstreichen, JA setzt neue Fristen, V lässt Fristen verstreichen. JA schreibt Briefe, dass V doch mal anrufen soll, und setzt neue Fristen. V lässt Fristen verstreichen, zahlt Mindestunterhalt.

    -Trick 1: Mach' das Jugendamt mürbe! Je länger du Auskünfte verweigerst, desto weniger haben die Lust, weiter nachzufragen und sind froh, wenn überhaupt was kommt.

    V liegt Gehaltsabrechnung vor. JA setzt Unterhalt fest.

    Jahre später: M kontaktiert JA zur Überprüfung des Unterhalts. JA: "Aber der Vater zahlt ja schon 600 €, das ist mehr, als die meisten Kinder bekommen, da muss sie ja schon froh sein."
    M Fragt ein Jahr später noch mal nach. JA fragt V an, V reagiert nicht…

    Sechs Monate vor 18. Geburtstag von K: M fragt nach JA: V reicht keine Unterlagen ein, wenn wir jetzt klagen, besteht die Gefahr, dass K den Prozess führen muss wegen Volljährigkeit (JA ist dann raus).

    Ein Jahr später: M erfährt, dass V (edit: zusätzlich zu seinem Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit) ein Gewerbe mit vermuteten 120.000 € Umsatz pro Jahr betreibt und ein Dreifamilienhaus besitzt. Beides wurde bei der Unterhaltsfestsetzung nicht angegeben.
    Anfrage beim JA: "Wenn V dass JA belogen hat und das JA nicht genügend nachgeforscht hat, müsste K jetzt V verklagen, um den Unterhalt, um den es betrogen wurde, zu erhalten. Außerdem muss K mit 600 EUR Ja froh sein."

    Ultimativer Trick Nummer 2: nur Einkünfte aus Angestellter Tätigkeit angeben. Jugendamt frag nicht beim Finanzamt an und auch nicht beim Gewerbeamt.
    Geändert von Annaannaanna (09.11.2021 um 16:54 Uhr)

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    K ist jetzt 19? Hat er geklagt oder zahlt V freiwillig weiter?

    120.000 Umsatz ist nicht gleich Einkommen. Hat sich schon mancher V, manche M arm gerechnet.

    Und: das Dreifamilienhaus spielt keine Rolle bei Unterhalt, soweit ich weiß. Gibt es Infos, ob geerbt, geschenkt oder gekauft?


    Weil Prozesse oft mürbe machen, würde ich glaube ich davon Abstand nehmen. Oder wie viel schuldet V mittlerweile?

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zusätzlich zum Angestelltengehalt.

    Interessant, dass man eher im Interesse des Mannes antwortet. bist Du ein Mann?

    k hat nicht geklagt und würde das auch nicht tun (und ich es nicht dazu ermutigen). k ist 19 und in erster Ausbildung.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Annaannaanna Beitrag anzeigen
    Zusätzlich zum Angestelltengehalt.

    Interessant, dass man eher im Interesse des Mannes antwortet. bist Du ein Mannß
    Nö. Habe mMn objektiv und sachlich geantwortet. Oder wo liest Du "im Interesse des Mannes beantwortet"?

    Habe jobmäßig mit dem Bereich Unterhalt/Umgang und allen anderen Familiensachen zu tun. Deshalb habe ich da schon einiges gesehen/gelesen, woraus ich mir meine Meinung bilde.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Das ist alles andere als sachlich. Zur Bemessung des Unterhaltes werden alle Einkunftsarten herangezogen, gleich, ob Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, angestellter oder selbständiger Tätigkeit. all die Fragen (geerbt oder gekauft… - fehlt nur noch der Hinweis, dass eine fremdgenuzte Immobilie ja auch Kosten verursacht) spielen keine Rolle, da das Netto-Einkommen (=nach Steuer) betrachtet wird.

    [editiert]
    Geändert von skirbifax (09.11.2021 um 17:14 Uhr) Grund: Verstoß gegen 14.1

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Es gibt doch die Düsseldorfer Tabelle?
    Was hätte v denn zahlen müssen?

    Weniger als 600 Euro oder?

    Gibt es nicht auch eine Obergrenze? Heißt es macht keinen Unterschied mehr, ob v 10.000 Euro oder 100.000 Euro verdient?

    Ich gebe zu, ich kenne mich nicht so aus.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  7. 09.11.2021, 17:05

    Grund
    Bezug zu gelöschtem Beitrag

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Niemand weiß, was V. hätte zahlen müssen, weil es niemals ermittelt wurde. Vater hat 5000 € netto angegeben. Zusätzlich (!) hatte er Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und aus selbstständiger Tätigkei, die er nicht angegeben hat.

    Ich habe hier wieder Zuspruch noch Unterstützung gesucht. Es ging ja nur darum, wie man Kinder um ihren Unterhalt bescheißt.

  9. 09.11.2021, 17:08

    Grund
    Bezug zu gelöschtem Beitrag

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Annaannaanna Beitrag anzeigen
    Es ging ja nur darum, wie man Kinder um ihren Unterhalt bescheißt.
    Ach so... Dann weiter viel Spaß beim bashing
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  11. 09.11.2021, 17:09

    Grund
    Bezug zu gelöschtem Beitrag

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Ich habe nicht behauptet, dass sein selbstständiges Einkommen nicht angerechnet wird. Wo liest Du das?

    Aber da sind die Selbstständigen sehr kreativ, wenn es um Unterhalt geht, sich arm zu rechnen. Jetzt verstanden? Ich bin keineswegs dafür, sich arm zu rechnen.

    Mein Erzeuger hat sich selbst jahrelang um Unterhalt gedrückt und mit meiner kranken Mutter und meinem Bruder habe ich Jahre mit damals noch Sozialhilfe hinter mir. War nicht schön, also ich kenne das, am eigenen Leib erfahren.

    Und Immobilienbesitz und Unterhalt sind für mich zwei paar Schuhe. Mag sein, dass ich das falsch sehe, aber ich fürchte es ist so.

    Komm doch mal runter von Deiner Palme.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Annaannaanna Beitrag anzeigen
    [...]
    Ich habe hier wieder Zuspruch noch Unterstützung gesucht. Es ging ja nur darum, wie man Kinder um ihren Unterhalt bescheißt.
    Und es ist Dein Ziel, das hier kundzugeben?
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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