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  1. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Den 2. Absatz geht die Gesellschaft nichts an. Es ist mir schlicht latte, was sich Eheleuts so während ihrer gemeinsamen Zeit antun, mit welchen Verletzungen sie sich pisacken, bis am Ende nur noch Hass übrig bleibt.
    Die Gesellschaft sollte es durchaus etwas angehen, ob es den Kindern gut geht oder nicht und Deine persönlichen Befindlichkeiten spielen bei all dem doch gar keine Rolle.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft sollte es durchaus etwas angehen, ob es den Kindern gut geht oder nicht und Deine persönlichen Befindlichkeiten spielen bei all dem doch gar keine Rolle.
    Ich habe hier keine persönlichen Befindlichkeiten, aber ich kann dieses Gejammere nicht mehr hören/lesen.

    In erster Linie sollten die Eltern zusehen, dass es ihren Kindern gut geht und wenn sie ihre Familie schon an die Wand fahren, dann bitte auch zusehen, dass die "Abwicklung" anständig geschieht!

    Verantwortung übernehmen nennt man das im herkömmlichen Sprachgebrauch.

  3. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ich habe hier keine persönlichen Befindlichkeiten, aber ich kann dieses Gejammere nicht mehr hören/lesen.

    In erster Linie sollten die Eltern zusehen, dass es ihren Kindern gut geht und wenn sie ihre Familie schon an die Wand fahren, dann bitte auch zusehen, dass die "Abwicklung" anständig geschieht!

    Verantwortung übernehmen nennt man das im herkömmlichen Sprachgebrauch.
    Das ist sehr kurz gedacht und scheitert schon daran, dass sich ein Elternteil um die Unterhaltszahlung und damit um die Verantwortung drückt.

    Genau dieses Elternteil dann dazu zu bringen, dass es "ganz normal" weiterhin den Umgang pflegt, während es an Unterhaltszahlungen nicht mehr interessiert ist, ist schon sportlich, um mal bei deinen Worten zu bleiben.

    Ja, beide Elternteile sollten weiterhin die Verantwortung übernehmen, die sie bei Zeugung der Kinder eingegangen sind. Die Betonung liegt auf BEIDE.

    Es ist aber eben leider möglich, dass diese Verantwortung gesetzlich geschützt und folgenlos nur auf den verbleibenden Elternteil abgewälzt wird und da ist die Gesellschaft durchaus gefragt, damit sich dort etwas ändert.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist aber eben leider möglich, dass diese Verantwortung gesetzlich geschützt und folgenlos nur auf den verbleibenden Elternteil abgewälzt wird und da ist die Gesellschaft durchaus gefragt, damit sich dort etwas ändert.
    Es ist nicht gesetzlich geschützt, dass Selbstständige keine Auskunft erteilen müssen! Es ist nur schwieriger. Keine Frage.

    Als Frau mit einzukalkulieren, eines Tages vielleicht allein dazustehen, schadet nicht.

    Sollten keine U-Zahlungen, erfolgen, kann Beihilfe (U-Vorschuss) über das Jugendamt beantragt werden. Die Gesellschaft ist schon bereit, Leistungen zu erbringen.

    Und ja, es ist nie falsch, auch an den worst case zu denken und sollte eine Selbstständigkeit während der Ehe erfolgen, ist es ratsam, einen Ehevertrag zu schließen. Aber das tun viele nicht, weil die Welt ja noch so rosig ist.

    Und auch wenn Selbstständige sich "arm" rechnen (hört man auch), muss das als Kolleteralschaden hingenommen werden.

    Die Gesellschaft hat die Ehe nicht geführt, hat nicht entschieden, wer sich mit was verselbstständigt, wer welche Aufgabenteilung hat(te), wie im Fall des Falles die Familie abgesichert werden kann und wer zu Guterletzt der Nagel zum Sarg der Trennung und Scheidung war.

    Hinterher ist frau immer klüger. Nutzt aber nix. Jetzt heißt es: Zähne zusammen und durch.

  5. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Es ist nicht gesetzlich geschützt, dass Selbstständige keine Auskunft erteilen müssen! Es ist nur schwieriger. Keine Frage.
    Sobald jemand Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielt, wird nach dem Rest nicht mehr gefragt und wenn man als Unterhaltsberechtigter nur die Mitteilung machen kann, dass der andere zusätzlich noch Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielt, diese aber nicht bereits fertig in Zahl und Fakt belegen kann (sonst bräuchte man die Auskunft ja nicht erfragen) dann wird das zwar zur Kenntnis genommen, auch danach gefragt, aber wenn der unterhaltspflichtige Elternteil das abstreitet, dann darf er das. Ohne Konsequenzen, wenn später doch der Beweis erbracht werden konnte, dass die Selbständigkeit durchaus existiert.

    Selbst erlebt, sowohl bei dem Weg über das Jugendamt als auch beim Weg über Rechtsanwalt und Gericht. Sogar den Richter höchstpersönlich hat er bei der Frage "Sind Sie selbständig" dreist angelogen und es ist absolut gar nichts passiert. Das Einkommen wurde und wird nicht eingerechnet. Hat er ja "nicht angegeben".

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Als Frau mit einzukalkulieren, eines Tages vielleicht allein dazustehen, schadet nicht.
    Dafür war schon gesorgt und das wäre auch kein Problem gewesen. Das Problem entstand, weil ein ehemals liebevoller Familienvater, dem seine Kinder über alles gingen, plötzlich zu einem Vollidioten mutierte, was erhebliche psychische Probleme bei den Kindern hervorgerufen hat, weil sie das verständlicherweise nicht verstanden haben.

    Man kann einfach nicht jedes Lebensrisiko im Vorfeld einkalkulieren und ein Tag hat auch in der Welt der Alleinerziehenden nur 24h.

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Hinterher ist frau immer klüger. Nutzt aber nix. Jetzt heißt es: Zähne zusammen und durch.
    Man kann schon verzweifeln, wenn man sich an das Jugendamt wendet und erklärt, dass man nicht mehr in der Lage ist, sein Einkommen zu verdienen, weil der Kindsvater den Umgang drastisch eingeschränkt hat und diesen dann auch noch nur unzuverlässig gestaltet und dann erklärt der Kindsvater, er würde sich ja an den Umgang halten, wenn er dafür bezahlt werden würde und man bekommt von dem Schlichter ernsthaft die Frage gestellt, ob man sich das nicht vorstellen und dem Kindsvater in dieser Hinsicht entgegenkommen könnte.

    Tut mir leid, ich denke sicher sehr viel und sehr weit, aber solche Ansinnen kamen bei mir selbst in den kühnsten Fantasien nicht vor. In meinem nächsten Leben werde ich das aber natürlich berücksichtigen, sollte ich jemals wieder so leichtsinnig sein und eine Familie gründen.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Also Denise ... ich weiß nicht. Wenn jemand nebenbei selbstständig ist, müsste er ein Gewerbe anmelden. Ein Rechtsanwalt bekommt auf Anfrage eine Gewerbeauskunft. Klar muss eine Gebühr gezahlt werden, aber man erhält sie.

    Dann hat man doch schwarz auf weiß, dass eine Selbstständigkeit vorliegt?

    Oder um was für eine "Selbstständigkeit" handelt es sich?

    Mir sind die Gründe, warum sich wer wie in einer Ehe verändert eigentlich ziemlich egal. Es ist eine Grundhaltung auch schon sich selbst gegenüber. Jeder Einzelfall oder Möglichkeit ist sicherlich nicht vorherzusehen. Am Ende steht stets die Frage: Könnte und will ich auch allein weiter machen? Die Auslöser/Gründe sind egal. Dazu braucht es keiner kühnen Fantasien, sondern Realismus.
    Geändert von Chambord (05.12.2021 um 09:56 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Also Denise ... ich weiß nicht. Wenn jemand nebenbei selbstständig ist, müsste er ein Gewerbe anmelden. Ein Rechtsanwalt bekommt auf Anfrage eine Gewerbeauskunft. Klar muss eine Gebühr gezahlt werden, aber man erhält sie.

    Dann hat man doch schwarz auf weiß, dass eine Selbstständigkeit vorliegt?

    Oder um was für eine "Selbstständigkeit" handelt es sich?
    Die Realität sieht eben doch ganz anders aus als die Theorie und es ist nicht alles so einfach wie man denkt. Selbständigkeit bedeutet nicht immer eine gewerbliche Tätigkeit und selbständige Tätigkeiten muss man keineswegs beim Gewerbeamt anmelden.

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Mir sind die Gründe, warum sich wer wie in einer Ehe verändert eigentlich ziemlich egal. Es ist eine Grundhaltung auch schon sich selbst gegenüber. Jeder Einzelfall oder Möglichkeit ist sicherlich nicht vorherzusehen. Am Ende steht stets die Frage: Könnte und will ich auch allein weiter machen? Die Auslöser/Gründe sind egal. Dazu braucht es keiner kühnen Fantasien, sondern Realismus.
    Ich weiß wirklich nicht, was du damit sagen willst. Solange eine Ehe funktioniert, ist doch alles gut und wenn man noch im Guten auseinander gehen kann, dann einigt man sich auf einen für alle tragbaren Weg. So der Idealfall.

    Wir sind diesen Weg z.B. gegangen, hatten den "Idealfall" und plötzlich hat er Jahre nach der Trennung so abgedreht wie es niemand jemals von ihm vermutet hätte. Wie genau hätte man das deiner Meinung nach vorausahnen und abfedern können/sollen?

    Als das passiert ist, bin ich akribisch jeden einzelnen Schritt gegangen, der möglich war, habe ich mich an jeden noch so idiotischen Schlichtungsvorschlag gehalten, der vorgegeben wurde und mein Ex-Mann hat genau mit der "mir doch egal" Haltung alles einfach abgelehnt.

    Damit hätte ich zu leben und das den Kindern gegenüber abzufangen, wurde mir gesagt. Wie ich das machen soll, blieb aber mir selbst überlassen.

    Den Volljährigen-Unterhalt klagen wir übrigens seit über 2 Jahren ein und es sieht so aus, als würden wir nichts bekommen, weil die Richterin eine mehr als merkwürdige Argumentationskette hat. So viel zu "geht doch alles". Nein, tut es nicht.

    Natürlich muss ich mein Einkommen offenlegen und natürlich habe ich das gemacht. Aber bei mir wird ernsthaft bis hin zum - durch Versicherungsschein belegten - Krankenkassenbeitrag hin alles angezweifelt, während mein Ex-Mann einfach nur mündliche Aussagen machen muss, die dann als Tatsache zugrunde gelegt werden.

    Konnte ich auch nicht glauben. Macht mich heute noch fassungslos. Ist aber passiert bzw. passiert noch immer.

    Ich habe keine großen Hoffnungen, dass wir den Unterhalt durchkriegen. Zustehen würde er uns aber. Nutzt nur nichts.

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    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbständigkeit bedeutet nicht immer eine gewerbliche Tätigkeit und selbständige Tätigkeiten muss man keineswegs beim Gewerbeamt anmelden.
    In welcher Sparte/Branche befindet sich denn diese Selbstständigkeit?

    Davon ausgehend, dass Du mit Einnahmen rechnest, die nicht unerheblich sind, bliebe noch das Finanzamt.

    Wie weit mussen die Hosen runter? Auskunft uber Einkommen wegen Unterhalt!

    Aus dem Link: Gewerbetreibende bzw. Freiberufler müssen dagegen die Bilanzen mit „Gewinn und Verlust“-Rechnungen der letzten drei Jahre vorlegen. Bei Freiberuflern sind dies die Einnahmen und Überschussrechnungen dieser Jahre. Daneben sind auch die Steuererklärungen und Steuerbescheide zu überreichen.

    Kann selbst nicht belegt/bewiesen, sondern nur behauptet werden, dass .... befindet man sich ganz schnell auf der Schiene, jemanden der Schwarzarbeit zu bezichtigen.

    Und was ich sonst sagen will, fragst Du? Es ist egal, zu welcher Zeit sich Partner verändern. Es ist nicht in Stein gemeißelt, welche Dauer eine Ehe zu haben hat. Da gibt es die unterschiedlichsten Zeiträume. Und es ist auch nicht ein für alle Mal festgezurrt, dass keine persönlichen/psychischen Schieflagen auftreten dürfen.

    Anzunehmen, dass alles reibungslos verläuft, ist keine Schande und völlig legitim. Wiederum aber auch zu bedenken, dass es auch anders kommen kann, hilft enorm.

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